Binance vs Kraken - Krypto-Börsen im Vergleich
Detaillierter Vergleich der wichtigsten Funktionen, Gebühren und Eigenschaften
Binance vs Kraken stellt dir zwei weltweit bekannte Handelsplätze gegenüber, doch nur einer steht dir als Neukunde aus Deutschland offen. Kraken arbeitet über die Payward Europe Solutions Limited in Dublin mit MiCA-Lizenz, Binance hat keine und nimmt keine EU-Neukunden an.
Damit ist die Richtung klar: Neueinsteiger und aktive Trader eröffnen ihr Konto bei Kraken. Interessant bleibt Binance nur für Bestandskunden, die ihre Coins umziehen oder die alten Gebührenvorteile einordnen wollen. Kraken punktet zusätzlich mit geprüftem Proof of Reserves und mehr handelbaren Coins.
Das Wichtigste in Kürze
- Kraken erreicht im Trust Score 85 von 100 Punkten (Note A), Binance nur 38 (Note D).
- In der Gesamtwertung liegt Kraken mit 8,2 von 10 deutlich vor Binance mit 3 von 10.
- Im Spot-Handel zahlt man bei Binance 0,10 %, bei Kraken in der Einstiegsstufe 0,40 % (Maker) und 0,80 % (Taker), Stand Oktober 2026.
- Kraken listet 600+ Kryptowährungen, Binance 503+.
- Euro zahlst du bei Kraken per SEPA kostenlos ein, die SEPA-Auszahlung kostet 1 €.
Weitere Informationen
Ein- und Auszahlungen
Gebühren & Kosten
Sicherheit
Was sagen die Nutzer?
Binance Nutzererfahrungen
Weil Binance keine Kunden aus Deutschland mehr annimmt, haben wir keine deutschen App-Store-Rezensionen ausgewertet. Die Bewertungen in den App-Stores:
Trustpilot zeigt für Binance bei über 6.000 Bewertungen keine Note an, weil das Portal einen Verstoß gegen seine Richtlinien festgestellt hat. Für Anleger aus Deutschland ist Binance ohnehin nicht mehr zugänglich.
Kraken Nutzererfahrungen
Kaum eine Börse wird so unterschiedlich bewertet wie Kraken: Im App Store überwiegt das Lob, auf Trustpilot die Kritik. Aus den neuesten App-Store-Bewertungen und den Stimmen auf Trustpilot (Stand: Oktober 2026) haben wir diese Themen herausgearbeitet:
Im App Store fällt das Urteil überwiegend gut aus: Viele loben die übersichtliche App, die Sicherheit und zuverlässige Ein- und Auszahlungen, oft nach jahrelanger Nutzung. Auch das Staking wird positiv erwähnt. Deutlich kritischer ist das Bild auf Trustpilot, wo Kraken nur 3,2 von 5 Sternen erreicht. Dort und in negativen App-Bewertungen geht es fast immer um eingeschränkte Konten während Sicherheitsprüfungen, die teils Wochen dauern. Hinzu kommt Kritik an automatisierten Antworten im Support-Chat. Im App Store steht Kraken bei 4,5 Sternen, bei Google Play bei 3,9.
Einfache, übersichtliche App
Viele Nutzer loben die intuitive Bedienung; auch Einsteiger finden sich schnell zurecht.
Sicher und zuverlässig
Langjährige Kunden heben die Sicherheitsfunktionen und zuverlässige Ein- und Auszahlungen hervor.
Staking
Einige Nutzer setzen Kraken gezielt zum Staking ein und sind damit zufrieden.
Screenshots & Vorschau
Binance Vorschau
Kraken Vorschau
Angebot und Funktionen
Angebote
Funktionsumfang
Kundenservice
Kraken vs Binance: warum der Zugang alles entscheidet
Der wichtigste Unterschied steht nicht in der Gebührentabelle. Binance gehört zur Binance Holdings Limited mit Sitz auf den Cayman Islands und hat keine MiCA-Lizenz. Neukunden aus der EU nimmt die Börse nicht an, dazu kommt die US-Strafe aus dem Jahr 2023. In unserem Trust Score bekommt Binance im Bereich Regulierung deshalb 0 von 30 Punkten.
Kraken holt dort die vollen 30 Punkte. Die Börse ist nach MiCA zugelassen und zusätzlich bei der britischen FCA registriert. Gegründet wurde das Unternehmen 2011 von Jesse Powell und Thanh Luu, am Markt ist Kraken seit 2013. Das sind vier Jahre mehr als Binance, das 2017 startete. Kraken beschäftigt rund 2.600 Mitarbeiter (Stand 2024) und lässt seine Reserven vierteljährlich extern prüfen.
Binance und Kraken auf einen Blick
| Merkmal | Binance | Kraken |
|---|---|---|
| Gesamtwertung | 3/10 | 8,2/10 |
| Trust Score | D 38 | A 85 |
| EU-Neukunden | nein | ja |
| Lizenz | keine MiCA | MiCA, FCA |
| Maker / Taker | 0,10 / 0,10 % | 0,40 / 0,80 % |
| Kryptowährungen | 503+ | 600+ |
| Sitz | Cayman Islands | Dublin (EU) |
| Gegründet | 2017 | 2011 |
Gebühren: Kraken wird mit dem Volumen günstiger
Auf den ersten Blick wirkt Binance billiger. Im Spot-Handel zahlen Maker und Taker dort je 0,10 %, bei Zahlung in BNB gibt es 25 % Rabatt. Für dich als Neukunde aus Deutschland spielt das aber keine Rolle mehr.
Bei Kraken startest du in der Einstiegsstufe mit 0,40 % für Limit-Orders und 0,80 % für Market-Orders (Stand Oktober 2026). Die Sätze sinken über 12 Stufen und die Pro-Stufen 1 bis 5 mit deinem Handelsvolumen der letzten 30 Tage. Ganz oben zahlst du als Taker nur noch 0,05 %, als Maker 0 %. Teurer wird es im Sofortkauf: Dort steckt ein Spread im Preis, den Kraken nicht veröffentlicht, und beim Convert-Trade fällt 1 % an. Wer günstig kaufen will, nutzt daher Kraken Pro mit Limit-Orders.
Euro zahlst du bei Kraken per SEPA oder SEPA-Echtzeit kostenlos ein. Die Debitkarte kostet 3,75 % plus 0,25 €, eine SEPA-Auszahlung 1 €. Krypto-Einzahlungen sind bis auf wenige Ausnahmen kostenlos, eine Inaktivitätsgebühr gibt es nicht. Das Abo Kraken+ für 4,99 € im Monat ist freiwillig. Beim flexiblen On-Chain-Staking behält Kraken 20 % der Prämien ein.
Sicherheit, Futures und Kundenmeinungen
Im Trust Score liegt Kraken in fast jedem Bereich vorn: Sicherheit 21 zu 12 Punkte, Unternehmen und Erfahrung 18 zu 9. Bei Transparenz und Support stehen beide bei 12 von 15. Nur bei der Nutzerzufriedenheit hat Binance mit 5 zu 4 Punkten knapp die Nase vorn.
Die Kunden bewerten Kraken je nach Portal sehr unterschiedlich. Im App Store steht die Börse bei 4,5 Sternen, bei Google Play bei 3,9 und auf Trustpilot nur bei 3,2. Gelobt werden die übersichtliche App, zuverlässige Ein- und Auszahlungen und das Staking. Kritik betrifft vor allem Konten, die während Sicherheitsprüfungen teils wochenlang eingeschränkt sind, und automatische Antworten im Chat. Der Live-Chat ist rund um die Uhr erreichbar, eine Telefon-Hotline gibt es nicht.
Für Fortgeschrittene bietet Kraken in der EU Futures mit bis zu 10-fachem Hebel. In der ersten Stufe zahlst du 0,02 % als Maker und 0,05 % als Taker. Bei einer Zwangsliquidation im Margin-Handel werden 2 % fällig.
Binance oder Kraken: für wen sich was eignet
Kraken passt zu dir, wenn du …
- als Neukunde eine MiCA-lizenzierte Börse mit langer Geschichte suchst
- viel handelst und von der Gebührenstaffel profitieren willst
- Wert auf extern geprüften Proof of Reserves legst
- mit Kraken Pro Limit-Orders und TradingView-Charts nutzt
Binance passt zu dir, wenn du …
- bereits vor dem Neukunden-Stopp ein Konto hattest
- deine Coins nur noch auf eine eigene Wallet oder zu Kraken abziehen willst
- das Risiko einer Börse ohne MiCA-Lizenz bewusst eingehst
Beim Umzug zahlst du deine Coins bei Binance über das passende Netzwerk aus, die Gebühr richtet sich nach Coin und Netzwerk. Kraken nimmt Einzahlungen für über 600 Kryptowährungen an. Prüfe trotzdem vorher, ob der Coin und das Netzwerk unterstützt werden. Mehr Details findest du in unseren Testberichten zu Kraken und Binance.
Häufig gestellte Fragen
Ja. Bestandskunden aus dem EWR können bei Binance weiterhin auszahlen, die Gebühr hängt von Coin und Netzwerk ab. Kraken nimmt Krypto-Einzahlungen in der Regel kostenlos an. Wähle auf beiden Seiten dasselbe Netzwerk, sonst kann die Überweisung verloren gehen.
Die Gebühr sinkt mit deinem Handelsvolumen der letzten 30 Tage, von 0,80 % bis 0,05 % für Taker und von 0,40 % bis 0 % für Maker. Zusätzlich sparst du, wenn du in Kraken Pro mit Limit-Orders statt im Sofortkauf handelst.
Beim flexiblen On-Chain-Staking behält Kraken 20 % der Prämien als Provision ein. Die Erträge sind in Deutschland bei Zufluss als sonstige Einkünfte steuerpflichtig.
Im Duell Binance vs Kraken gibt es für Anleger aus Deutschland nur eine Wahl: Kraken. Die Börse ist MiCA-lizenziert, seit 2013 am Markt, lässt ihre Reserven prüfen und kommt in unserer Wertung auf 8,2 von 10 Punkten. Die Einstiegsgebühren sind mit 0,40 % und 0,80 % nicht niedrig, sinken aber mit dem Volumen deutlich. Binance mit 3 von 10 Punkten empfehlen wir nicht. Bestandskunden sollten ihren Umzug planen.
Die auf dieser Website bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Sie stellen keine Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und dürfen nicht als Grundlage für Investitionsentscheidungen verstanden werden. Eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Kryptowährungen wird ausdrücklich nicht ausgesprochen. Ebenso übernehmen wir keine Gewähr für zukünftige Kurs- oder Wertentwicklungen. Jede Nutzerin und jeder Nutzer trägt die Verantwortung, die bereitgestellten Informationen eigenständig zu prüfen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Der Handel mit Kryptowährungen ist mit hohen Risiken verbunden und kann bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der auf dieser Seite veröffentlichten Inhalte, einschließlich solcher, die von externen Quellen oder Dritten stammen. Diese Website enthält teilweise Affiliate-Links. Wenn über solche Links ein Kauf oder eine Nutzung erfolgt, erhalten wir eine Provision. Für die Nutzerinnen und Nutzer entstehen dadurch keine Mehrkosten. Unsere redaktionelle Unabhängigkeit, Vergleiche und Bewertungen bleiben davon unberührt. Durch diese Unterstützung können wir unsere Inhalte weiterhin kostenlos und qualitativ hochwertig anbieten.
Du hast auf dieser Seite einen Fehler entdeckt oder eine Idee, was wir besser machen können? Schreib uns – wir prüfen jeden Hinweis und passen die Seite bei Bedarf an:
