Krypto-Steuertools im Vergleich Oktober 2026

Kevin van der Linden
Von Aktualisiert Geprüft von Sven Meisinger

Wir vergleichen 8 Krypto-Steuertools für Deutschland nach Preis, Börsen-Anbindung, DeFi, Steuerreport und Datenschutz. Statt Listenpreisen zeigen wir, was dein Steuerreport bei deinen Transaktionen wirklich kostet.

Tools im Test 8 8 mit DeFi & NFT
Günstigster Einstieg 39 € Waltio
Höchster Trust Score 100/100 CoinTracking

Unsere Empfehlungen

Testsieger

Blockpit

9,0/10 · Trust A
  • Steuerreport ab 49 €/Steuerjahr
  • Bei 500 Transaktionen 99 €
  • Anbindungen über 3.000 Börsen, Wallets & Blockchains
  • DeFi & NFT Ja

Tarif „Medium“ (bis 1.000 Transaktionen): 99 € für 1 Steuerjahr

Preis-Tipp

chain.report

7,5/10 · Trust C
  • Steuerreport ab 59 €/Steuerjahr
  • Bei 500 Transaktionen 59 €
  • Anbindungen über 500 Börsen, Wallets & Blockchains (davon über 200 Börsen & Wallets)
  • DeFi & NFT Ja

Tarif „Investor“ (bis 5.000 Transaktionen): 59 € für 1 Steuerjahr

Vieltrader-Tipp

Divly

7,8/10 · Trust C
  • Steuerreport ab 39 €/Steuerjahr
  • Bei 10.000 Transaktionen 199 €
  • Anbindungen über 200 Wallets & Börsen
  • DeFi & NFT Ja

Tarif „Essentials (bis 10.000)“ (bis 10.000 Transaktionen): 199 € für 1 Steuerjahr

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Staking ist die häufigste Überraschung: Wer zwei Coins mit täglicher Belohnung stakt, hat allein dadurch 730 Transaktionen im Jahr.

„Kosten für dich“ = günstigster Tarif mit Steuerreport für deine Transaktionen, bei Abrechnung pro Steuerjahr mal der Zahl der Jahre. Klicke auf eine Spalte, um danach zu sortieren, oder wähle zwei Tools zum direkten Vergleich.

8 Tools
Vergleichen DeFi & NFT Zum Anbieter
1 Blockpit pro Steuerjahr 9,0/10 99 € Tarif „Medium“ (bis 1.000 Transaktionen): 99 € für 1 Steuerjahr ab 49 €/Steuerjahr über 3.000 Börsen, Wallets & Blockchains A80/100 Zum Anbieter
2 Summ (ehemals Crypto Tax Calculator) Abo, alle Steuerjahre 8,6/10 99 € Tarif „Hobbyist“ (bis 1.000 Transaktionen): Jahresabo 99 €, alle Steuerjahre enthalten ab 49 €/Jahr (Abo) über 3.520 Integrationen insgesamt, davon über 162 zentrale Börsen; Rest Wallets, Blockchains und Protokolle (nicht aufgeschlüsselt) C60/100 Zum Anbieter
3 Waltio pro Steuerjahr 8,6/10 99 € Tarif „Starter“ (bis 1.000 Transaktionen): 99 € für 1 Steuerjahr ab 39 €/Steuerjahr über 700 Börsen, Wallets & Blockchains C55/100 Zum Anbieter
4 CoinTracking Abo, alle Steuerjahre 8,5/10 129 € Tarif „Pro“ (bis 3.500 Transaktionen): Jahresabo 129 €, alle Steuerjahre enthalten ab 39 €/Jahr (Abo) über 400 Börsen, Wallets & Blockchains A+100/100 Zum Anbieter
5 Divly pro Steuerjahr 7,8/10 99 € Tarif „Essentials (bis 1.000)“ (bis 1.000 Transaktionen): 99 € für 1 Steuerjahr ab 39 €/Steuerjahr über 200 Wallets & Börsen C63/100 Zum Anbieter
6 chain.report pro Steuerjahr 7,5/10 59 € Tarif „Investor“ (bis 5.000 Transaktionen): 59 € für 1 Steuerjahr ab 59 €/Steuerjahr über 500 Börsen, Wallets & Blockchains (davon über 200 Börsen & Wallets) C62/100 Zum Anbieter
7 Koinly pro Steuerjahr 7,3/10 99 € Tarif „Hodler“ (bis 1.000 Transaktionen): 99 € für 1 Steuerjahr ab 49 €/Steuerjahr über 900 Börsen, Wallets & Blockchains C68/100 Zum Anbieter
8 Coinpanda Abo, alle Steuerjahre 6,9/10 132,99 € Tarif „Trader“ (bis 1.000 Transaktionen): Jahresabo 132,99 €, alle Steuerjahre enthalten ab 70,51 €/Jahr (Abo) über 900 Wallets und Börsen; zusätzlich über 2.000 DeFi-Protokolle D43/100 Zum Anbieter

„Auf Anfrage“: Kein veröffentlichter Tarif reicht für deine Transaktionen. Einstieg = günstigster Tarif mit Steuerreport. Trust Score: berechnet aus Serverstandort, Zertifizierung, Datenschutz, geprüfter Steuerberechnung und Vorfällen.

Kostenkurve: Ab wann ist welches Tool günstiger?

Je mehr Transaktionen, desto teurer der Report – aber nicht bei jedem Anbieter gleich. Die Kurve zeigt, ab wann welches Tool günstiger wird. Eine Lücke heißt: kein veröffentlichter Tarif, Preis auf Anfrage.

Günstigster Tarif mit Steuerreport für die jeweilige Zahl an Transaktionen, ohne DeFi-Pflicht. Preise laut Anbieter, Stand der letzten Prüfung.

Brauchst du überhaupt ein Steuertool?

Hast du in diesem Jahr Coins verkauft oder getauscht, die du weniger als ein Jahr hattest?
Hattest du Erträge aus Staking, Lending oder Airdrops?
Nutzt du mehrere Börsen oder Wallets oder hattest du mehr als etwa 20 Transaktionen?

Allgemeine Einordnung, keine Steuerberatung.

DAC8: Was das Finanzamt ab 2027 über deine Kryptos weiß

  • Seit 1. Januar 2026 erfassen Börsen und Broker in der EU deine Krypto-Transaktionen mit Steuer-ID: Käufe und Verkäufe je Coin, Transfers auf eigene Wallets, Staking- und Lending-Erträge.
  • Bis 31. Juli 2027 gehen die Daten für 2026 an das Bundeszentralamt für Steuern. Das Finanzamt kann deine Steuererklärung dann mit den Meldungen abgleichen.
  • Was das für dich heißt: Deine Angaben in der Anlage SO sollten zu den Meldungen passen – und Abweichungen (z. B. Transfers zwischen eigenen Konten) solltest du belegen können. Genau dafür liefert ein Steuertool den Prüfbericht.

Stand Oktober 2026. Allgemeine Hinweise, keine Steuerberatung.

Das beste Krypto-Steuertool für …

Beliebte Vergleiche

So testen wir Krypto-Steuertools

Wir importieren dieselben Testdaten – Käufe, Verkäufe, Transfers zwischen Börsen, Staking und DeFi – in jedes Tool, prüfen die Ergebnisse gegen eine eigene Rechnung und vergleichen die Preise für typische Nutzer. Die Gesamtwertung (0 bis 10) setzt sich aus sieben Kriterien zusammen – inklusive Rechengenauigkeit im Praxistest; der Trust Score (0 bis 100) bewertet getrennt davon, wie sicher deine Daten beim Anbieter sind.

Gesamtwertung

  • Preis-Leistung (20,0 %)
  • Rechengenauigkeit (20,0 %)
  • Steuerreport für Deutschland (15,0 %)
  • Börsen- & Wallet-Anbindung (15,0 %)
  • DeFi, NFT & Sonderfälle (10,0 %)
  • Bedienung (10,0 %)
  • Support & Steuerberater (10,0 %)

Trust Score

  • Serverstandort (25 Punkte)
  • Zertifizierung (20)
  • Schutz deiner Daten (15)
  • Steuerberechnung geprüft (10)
  • Historie (30)

Berechnet aus festen Kriterien – nie von Hand gesetzt.

Krypto-Steuer-Tool: pro Steuerjahr zahlen oder im Abo?

Bevor du ein Krypto Steuer Tool nach dem Einstiegspreis auswählst, lohnt ein Blick auf die Art der Abrechnung, denn sie verändert die Rechnung stärker als jeder Rabatt. Fünf Anbieter im Vergleich verkaufen den Report je Steuerjahr: Blockpit, Waltio, Divly, chain.report und Koinly. Drei arbeiten mit einem Jahresabo, in dem alle Steuerjahre enthalten sind: Summ, CoinTracking und Coinpanda.

Für ein einzelnes Jahr macht das wenig Unterschied. Teuer wird es, wenn du mehrere Jahre nachholen musst. Bei 500 Transaktionen pro Jahr und drei offenen Steuerjahren zahlst du bei Blockpit, Koinly oder Waltio jeweils 297 €, weil jedes Jahr einzeln berechnet wird. Bei CoinTracking deckt das Abo „Pro“ für 129 € alle drei Jahre ab. Hast du dagegen nur ein Jahr und wenige Trades, liegt die Abrechnung pro Steuerjahr oft vorn.

Auch unter den Abos gibt es große Unterschiede. Bei Summ kostet der Tarif „Hobbyist“ bis 1.000 Transaktionen 99 € im Jahr, bei Coinpanda der Tarif „Trader“ für dieselbe Menge 132,99 €. CoinTracking verlangt für den Tarif „Pro“ 129 €, deckt damit aber bis 3.500 Transaktionen ab. Vergleiche deshalb immer die Grenze des Tarifs, nicht nur den Preis.

Zwei Abrechnungsmodelle

MerkmalPro SteuerjahrJahresabo
Anbieter5 im Vergleich3 im Vergleich
Alte Jahreje Jahr extrainklusive
Passt fürein offenes JahrNachzügler
Einstieg ab39 €39 €

Prüfe beim Abo vor dem Abschluss, ob es sich automatisch verlängert. Brauchst du den Report nur einmal im Jahr, reicht es oft, das Abo kurz vor der Steuererklärung abzuschließen.

Krypto-Steuer-Tool kostenlos: was gratis geht und was nicht

Ein Krypto Steuer Tool kostenlos zu nutzen, klappt bei keinem Anbieter bis zum fertigen Steuerreport. Gratis ist meist nur der Weg dorthin. Bei Koinly kannst du bis zu 10.000 Transaktionen unbegrenzt kostenlos importieren und auswerten, bezahlen musst du erst für den Download des Reports. Blockpit lässt dich Daten dauerhaft kostenlos importieren und dein Portfolio verfolgen. Den Tarif Blockpit PLUS kannst du 14 Tage kostenlos testen, der Steuerreport ist darin aber nicht enthalten. CoinTracking bietet 7 Tage mit unbegrenzten Importen, ohne Kreditkarte. Waltio, Divly und Coinpanda haben laut unserem Test keine kostenlose Probephase.

Nutze die Gratisphase, um alle Börsen und Wallets einzulesen und zu prüfen, ob das Tool deine Daten vollständig erkennt. Erst wenn die Zahlen stimmen, lohnt sich der Kauf. Wie du mit kleinem Budget zum Report kommst, zeigt unser Ratgeber Krypto-Steuertool kostenlos oder günstig.

Deine Krypto-Historie in fremden Händen

Ein Steuertool weiß, was du wann gekauft hast, wie viel du besitzt und auf welchen Wallets es liegt. Deshalb zählt neben dem Preis, wo diese Daten liegen. Divly speichert in Deutschland, Blockpit, CoinTracking und Waltio in der EU. Koinly und Coinpanda haben ihre Server außerhalb der EU.

Im Trust Score liegen die Anbieter weit auseinander. CoinTracking erreicht 100 von 100 Punkten, Blockpit 80. Koinly, Divly, chain.report und Summ landen zwischen 60 und 68 Punkten, Waltio bei 55 und Coinpanda bei 43. Ein niedriger Wert heißt nicht, dass die Steuerberechnung falsch ist. Er zeigt, dass es bei Zertifizierung, Datenschutz oder Prüfung durch Steuerberater weniger Nachweise gibt.

Bezahlung und Geld-zurück-Garantie

Auch das Kleingedruckte unterscheidet sich. CoinTracking gibt 14 Tage Geld-zurück-Garantie, Koinly und Waltio je 7 Tage, Blockpit keine. Bezahlen kannst du bei Blockpit per Kreditkarte, PayPal, Überweisung oder Apple Pay und Google Pay. Koinly nimmt laut unserem Vergleich nur Kreditkarte, CoinTracking akzeptiert auch Kryptowährung. Kaufe deshalb erst, wenn du in der Gratisphase oder mit kleinen Testimporten gesehen hast, dass das Tool zu dir passt.

Vom Import bis zur Anlage SO

Die meiste Arbeit steckt nicht im Kauf, sondern in der Vorbereitung. Ein Tool rechnet nur so gut, wie die Daten vollständig sind. Fehlt eine alte Börse oder eine Wallet, findet die Software zu einem Verkauf keinen passenden Kauf, und der ausgewiesene Gewinn fällt zu hoch aus.

In sechs Schritten zum Steuerreport

  1. Konten sammeln

    Liste alle Börsen, Broker und Wallets auf, auch geschlossene Konten aus früheren Jahren.

  2. Daten importieren

    Verbinde Börsen per API mit Leserechten, lade CSV-Dateien hoch und trage Wallet-Adressen ein.

  3. Transfers zuordnen

    Markiere Überweisungen zwischen deinen eigenen Konten, damit sie nicht als Verkauf zählen.

  4. Warnungen abarbeiten

    Prüfe fehlende Einstandspreise, doppelte Einträge und unbekannte Tokens.

  5. Haltefristen prüfen

    Kontrolliere in der Übersicht, welche Verkäufe innerhalb eines Jahres lagen.

  6. Report übernehmen

    Übertrage die Werte in die Anlage SO und bewahre den Prüfbericht mit allen Einzelposten auf.

Beim letzten Schritt unterscheiden sich die Tools. Blockpit, Waltio und Divly liefern Werte, die du direkt in ELSTER übernehmen kannst. Bei CoinTracking ist das laut unserem Test nicht der Fall. Blockpit, CoinTracking und Waltio rechnen zudem wallet-bezogen nach dem BMF-Schreiben 2025, CoinTracking bietet daneben weitere Methoden wie FIFO, LIFO und HIFO (Stand Oktober 2026). Bei Fragen zur Methode, die zu deinem Fall passt, hilft ein Steuerberater, denn wir rechnen nur vor und beraten nicht.

Krypto-Steuer-Tools im Vergleich: welches zu deinem Profil passt

Unser Krypto-Steuer-Tool-Vergleich zeigt: Der Testsieger muss nicht dein günstigstes Tool sein. Entscheidend sind Zahl der Transaktionen, Zahl der offenen Jahre und die Art deiner Geschäfte.

Pro Steuerjahr gegen Jahresabo

Blockpit

Krypto-Steuersoftware

CoinTracking

Krypto-Steuersoftware

Blockpit und CoinTracking im Vergleich
MerkmalBlockpitCoinTracking
Wertung
9,0/10 (besser) 8,5/10
Trust Score
A 80/100 A+ 100/100 (besser)
Steuerreport
ab 49 €/Steuerjahr ab 39 €/Jahr (Abo)
Anbindungen
über 3.000 Börsen, Wallets & Blockchains über 400 Börsen, Wallets & Blockchains
DeFi & NFT
Ja Ja

Ausführlicher Vergleich: Blockpit oder CoinTracking

Wenige Käufe, ein Steuerjahr

Kaufst du ein paar Mal im Jahr und verkaufst kaum, sind die kleinen Tarife interessant. CoinTracking verlangt im Tarif „Starter“ bis 200 Transaktionen 39 € im Jahresabo, Koinly im Tarif „Newbie“ bis 100 Transaktionen 49 € für ein Steuerjahr. Prüfe aber, ob ein Sparplan oder Staking dich nicht doch über die Grenze bringt. Liegst du knapp darüber, springst du schnell in den nächsten Tarif, bei Koinly etwa vom Tarif „Newbie“ für 49 € in den Tarif „Hodler“ bis 1.000 Transaktionen für 99 €.

DeFi, Wallets und viele Chains

Tauschst du an einer dezentralen Börse oder nutzt du Lending, entstehen viele Einträge, die eine Börse nie meldet. Blockpit, CoinTracking, Waltio, Koinly, Divly und chain.report unterstützen laut unseren Vergleichen DeFi und NFTs, die Tiefe der Anbindung unterscheidet sich aber. Coinpanda nennt zusätzlich über 2.000 DeFi-Protokolle. Worauf du bei solchen Fällen achten musst, erklärt unser Ratgeber zum Krypto-Steuertool für DeFi und NFTs.

Steuern in Österreich oder der Schweiz

Blockpit, CoinTracking und Koinly erstellen laut unseren Vergleichen auch einen Report für Österreich und die Schweiz. Waltio bietet beides nicht an.

Vor dem Kauf prüfen

  • Reicht der Tarif für alle Transaktionen inklusive Staking und Sparplan?
  • Musst du mehrere Steuerjahre nachholen?
  • Werden alle deine Börsen und Wallets unterstützt?
  • Wo liegen die Server des Anbieters?
  • Gibt es einen Prüfbericht mit allen Einzeltransaktionen?
  • Report erst kaufen, wenn der Import fehlerfrei ist

Mehr zu den einzelnen Programmen findest du in den Testberichten, etwa zu CoinTracking, und im direkten Duell Blockpit vs CoinTracking. Wer regelmäßig über einen Krypto-Sparplan kauft, sollte die vielen kleinen Käufe von Anfang an im Tool erfassen.

Häufige Fragen zu Krypto-Steuertools

Welches Krypto-Steuertool ist das beste?

In unserem Vergleich liegt Blockpit mit 9,0 von 10 Punkten vorne (Trust Score 80/100, Preis ab 49 €/Steuerjahr).

Was kostet ein Krypto-Steuerreport?

Der Preis richtet sich nach der Zahl deiner Transaktionen im Steuerjahr. Für wenige Käufe und Verkäufe zahlst du meist 40 bis 50 €, für einige tausend Transaktionen 150 bis 250 €. Manche Anbieter rechnen pro Steuerjahr ab, andere per Abo, das alle Jahre enthält – wer mehrere Jahre nachholen muss, sollte darauf achten. Unser Rechner zeigt den Preis für deine Zahlen.

Was zählt als Transaktion?

Jeder Kauf, Verkauf, Tausch, jede Ein- und Auszahlung und jede Staking-Belohnung. Viele Anbieter fassen Teilausführungen einer Order zusammen. Ein Sparplan mit wöchentlicher Ausführung erzeugt allein über 50 Transaktionen im Jahr.

Brauche ich überhaupt ein Steuertool?

Wenn du Kryptowährungen innerhalb eines Jahres nach dem Kauf verkaufst oder tauschst oder Staking-Erträge hast, musst du Gewinne in der Anlage SO angeben. Bei mehreren Börsen, Wallets oder vielen Trades lässt sich die Haltefrist kaum noch von Hand nachrechnen – ein Steuertool ordnet jeden Verkauf dem richtigen Kauf zu (FIFO) und erstellt einen Bericht mit Belegen. Keine Steuerberatung.

Akzeptiert das Finanzamt den Report eines Steuertools?

Die Software ersetzt keine Steuererklärung: Du überträgst die Werte in ELSTER (Anlage SO). Ein guter Report enthält zusätzlich einen Prüfbericht mit allen Einzeltransaktionen, damit du Rückfragen des Finanzamts beantworten kannst. Bei komplexen Fällen (DeFi, viele Chains) lohnt sich ein Steuerberater, der mit dem Tool arbeitet.

Was bedeutet der Trust Score?

Ein Steuertool kennt deine komplette Krypto-Historie. Der Trust Score (0–100) bewertet deshalb Serverstandort, Zertifizierungen, den Schutz deiner Daten (z. B. nur Lesezugriff auf Börsen), ob die Steuerberechnung von Steuerberatern geprüft ist und Vorfälle der letzten fünf Jahre. Er wird nie von Hand gesetzt.

Weitere Steuertool-Vergleiche

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