Coinbase vs Kraken - Krypto-Börsen im Vergleich
Detaillierter Vergleich der wichtigsten Funktionen, Gebühren und Eigenschaften
Coinbase vs Kraken bringt zwei Urgesteine der Krypto-Szene zusammen: Coinbase gibt es seit 2012, Kraken seit 2011, und beide sind heute mit MiCA-Lizenz in der EU aktiv. Coinbase ist an der Nasdaq notiert, startet mit niedrigeren Ordergebühren und spricht vor allem Einsteiger an. Kraken bietet mit 600+ Coins mehr als doppelt so viel Auswahl und holt mit 85 Punkten den besseren Trust Score.
Für den ersten Bitcoin-Kauf mit möglichst einfacher App ist Coinbase eine gute Wahl. Willst du Coins staken, viele Altcoins handeln oder legst du Wert auf extern geprüfte Reserven, liegt Kraken vorn.
Das Wichtigste in Kürze
- Kraken kommt in unserer Gesamtwertung auf 8,2 von 10, Coinbase auf 8,0.
- Im Trust Score liegt Kraken mit 85 (Note A) vor Coinbase mit 76 (Note B).
- Coinbase Advanced kostet 0,25 % / 0,50 %, Kraken in der ersten Stufe 0,40 % / 0,80 %, Stand Oktober 2026.
- Beim Staking behält Coinbase 35 % der Rewards ein, Kraken 20 %.
- Kraken führt 600+ Kryptowährungen, Coinbase 250+.
Weitere Informationen
Ein- und Auszahlungen
Gebühren & Kosten
Coinbase One (Abo):
Basic 4,99 € / Monat (49,99 € / Jahr) – gebührenfrei bis 500 € pro Monat
Bevorzugt 24,99 € / Monat (239,99 € / Jahr) – bis 10.000 € pro Monat, 25 % Rabatt auf Advanced-Spot-Gebühren
Premium 249,99 € / Monat – unbegrenzt
Der Spread fällt auch mit Abo an; die 1-%-Gebühr für einfache Limit-Orders ist nicht abgedeckt.
Sicherheit
Was sagen die Nutzer?
Coinbase Nutzererfahrungen
Coinbase polarisiert: Die App gilt als besonders einsteigerfreundlich, bei Problemen fühlen sich viele Kunden aber allein gelassen. Diese Themen ziehen sich durch die Bewertungen in App Store, Google Play und auf Trustpilot (Stand: September 2026):
Die Meinungen sind gespalten. Viele Nutzer loben die einfache Kontoeröffnung, die übersichtliche App und schnelle Überweisungen. Positiv erwähnt werden auch die Sicherheitsfunktionen, etwa die Möglichkeit, das eigene Konto bei Verdacht selbst zu sperren. Ähnlich viele kritisieren plötzliche Kontosperrungen ohne klare Begründung, die teils wochenlang andauern. Beim Kundenservice stört vor allem der Erstkontakt über den virtuellen Assistenten. Im App Store kommt Coinbase auf 4,4 von 5 Sternen, bei Trustpilot auf 4,0 und bei Google Play auf 3,6.
Einfache Eröffnung und Bedienung
Die Kontoeröffnung und die übersichtliche App werden besonders häufig gelobt.
Sicherheit und Verifizierung
Nutzer heben die Sicherheitsfunktionen und die Möglichkeit, das Konto selbst zu sperren, positiv hervor.
Schnelle Transfers
Überweisungen und Überträge laufen nach vielen Berichten zügig.
Kraken Nutzererfahrungen
Kaum eine Börse wird so unterschiedlich bewertet wie Kraken: Im App Store überwiegt das Lob, auf Trustpilot die Kritik. Aus den neuesten App-Store-Bewertungen und den Stimmen auf Trustpilot (Stand: Oktober 2026) haben wir diese Themen herausgearbeitet:
Im App Store fällt das Urteil überwiegend gut aus: Viele loben die übersichtliche App, die Sicherheit und zuverlässige Ein- und Auszahlungen, oft nach jahrelanger Nutzung. Auch das Staking wird positiv erwähnt. Deutlich kritischer ist das Bild auf Trustpilot, wo Kraken nur 3,2 von 5 Sternen erreicht. Dort und in negativen App-Bewertungen geht es fast immer um eingeschränkte Konten während Sicherheitsprüfungen, die teils Wochen dauern. Hinzu kommt Kritik an automatisierten Antworten im Support-Chat. Im App Store steht Kraken bei 4,5 Sternen, bei Google Play bei 3,9.
Einfache, übersichtliche App
Viele Nutzer loben die intuitive Bedienung; auch Einsteiger finden sich schnell zurecht.
Sicher und zuverlässig
Langjährige Kunden heben die Sicherheitsfunktionen und zuverlässige Ein- und Auszahlungen hervor.
Staking
Einige Nutzer setzen Kraken gezielt zum Staking ein und sind damit zufrieden.
Screenshots & Vorschau
Coinbase Vorschau
Kraken Vorschau
Angebot und Funktionen
Angebote
Funktionsumfang
Detailliertes Angebot & Funktionen
Coinbase
Handel
- Einfacher Kauf in der App
- Coinbase Advanced mit TradingView-Charts
- Futures bis 10-fach Hebel (EU)
- Advanced Trade API
Sparen & Verdienen
- Wiederkehrende Käufe (Sparplan)
- Staking (35 % Provision, mit Coinbase One weniger)
- Coinbase One Abo
Wallet & Lernen
- Base App für Selbstverwahrung
- Coinbase Learn
- Preisalarme in der App
Kraken
Handel
- Sofortkauf in der App
- Kraken Pro mit TradingView-Charts
- Futures bis 10-fach Hebel (EU)
- REST- und WebSocket-API
Sparen & Verdienen
- Wiederkehrende Käufe (1 % Gebühr)
- Staking (20 % Provision)
- Kraken+ Abo (optional)
Wallet & Sicherheit
- Kraken Wallet zur Selbstverwahrung
- Proof of Reserves (vierteljährlich, extern)
- Preisalarme in Kraken Pro
Kundenservice
Kraken vs Coinbase: Wer handelt günstiger?
Beim Einstieg ist Coinbase billiger. Im Advanced-Modus zahlst du 0,25 % für Limit-Orders und 0,50 % für Market-Orders, einen Spread gibt es dort nicht. Kraken verlangt in der ersten Stufe 0,40 % und 0,80 %. Mit wachsendem Volumen dreht sich das Bild aber: Kraken senkt die Sätze über 12 Stufen und die Pro-Stufen 1–5 auf bis zu 0,05 % für Taker und 0 % für Maker. Maßgeblich ist das Volumen der letzten 30 Tage (Stand Oktober 2026).
Im einfachen Kauf der Apps verstecken beide einen Teil der Kosten. Coinbase beziffert den Spread nicht, Kraken veröffentlicht die Höhe im Sofortkauf ebenfalls nicht. Beim Tausch von Coin zu Coin nimmt Kraken 1 % im Sofort- oder Convert-Trade, bei kleinen Konvertierungen fest 3 %. Für Vielhandelnde bieten beide ein Abo: Coinbase One ab 4,99 € und Kraken+ für 4,99 € im Monat.
Kraken und Coinbase in Zahlen
| Merkmal | Coinbase | Kraken |
|---|---|---|
| Gesamtwertung | 8,0/10 | 8,2/10 |
| Trust Score | B 76 | A 85 |
| Maker / Taker | 0,25 / 0,50 % | 0,40 / 0,80 % |
| Volumenstaffel | – | bis 0 % Maker |
| Staking-Gebühr | 35 % | 20 % |
| Kryptowährungen | 250+ | 600+ |
| SEPA-Auszahlung | kostenlos | 1 € |
| EU-Sitz | Luxemburg | Dublin |
Ein- und Auszahlungen im Alltag
Euro per SEPA einzahlen kostet bei beiden nichts. Kraken nimmt zusätzlich SEPA-Echtzeit gratis an, für die Debitkarte fallen 3,75 % + 0,25 € an. Bei Coinbase sind Karte, PayPal, Apple Pay und Google Pay nur für direkte Käufe gedacht und kosten einen Aufschlag. Beim Auszahlen liegt Coinbase vorn: SEPA ist kostenlos, Kraken berechnet 1 € je Überweisung. Bitcoin und andere Coins schickst du bei beiden an eigene Wallets, die Netzwerkgebühr siehst du vor der Bestätigung. Überträge zwischen Coinbase-Nutzern sind kostenlos.
Sicherheit: 21 gegen 9 Punkte
Beide haben die volle Punktzahl bei der Regulierung. EU-Kunden schließen ihren Vertrag mit der Coinbase Luxembourg S.A. oder mit der Payward Europe Solutions Limited in Dublin, die zusätzlich die britische FCA als Aufsicht nennt. Bei Unternehmen und Erfahrung holt Coinbase als börsennotierter Konzern mit über 4.300 Mitarbeitern die vollen 20 Punkte, Kraken 18. Klar vorn liegt Kraken bei der Sicherheit mit 21 zu 9 von 25 Punkten. Ein Grund: Kraken lässt seine Reserven vierteljährlich extern prüfen.
Die Kundenstimmen ähneln sich. Bei beiden klagen Nutzer über Konten, die wochenlang eingeschränkt oder gesperrt sind. Coinbase steht auf Trustpilot bei 4,0 Sternen, Kraken bei 3,2. Im App Store liegt Kraken mit 4,5 knapp vor Coinbase mit 4,4.
Staking, Sparplan und Extras
Beim Staking ist Kraken deutlich günstiger, dort gehen 20 % der Prämien an die Börse, bei Coinbase 35 %, mit Coinbase One etwas weniger. Wiederkehrende Käufe als Sparplan bieten beide an, Kraken nennt dafür 1 % Gebühr. Futures mit bis zu 10-fachem Hebel gibt es bei beiden in der EU. Coinbase ergänzt die Base App zur Selbstverwahrung und Coinbase Learn, Kraken die Kraken Wallet.
Coinbase oder Kraken: Die passende Börse für dich
Coinbase passt zu dir, wenn du …
- einen Konzern mit Nasdaq-Notierung im Rücken willst
- mit 0,25 % je Limit-Order günstig startest
- Euro ohne Gebühr per SEPA auszahlen willst
- mit 250+ Coins auskommst
Kraken passt zu dir, wenn du …
- Coins staken und nur 20 % Provision zahlen willst
- viele Altcoins aus über 600 Coins suchst
- mit hohem Volumen von der Gebührenstaffel profitierst
- Wert auf einen extern geprüften Proof of Reserves legst
Mehr zu beiden Börsen liest du in unseren Testberichten zu Kraken und Coinbase.
Häufig gestellte Fragen
Beide Apps werden für ihre Übersichtlichkeit gelobt. In unserer Wertung für Anfängerfreundlichkeit liegen Coinbase und Kraken gleichauf bei 9 von 10 Punkten. Coinbase ergänzt mit Coinbase Learn Lerninhalte direkt im Angebot.
Coinbase bietet einen Rückruf über das Hilfecenter, eine offizielle Hotline für Deutschland gibt es nicht. Kraken hat einen Live-Chat rund um die Uhr und ein Support-Formular mit Antwort per E-Mail.
Ja. Coinbase und Kraken bieten in der EU Futures mit bis zu 10-fachem Hebel an. Bei Kraken kosten Futures in Stufe 1 0,02 % als Maker und 0,05 % als Taker, bei Coinbase ab 0,02 % pro Kontrakt.
Knapp, aber begründet empfehlen wir Kraken. Die Börse bietet mehr Coins, günstigeres Staking, eine Gebührenstaffel bis 0 % für Maker und mit 21 von 25 Punkten deutlich mehr Sicherheit im Trust Score. Das ergibt 8,2 von 10 Punkten. Coinbase mit 8,0 bleibt stark für Einsteiger, die wenig handeln und niedrige Startgebühren im Advanced-Modus nutzen. Auch kostenlose SEPA-Auszahlungen sprechen für Coinbase.
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