MetaMask Card: Test & Erfahrungen mit der Self-Custody-Karte
Virtuelle Mastercard, die direkt aus deiner eigenen MetaMask-Wallet zahlt – ohne Einzahlung bei einem Anbieter, mit 1 % Cashback in mUSD.
MetaMask Card: Das Wichtigste in Kürze
Seltene Self-Custody-Karte: Deine Token bleiben bis zur Zahlung in deiner eigenen Wallet, eine Grundgebühr gibt es nicht, Cashback 1 % ohne Einsatz. Dagegen stehen nur sieben unterstützte Token, 1 % Auslandsgebühr bei Händlern außerhalb Deutschlands, Token-Gebühren und Krypto-Dienste von Baanx, die laut Bedingungen nicht reguliert sind.
Was kostet und bringt dir die MetaMask Card im Jahr?
Trag ein, wie du zahlst. Wir rechnen Gebühren und Cashback mit den Konditionen von MetaMask durch – ohne Lockangebote.
Cashback in Kryptowährung schwankt im Wert; Zinsen und Einsatz für höhere Stufen sind nicht eingerechnet. Abgerechnet wird mit den Konditionen laut Preisverzeichnis von MetaMask, Stand 06.10.2026.
Unser Test: MetaMask Card
Die MetaMask Card ist für alle gedacht, die ihre Kryptowährungen nicht bei einer Börse lagern wollen. Statt Guthaben aufzuladen, erteilst du der Karte eine Ausgabefreigabe für Token in deiner eigenen MetaMask-Wallet; erst bei der Zahlung wird der nötige Betrag abgebucht. MetaMask verwahrt also nichts. Betrieben wird das Kartenprogramm von Crypto Life, ausgegeben wird die Mastercard von Monavate – Monavate ist ein E-Geld-Institut unter Aufsicht der Bank of Lithuania, die Kartenbedingungen liegen bei Crypto Life als PDF. Eine MiCA-Zulassung haben weder Consensys noch Baanx.
Self-Custody: Bezahlen direkt aus der MetaMask-Wallet
Unterstützt werden sieben Token: die Stablecoins mUSD, USDC, USDT, EURe, GBPe und EURc sowie wETH, auf den Netzwerken Linea, Solana, Base und Monad. Bitcoin gehört nicht dazu. In der App legst du fest, welcher Token zuerst genutzt wird, und setzt Ausgabelimits je Token. Die Karte ist rein virtuell und läuft über Apple Pay oder Google Pay; je Konto gibt es nur eine Karte.
Gebühren im Detail: FX Fee, ATM Fee und Gas Fees
Eine Grundgebühr fällt im Gratis-Tarif nicht an. Bei Händlern außerhalb deines Wohnsitzlandes kostet jede Zahlung aber 1 % – auch wenn sie in Euro abgerechnet wird. Dazu kommt je nach Token eine Umrechnungsgebühr: 0,875 % mit wETH, 0,5 % mit Stablecoins in fremder Währung, mit dem Euro-Stablecoin EURe nichts. Für jede Freigabe fällt eine kleine Netzwerkgebühr an. Abheben kostet 2 %, höchstens 1.000 $ am Tag.
MetaMask Card beantragen und Limits festlegen
Beantragt wird die Karte im Card-Tab der MetaMask-App: Daten eingeben, Identität bestätigen und die Wallet wählen, aus der gezahlt werden soll. Die virtuelle Karte lässt sich laut MetaMask sofort aktivieren und in Apple Pay oder Google Pay hinterlegen. Deutschland steht auf der Länderliste, Neuanmeldungen aus den USA und Großbritannien sind dagegen vorübergehend geschlossen. Mit der virtuellen Karte darfst du bis zu 15.000 US-Dollar am Tag ausgeben und bis zu 1.000 US-Dollar am Geldautomaten abheben. Unter „Manage Limits“ setzt du zusätzlich eigene Tages-, Wochen- oder Monatsgrenzen.
Weil die Karte per Freigabe auf deine Token zugreift, lohnt sich ein bewusster Umgang: Gib nur so viel frei, wie du in einem überschaubaren Zeitraum ausgeben willst, und halte größere Beträge in einer separaten Wallet ohne Kartenverbindung. Die Secret Recovery Phrase bleibt der Schlüssel zu allem – wer sie verliert oder preisgibt, verliert auch das Kartenguthaben. Auf Linea, Base, Monad und Solana sind die Gas-Gebühren für eine neue Freigabe gering, auf Ethereum wäre das anders.
Netzwerke, Token und Money Account: womit die Mastercard bezahlt
Die MetaMask Card läuft im Mastercard-Netz und bucht jede Zahlung direkt von deiner Wallet ab, ohne dass du vorher Geld auf ein Bankkonto überweisen musst. Laut MetaMask unterstützt die Karte derzeit neun Token, sichtbar genannt werden mUSD, wETH, EURe, GBPe, USDC und USDT, auf den Netzwerken Linea, Solana, Monad und Base. Bitcoin selbst kannst du also nicht direkt ausgeben, sondern musst ihn vorher tauschen. Das Cashback schreibt MetaMask in mUSD dem Money Account gut, dem MetaMask-Money-Konto in der App. Weil die Vermögenswerte in deiner eigenen Wallet bleiben, behältst du bis zur Zahlung die Kontrolle; umgekehrt gilt: Wer die geheime Wiederherstellungsphrase (Secret Recovery Phrase) verliert oder auf einer Phishing-Seite eingibt, verliert auch das Kartenguthaben. Für Nutzer, die ohnehin im Web3-Ökosystem auf diesen Netzwerken unterwegs sind, ist das bequem – wer nur Euro ausgeben will, ist mit einer klassischen Debitkarte besser bedient.
Metal Tier: was die teure Variante bringt
Neben der kostenlosen virtuellen Karte gibt es die Metal Card für 199 US-Dollar im Jahr. Sie bringt 3 % Cashback in mUSD auf die ersten 10.000 US-Dollar Umsatz, danach 1 %, erlässt Fremdwährungsgebühren und erhöht die Limits auf 30.000 US-Dollar Zahlungen und 5.000 US-Dollar Abhebungen pro Tag. Der Haken: Laut MetaMask ist die Metal Card derzeit in den USA erhältlich, eine Verfügbarkeit in Deutschland ist nicht belegt. Hierzulande bleibt es bei der virtuellen Karte mit 1 % Cashback, 15.000 US-Dollar Zahlungs- und 1.000 US-Dollar Abhebelimit pro Tag, die du über Apple Pay oder Google Pay auf dem Gerät nutzt.
In welchen Ländern gibt es die MetaMask Card?
Laut der deutschen Kartenseite von MetaMask (abgerufen am 11.10.2026) ist die MetaMask Card in 45 Ländern erhältlich, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Kanada, Brasilien und Mexiko. Neuanmeldungen aus den USA und Großbritannien sind vorübergehend pausiert; wer in einem noch nicht abgedeckten Land wohnt, kann sich auf eine Warteliste setzen lassen. Weitere Länder sollen laut MetaMask nach und nach folgen. Partner beim Kartenprogramm sind Mastercard und Baanx; MetaMask selbst gehört zum Softwareunternehmen Consensys. Akzeptiert wird die Karte laut MetaMask bei mehr als 150 Millionen Mastercard-Händlern, umgerechnet wird zum Mastercard-Kurs.
Self-Custody ohne Pre-Loading: was das für deine Sicherheit heißt
Der größte Unterschied zu Karten von Börsen: Es gibt kein Pre-Loading, also kein Aufladen eines Kartenkontos. Deine Vermögenswerte bleiben bis zum Moment der Zahlung in deiner eigenen Wallet, und erst dann werden die nötigen Coins abgebucht und in Fiat-Währung umgewandelt. Das gibt dir die volle Kontrolle – aber auch die volle Verantwortung. MetaMask ist eine Software-Wallet, also eine Hot Wallet auf einem Gerät mit Internetverbindung – anfälliger für Bedienfehler und Phishing als eine Hardware-Lösung. Die privaten Schlüssel liegen verschlüsselt auf deinem Gerät, nicht bei MetaMask, und jeder Nutzer ist für seine Schlüssel und Transaktionen selbst verantwortlich. Wer die Wiederherstellungsphrase verliert, kann den Zugriff nicht wiederherstellen; wer sie auf einer gefälschten Seite eingibt, verliert alle Vermögenswerte der Wallet. Für die Kartenwallet heißt das: nur so viel halten und freigeben, wie du in den nächsten Wochen ausgeben willst, größere Beträge auf einer Hardware-Wallet ohne Kartenverbindung.
Rendite auf das mUSD-Cashback
Das Cashback landet als mUSD im Geldkonto der MetaMask-App. Für dieses Konto nennt MetaMask eine variable Rendite von 4 % pro Jahr, die ausdrücklich nicht garantiert ist. mUSD ist ein Stablecoin von MetaMask; anders als Euro auf einem Bankkonto ist das Guthaben nicht über eine Einlagensicherung geschützt. Wer die Rendite mitnehmen will, sollte das Risiko des Stablecoins und der dahinterliegenden Protokolle im Blick behalten.
Karte, Perps und Wallet: was die MetaMask-App sonst noch kann
Die MetaMask Card ist nur ein Baustein der App. Viele Nutzer kennen MetaMask vor allem als Wallet für Ethereum und andere Netzwerke, über die sie Transaktionen mit dezentralen Anwendungen abwickeln. Inzwischen bietet MetaMask zusätzlich Perps an, also den Handel mit Perpetual Futures über die Börse Hyperliquid, laut MetaMask mit bis zu 50-fachem Hebel (Leverage) auf unterstützte Werte. In den USA, Großbritannien, Belgien und Ontario ist dieser Handel nicht verfügbar. Mit der Karte hat das nichts zu tun – wichtig ist es trotzdem, weil Guthaben in derselben App liegen kann: Wer mit Hebel am Markt handelt, sollte das strikt von der Wallet trennen, aus der die Karte deine Ausgaben im Alltag bezahlt.
Cashback in mUSD und Metal Card
Auf berechtigte Zahlungen gibt es 1 % Cashback, gutgeschrieben im eigenen Stablecoin mUSD. Die Metal-Karte mit 3 % Cashback und ohne Auslandsgebühr kostete 199 $ im Jahr, ist seit Juni 2026 aber nicht mehr bestellbar.
Unser Fazit: Die MetaMask Card ist die richtige Wahl, wenn du konsequent selbst verwahren und trotzdem im Alltag mit Stablecoins bezahlen willst – am besten mit EURe in Deutschland. Für Reisen und für Bitcoin-Halter gibt es günstigere und vielseitigere Karten.
Gebühren und Limits der MetaMask Card
| Jahresgebühr | kostenlos |
|---|---|
| Fremdwährung | 1 % vom Umsatz |
| Bargeld abheben | 2 % |
| Aufschlag beim Bezahlen mit Krypto | 0,88 % |
| Aufladen | Kryptowährung einzahlen – Kein Aufladen nötig; für jede Ausgabefreigabe fällt eine Netzwerkgebühr (Gas) an, typisch ca. 0,01 $ |
| Zahlungslimit | 10.000 $ je Zahlung, 15.000 $ pro Tag (Gratis-Tarif); Metal 20.000 $ je Zahlung, 30.000 $ pro Tag |
| Abhebelimit | 1.000 $ je Abhebung und pro Tag (Gratis-Tarif); Metal 1.000 $ je Abhebung, 5.000 $ pro Tag |
Viele Händler und Automaten bieten die Umrechnung in Euro direkt an („Dynamic Currency Conversion“). Lehne das ab und zahle in Landeswährung – der Kurs des Händlers ist fast immer schlechter.
Cashback: Was du wirklich bekommst
Bekommt jeder Kunde ohne Abo, Staking oder Mindestvermögen.
- Höchstens: keine Monatsgrenze
- Auszahlung in: Eigener Token des Anbieters
1 % in mUSD auf jede berechtigte Zahlung. Metal-Karte (199 $ im Jahr, derzeit nicht bestellbar): 3 % auf die ersten 10.000 $ Umsatz pro Jahr, danach 1 %. Reisebuchungen über MetaMask: 4 % (Metal 7 %). Gutschrift in mUSD auf das MetaMask-Money-Konto.
Bezahlen und Funktionen
Mastercard Debitkarte als Virtuelle Karte. Bezahlen mit 7 Kryptowährungen.
Funktionen
Extras
Wie sicher ist die MetaMask Card?
Mittel
Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.
| Herausgeber der Karte | Monavate (Programm-Manager: Crypto Life) |
|---|---|
| Lizenz | E-Geld-Institut mit EU-Lizenz – Bank von Litauen |
| Kundengelder | E-Geld: Kundengelder getrennt verwahrt |
| Krypto (MiCA) | Keine MiCA-Lizenz – Weder Consensys noch Baanx (Crypto Life) stehen im ESMA-Register der MiCA-Krypto-Dienstleister (Stand 06.10.2026); die Krypto-Dienste von Baanx sind laut Bedingungen nicht reguliert. Die Coins bleiben bis zur Zahlung in deiner eigenen Wallet. |
Wichtig: Euro-Guthaben auf einer E-Geld-Karte ist getrennt verwahrt, aber nicht über die Einlagensicherung geschützt. Kryptowährungen sind nie einlagengesichert.
Vorfälle
-
MittelGeldbuße der Bank of Lithuania gegen den Kartenherausgeber Monavate
Die litauische Zentralbank verhängte gegen UAB Monavate 270.000 € Geldbuße und eine Verwarnung wegen Verstößen gegen Geldwäsche-Vorschriften und die Regeln zum Schutz von Kundengeldern. Die E-Geld-Lizenz gilt weiter; Verluste für Karteninhaber sind nicht bekannt.
Quelle
Steuern: Was du beim Bezahlen mit Krypto wissen musst
- Bezahlen mit Krypto ist ein Verkauf. Hältst du die Coins weniger als ein Jahr, ist der Gewinn steuerpflichtig (Freigrenze 1.000 € im Jahr). Mit Euro-Guthaben zu bezahlen ist steuerlich neutral.
- Cashback in Krypto ist steuerlich nicht abschließend geklärt: Meist gilt es als Rabatt auf den Einkauf, ist es an Staking oder ein Abo gekoppelt, kann es als sonstige Einkunft zählen (Freigrenze 256 € im Jahr). Für die erhaltenen Coins beginnt eine eigene Haltefrist.
- Bewahre die Abrechnungen auf. Den Steuerreport erstellt dir ein Krypto-Steuertool.
Allgemeine Hinweise, keine Steuerberatung. Die Haltefrist-Regeln können sich ab 2027 ändern.
Vorschau: MetaMask Card in Bildern
Vor- und Nachteile von MetaMask Card
Was uns gefällt
- Virtuelle Karte ohne Jahres- oder Monatsgebühr
- 1 % Cashback auf jede Zahlung ohne Einsatz
- Bezahlen direkt aus der eigenen Wallet (Self-Custody)
- Apple Pay und Google Pay
- Auch in der Schweiz erhältlich
Was uns nicht gefällt
- Nur sieben Token zum Bezahlen, kein Bitcoin
- Cashback nur in mUSD
- 1 % Gebühr bei Händlern außerhalb des Wohnsitzlandes, auch in Euro
- Token-Gebühr beim Bezahlen mit wETH 0,875 %
- Krypto-Dienste von Baanx ohne MiCA-Zulassung
Ist die MetaMask Card die richtige Karte für dich?
Passt zu dir, wenn du …
- deine Kryptowährungen selbst verwahren und trotzdem mit Karte zahlen willst
- im Alltag mit Euro-Stablecoins wie EURe bezahlst
- ohnehin MetaMask nutzt
Passt eher nicht, wenn du …
- mit Bitcoin bezahlen möchtest
- oft im Ausland oder bei ausländischen Händlern einkaufst
- eine Plastikkarte brauchst
Schritt für Schritt: So startest du mit MetaMask Card
- MetaMask Mobile ab Version 8.0
Aktualisiere MetaMask Mobile mindestens auf Version 8.0, tippe unten auf „Money“ und dann auf „Card“.
- Kartenkonto bei Crypto Life anlegen
Lege E-Mail und Passwort fest, bestätige deine Telefonnummer und durchlaufe die KYC-Prüfung samt Wohnsitznachweis. Deine Daten verarbeitet der Programmmanager Crypto Life nach eigener Datenschutzerklärung.
- Netzwerk wählen, Token freigeben
Wähle Linea, Base, Solana oder Monad und erteile für Token wie USDC oder USDT eine Ausgabeerlaubnis mit Limit. Ohne diese Freigabe zahlt die Karte nicht; die Reihenfolge der Token bestimmst du selbst.
- Online nutzen oder ins Handy-Wallet
Die virtuelle Karte ist in unterstützten Ländern sofort aktiv; du nutzt die Kartendaten online oder fügst sie zu Apple Pay oder Google Wallet hinzu. Neuanmeldungen aus den USA und Großbritannien sind derzeit pausiert.
Erfahrungen anderer Nutzer
Stand 06.10.2026. Die Store-Bewertungen beziehen sich auf die App des Anbieters, nicht allein auf die Karte.
Mehrere App-Store-Bewertungen (DE, 2025–2026) beschreiben die MetaMask-App insgesamt als zuverlässig und fehlerfrei; zur Karte selbst gibt es nur vereinzelte Bewertungen.
Mehrere Bewertungen im App Store (DE) und auf Trustpilot loben die einfache Bedienung und den sicheren Zugang zu Web3-Anwendungen.
Viele App-Store-Bewertungen (DE, 2025–2026) kritisieren Fehler seit der Solana-Integration, etwa ein Hinweisfenster, das sich nicht schließen lässt, und eine unübersichtliche Oberfläche.
Mehrere App-Store-Bewertungen (DE, 2025–2026) berichten, dass die App abstürzt oder sich nicht mehr öffnen lässt.
Kundenservice von MetaMask Card
- FAQ / Hilfe-Center
- nicht bestätigt: Live-Chat (nicht bestätigt)
- E-Mail / Kontaktformular
- nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
- nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)
| Erreichbarkeit | Karten-Support rund um die Uhr, u. a. für Ersatzkarten |
|---|---|
| Kontakt | support.metamask.io/manage-crypto/move-crypto/card |
Das Unternehmen hinter der MetaMask Card
| Unternehmen | Consensys Software Inc. (MetaMask); Kartenprogramm: Crypto Life |
|---|---|
| Sitz | Fort Worth, Texas, USA |
| Gegründet | 2016 |
| Kunden | Millionen Nutzer (Wallet, laut MetaMask) |
| Website | metamask.io/card |
MetaMask gehört zum US-Softwareunternehmen Consensys aus Fort Worth (Texas). Das Kartenprogramm betreibt Crypto Life, Herausgeber der Mastercard ist Monavate; die Ausweisdaten liegen bei Crypto Life, nicht bei MetaMask.
MetaMask Card im Vergleich mit anderen Karten
| MetaMask Card | OKX Card | Trade Republic Karte | Bitpanda Card | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtwertung | 7,2/10 | 8,5/10 | 8,5/10 | 8,3/10 |
| Trust Score | C (65) | B (76) | A (86) | A (82) |
| Kartenart | Mastercard Debitkarte | Mastercard Debitkarte | Visa Debitkarte | Visa Debitkarte |
| Grundgebühr | kostenlos | kostenlos | kostenlos | kostenlos |
| Cashback | 1 % | 2–10 % | 1–2 % | 1–2 % |
| Unterm Strich im Jahr | -21 € | +228 € | +120 € | -24 € |
„Unterm Strich“ mit unserem Standard-Profil: 1.000 € Ausgaben im Monat, davon 10 % in Fremdwährung, 100 € Bargeld, Cashback ohne Einsatz.
So haben wir die MetaMask Card bewertet
Jede Karte prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus Lizenz, Schutz der Kundengelder, MiCA-Status und Vorfällen berechnet und lässt sich nicht kaufen.
| Kriterium | Gewicht | Was wir prüfen | Note |
|---|---|---|---|
| Gebühren & Kosten | 30,0 % | Jahres- und Abogebühren, Fremdwährung, Abheben am Automaten, Aufschlag beim Bezahlen mit Krypto und versteckte Kosten. | 8,5 |
| Cashback & Prämien | 25,0 % | Cashback ohne Einsatz, was du für die höchste Stufe einsetzen musst, Monatsgrenzen und in welcher Währung ausgezahlt wird. | 6,0 |
| Funktionen | 20,0 % | Apple/Google Pay, Bezahlen mit Krypto oder Euro, IBAN, Kartenarten, Sperren in der App und weitere Funktionen. | 7,5 |
| Sicherheit & Regulierung | 12,5 % | Lizenz des Kartenherausgebers, Schutz der Kundengelder, MiCA-Status für das Krypto-Angebot und Vorfälle beim Anbieter. | 5,5 |
| Benutzerfreundlichkeit | 7,5 % | Antrag und Identifizierung, App, Aufladen und Bezahlen im Alltag. | 9,0 |
| Support | 5,0 % | Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon und deutschsprachiger Service. | 6,0 |
Alle Kriterien, Gewichte und Regeln im Detail: unsere Testmethodik für Krypto-Karten →
Was hat sich bei MetaMask Card geändert?
Die Metallkarte (199 $ im Jahr, bis 3 % Cashback) ist nicht mehr bestellbar; Neukunden erhalten nur die virtuelle Karte.
Häufige Fragen zur MetaMask Card
Wie funktioniert die MetaMask Card?
Du gibst der Karte eine Ausgabefreigabe für Token in deiner eigenen MetaMask-Wallet. Erst bei einer Zahlung wird der nötige Betrag abgebucht – aufladen musst du nichts, MetaMask verwahrt deine Coins nicht.
Mit welchen Kryptowährungen kann ich bezahlen?
Mit sieben Token: mUSD, USDC, USDT, EURe, GBPe, EURc und wETH auf Linea, Solana, Base und Monad. Bitcoin wird nicht unterstützt.
Was kostet die MetaMask Card?
Keine Grundgebühr. Bei Händlern außerhalb des Wohnsitzlandes fällt 1 % an, mit wETH zusätzlich 0,875 %, mit Fremdwährungs-Stablecoins 0,5 %, mit EURe nichts. Abheben kostet 2 %.
Wie viel Cashback gibt es?
1 % in mUSD auf berechtigte Zahlungen. Die Metal-Karte mit 3 % ist seit Juni 2026 nicht mehr bestellbar.
Gibt es die MetaMask Card als Plastikkarte?
Nein, im Gratis-Tarif nur als virtuelle Karte für Apple Pay und Google Pay.
Wie hoch sind die Limits der MetaMask Card?
Mit der virtuellen Karte kannst du bis zu 15.000 US-Dollar am Tag bezahlen und bis zu 1.000 US-Dollar am Tag am Geldautomaten abheben. Eigene, niedrigere Limits legst du in der App unter „Manage Limits“ fest.
Auf welchen Netzwerken funktioniert die MetaMask Card?
Laut MetaMask auf Linea, Solana, Monad und Base. Bezahlen kannst du mit neun Token, darunter mUSD, wETH, EURe, GBPe, USDC und USDT.
Gibt es die MetaMask Metal Card in Deutschland?
Das ist nicht belegt. Laut MetaMask ist die Metal Card für 199 US-Dollar im Jahr derzeit in den USA erhältlich; in Deutschland gibt es die kostenlose virtuelle Karte.
In wie vielen Ländern ist die MetaMask Card verfügbar?
Laut MetaMask in 45 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Spanien, Kanada, Brasilien und Mexiko (Stand 11.10.2026). Neuanmeldungen aus den USA und Großbritannien sind vorübergehend pausiert.
Muss ich die MetaMask Card aufladen?
Nein. Die Karte greift per Freigabe auf Tokens in deiner eigenen Wallet zu. Erst beim Bezahlen wird der Betrag abgebucht und in Euro umgewandelt; vorher bleiben die Coins unter deiner Kontrolle.
Ist die MetaMask Card sicher?
Die Coins bleiben bis zur Zahlung in deiner eigenen Wallet, die Karte selbst gibt das von der Bank of Lithuania beaufsichtigte E-Geld-Institut Monavate aus. Das größte Risiko liegt bei dir: MetaMask ist eine Hot Wallet, wer die Wiederherstellungsphrase verliert oder auf einer Phishing-Seite eingibt, verliert die Vermögenswerte der Wallet. Für Ausgaben im Alltag deshalb nur einen kleinen Betrag in der Kartenwallet halten.













