Krypto-Steuersoftware für Deutschland

chain.report im Test: Krypto-Steuer für 59 €

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

59 € je Steuerjahr für bis zu 5.000 Transaktionen, Auswertungen gratis – nur der PDF-Steuerreport kostet, Preise inklusive MwSt.

Steuerreportab 59 €/Steuerjahr
Anbindungenüber 500 Börsen, Wallets & Blockchains (davon über 200 Börsen & Wallets)
DeFi & NFTJa
chain.report Dashboard

chain.report: Das Wichtigste in Kürze

Lohnt sich chain.report für deine Krypto-Steuererklärung? Für deutsche und österreichische Privatanleger mit vielen Trades meist ja: 59 € decken bis zu 5.000 Transaktionen im Jahr ab, und fast alles lässt sich vorher kostenlos durchrechnen, ganz ohne Abo. Wichtig ist das, weil Krypto-Plattformen seit 2026 Daten an die Finanzverwaltung melden und deine Angaben dazu passen sollten. In unserem Test erfährst du, was die Tarife kosten, wie Import und Fehlerprüfung ablaufen und wo die Grenzen liegen: Hinter dem Tool steht eine US-Gesellschaft, gekaufte Pakete werden nicht erstattet, und eine Ausfüllhilfe für die Anlage SO nennt der Anbieter nicht ausdrücklich.

Steuerreport
ab 59 €/Steuerjahr
Abrechnung
pro Steuerjahr
Bei 500 Transaktionen
59 €
Kostenlos
Fast alle Funktionen kostenlos: Wallets und Börsen verbinden, Portfolio, Steuer-Optimierung und Auswertungen ansehen; nur der PDF-Steuerreport kostet. Kursabfragen im Gratis-Konto begrenzt.
Anbindungen
über 500 Börsen, Wallets & Blockchains (davon über 200 Börsen & Wallets)
DeFi & NFT
Ja
Steuerreport für
Deutschland
Serverstandort
EU
Geld-zurück-Garantie
0 Tage
Steuerjahre
ab 2017

chain.report-Preisrechner: Welcher Tarif passt zu dir?

Trag ein, wie viel du handelst. Wir suchen den günstigsten Tarif von Clean Bytes LLC, der für deine Transaktionen reicht und den Steuerreport enthält.

Passender TarifInvestor
Du zahlst59 €

Tarif „Investor“ (bis 5.000 Transaktionen): 59 € für 1 Steuerjahr

Wird pro Steuerjahr abgerechnet: Für jedes Jahr kaufst du einen eigenen Report. Wir rechnen mit gleich vielen Transaktionen in jedem Jahr.

Du weißt nicht, wie viele Transaktionen du hast? Hier schätzen

Staking ist die häufigste Überraschung: Wer zwei Coins mit täglicher Belohnung stakt, hat allein dadurch 730 Transaktionen im Jahr.

Preise laut Clean Bytes LLC, Stand 09.10.2026. Was als Transaktion zählt, legt der Anbieter fest – viele fassen Teilausführungen einer Order zusammen.

Kostenkurve: chain.report im Vergleich

Je mehr Transaktionen, desto teurer der Report – aber nicht bei jedem Anbieter gleich. Die Kurve zeigt, ab wann welches Tool günstiger wird. Eine Lücke heißt: kein veröffentlichter Tarif, Preis auf Anfrage.

Günstigster Tarif mit Steuerreport für die jeweilige Zahl an Transaktionen, ohne DeFi-Pflicht. Preise laut Anbieter, Stand der letzten Prüfung.

In 5 Schritten zum Steuerreport mit chain.report

  1. Konto anlegenFast alle Funktionen kostenlos: Wallets und Börsen verbinden, Portfolio, Steuer-Optimierung und Auswertungen ansehen; nur der PDF-Steuerreport kostet. Kursabfragen im Gratis-Konto begrenzt.
  2. Börsen und Wallets verbindenPer API (automatisch): Binance, BingX, Bitget, Bitpanda, Bitvavo, Bybit EU, Coinbase, Crypto.com, Gate EU, Kraken, KuCoin, OKX, Phemex. Per Datei-Import: BISON, Revolut. Eigene Wallets fügst du über die Adresse hinzu.
  3. Daten prüfenchain.report prüft Salden automatisch und zeigt, wo Einkaufspreise oder Transfers fehlen. Erst wenn alles grün ist, stimmt der Report.
  4. Report kaufen und herunterladenFür 500 Transaktionen in einem Steuerjahr passt der Tarif „Investor“ (59 €). Du bekommst: PDF-Report, Export für Steuer-Apps (z. B. SteuerGo, WunderTax).
  5. In die Steuererklärung übertragenDie Summen trägst du in ELSTER in die Anlage SO ein, Staking-Erträge ebenfalls dort. Den Prüfbericht mit allen Einzeltransaktionen hebst du für Rückfragen auf. Alternativ gibst du deinem Steuerberater Zugang zum Konto.

Unser Test: chain.report

Gratis rechnen, für den PDF-Report zahlen

Im kostenlosen Konto verbindest du alle Konten, siehst Portfolio und Ergebnisse und nutzt die Steuer-Optimierung; begrenzt sind nur die Kursabfragen. Bezahlt wird erst der PDF-Bericht, jeweils pro Jahr: Investor kostet 59 € bis 5.000 Transaktionen, Trader 189 € bis 25.000 mit Mittelherkunftsnachweis und CSV-Backup. Für Professional bis 350.000 Transaktionen nennt chain.report keinen Preis, der Full-Service beginnt mit 69 € Anzahlung (Stand 09.10.2026). Wer 1.200 Transaktionen im Jahr hat, zahlt hier 59 €. Alle Beträge enthalten die MwSt., ein Abo gibt es nicht. Gekaufte Pakete gelten als Informationsprodukt und werden nicht erstattet; ein Upgrade kostet die Differenz. Auch die Jahre 2017 und 2018 sind kostenpflichtig.

Wie chain.report Verkäufe steuerlich bewertet

Für deutsche Nutzer rechnet das Tool laut Hilfe-Center ausschließlich nach FIFO, getrennt je Wallet und Sub-Wallet – also nach den geltenden steuerlichen Richtlinien aus dem BMF-Schreiben. Die Startseite wirbt dagegen mit FIFO, LIFO und HIFO – ein Widerspruch, den du vor dem Kauf im Tool prüfen solltest. Seit Juli 2025 berücksichtigt das Tool das BMF-Schreiben von 2025 und gibt Endjahressalden aus. Erträge etwa aus Staking erscheinen in einem eigenen Teil, dazu kommt ein WISO-Export; die Anlage SO nennt der Anbieter nicht ausdrücklich als Ausfüllhilfe. Gewerblicher Handel ist ausgeschlossen, das Tool ist nur für Privatleute gedacht. Kurse holt es minutengenau von CoinMarketCap und CoinGecko.

Rund 500 Anbindungen und ein CleanUp-Modus

Gut 200 Plattformen und Wallets plus Netzwerke und DeFi-Protokolle bindet chain.report an, viele per Schnittstelle, etwa Binance, Bitpanda, Bitvavo, Coinbase, Kraken, Bybit und OKX. Bei Crypto.com hat nur die Exchange eine API, die App läuft per CSV, ebenso Revolut und BISON. Trade Republic, eToro, SwissBorg, Scalable Capital und N26 sind nicht dokumentiert; dafür gibt es eine eigene CSV-Vorlage. Der CleanUp-Modus führt durch fehlende Kurse, Auszahlungen ohne Ziel und falsch gelesene DeFi-Vorgänge. Daten aus CoinTracking lassen sich übernehmen.

Betreiber in Florida, Hosting in der EU

Laut Impressum betreibt die Clean Bytes LLC aus Fort Lauderdale (USA) das Tool. Die Startseite nennt Hosting in der EU und Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, die Datenschutzerklärung aber keinen Hoster. Lesezugriff für API-Schlüssel, 2FA und Kontolöschung sind nicht dokumentiert, eine Zertifizierung nennt der Anbieter nicht. Steuerkanzleien können seit Oktober 2023 Mandanten verwalten. Auf Trustpilot stehen nur 24 Bewertungen (4,7), eine App gibt es nicht.

Krypto-Steuererklärung in drei Schritten: Import, Review, Export

Laut Startseite entsteht der Steuerreport in drei einfachen Schritten; der Anbieter wirbt damit, dass die Krypto-Steuererklärung so in wenigen Minuten fertig sein kann. Wie lange es bei dir dauert, hängt vor allem von der Zahl der Plattformen und offenen Hinweise ab. Zuerst importierst du deine Daten per Schnittstelle oder CSV-Datei aus über 200 Plattformen, etwa Binance oder Kraken. Danach folgt der Review im CleanUp-Modus: Die Software überprüft die Qualität deiner Transaktionshistorie, ein Algorithmus sucht Inkonsistenzen, und eine Liste zeigt offene Probleme wie fehlende Preise, Salden-Abweichungen, Smart Contracts oder Verkäufe ohne Quelle – die größten Beträge stehen oben, damit du dort anfängst. Zum Schluss erzeugt die Software den Export als PDF, den der Anbieter als prüfungssicher und bereit fürs Finanzamt beschreibt. Ein „intelligentes Matching“ erkennt dabei Überträge zwischen deinen eigenen Konten, damit kein Transfer fälschlich als Verkauf zählt. Wer sich das vorab ansehen möchte, findet auf der Website eine Demo.

Verkaufs-Simulator: Steuerfolgen vor dem Verkauf abschätzen

Eine Besonderheit ist der Verkaufs-Simulator. Du gibst Coin, Menge und erwarteten Verkaufspreis ein, und das Tool schätzt mit deinen echten Daten und der gewählten Methode in Echtzeit, welcher Gewinn steuerpflichtig wäre, welcher Teil nach Ablauf der Jahresfrist steuerfrei bleibt und wie hoch die Steuer ungefähr ausfällt. Im Beispiel der Startseite ergeben 1,8326 ETH bei einem erwarteten Verkaufspreis von 2.500 € einen steuerpflichtigen Gewinn von 2.977,98 € und einen steuerfreien von 687,23 €. So erkennst du vor einer Order, welche Bestände schon länger als ein Jahr in deinem Besitz sind. Die Entscheidung triffst du selbst; eine Beratung ersetzt der Simulator nicht.

Portfolio-Analyse, DeFi und Liquidity Mining

Neben der Steuer zeigt die Portfolio-Analyse Performance, Bestände und steuerfreie Positionen in Echtzeit; die Entwicklung deines Portfolios stellt sie laut Anbieter visuell in Charts dar. Laut Anbieter erfasst das Tool Staking, Lending, Liquidity Mining und NFT-Transaktionen und erkennt diese DeFi-Vorgänge automatisch. Wird ein komplexer Smart Contract falsch eingelesen, korrigierst du ihn von Hand. Bei sehr alten oder kleinen Coins fehlt oft ein historischer Kurs; den ergänzt du manuell, damit die Gewinnberechnung stimmt.

Wechsel von CoinTracking oder Blockpit

Viele wechseln, weil ihr bisheriges Programm nur rote Warnlisten zeigt. Der Anbieter erklärt dazu, dass hinter CoinTracking-Warnungen oder Blockpit-Hinweisen fast immer fehlende Transaktionen, negative Bestände oder fehlende Einstandspreise stecken. Gerechnet wird trotzdem, oft mit zu hohem Gewinn. Der CleanUp-Modus soll solche Meldungen in konkrete Arbeitsschritte übersetzen; Daten aus CoinTracking lassen sich direkt übernehmen.

Sicherheit deiner Daten: zwei Angaben zum Rechenzentrum

Wie gut ist deine Privatsphäre geschützt? Im oberen Teil der Startseite nennt der Anbieter Hosting in der EU, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und die Einhaltung der DSGVO. Im Fußbereich derselben Seite heißt es dagegen, man nutze 2FA und hoste ausschließlich in zertifizierten deutschen Rechenzentren. In der Hilfe und der Datenschutzerklärung fanden wir dazu keine Bestätigung. Prüfe die Sicherheitseinstellungen deshalb nach der Registrierung selbst und gib Schnittstellen-Schlüsseln nur Leserechte.

Erfahrungen: Zeitersparnis und Oberfläche

Auf Trustpilot steht chain.report bei 4,7 Sternen aus 24 Bewertungen; Krypto-Anleger heben in den Bewertungen vor allem die gesparte Zeit hervor. Nutzer berichten von deutlicher Zeitersparnis bei der Steuererklärung und loben die übersichtliche Bedienoberfläche (User Interface); auf der Startseite zitiert der Anbieter Stimmen, nach denen der Export ohne Rückfragen vom Finanzamt akzeptiert wurde. Das sind Einzelfälle: Ob dein Finanzamt nachfragt, hängt von deinem Fall ab.

Full-Service: wenn das Team die Arbeit übernimmt

Wer sich nicht selbst durch Importe und offene Probleme arbeiten möchte, hat eine zweite Option: Beim Full-Service bereitet das Team des Anbieters deine Daten auf. Du leistest 69 € Anzahlung und bekommst danach ein individuelles Angebot, das sich nach der Komplexität deines Falls richtet. Für sehr große Bestände bis 350.000 Buchungen gibt es den Tarif Professional mit VIP-Support, Portfolio-Analyse und bis zu zwei Zoom-Calls; einen Preis nennt der Anbieter dafür nicht. Den meisten Privatanlegern reicht das System zum Selbermachen: Tracking und Auswertung sind gratis, die deutsche Bedienoberfläche (User Interface) ist schnell erklärt, bezahlt wird erst der Bericht.

Für welche Anleger sich chain.report eignet

Die wichtigste Information vorab: chain.report richtet sich an private Anleger, die ihre Krypto-Steuererklärung selbst vorbereiten wollen. Typische Nutzer handeln auf mehreren Plattformen, zum Beispiel bei Binance, Coinbase und Kraken, und haben dazu eigene Adressen oder DeFi-Positionen. Für sie ist die größte Arbeit, alle Inhalte aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen – genau hier setzt das Tool mit Import per API oder CSV an. Wer dagegen nur bei einer einzigen Börse ein paar Käufe im Jahr tätigt, braucht den Funktionsumfang kaum. Alles Wesentliche lässt sich in wenigen Schritten testen: Konto anlegen, eine Börse verbinden, die kostenlosen Auswertungen ansehen und erst danach über den Kauf des Reports entscheiden.

Erfahrungen mit Fragen an den Support

In den Trustpilot-Bewertungen wird der Support als hervorragend beschrieben: Das Team beantwortet auch steuerliche Fragen schnell und fachkundig, erreichbar ist es per E-Mail, in den Tarifen Trader und Professional auch per Chat. Ein Telefon-Support ist nicht dokumentiert. Bei einer geringen Menge an Bewertungen (24) bleibt das Bild aber vorläufig; unsere eigenen Erfahrungen decken sich mit dem positiven Eindruck der Bedienung.

Für den DACH-Raum gedacht, aber nicht für jedes Land

Die Krypto-Steuerberichte von chain.report sind auf den DACH-Raum zugeschnitten: Laut Startseite entsprechen sie den Anforderungen der Finanzbehörden hierzulande und in Österreich. Einen eigenen Bericht für die Schweiz beschreibt der Anbieter nicht, und für andere Länder findest du im Hilfe-Center keine eigenen Regeln. Wer in einem anderen Staat steuerpflichtig ist, sollte vor dem Kauf prüfen, ob die Berechnung dort passt.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Lade deine Transaktionen in chain.report und prüfe zuerst kostenlos, ob alle Börsen und Wallets erkannt werden – erst dann einen Tarif buchen.

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Was kostet chain.report?

Abgerechnet wird pro Steuerjahr: Wer zwei Jahre nachholt, kauft zwei Reports.

TarifPreisTransaktionenSteuerreportDeFi & NFTHinweis
Free kostenlos unbegrenzt Nein Ja alle Börsen & Wallets, Steuer-Optimierung, CleanUp-Modus; Kursabfragen im Gratis-Konto begrenzt
Investor 59 € pro Steuerjahr bis 5.000 Ja Ja BMF-konformer Steuerreport (PDF), WISO-Export, Chat- und E-Mail-Support
Trader 189 € pro Steuerjahr bis 25.000 Ja Ja Mittelherkunftsnachweis, priorisierter Support, CSV-Backup
Professional auf Anfrage bis 350.000 Ja Ja VIP-Support, Portfolio-Analyse, bis zu zwei Zoom-Calls, VIP-Telegram-Gruppe; Preis nicht veröffentlicht
Full-Service 69 € pro Steuerjahr unbegrenzt Ja Ja Anzahlung 69 €, Steuer-Aufbereitung durch chain.report, individuelles Angebot nach Komplexität
  • Kostenlos: Fast alle Funktionen kostenlos: Wallets und Börsen verbinden, Portfolio, Steuer-Optimierung und Auswertungen ansehen; nur der PDF-Steuerreport kostet. Kursabfragen im Gratis-Konto begrenzt.
  • Preise: inkl. MwSt.
  • Geld-zurück-Garantie: 0 Tage
Kleingedrucktes: Pakete gelten pro Kalender-/Steuerjahr und enthalten je einen PDF-Steuerreport. Gekaufte Pakete werden nicht erstattet (Informationsprodukt); Upgrade zum Differenzbetrag. Zahlung über Stripe, Endpreise inkl. MwSt. Professional (bis 350.000 Transaktionen) ohne veröffentlichten Preis; Full-Service mit 69 € Anzahlung und individuellem Angebot. Auch die Steuerjahre 2017 und 2018 sind kostenpflichtig.

Welche Börsen und Wallets bindet chain.report an?

Laut Anbieter über 500 Börsen, Wallets & Blockchains (davon über 200 Börsen & Wallets). Anbieter zählen unterschiedlich – manche nur Börsen, andere auch Wallets und Blockchains. Je mehr per Schnittstelle (API) angebunden ist, desto weniger musst du von Hand nachtragen.

Börsen aus unserem Vergleich

API = automatischer Abgleich mit Lesezugriff; Datei = Export bei der Börse herunterladen und hochladen.

So kommen deine Daten hinein

Börsen-API (automatisch)Ja
CSV-DateiJa
Wallet-Adresse / xPubJa
Manuelle EingabeJa
Umzug aus anderen ToolsJa

Was erfasst und versteuert wird

StakingJa
LendingJa
DeFi (Swaps, Liquidity Pools)Ja
NFTsJa
Margin & FuturesJa
Airdrops & ForksJa
Miningnicht veröffentlicht
Bridges & mehrere ChainsJa

Steuerreport und Funktionen

Steuerreports

Anlage SO (private Veräußerungsgeschäfte)nicht veröffentlicht
Einkünfte aus Staking & LendingJa
Werte fertig für ELSTER aufbereitetnicht veröffentlicht
Prüfbericht mit allen Belegen fürs Finanzamtnicht veröffentlicht
Export für Steuerberater (DATEV/Excel)nicht veröffentlicht
Herkunftsnachweis für die BankJa
Steuerreport ÖsterreichJa
Steuerreport Schweiznicht veröffentlicht
Abgleich mit den DAC8-Meldungen der Börsennicht veröffentlicht
Verlustvortrag über mehrere Jahrenicht veröffentlicht
Für Unternehmen (Betriebsvermögen, GoBD)Nein

Funktionen

Portfolio-TrackingJa
Haltefrist-Übersicht (wann Coins steuerfrei werden)Ja
Steuer-Optimierung (Verluste gegenrechnen)Ja
Steuer-Simulation vor dem VerkaufJa
Automatische FehlerprüfungJa
Zugang für den SteuerberaterJa
Steuerberater-Service buchbarnicht veröffentlicht
Berechnungsmethode wählbar (FIFO u. a.)Ja
Mobile AppNein
Deutsche OberflächeJa

Report-Formate

PDF-ReportJa
Excel/CSVnicht veröffentlicht
Export für Steuer-Apps (z. B. SteuerGo, WunderTax)Ja

Berechnungsmethoden

FIFOJa
Durchschnittsmethodenicht veröffentlicht
LIFOJa
HIFOJa
Wallet-bezogen (BMF-Schreiben 2025)Ja
Darauf achtet das Finanzamt: Seit dem BMF-Schreiben vom März 2025 reichen Wallet-Adressen allein nicht – verlangt werden nachvollziehbare Transaktionsübersichten, die Haltefrist wird je Wallet betrachtet. Und seit 2026 melden die Börsen nach DAC8 Käufe, Verkäufe, Transfers und Staking mit deiner Steuer-ID; die Daten für 2026 kommen bis Juli 2027 beim Finanzamt an.

Die Software ersetzt nicht die Steuererklärung: Die Werte trägst du in ELSTER ein (Anlage SO), den Prüfbericht hebst du für Rückfragen des Finanzamts auf.

Wie sicher sind deine Daten bei chain.report?

C
Trust Score 62/100
Mittel
Serverstandort25/25
EU
Zertifizierung0/20
Keine Zertifizierung bekannt
Schutz deiner Daten7/15
Zwei-Faktor-Anmeldung, DSGVO-Auftragsverarbeitung möglich
Steuerberechnung geprüft0/10
Keine Prüfung belegt
Historie30/30
keine relevanten Vorfälle in 5 Jahren

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

ServerstandortEU
ZertifizierungKeine Zertifizierung bekannt
SteuerberechnungKeine Prüfung belegt
DetailsHosting in der EU, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, DSGVO-konform (Angaben der Startseite; die Datenschutzerklärung nennt keinen Hoster). Betreiber sitzt in den USA (Clean Bytes LLC).
  • nicht bestätigt: Nur Lesezugriff auf Börsen (API ohne Handelsrechte)
  • Zwei-Faktor-Anmeldung
  • nicht bestätigt: Daten jederzeit löschbar
  • DSGVO-Auftragsverarbeitung möglich

Gib einem Steuertool nur API-Schlüssel mit Lesezugriff – nie mit Handels- oder Auszahlungsrechten.

Vorfälle

Uns sind keine Datenlecks oder schweren Rechenfehler bekannt.

Krypto-Steuern in Deutschland: Das rechnet ein Steuertool für dich

  • Haltefrist: Verkaufst oder tauschst du Coins mehr als ein Jahr nach dem Kauf, ist der Gewinn steuerfrei. Darunter ist er steuerpflichtig, wenn deine privaten Veräußerungsgewinne im Jahr 1.000 € erreichen (Freigrenze).
  • FIFO, je Wallet: Bei mehreren Käufen gilt der zuerst gekaufte Coin als zuerst verkauft – betrachtet je Wallet bzw. Börsenkonto. Über mehrere Börsen und Wallets hinweg lässt sich das kaum von Hand nachrechnen.
  • DAC8: Seit dem 1. Januar 2026 melden Börsen deine Krypto-Transaktionen mit Steuer-ID an das Bundeszentralamt für Steuern, erstmals bis 31. Juli 2027. Was du erklärst, sollte dazu passen.
  • Staking und Lending sind sonstige Einkünfte, steuerpflichtig ab 256 € im Jahr.
  • Geplante Änderung: Für Käufe ab 2027 soll die Haltefrist entfallen und eine Abgeltungsteuer von 25 % gelten. Beschlossen ist das noch nicht.

Allgemeine Hinweise, keine Steuerberatung. Bei DeFi, vielen Chains oder gewerblichem Handel lohnt sich ein Steuerberater.

Vor- und Nachteile von chain.report

Was uns gefällt

  • Günstig bei vielen Transaktionen: 59 € für bis zu 5.000 im Jahr
  • Fast alle Funktionen inklusive Steuer-Optimierung kostenlos
  • FIFO je Wallet, wie es das BMF verlangt
  • WISO-Export und Mittelherkunftsnachweis (ab Trader)
  • Preise inkl. MwSt., kein Abo

Was uns nicht gefällt

  • Betreiber ist eine US-Gesellschaft (Clean Bytes LLC)
  • Gekaufte Pakete werden nicht erstattet
  • Nur für privaten Handel, nicht für gewerbliche Fälle
  • Anlage SO nicht ausdrücklich als Ausfüllhilfe genannt
  • Keine App, wenige Bewertungen

Ist chain.report das richtige Steuertool für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • mehrere tausend Transaktionen im Jahr hast und dafür wenig zahlen willst
  • deine Zahlen erst kostenlos durchrechnen und dann über den Kauf entscheiden möchtest
  • mit deinen Daten aus CoinTracking zu einem günstigeren Tool wechseln willst

Passt eher nicht, wenn du …

  • gewerblich mit Kryptowährungen handelst
  • auf eine Erstattung nach dem Kauf eines Pakets Wert legst
  • einen Betreiber mit Sitz in der EU und dokumentierter Zwei-Faktor-Anmeldung suchst

chain.report Erfahrungen: Was Nutzer sagen

Trustpilot
4,7/5
ca. 24 Bewertungen

Stand 06.10.2026.

Spart Zeit, übersichtlich aufgebaut

Alle ausgewerteten Trustpilot-Bewertungen (überwiegend Deutsch, 2022–2026) sind positiv; viele loben die durchdachte, leicht verständliche Oberfläche. Wiederkehrende Kritik findet sich nicht, die Zahl der Bewertungen ist aber klein (24) und ein Teil stammt aus 12/2022.

Kompetenter Support

Mehrere Trustpilot-Bewertungen (2023–2026) heben schnelle, fachkundige Antworten hervor, auch bei komplexen Steuerfragen.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Mehrere Bewertungen (2022–2025) nennen das Tool im Vergleich zu Mitbewerbern günstig.

Kundenservice von chain.report

  • FAQ / Hilfe-Center
  • Live-Chat
  • E-Mail / Kontaktformular
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • Support auf Deutsch

Das Unternehmen hinter chain.report

UnternehmenClean Bytes LLC
SitzFort Lauderdale, Florida, USA
Nutzerbis zu 50.000 Krypto-Trader
Websitechain.report

Betreiber ist die Clean Bytes LLC mit Sitz in Fort Lauderdale, Florida (USA); laut Anbieter nutzen bis zu 50.000 Krypto-Trader chain.report. Angaben zu Zertifizierungen oder einer Aufsicht macht chain.report keine (Stand 09.10.2026).

Alternativen zu chain.report

chain.report Blockpit Summ (ehemals Crypto Tax Calculator) Waltio
Gesamtwertung 7,5/10 9,0/10 8,6/10 8,6/10
Trust Score C (62) A (80) C (60) C (55)
Steuerreport ab 59 €/Steuerjahr ab 49 €/Steuerjahr ab 49 €/Jahr (Abo) ab 39 €/Steuerjahr
Bei 500 Transaktionen 59 € 99 € 99 € 99 €
Anbindungen über 500 Börsen, Wallets & Blockchains (davon über 200 Börsen & Wallets) über 3.000 Börsen, Wallets & Blockchains über 3.520 Integrationen insgesamt, davon über 162 zentrale Börsen; Rest Wallets, Blockchains und Protokolle (nicht aufgeschlüsselt) über 700 Börsen, Wallets & Blockchains
DeFi & NFT Ja Ja Ja Ja
Alle Krypto-Steuertools im Vergleich

„Bei 500 Transaktionen“: günstigster Tarif mit Steuerreport für ein Steuerjahr.

So haben wir chain.report bewertet

Jedes Steuertool prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus Serverstandort, Zertifizierung, Datenschutz, geprüfter Steuerberechnung und Vorfällen berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Preis-Leistung 25,0 % Was der Steuerreport bei 100, 1.000 und 10.000 Transaktionen kostet, ob jedes Steuerjahr einzeln bezahlt wird und was kostenlos geht. 8,0
Steuerreport für Deutschland 18,8 % Anlage SO, Einkünfte aus Staking, wallet-bezogene Haltefrist nach dem BMF-Schreiben 2025, Prüfbericht mit Belegen und Abgleich mit den DAC8-Meldungen der Börsen. 4,5
Börsen- & Wallet-Anbindung 18,8 % Wie viele Börsen und Wallets per API oder Datei angebunden sind, wie zuverlässig der Import läuft und ob Transfers zwischen eigenen Konten erkannt werden. 8,0
DeFi, NFT & Sonderfälle 12,5 % Staking, Lending, DeFi, NFTs, Margin, Airdrops und Bridges – also alles, was über Kaufen und Verkaufen hinausgeht. 8,0
Bedienung 12,5 % Einrichtung, Fehlerprüfung, Übersicht und wie schnell ein Einsteiger zum fertigen Report kommt. 7,0
Support & Steuerberater 12,5 % Erreichbarkeit, gemessene Antwortzeit, deutschsprachige Hilfe und ob Steuerberater zugeschaltet werden können. 10,0

Häufige Fragen zu chain.report

Was kostet chain.report?

Rechnen und Auswerten sind kostenlos. Der PDF-Steuerreport kostet pro Jahr 59 € bis 5.000 Transaktionen oder 189 € bis 25.000, jeweils inklusive MwSt. (Stand 09.10.2026).

Kann ich ein gekauftes Paket zurückgeben?

Laut Anbieter nicht, weil es sich um ein Informationsprodukt handelt. Die AGB nennen nur das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen; prüfe deine Zahlen deshalb vorher im Gratis-Konto.

Eignet sich chain.report für gewerblichen Krypto-Handel?

Nein. Der Anbieter richtet sich ausdrücklich nur an Privatkunden; für gewerbliche Fälle erstellt chain.report keinen Bericht.

Wer steht hinter chain.report?

Die Clean Bytes LLC aus Fort Lauderdale in Florida. Die Daten liegen laut Startseite in der EU; die Datenschutzerklärung nennt allerdings keinen Hoster.

Kann ich mit chain.report einen Verkauf vorab durchrechnen?

Ja. Der Verkaufs-Simulator schätzt mit deinen echten Daten, welcher Gewinn steuerpflichtig wäre, welcher Teil nach mehr als einem Jahr Besitz steuerfrei bleibt und wie hoch die Steuer ungefähr ausfällt.

Gilt chain.report auch für Österreich?

Laut Startseite entsprechen die Berichte auch den Anforderungen der österreichischen Finanzbehörden. Einen eigenen österreichischen Bericht beschreibt der Anbieter nicht näher; die wichtigste Information zur Berechnung findest du im Hilfe-Center.

Warum zeigt die Suche nach „Chain Reports“ andere Inhalte?

Der Name „Chain Reports“ steht auch für Berichte über Lieferketten oder für Software-Dokumentation mit ähnlichem Titel. Das Krypto-Steuertool erreichst du unter chain.report, mit Punkt geschrieben.

Welche Sicherheit bietet chain.report für API-Schlüssel?

Der Anbieter nennt Hosting in der EU, Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und DSGVO-Konformität. Ob Schlüssel nur mit Lesezugriff angenommen werden, ist nicht dokumentiert – erstelle bei Binance, Coinbase oder Kraken deshalb selbst einen Schlüssel ohne Handels- und Auszahlungsrechte.

Welche Methode nutzt chain.report für deutsche Steuerzahler?

Laut Hilfe-Center ausschließlich FIFO, getrennt je Wallet und Sub-Wallet. Die Startseite nennt zusätzlich LIFO und HIFO; welche Optionen dir angeboten werden, siehst du in den Einstellungen deines Kontos.

chain.report Bewertung

Preis-Leistung8,0teuergünstig
Steuerreport für Deutschland4,5dürftigfinanzamtfest
Börsen- & Wallet-Anbindung8,0lückenhaftumfassend
DeFi, NFT & Sonderfälle8,0eingeschränktumfassend
Bedienung7,0komplizierteinfach
Support & Steuerberater10,0schwachhilfreich
Gesamtwertung7,5
7,5/10
Gut

Lohnt sich chain.report für deine Krypto-Steuererklärung? Für deutsche und österreichische Privatanleger mit vielen Trades meist ja: 59 € decken bis zu 5.000 Transaktionen im Jahr ab, und fast alles lässt sich vorher kostenlos durchrechnen, ganz ohne Abo. Wichtig ist das, weil Krypto-Plattformen seit 2026 Daten an die Finanzverwaltung melden und deine Angaben dazu passen sollten. In unserem Test erfährst du, was die Tarife kosten, wie Import und Fehlerprüfung ablaufen und wo die Grenzen liegen: Hinter dem Tool steht eine US-Gesellschaft, gekaufte Pakete werden nicht erstattet, und eine Ausfüllhilfe für die Anlage SO nennt der Anbieter nicht ausdrücklich.

So bewerten wir

chain.report mit anderen vergleichen

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