Dash auf einen Blick
- Einordnung
- Zahlungen Dash
- Kaufen ab
- 0,15 % Kosten bei Finst (1.000 € per SEPA, inkl. Spread) – alle Börsen →
- Prognose 2027
- ≈ 47,74 $ Datenmodell · Alle Szenarien und Jahre →
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Wie stark wird Dash tatsächlich genutzt? Der TVL zeigt, wie viel Kapital in Anwendungen wie Börsen, Kreditplattformen und Staking steckt; Handelsvolumen und Gebühren zeigen die laufende Nutzung.
Quelle: DefiLlama, Stand 19.10.2026. TVL-Verlauf über 12 Monate.
Dash im Detail
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Das Wichtigste in Kürze
- Was ist Dash? Eine Kryptowährung für Zahlungen, die 2014 als Abspaltung vom Bitcoin-Code startete.
- Neben Minern sichern Masternodes das Netz, jeder davon hinterlegt 1.000 DASH als Pfand.
- InstantSend bestätigt Zahlungen laut Dokumentation in rund zwei Sekunden, ChainLocks schützen vor Umschreibungen der Kette.
- Ein Fünftel der Blockbelohnung fließt in eine Projektkasse, über die Masternodes abstimmen.
- Die Ausgabe neuer Coins sinkt jedes Jahr um gut 7 %, die Höchstmenge liegt bei rund 18,9 Mio. DASH.
Was ist Dash? Kurz gesagt digitales Bargeld: Der Name steht für „digital cash“, und genau darauf zielt das Projekt seit seinem Start. DASH soll sich wie eine Barzahlung anfühlen, also schnell, endgültig und günstig. Dafür ergänzt Dash das bekannte Mining um eine zweite Schicht aus Servern, die Masternodes heißen.
Was ist Dash und wie entstand der Name?
Der erste Block wurde laut offizieller Dokumentation am 18. Januar 2014 erzeugt, damals noch unter dem Namen Xcoin. Gründer ist der Entwickler Evan Duffield, der auch den Mining-Algorithmus X11 entwarf. Kurz darauf hieß das Projekt Darkcoin, ein Name, der wegen seiner Nähe zum Darknet schnell zur Last wurde. Im März 2015 folgte die Umbenennung in Dash.
Die ersten Tage verliefen holprig. Laut einer Klarstellung der Dash Core Group entstanden wegen einer zu niedrigen Start-Schwierigkeit und eines Fehlers bei der Blockbelohnung in rund 34 Stunden etwa 1,99 Mio. Coins. Ein Neustart wurde damals angeboten, die Gemeinschaft lehnte ihn ab. Kritiker werfen dem Projekt diesen sogenannten Instamine bis heute vor.
Zwei Gruppen sichern das Netz
Miner mit X11
Wie bei Bitcoin bündeln Miner Transaktionen zu Blöcken und erhalten dafür neue Coins. X11 verkettet elf verschiedene Hash-Funktionen hintereinander. Ein neuer Block entsteht im Schnitt alle 2,6 Minuten, die Blöcke fassen bis zu 2 MB. Daraus ergeben sich laut Projekt rund 56 Transaktionen pro Sekunde.
Masternodes mit Pfand
Ein Masternode ist ein dauerhaft laufender Server, dessen Betreiber 1.000 DASH als Sicherheit bindet. Für die Server der Evolution-Plattform, Evonodes genannt, sind 4.000 DASH nötig. Im Gegenzug erhalten Masternodes 60 % der Blockbelohnung, Miner 20 %. Klassisches Staking ist das nicht: Ohne eigenen Server und volles Pfand gibt es keine Belohnung vom Protokoll.
InstantSend und ChainLocks: schnelle, endgültige Zahlungen
Für Händler zählt, wann eine Zahlung wirklich sicher ist. Bei Dash bilden Masternodes regelmäßig Gruppen, sogenannte Long-Living Masternode Quorums. Prüfen sie eine Transaktion als gültig, sperren sie deren Eingänge gegen eine zweite Ausgabe. Diese Funktion heißt InstantSend, und laut Dokumentation ist eine Zahlung damit innerhalb von zwei Sekunden vollständig bestätigt.
ChainLocks setzen eine Ebene höher an. Sieht die Mehrheit von mindestens 60 % eines Quorums denselben neuen Block, signiert sie ihn gemeinsam. Danach lässt sich die Kette nicht mehr durch einen Angreifer mit viel Rechenleistung umschreiben, was als 51-%-Angriff bekannt ist. Seit Version 0.14 versucht das Netz, jede Transaktion per InstantSend zu sperren.
CoinJoin: Privatsphäre nur auf Wunsch
Bis 2021 hieß die Funktion PrivateSend, mit Dash Core 0.17 wurde sie in CoinJoin umbenannt. Das Prinzip: Die Wallet zerlegt Guthaben in feste Stückelungen und mischt sie über Masternodes mit Beträgen anderer Nutzer. Ein Beobachter kann den Weg der Coins danach schwerer verfolgen. In der Wallet Dash Core ist CoinJoin standardmäßig ausgeschaltet.
Wichtig für die Einordnung: Dash ist kein Coin mit Pflicht-Anonymität wie Monero. Beträge und Adressen liegen grundsätzlich offen in der Blockchain. Die Dokumentation selbst rät Nutzern mit sehr hohem Schutzbedarf von CoinJoin ab, weil viele Eingänge eine Verknüpfung erleichtern können.
Die Projektkasse und das DAO
Dash finanziert seine Entwicklung aus der eigenen Blockchain. 20 % der Blockbelohnung landen etwa alle 30 Tage in einem sogenannten Superblock. Wer Geld daraus möchte, reicht gegen eine Gebühr von 1 DASH einen Vorschlag ein.
Jeder Masternode hat eine Stimme, ein Evonode vier. Angenommen ist ein Vorschlag, wenn die Ja-Stimmen die Nein-Stimmen um mindestens 10 % aller Stimmberechtigten übertreffen.
Dash in Zahlen
- 2014Start als XcoinName Dash seit 2015
- 1.000 DASHPfand je MasternodeEvonode 4.000 DASH
- 2,6 Min.Zeit pro Block
- 18,92 Mio.maximale DASH-Menge
Quelle: Dash-Dokumentation, CoinGecko
Dash Evolution: die Plattform-Ebene
Unter dem Namen Evolution arbeitet das Projekt seit Jahren an einer zweiten Ebene für Anwendungen. Laut Ankündigung startete sie am 29. Juli 2024 als Mainnet-Beta mit Identitäten, Datenverträgen und Datenspeicher. Betrieben wird sie von den Evonodes. Im August 2026 meldete Dash zudem abgeschirmte Transaktionen auf dieser Ebene, technisch angelehnt an Orchard aus dem Zcash-Umfeld.
Für die meisten Nutzer bleibt die Basiskette entscheidend, auf der DASH als Zahlungsmittel läuft. Wie viel Kapital in Anwendungen gebunden ist, zeigt der TVL auf dieser Seite. Er fällt mit unter 100.000 € laut DefiLlama sehr klein aus.
Wie viele DASH wird es geben?
Die Belohnung je Block sinkt etwa jedes Jahr um ein Vierzehntel, also rund 7,14 %. Je nachdem, wie viel der Projektkasse tatsächlich ausgeschüttet wird, ergibt sich bis zum Jahr 2254 eine Gesamtmenge zwischen 17,74 und 18,92 Mio. DASH. Derzeit sind laut unseren Marktdaten 12,9 Mio. im Umlauf. Wie sich das im Preis niederschlägt, zeigt der Dash Kurs mit Chart und Monatswerten.
Dash kurz bewertet
Stärken
- Zahlungen sind dank InstantSend nach Sekunden endgültig
- ChainLocks erschweren Angriffe mit gemieteter Rechenleistung
- Eigene Projektkasse finanziert Entwicklung ohne Spendenaufrufe
Schwächen
- Umstrittener Start mit rund 1,99 Mio. Coins in den ersten Stunden
- Masternodes erfordern hohes Kapital und bündeln Stimmrechte
- Unklare Einstufung von CoinJoin unter künftigen EU-Regeln
Was du vor einem Einstieg wissen solltest
Dash gehört zu den älteren Altcoins, steht nach Marktkapitalisierung aber nur noch um Rang 100. Konkurrenz kommt von Bitcoin selbst, von schnellen Zahlungsnetzen und von Stablecoins. Wie sich DASH im direkten Vergleich zur größten Kryptowährung schlägt, zeigt Bitcoin vs. Dash.
Dazu kommt die Regulierung. Die EU-Geldwäscheverordnung verbietet Krypto-Dienstleistern ab Juli 2027 Konten mit anonymitätsverstärkenden Kryptowährungen. Ob die optionale CoinJoin-Funktion darunter fällt, ist offen. Welche Börsen DASH heute für Kunden in Deutschland anbieten, steht unter Dash kaufen.
Weitere Informationen zu Dash
Dash im Vergleich
Wie schlägt sich Dash gegen andere Kryptowährungen? Rendite, Risiko, Staking, Gebühren und Prognose im direkten Vergleich.









































































