Infos zu Swissquote

Gebühren

1 % 1 % je Order (bis 9.999 €)

Anzahl Kryptowährungen

40+ Kryptowährungen

Zahlungsmethoden

SEPA Krypto-Einzahlung

Beschreibung

Swissquote wurde 1996 von Marc Bürki und Paolo Buzzi in der Schweiz gegründet; die Swissquote Group ist an der Schweizer Börse SIX notiert. Kunden aus Deutschland betreut die Swissquote Bank Europe SA in Luxemburg, ein Kreditinstitut unter Aufsicht der CSSF und Mitglied der luxemburgischen Einlagensicherung. Für Kryptowährungen ist die Bank seit dem 24. April 2026 im ESMA-Register eingetragen, mit EU-Pass für Deutschland. Neben rund 40 Kryptowährungen bietet Swissquote Aktien, ETFs, Fonds, Optionen und Futures; CFDs laufen über eine eigene Gesellschaft auf Zypern.

Weitere Informationen

Art der Plattform Trading-Plattform
Verifizierung Volle Verifizierung (KYC) Pflicht · PostIdent
Kunden aus Deutschland, Österreich
Fiat-Währungen Euro, Franken, US-Dollar, Pfund
Derivate Futures, Margin-Handel · Hebel für EU-Kunden bis Krypto-CFDs 1:2 (Marge 50 %), Aktien-CFDs ab 20 % Marge (1:5)
EU-Lizenz MiCA-Anzeige (CSSF, LU) · geprüft 06.10.2026
Lizenz für Derivate MiFID II (CSSF (Luxemburg))
Produkt Swissquote
Unternehmen Swissquote Bank Europe SA
Hauptsitz Luxemburg, Luxemburg
Unternehmensgröße k. A.
Gründungsjahr 1996
Gründer Marc Bürki, Paolo Buzzi
Mobile Apps iOS App Android App
Sprache Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch

Angebot und Funktionen von Swissquote

Angebote

Echte Coins Ja
Aktien Ja
ETFs Ja
Indizes Ja
Rohstoffe Ja
Forex Ja

Funktionsumfang

Selbstverwahrung Ja
Sparplan Ja
Echtzeitüberweisung nicht veröffentlicht
NFT-Marktplatz Nein
Tradingtools Ja
Einlagensicherung Ja
Preisalarm Ja
Steuerreport Ja
Eigene Bezahlkarte Ja
API für Steuertools Nein
Lending Ja
Fundamentaldaten nicht veröffentlicht
Infobereich Ja
Market Order nicht veröffentlicht
Limit Order Ja
Stop Order Ja
Stop Loss Ja
Take Profit nicht veröffentlicht
Staking Ja
So prüfen wir die Merkmale

Jede Börse wird nach denselben Regeln eingeordnet. „nicht veröffentlicht“ steht nur, wenn der Anbieter dazu auch nach Recherche keine Information veröffentlicht.

Echte Coins
Ja, wenn du echte Kryptowährungen kaufst, die dir zugeordnet sind (Spot). Krypto-CFDs, Futures oder ETNs allein zählen nicht.
Aktien
Ja, wenn Einzelaktien handelbar sind – direkt, als Bruchstück, tokenisiert oder als CFD.
ETFs
Ja, wenn börsengehandelte Fonds (ETFs) handelbar sind – direkt, als Bruchstück oder als CFD.
Indizes
Ja, wenn Indizes selbst handelbar sind – als Index-CFD, Index-Zertifikat oder Krypto-Index-Produkt. Index-ETFs zählen unter ETFs.
Rohstoffe
Ja, wenn Edelmetalle oder andere Rohstoffe handelbar sind – physisch hinterlegt, als ETC, Future oder CFD. Tokenisiertes Gold (PAXG, XAUT) zählt nicht.
Forex
Ja, wenn Devisenpaare (z. B. EUR/USD) handelbar sind – direkt, als CFD oder Future.
Selbstverwahrung
Ja, wenn du gekaufte Kryptowährungen auf eine eigene, externe Wallet auszahlen kannst (mindestens Bitcoin).
Sparplan
Ja, wenn es einen automatischen, regelmäßigen Kauf von Kryptowährungen oder Krypto-ETPs gibt. Reine Aktien- oder ETF-Sparpläne zählen nicht.
Echtzeitüberweisung
Ja, wenn du Euro per SEPA-Echtzeitüberweisung (Instant) einzahlen kannst.
NFT-Marktplatz
Ja, wenn der Anbieter einen eigenen NFT-Marktplatz bzw. NFT-Handel in der Plattform betreibt.
Tradingtools
Ja, wenn es Profi-Charts mit Indikatoren und Zeichenwerkzeugen gibt (z. B. TradingView-Charts oder eine Pro-Ansicht).
Einlagensicherung
Ja, wenn Euro-Guthaben über die gesetzliche Einlagensicherung einer Bank geschützt ist (bis 100.000 €). Getrennte Verwahrung als E-Geld zählt nicht.
Preisalarm
Ja, wenn du dich bei einer Kursmarke oder Kursbewegung benachrichtigen lassen kannst.
Steuerreport
Ja, wenn der Anbieter selbst einen Steuerreport, eine Jahressteuerbescheinigung oder eine Gewinn-/Verlust-Aufstellung für Krypto bereitstellt. Ein reiner Transaktionsexport (CSV) zählt nicht.
Eigene Bezahlkarte
Ja, wenn der Anbieter eine eigene Debit- oder Kreditkarte anbietet, mit der du aus deinem Guthaben bezahlst.
API für Steuertools
Ja, wenn sich Krypto-Steuertools (z. B. Blockpit, CoinTracking, Koinly) per API-Schlüssel oder offizieller Schnittstelle anbinden lassen. Reiner CSV-Import zählt nicht.
Lending
Ja, wenn du Kryptowährungen gegen Zinsen verleihen kannst. Staking zählt nicht.
Fundamentaldaten
Ja, wenn es je Asset Kennzahlen und Hintergrund gibt, z. B. Marktkapitalisierung, Umlaufmenge und Projektbeschreibung (bei Aktien Kennzahlen wie KGV).
Infobereich
Ja, wenn der Anbieter einen eigenen Lern- oder Wissensbereich hat (Academy, Ratgeber, Glossar).
Market Order
Ja, wenn du zum aktuellen Marktpreis kaufen und verkaufen kannst.
Limit Order
Ja, wenn du beim Kauf einen Höchst- und beim Verkauf einen Mindestpreis vorgeben kannst.
Stop Order
Ja, wenn du einen Auftrag mit Stop-Kurs (Stop-Market oder Stop-Limit) erteilen kannst – zum Kauf oder Verkauf.
Stop Loss
Ja, wenn du einen Verkauf mit Stop-Kurs zur Verlustbegrenzung setzen kannst (eigener Auftrag oder an die Position angehängt).
Take Profit
Ja, wenn du eine automatische Gewinnmitnahme an eine Position oder einen Kauf anhängen kannst (TP/SL, OCO). Ein einzelner Limit-Verkauf zählt nicht.
Staking
Ja, wenn du Kryptowährungen über die Plattform staken kannst.

Krypto

  • Rund 40 Kryptowährungen über die Börse SQX
  • Market-, Limit- und Stop-Orders
  • Staking für Ethereum, Polkadot und Solana
  • Ein- und Auszahlung von Coins nach Prüfung

Wertpapiere & Derivate

  • Aktien, ETFs und Fonds
  • Optionen und Futures
  • Forex und CFDs über die Schwestergesellschaft
  • Sparpläne am Desktop

Bank & Service

  • Einlagensicherung in Luxemburg
  • Verwahrung und Konto kostenlos
  • Telefon-Support werktags 9–18:30 Uhr
  • Börsennotierter Mutterkonzern (SIX)

Welche Kryptowährungen kann ich bei Swissquote kaufen?

Ein- und Auszahlungen auf Swissquote

Mindesteinzahlung: Keine (kein Mindestbetrag im Trading-Konto)

Fiat Einzahlung

SEPA
Gebühren: SEPA-Überweisung kostenlos, Karte (SEPA-Raum) 0,5 %, Karte außerhalb SEPA 2,9 %

Fiat Auszahlung

SEPA
Gebühren: SEPA kostenlos, andere Überweisungen 10 €

Krypto Einzahlung

Eingehende Krypto-Transfers von externen Wallets sind möglich, aber nach Ermessen der Bank und nur für zugelassene Coins; Prüfungen nach Travel Rule (ggf. Test-Überweisung kleiner Beträge).

Gebühren: k. A.

Krypto Auszahlung

Auszahlung an externe Wallets für über Swissquote gekaufte Kryptowerte möglich, vorbehaltlich MiCA-/Travel-Rule-Prüfung (KYC); Ausführung kann wegen Cold Storage länger dauern.

Gebühren: k. A.

Gebühren von Swissquote

Trading Gebühren

Maker Gebühren Limit-Orders 1,00 % Ø 0,55 %
Taker Gebühren Market-Orders 1,00 % Ø 0,15 %
Spread Kauf-/Verkaufsdifferenz Laut Preisverzeichnis kein zusätzlicher Spread („No added spread“); Kurs über die konzerneigene Krypto-Börse SQX (aggregierte Liquidität) Ø 0,15 %

Premium Gebühren

Premium-Gebühr Broker-Aufschlag (statt Maker/Taker) kein Premium-Modell Ø 9,59 %

Futures Gebühren

Funding Funding-Rate keine Krypto-Perpetuals (nur börsliche Futures, z. B. CME-BTC/ETH-Futures) Ø 3,15 %
Liquidationsgebühren Bei Zwangsliquidation keine Liquidationsgebühr veröffentlicht (nur börsliche Futures) Ø 1,30 %

Weitere Gebühren

Stakinggebühren Gebühren für Staking 20 % der Staking-Rewards (ETH, DOT, SOL) Ø 22,27 %
Swapgebühren Token-Tausch k. A. Ø 0,81 %
Inaktivitätsgebühren Bei längerer Inaktivität Keine laufende Gebühr; erst nach 3 Jahren ohne Trade 0,10 % pro Quartal (mind. 50 €) Ø 12,83 %

Gestaffeltes Gebührenmodell

Staffel nach Ordergröße (Krypto, je Transaktion):
0 – 9.999 €: 1 %
10.000 – 49.999 €: 0,75 %
ab 50.000 €: 0,5 %
Kein Mindestentgelt
Hinweis zu den Gebühren
Stand: Oktober 2026. Die Krypto-Kommission richtet sich nach der Größe der einzelnen Order (1 % bis 9.999 €, 0,75 % ab 10.000 €, 0,5 % ab 50.000 €), ein zusätzlicher Spread wird laut Preisverzeichnis nicht aufgeschlagen. Konto, Verwahrung und SEPA-Ein- und Auszahlungen sind kostenlos; Einzahlung per Karte kostet 0,5 %. Bei Handel in einer anderen Währung als dem Kontoguthaben fällt ein Umrechnungs-Spread von bis zu 0,9 % an.
Ø Der Durchschnittswert zeigt die durchschnittlichen Gebühren aller Krypto-Börsen in unserem Vergleich an.

Swissquote Trust Score

Swissquote erreicht 88 von 100 Punkten (Note A) – Vertrauenswürdigkeit: Hoch.

Zuletzt geprüft am 10.10.2026 · Berechnet nach festen Kriterien, nicht käuflich.

Regulierung & Lizenz 30/30
Sicherheit 16/25
Unternehmen & Erfahrung 20/20
Nutzerzufriedenheit 7/10
Transparenz & Support 15/15
Alle Kriterien und Quellen anzeigen
Kriterium Angabe Punkte
Regulierung & Lizenz
Höchste Lizenz MiCA-Lizenz (EU) Quelle 30/30
Sicherheit
Sicherheitsvorfälle Keine bekannten Vorfälle 14/14
Proof of Reserves Nicht vorhanden Quelle 0/7
Versicherung / Schutzfonds für Krypto Nein 0/2
Einlagensicherung für Guthaben Ja 2/2
Unternehmen & Erfahrung
Jahre am Markt 30 Jahre (seit 1996) 10/10
Unternehmenssitz EU/EWR 6/6
Börsennotierung / Abschlüsse Börsennotiert Quelle 4/4
Nutzerzufriedenheit
Trustpilot 3,5 / 5 · 4.331 Bewertungen 3/5
App Store & Google Play 4,4 / 5 · 14.051 Bewertungen 4/5
Transparenz & Support
Kostentransparenz Alle Gebühren inkl. Spread offen Quelle 6/6
Deutschsprachiger Support Ja 4/4
Live-Chat Ja 3/3
Telefon-Support Ja 2/2
So berechnen wir den Trust Score

Der Trust Score bewertet, wie vertrauenswürdig eine Krypto-Börse ist – nicht, wie gut sie uns gefällt. Er wird ausschließlich aus überprüfbaren Fakten nach festen Regeln berechnet und lässt sich nicht manuell verändern. Fehlende Angaben zählen mit 0 Punkten.

Verwahrt ein Anbieter gar keine Coins (nur CFDs oder ETPs), sind Proof of Reserves und Krypto-Versicherung nicht anwendbar: Die übrigen Sicherheits-Kriterien zählen dann anteilig bis zum vollen Gewicht der Säule.

Regulierung & Lizenz (30)
Höchste Lizenz MiCA-Lizenz (EU) 30, BaFin-Lizenz (Deutschland) 30, MiFID-II-Wertpapierfirma (EU-Aufsicht, z. B. CFD-Broker) 25, FCA, FINMA, NYDFS o. ä. 18, Andere EU-/EWR-Registrierung ohne MiCA 8, Sonstige Lizenz 5, Lizenz erteilt, Geschäftsbetrieb von der Aufsicht untersagt 5, Keine Lizenz 0
Sicherheit (25)
Sicherheitsvorfälle (letzte 5 Jahre) Keine bekannten Vorfälle 14, Vorfall, Kunden vollständig entschädigt 7, Vorfall mit Verlusten für Kunden 0
Proof of Reserves Regelmäßig, extern geprüft 7, Selbst veröffentlicht 3, Nicht vorhanden 0
Versicherung / Schutzfonds für Krypto vorhanden 2
Einlagensicherung für Guthaben vorhanden 2
Unternehmen & Erfahrung (20)
Jahre am Markt ab 10 Jahre 10, ab 7 Jahre 8, ab 5 Jahre 6, ab 3 Jahre 4, ab 1 Jahre 2, sonst 0
Unternehmenssitz EU/EWR 6, Schweiz, UK oder USA 4, Anderes Land 1
Börsennotierung / Abschlüsse Börsennotiert 4, Geprüfte Jahresabschlüsse 2, Abschlüsse veröffentlicht, Prüfung nicht belegt 1, Keine öffentlichen Abschlüsse 0
Nutzerzufriedenheit (10)
Trustpilot ab 4,3 Sterne 5, ab 4 Sterne 4, ab 3,5 Sterne 3, ab 3 Sterne 1, sonst 0, unter 100 Bewertungen höchstens 2
App Store & Google Play ab 4,5 Sterne 5, ab 4,2 Sterne 4, ab 3,8 Sterne 3, ab 3,3 Sterne 1, sonst 0, unter 1.000 Bewertungen höchstens 3
Transparenz & Support (15)
Kostentransparenz Alle Gebühren inkl. Spread offen 6, Teilweise (Spread nicht beziffert) 3, Intransparent 0
Deutschsprachiger Support vorhanden 4
Live-Chat vorhanden 3
Telefon-Support vorhanden 2

Note: A+ ab 90 Punkten, A ab 80, B ab 70, C ab 55, darunter D.

Sicherheit

Lizenzen/Regulierung: MiCA
Hacks in Vergangenheit: Nein
Verifizierung: Ja
2-Faktor-Authentifizierung: Ja
Einlagensicherung: Ja
Proof of Reserves: Nein
Versicherung für Kryptowährungen: Nein

Steuertools für Swissquote

Verkaufst du Coins innerhalb eines Jahres nach dem Kauf oder hast du Staking-Erträge, gehört das in die Steuererklärung. Diese Steuertools aus unserem Test lesen deine Transaktionen bei Swissquote ein und erstellen den Steuerreport.

* Günstigster Tarif mit Steuerreport für ein Steuerjahr. Allgemeine Hinweise, keine Steuerberatung.

Vorschau von Swissquote

Vor- und Nachteile

Vorteile von Swissquote

  • EU-Bank mit MiCA-Eintrag (CSSF) und Einlagensicherung bis 100.000 €
  • Krypto, Aktien, ETFs, Fonds und Derivate in einem Konto
  • Konto, Verwahrung und SEPA-Ein-/Auszahlungen kostenlos
  • Kein zusätzlicher Spread auf Krypto laut Preisverzeichnis
  • Börsennotierte Muttergesellschaft (SIX)

Nachteile von Swissquote

  • Hohe Krypto-Kommission von 1 % bei Orders unter 10.000 €
  • Nur rund 40 Kryptowährungen
  • Kein Proof of Reserves veröffentlicht
  • Gebühren für Krypto-Transfers nicht veröffentlicht
  • CFDs über separate zypriotische Gesellschaft (55,05 % Verlustquote)

Ist Swissquote für dich geeignet?

Swissquote passt zu dir, wenn du …

  • größere Einzelorders ab 10.000 € platzierst und von der degressiven Gebühr profitierst
  • Krypto und Wertpapiere bei einer Bank mit Einlagensicherung halten willst
  • Coins später auch an eine eigene Wallet senden möchtest
Zu Swissquote*

Swissquote passt eher nicht zu dir, wenn du …

  • regelmäßig kleine Beträge kaufst – bis 9.999 € kostet jede Order 1 %
  • viele Altcoins oder einen Reservennachweis suchst
  • sofort ohne Wohnsitznachweis loslegen willst
Kraken Beste Alternative
8.2/10
Kraken Pro ab 0,40 % / 0,80 % Über 600 Kryptowährungen Proof of Reserves vierteljährlich extern geprüft Keine Einlagensicherung wie bei einer Bank

Schritt für Schritt auf Swissquote registrieren

1
Konto beantragen

Konto beantragen

Online ein Konto bei der Swissquote Bank Europe eröffnen.

2
Identität und Wohnsitz

Identität und Wohnsitz

Ausweis hochladen, Wohnsitz und gegebenenfalls Herkunft der Mittel nachweisen.

3
Einzahlen und handeln

Einzahlen und handeln

Euro kostenlos per SEPA überweisen und Krypto per Market-, Limit- oder Stop-Order kaufen.

Swissquote Erfahrungen: Was Nutzer sagen

Kundenservice

E-Mail: clientservices@swissquote.lu
Live Chat: Ja
Telefon: +352 2603 2003
Ticket System: Ja
Deutscher Service: Ja
Bearbeitungsdauer: Kundenservice Mo–Fr 9:00–18:30 Uhr (MEZ)
Swissquote Erfahrungen: Startseite der App auf dem Smartphone

Das Wichtigste in Kürze

  • Schweizer Marke, Luxemburger Bank: Vertragspartner ist die Swissquote Bank Europe SA unter CSSF-Aufsicht, mit Einlagensicherung für Guthaben.
  • Die Kryptogebühr hängt an der Ordergröße: 1 % bis 9.999 €, 0,75 % ab 10.000 €, 0,5 % ab 50.000 € – laut Preisliste ohne zusätzlichen Spread.
  • Rund 40 Coins, Staking für Ethereum, Polkadot und Solana gegen 20 % der Erträge.
  • Anders als bei deutschen Brokern lassen sich Coins an eigene Wallets senden und von dort empfangen.
  • Kein Proof of Reserves; nach drei Jahren ohne Trade wird eine Inaktivitätsgebühr fällig.

Schweizer Name, Luxemburger Bank

Swissquote verbinden viele mit der Schweiz, und dort sitzt auch der Konzern. Wer in Deutschland ein Konto eröffnet, wird aber Kunde der Swissquote Bank Europe in Luxemburg. Für Wertpapiere und Kryptowährungen ist sie zuständig, beaufsichtigt von der CSSF und der Europäischen Zentralbank. Guthaben in Euro sind über die luxemburgische Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt, Kryptowerte werden rechtlich und operativ vom Vermögen der Bank getrennt verwahrt. Forex und CFDs bietet dagegen die Swissquote Capital Markets Ltd. auf Zypern an. Die Schweizer Swissquote Bank Ltd mit Bankenlizenz und FINMA-Aufsicht, die man aus Schweizer Vergleichen kennt, ist für Kunden aus Deutschland nicht der Vertragspartner – für sie gilt die luxemburgische, nicht die Schweizer Einlagensicherung.

Vom Schweizer Pionier zur Bank mit MiCA-Eintrag

Die Swissquote-Gruppe wurde 1996 von Marc Bürki gegründet und ist seit dem 29.05.2000 als Swissquote Group Holding an der Schweizer Börse SIX notiert. Die Luxemburger Tochter, über die Kunden aus Deutschland handeln, entstand im selben Jahr als Internaxx Bank und heißt seit 2020 Swissquote Bank Europe SA. Als Kreditinstitut braucht sie für Kryptowerte keine eigene MiCA-Zulassung, steht aber seit dem 24.04.2026 mit Verwahrung, Auftragsausführung und Transfer im Register der ESMA. Das Konto ist ein Multiwährungskonto, auf dem du unter anderem in Euro, US-Dollar, Pfund und Franken Guthaben hältst; Ein- und Auszahlungen in Euro laufen per SEPA über deine IBAN-Verbindung zum Referenzkonto. Für Anleger, die Wert auf eine regulierte Bank mit langer Geschichte legen, ist das ein Argument – für die schnelle Bitcoin-Order zwischendurch eher nicht, wie die Gebühren zeigen.

Die Ordergröße bestimmt den Preis

Statt einer Volumenstaffel über 30 Tage richtet sich die Gebühr bei Swissquote nach der einzelnen Order. Bis 9.999 € zahlst du 1 %, von 10.000 bis 49.999 € 0,75 % und ab 50.000 € 0,5 %; ein Mindestentgelt gibt es nicht. Einen zusätzlichen Aufschlag im Kurs berechnet Swissquote laut Preisverzeichnis nicht, die Preise kommen von der konzerneigenen Kryptobörse SQX, die Liquidität von großen externen Kryptobörsen, von Swissquote und von den eigenen Kunden bündelt. Bitcoin für 1.000 € kostet damit 10 €, für 20.000 € sind es 150 €. Für typische Privatanleger mit kleineren Orders ist das teuer, für große Einzelorders wird es günstiger. Wer in einer anderen Währung kauft als der seines Guthabens, zahlt zusätzlich einen Umrechnungsaufschlag.

Coins, die das Konto verlassen dürfen

Bei vielen Banken und Brokern mit Krypto-Angebot bleiben die Coins im Haus. Swissquote erlaubt Auszahlungen über Swissquote gekaufter Kryptowerte an eigene Wallets und nimmt Coins von externen Wallets an – allerdings nur für zugelassene Coins, nach Prüfung im Rahmen der Travel Rule und teils mit einer kleinen Testüberweisung. Weil die Bestände im Cold Storage liegen, kann eine Auszahlung länger dauern. Was ein solcher Transfer kostet, steht nicht im Preisverzeichnis.

Staking mit 20 % Abzug

Für Ethereum, Polkadot und Solana bietet Swissquote Staking an; von den Erträgen behält die Bank 20 % ein. Das Staking läuft über einen Unterverwahrer außerhalb der EU. Verwahrung, Staking und Verleihen der Coins kosten darüber hinaus keine Gebühr.

Konto, Einzahlung und Inaktivität

Konto und Depot sind kostenlos, ebenso SEPA-Ein- und Auszahlungen; eine Einzahlung per Karte kostet im SEPA-Raum 0,5 %, andere Auszahlungswege 10 €. Wer drei Jahre lang nicht handelt, zahlt danach 0,10 % pro Quartal, mindestens 50 €. Bei der Kontoeröffnung musst du neben dem Ausweis auch deinen Wohnsitz und gegebenenfalls die Herkunft deiner Mittel nachweisen.

Krypto-CFDs bei der Schwestergesellschaft

Über die Swissquote Capital Markets Ltd. lassen sich Kryptowährungen auch als CFD mit Hebel handeln, für Privatkunden bis 1:2. Das ist ein anderes Produkt als der Kauf echter Coins: Du besitzt nur einen Kontrakt auf den Kurs, über Nacht fallen Finanzierungskosten an, und laut Swissquote verlieren 55,05 % der Privatanlegerkonten mit CFDs Geld.

Swissquote Erfahrungen: eine Online-Bank für Erfahrene

Laut eigener Darstellung war Swissquote die erste Online-Bank in der EU, die Kryptohandel direkt im Anlagekonto anbot; gehandelt wird rund um die Uhr, an sieben Tagen pro Woche. Die Handelsplattform bietet Limit-, Stop- und für ausgewählte Coins Stop-Limit-Orders, Kursalarme und Charts; einen Sparplan richtest du nur am Desktop ein. In beiden App-Stores erreicht Swissquote im Schnitt 4,4 Sterne, wobei neuere Rezensionen nach einem großen App-Update deutlich kritischer ausfallen; Trustpilot zeigt 3,5. Der Kundenservice in Luxemburg ist werktags von 9 bis 18:30 Uhr per Telefon unter +352 2603 2003 und per E-Mail erreichbar; einen Chat haben wir nicht gefunden.

Swissquote Schweiz oder Swissquote Europe: was für dich gilt

Viele Swissquote Erfahrungen im Netz beziehen sich auf die Schweizer Swissquote Bank Ltd. Sie ist ein vollständig zugelassenes Schweizer Institut mit Bankenlizenz unter Aufsicht der FINMA, der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht; Guthaben dort schützt die Schweizer Einlagensicherung esisuisse bis 100.000 CHF je Kunde. Das Schweizer Krypto-Angebot umfasst laut Website 55 Kryptowährungen, und Vergleichsportale nennen für das Schweizer Konto eine Mindesteinzahlung von 1.000 CHF. Für Kunden aus Deutschland gilt das alles nicht: Ihr Vertragspartner ist die Swissquote Bank Europe in Luxemburg, für deren Trading-Konto das Preisverzeichnis keinen Mindestbetrag vorsieht und bei der rund 40 Coins handelbar sind. Prüfe deshalb bei jedem Test oder Vergleich, auf welche Gesellschaft er sich bezieht – sonst vergleichst du Kosten und Schutz des falschen Instituts.

Forex, MetaTrader und Demo-Konto

Bekannt ist Swissquote auch als Forex-Broker. Im Schweizer Angebot stehen MetaTrader 4 und MetaTrader 5 sowie ein Demo-Konto zum Üben bereit; die Mindest-Spreads für EUR/USD liegen laut Anbieter bei 1,7 Pips im Standard-Konto ab 1.000 US-Dollar, bei 1,4 Pips im Premium- und bei 1,1 Pips im Prime-Konto (Stand 11.10.2026). Vergleichsportale stufen die Handelskosten damit höher ein als bei reinen ECN-Brokern, die nur eine Kommission auf den Rohspread berechnen. Für Kunden aus Deutschland läuft das Forex-Trading über die Capital-Markets-Gesellschaft auf Zypern, deren Konditionen abweichen können. Vor echten Trades mit Hebel lohnt sich das Demo-Konto, denn laut Broker verlieren 55,05 % der Privatanlegerkonten mit CFDs Geld.

Plattform und Handel: für Experten gebaut

Die mobile Anwendung kommt in App Store und Google Play zusammen auf 4,4 Sterne bei 14.051 Bewertungen, Trustpilot auf 3,5 Sterne bei 4.331 Bewertungen (Stand 10.10.2026). Mehrere Erfahrungsberichte beschreiben die Benutzeroberfläche als komplex für Einsteiger: Die Plattform richtet sich an Anleger, die Aktien, ETFs, Fonds, Optionen, Forex und Krypto in einem Konto verwalten und ihre Trades mit Charts und Kursalarmen planen. Wer nur gelegentlich Bitcoin kaufen will, findet bei einem reinen Krypto-Broker eine einfachere Oberfläche und meist geringere Kosten. Für Experten, die Wertpapiere und Kryptowährungen bei einem Broker mit Bankstatus halten möchten, ist der Funktionsumfang dagegen ein Vorteil.

Kosten im Vergleich: Wann sich Swissquote lohnt

Bei kleinen Käufen ist der Broker teuer: Wer jeden Monat für 500 € Bitcoin kauft, zahlt 5 € Kommission, im Jahr also 60 €. Neobroker und Krypto-Börsen verlangen dafür oft deutlich weniger. Anders sieht es bei einer einzelnen Order über 50.000 € aus: Hier fallen 0,5 % an, und weil der Broker laut Preisverzeichnis keinen Spread aufschlägt, ist der Preis vollständig sichtbar. Hinzu kommt, dass Konto, Verwahrung und SEPA-Überweisungen kein Geld kosten. Das Angebot lohnt sich damit vor allem für Anleger, die selten, aber in großen Summen handeln.

Swissquote als Broker: Trading, Trades und Services auf einen Blick

Im Kern ist Swissquote ein Online-Broker mit Bankstatus. Über ein Konto erreichst du Aktien, ETFs, Fonds, Optionen, Futures, Forex und Kryptowährungen; CFDs bezeichnet der Anbieter selbst als komplexe Instrumente mit hohem Risiko. Für das Trading mit Krypto zählt bei diesem Broker jede einzelne Order: Zehn Trades zu je 1.000 € kosten zusammen 100 €, ein einziger Trade über 10.000 € dagegen 75 €. Wer also selten, aber größer handelt, fährt hier besser als mit vielen kleinen Trades. Zu den Services gehören ein Multiwährungskonto (Multi-Currency-Konto), Kursalarme, Charts und Sparpläne am Desktop sowie telefonischer Support aus Luxemburg.

FINMA, CSSF, CySEC: wer welchen Teil beaufsichtigt

Die Aufsicht über den Broker ist auf mehrere Länder verteilt. Die FINMA kontrolliert die Schweizer Gesellschaft und die börsennotierte Holding, die an der SIX Swiss Exchange gelistet ist. Für die Kunden aus Deutschland zuständige Swissquote Bank Europe beaufsichtigen die luxemburgische CSSF und die Europäische Zentralbank. Forex und CFDs laufen über die Swissquote Capital Markets Ltd. auf Zypern unter Aufsicht der CySEC (Lizenz 422/22). Für dich heißt das: Fragen zu Einlagensicherung, Beschwerden oder Verwahrung richten sich nach dem Recht des Landes, in dem deine Gesellschaft sitzt – bei Krypto und Wertpapieren also nach Luxemburg, nicht nach der FINMA.

Feedback aus Foren und Bewertungsportalen

In Schweizer Foren und auf Bewertungsportalen dreht sich das Feedback zum Broker vor allem um drei Fragen: die Höhe der Gebühren im Vergleich zu Neobrokern, die Stabilität der App nach dem großen Update und die Dauer der Kontoeröffnung. Auf Trustpilot liegt der Anbieter bei 3,5 Sternen; gelobt werden telefonischer Kundenservice und Ausführung, kritisiert Kosten und Wartezeiten. Wer den Broker als Experte für ein großes Depot nutzt, bewertet das Angebot meist positiver als Einsteiger mit kleinen Sparraten.

Kraken als Alternative

Wer häufig kleinere Beträge handelt, zahlt bei Kraken Pro in der Einstiegsstufe 0,40 % als Maker und 0,80 % als Taker und kann aus über 603 Kryptowährungen wählen; den Reservennachweis lässt Kraken vierteljährlich extern prüfen. Swissquote bietet dafür eine Bank mit Einlagensicherung und Wertpapiere im selben Konto.

Konto eröffnen

Die Kontoeröffnung läuft online; du weist dich aus und belegst deinen Wohnsitz. Nach der Freigabe überweist du Euro per SEPA, wählst einen der rund 40 Coins und setzt eine Market-, Limit- oder Stop-Order.

Dein nächster Schritt

Passt Swissquote zu dir? Dann Konto eröffnen, verifizieren und mit einer kleinen SEPA-Einzahlung starten. Willst du größere Beträge selbst verwahren, prüfe vorher, ob Swissquote Auszahlungen auf eine eigene Wallet erlaubt.

Zu Swissquote*

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Häufig gestellte Fragen

Beides: Der Konzern sitzt in der Schweiz, deutsche Kunden betreut aber die Swissquote Bank Europe SA in Luxemburg unter Aufsicht der CSSF.

1 % bei Orders bis 9.999 €, 0,75 % ab 10.000 € und 0,5 % ab 50.000 €. Laut Preisverzeichnis kommt kein zusätzlicher Spread dazu.

Ja, über Swissquote gekaufte Coins lassen sich nach einer Prüfung nach der Travel Rule an eigene Wallets senden. Die Gebühr dafür nennt Swissquote nicht.

Ja. Kunden aus Deutschland eröffnen ihr Konto bei der Swissquote Bank Europe SA in Luxemburg, inklusive Krypto-Wallet im selben Konto.

Ja, für Ethereum, Polkadot und Solana. Swissquote behält 20 % der Erträge ein.

Erst nach drei Jahren ohne Trade: dann 0,10 % pro Quartal, mindestens 50 €.

Die Gruppe wurde 1996 gegründet und ist seit Mai 2000 an der SIX Swiss Exchange notiert. Die für Deutschland zuständige Swissquote Bank Europe SA in Luxemburg entstand 2000 als Internaxx Bank und trägt seit 2020 ihren heutigen Namen.

Swissquote ist ein börsennotierter Konzern (SIX) und seit 1996 am Markt. Kunden aus Deutschland betreut die Swissquote Bank Europe in Luxemburg unter Aufsicht der CSSF, Euro-Guthaben sind über die luxemburgische Einlagensicherung bis 100.000 € geschützt.

Deine Coins verwahrt die Bank im Konto, zum großen Teil im Cold Storage. Über Swissquote gekaufte Kryptowerte kannst du nach einer Prüfung an eine eigene Wallet senden und zugelassene Coins von dort empfangen.

Ja, für Forex und CFDs bietet Swissquote ein Demo-Konto mit MetaTrader an. Für den Kauf echter Kryptowährungen gibt es kein Demo-Konto.

Die FINMA beaufsichtigt die Schweizer Swissquote Bank. Kunden aus Deutschland handeln über die Swissquote Bank Europe in Luxemburg, die unter Aufsicht der CSSF und der Europäischen Zentralbank steht; Forex und CFDs laufen über eine Gesellschaft auf Zypern.

Swissquote Bewertung

Bedienung und Nutzerfreundlichkeit 7/10
App Store und Google Play je 4,4; umfangreiche Plattform für Erfahrene
Funktionen und Angebot 8/10
Krypto mit Staking und Transfers, dazu Aktien, ETFs, Fonds, Optionen, Futures
Anfängerfreundlichkeit 5/10
Kontoeröffnung mit Wohnsitznachweis, komplexe Plattform
Gebühren und Kosten 4/10
1 % bis 9.999 €, 0,75 % ab 10.000 €, 0,5 % ab 50.000 €; kein Spread-Aufschlag
Sicherheit und Vertrauen 9/10
Trust Score 88/100 (Lizenz, Vorfälle, Reservenachweis, Sitz, Abschlüsse, Kostentransparenz)
Support 6/10
Telefon und E-Mail in Luxemburg, Mo–Fr 9–18:30 Uhr; kein Chat

Testergebnis

6,5 /10

Unsere Swissquote Erfahrungen

Swissquote bietet Krypto unter dem Dach einer Luxemburger Bank mit Einlagensicherung, börsennotiertem Mutterkonzern und offen ausgewiesenen Gebühren ohne versteckten Spread. Ungewöhnlich für eine Bank: Coins lassen sich an eigene Wallets übertragen, und Staking ist möglich. Teuer wird es bei kleinen Orders mit 1 %, die Auswahl bleibt mit rund 40 Coins überschaubar, und einen Reservennachweis gibt es nicht. Für vermögende Anleger mit größeren Einzelorders und Wertpapieren im selben Konto ist Swissquote eine solide Wahl; für Einsteiger mit kleinen Beträgen nicht.

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