Mastercard Prepaid-Karte Warnung

Bitget Card (Wallet Card): Test & Warnung

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

Virtuelle Prepaid-Karte zur Bitget Wallet: mit Krypto aus der eigenen Wallet aufladen, 2 bis 3 % „Assetback“ in Bitcoin oder USDC – Herausgeber Immersve aus Neuseeland ohne EU-Lizenz.

Wir raten von dieser Karte ab. Der Kartenherausgeber hat keine Lizenz in der EU. Der Anbieter hat keine Zulassung nach MiCA. Deshalb verlinken wir nicht zum Antrag.
Grundgebührkostenlos
Cashback2–3 %
Fremdwährungnicht veröffentlicht
Kosten berechnen
Bitget Wallet Card

Bitget Wallet Card: Das Wichtigste in Kürze

Die Bitget Wallet Card richtet sich an Menschen, die bereits die nicht verwahrende Bitget Wallet nutzen und Krypto direkt im Alltag ausgeben wollen. Sie bietet attraktives Assetback ohne Grundgebühr und Aufladen direkt aus der Wallet. Dem steht ein deutlicher Transparenzmangel gegenüber: Herausgeber ist laut Bitget-Mitteilung Immersve aus Neuseeland ohne EU-Lizenz, Kartenbedingungen für Europa fehlen, Gebühren über dem Assetback-Kontingent sind nicht beziffert, und es gibt nur eine virtuelle Karte. Unser Test zeigt, was das für dich bedeutet und wie sie sich von der alten Bitget Card der Börse unterscheidet.

Kartenart
Mastercard Prepaid-Karte
Grundgebühr
kostenlos
Cashback ohne Einsatz
2 %
Höchstes Cashback
3 %
Abheben
nicht möglich (nur virtuelle Karte)
Apple / Google Pay
Ja / Ja
Mit Krypto bezahlen
Ja (u. a. USDT, USDC, ETH und SOL)
Erhältlich in
Deutschland, Österreich, Übrige EU/EWR
SCHUFA
keine Abfrage
Mindestalter
18 Jahre

Was kostet und bringt dir die Bitget Wallet Card im Jahr?

Trag ein, wie du zahlst. Wir rechnen Gebühren und Cashback mit den Konditionen von Bitget Wallet durch – ohne Lockangebote.

Cashback-Stufe
Gebühren im Jahr0,00 €
Cashback im Jahr+240,00 €
Unterm Strich+240,00 €

keine Gebühren · Cashback +240 €

Einzelne Konditionen haben wir noch nicht bestätigt; sie zählen als 0.

Cashback in Kryptowährung schwankt im Wert; Zinsen und Einsatz für höhere Stufen sind nicht eingerechnet. Abgerechnet wird mit den Konditionen laut Preisverzeichnis von Bitget Wallet, Stand 06.10.2026.

Unser Test: Bitget Wallet Card

Die Bitget Wallet Card – oft kurz Bitget Card genannt – gehört zur nicht verwahrenden Bitget Wallet, die von der BGW Technology Limited aus Hongkong angeboten wird – nicht zu verwechseln mit der Börse Bitget. Laut Anbieter ist die Karte im EWR und damit auch in Deutschland erhältlich, hier allerdings nur als virtuelle Karte für Apple Pay, Google Pay oder Online-Zahlungen.

Wer gibt die Karte heraus?

Auf diese Grundfrage gibt es keine klare Antwort. Auf der Kartenseite heißt es nur, die kartenausgebenden Partner variierten je nach Region. Laut einer Bitget-Mitteilung ist Immersve der Partner für EU und UK – ein Unternehmen aus Neuseeland, das dort als Finanzdienstleister registriert ist, aber keine E-Geld-Lizenz in der EU hat. Eigene Kartenbedingungen für Europa veröffentlicht Bitget Wallet nicht. Die Wallet selbst hat keine MiCA-Zulassung. Damit weißt du vorab nicht, nach welchen Regeln dein Kartenguthaben geschützt ist.

Bitget Card aufladen: Top-up mit Krypto

Aufgeladen wird mit Kryptowährungen wie USDT, USDC, ETH oder SOL aus deiner eigenen Wallet; eine Überweisung per SEPA ist nicht vorgesehen. Verlierst du den Zugang zur Wallet, funktioniert die Karte zwar weiter, du kannst sie aber nicht mehr aufladen oder Guthaben zurückholen.

So beantragst du die Bitget Wallet Card

Laut Bitget Wallet dauert die Registrierung nur wenige Minuten; eine Bonitätsprüfung oder Staking ist nicht nötig, ein Ausweis oder Reisepass reicht. Der Ablauf in der Übersicht:

  1. Die Bitget Wallet herunterladen und dort die Karte auswählen.
  2. Ein Konto für die Karte registrieren.
  3. Persönliche Daten wie Name und Adresse angeben.
  4. Die Identität per Ausweisfoto und Gesichtsprüfung nachweisen.
  5. Die virtuelle Karte aktivieren und in Apple Pay oder Google Pay hinterlegen.

Aufgeladen wird zum Beispiel mit USDC auf dem Netzwerk Base; andere Krypto-Assets lassen sich über Multichain-Swaps in der Wallet vorher tauschen. Für Anfänger ist das ungewohnt, weil du dich selbst um Seed-Phrase und Netzwerkwahl kümmerst – ein Fehler bei der Chain kann Geld kosten.

Onchain-Abrechnung und Akzeptanz bei Händlern

Zum EU-Start im Juni 2025 hat Bitget Wallet die Karte gemeinsam mit Mastercard und einem Zahlungsdienstleister vorgestellt, auch per Video auf YouTube. Alle Transaktionen werden laut dieser Ankündigung direkt onchain abgerechnet, und bezahlen kannst du bei Millionen von Mastercard-Händlern weltweit – beim Shopping im Netz ebenso wie kontaktlos an der Kasse. Die aktuelle Kartenseite schreibt dagegen nur, Netzwerk und kartenausgebende Partner variierten je nach Land. Eine Plastikkarte gibt es bisher nur in Asien-Pazifik, etwa in Singapur, Thailand, Japan oder Australien. Vom Assetback ausgenommen sind bestimmte Händlerkategorien, die Kartennetzwerke über Merchant Category Codes (MCCs) unterscheiden; welche Codes genau betroffen sind, nennt Bitget Wallet für Deutschland nicht.

Features der Bitget Wallet Card im Überblick

  • Art der Karte: virtuelle Prepaid-Karte, in Europa ohne Plastikkarte
  • Bezahlen mit Apple Pay, Google Pay oder online mit den Kartendaten
  • Aufladen mit Krypto-Assets wie USDT, USDC, ETH oder SOL, ohne Fiat-Überweisung
  • Assetback wahlweise in BTC, Gold, tokenisierten US-Aktien oder USDC
  • Keine Jahresgebühr, Fees über dem Assetback-Kontingent ohne veröffentlichten Betrag

Zum EU-Start gab es für neue Karteninhaber zusätzlich eine Aktion: 5 % Cashback in BGB, dem Token des Bitget-Ökosystems, auf die ersten drei Monate, berücksichtigt wurden Ausgaben bis 200 $ im Monat, höchstens 10 USDT pro Monat. Die Aktion lief vom 25. Juni bis 30. September 2025 und ist beendet. Wer auf der Plattform der Börse lieber traden möchte, braucht dafür ein separates Konto bei der Exchange Bitget – Wallet und Börse teilen sich zwar den Namen, sind aber getrennte Dienste mit eigenen Nutzungsbedingungen.

Alte Bitget Card der Börse: was sich geändert hat

Viele Informationen im Netz beziehen sich noch auf die frühere Bitget Card der Exchange Bitget. Für sie nimmt die Plattform seit dem 1. August 2026 keine neuen Anträge mehr an; bestehende Karten laufen bis zum Ablaufdatum weiter, werden aber nicht verlängert. Die alte Karte war eine Visa-Karte nur für VIP-Kunden auf Einladung, setzte KYC Stufe 1 und 2 mit Adressnachweis voraus und zahlte aus dem USDT-Guthaben des OTC-Kontos, das in Echtzeit in USD umgerechnet wurde. Die Details laut Bitget Academy (Stand April 2025): Antrag in rund 2 Minuten, virtuelle Karte sofort, physische Karte innerhalb von 45 Werktagen, Akzeptanz in über 180 Ländern und Regionen, Limit 300.000 $ pro Monat in Stufe 1 und 3.000 $ am Tag am Automaten. An Fees fielen keine Jahresgebühr, aber 0,9 % für die Krypto-Konvertierung, 1 % Auslandsgebühr, 0,65 $ plus 2 % pro Abhebung und nach 12 Monaten Inaktivität 1 $ im Monat an. Wer heute neu einsteigt, landet automatisch bei der Bitget Wallet Card.

Bitget Card: Assetback statt Cashback und Gebühren

Statt Cashback heißt die Prämie Assetback: 2 % für alle, 3 % für Neukunden oder ab 200 bis 400 $ Kartenumsatz im Monat – bis zu einem monatlichen Kontingent, dessen Höhe für Deutschland nicht genannt wird. Ausgezahlt wird nach sieben Tagen wahlweise in Bitcoin, Gold, tokenisierten US-Aktien oder USDC. Eine Jahres- oder Monatsgebühr gibt es nicht; Auflade- und Umrechnungsgebühren deckt laut Anbieter meist das Assetback, darüber gelten Standardgebühren ohne veröffentlichte Höhe.

Unser Fazit: Für Nutzer der Bitget Wallet ist die Karte ein bequemer Weg, Krypto auszugeben und dabei Prämien zu sammeln. Solange Herausgeber, Kartenbedingungen und Gebühren für Europa nicht offenliegen, raten wir zu einer Karte mit klar benanntem, in der EU beaufsichtigtem Herausgeber.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Karte bei Bitget Wallet beantragen und zuerst mit kleinen Zahlungen testen, wie Gebühren und Cashback abgerechnet werden.

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Gebühren und Limits der Bitget Wallet Card

Jahresgebührkostenlos
Fremdwährungnicht veröffentlicht
Bargeld abhebennicht möglich (nur virtuelle Karte)
AufladenKryptowährung einzahlen
Kleingedrucktes: Laut Anbieter keine Jahres- und Monatsgebühr, kein Zinsaufschlag und kein eigener Gewinn am Wechselkurs (Kurse nahe Googles Live-Kursen). Auflade- und Umrechnungsgebühren fallen an, werden aber laut Anbieter meist vom Assetback gedeckt; über dem monatlichen Assetback-Kontingent gelten 'Standardgebühren', deren Höhe nicht veröffentlicht ist.

Viele Händler und Automaten bieten die Umrechnung in Euro direkt an („Dynamic Currency Conversion“). Lehne das ab und zahle in Landeswährung – der Kurs des Händlers ist fast immer schlechter.

Cashback: Was du wirklich bekommst

Ohne Einsatz
2 %

Bekommt jeder Kunde ohne Abo, Staking oder Mindestvermögen.

Höchste Stufe
3 %

Neukunden oder 200–400 $ Kartenumsatz im Monat

Bedingungen
  • Höchstens: keine Monatsgrenze
  • Auszahlung in: Bitcoin, Andere Kryptowährung nach Wahl

'Assetback' 2 %, für Neukunden oder ab 200–400 $ Monatsumsatz 3 %, nur bis zu einem monatlichen Kontingent (Höhe für Deutschland nicht genannt). Auszahlung wahlweise in Bitcoin, Gold, tokenisierten US-Aktien (NVIDIA, Google, Tesla, S&P 500) oder USDC; Wahl einmal pro Monat änderbar. Einlösbar 7 Tage nach der Zahlung; USDC geht aufs Kartenguthaben, andere Werte aufs Prämienkonto. Ausgeschlossen: bestimmte Händlerkategorien sowie erstattete, rückgängig gemachte oder stornierte Zahlungen; Risikoprüfung. Programm seit 01.08.2026.

Bezahlen und Funktionen

Mastercard Prepaid-Karte als Virtuelle Karte. Bezahlen mit u. a. USDT, USDC, ETH und SOL Kryptowährungen.

Mit Krypto bezahlen (automatischer Verkauf)Ja
Mit Euro-Guthaben bezahlenNein
Apple PayJa
Google PayJa
Eigene IBANNein
Virtuelle Karte sofort nutzbarJa
Karte in der App sperren/entsperrenJa
PIN selbst festlegennicht veröffentlicht
Push-Mitteilung bei jeder Zahlungnicht veröffentlicht
Mehrere Kartennicht veröffentlicht
Aufrunden & automatisch investierennicht veröffentlicht
Zinsen auf Guthabennicht veröffentlicht
Steuer-Exportnicht veröffentlicht

Wie sicher ist die Bitget Wallet Card?

D
Trust Score 30/100
Niedrig
Lizenz des Kartenherausgebers0/35
Keine EU-Lizenz für die Karte (keine EU-Aufsicht (in Neuseeland registrierter Finanzdienstleister))
Schutz der Kundengelder0/20
Kein besonderer Schutz
Krypto-Regulierung (MiCA)0/15
Keine MiCA-Lizenz
Historie30/30
keine relevanten Vorfälle in 5 Jahren

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

Herausgeber der KarteImmersve Limited (Neuseeland), laut Bitget-Mitteilung
LizenzKeine EU-Lizenz für die Karte – keine EU-Aufsicht (in Neuseeland registrierter Finanzdienstleister)
KundengelderKein besonderer Schutz
Krypto (MiCA)Keine MiCA-Lizenz – Bitget Wallet (BGW Technology Limited) ist eine nicht verwahrende Wallet und nennt keine MiCA-Lizenz; im ESMA-Register nicht eingetragen. Kartenpartner werden nicht genannt ('Die kartenausgebenden Partner variieren je nach Region').

Wichtig: Euro-Guthaben auf einer E-Geld-Karte ist getrennt verwahrt, aber nicht über die Einlagensicherung geschützt. Kryptowährungen sind nie einlagengesichert.

Vorfälle

Uns sind keine Vorfälle bekannt, bei denen Kundengelder verloren gingen oder Konten länger gesperrt waren.

Steuern: Was du beim Bezahlen mit Krypto wissen musst

  • Bezahlen mit Krypto ist ein Verkauf. Hältst du die Coins weniger als ein Jahr, ist der Gewinn steuerpflichtig (Freigrenze 1.000 € im Jahr). Mit Euro-Guthaben zu bezahlen ist steuerlich neutral.
  • Cashback in Krypto ist steuerlich nicht abschließend geklärt: Meist gilt es als Rabatt auf den Einkauf, ist es an Staking oder ein Abo gekoppelt, kann es als sonstige Einkunft zählen (Freigrenze 256 € im Jahr). Für die erhaltenen Coins beginnt eine eigene Haltefrist.
  • Bewahre die Abrechnungen auf. Den Steuerreport erstellt dir ein Krypto-Steuertool.

Allgemeine Hinweise, keine Steuerberatung. Die Haltefrist-Regeln können sich ab 2027 ändern.

Vorschau: Bitget Wallet Card in Bildern

Vor- und Nachteile von Bitget Wallet Card

Was uns gefällt

  • Keine Jahres- und Monatsgebühr
  • 2 % Assetback für alle, bis 3 % für Neukunden oder ab 200–400 $ Umsatz
  • Auszahlung wahlweise in Bitcoin oder USDC
  • Zahlen aus der eigenen Wallet, Apple Pay und Google Pay

Was uns nicht gefällt

  • Herausgeber Immersve (Neuseeland) ohne EU-Lizenz, keine MiCA-Zulassung
  • In Europa nur virtuelle Karte
  • Gebühren nach Ausschöpfen des Assetback-Kontingents nicht beziffert
  • Aufladen nur mit Krypto, kein SEPA belegt

Ist die Bitget Wallet Card die richtige Karte für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • die Bitget Wallet bereits nutzt und Krypto direkt ausgeben willst
  • Assetback in Bitcoin oder USDC sammeln möchtest
  • vor allem online oder per Apple Pay und Google Pay zahlst

Passt eher nicht, wenn du …

  • wissen willst, wer deine Karte herausgibt und beaufsichtigt
  • eine Plastikkarte oder Bargeld am Automaten brauchst
  • per SEPA-Überweisung aufladen möchtest

Schritt für Schritt: So startest du mit Bitget Wallet Card

  1. Wallet aktualisieren, „Card“ öffnen

    Installiere die neueste Version der Bitget Wallet und tippe im Bereich „Wallet“ auf „Card“. Angezeigt werden nur die Varianten deiner Region; in Europa läuft die Karte über den Partner Immersve.

  2. Ausweis hochladen

    Gib deine persönlichen Daten ein und lade einen gültigen Reisepass, Personalausweis oder Führerschein hoch; Name und Geburtsdatum müssen exakt übereinstimmen. Du musst mindestens 18 Jahre alt sein.

  3. Virtuelle Karte sofort erhalten

    Nach der KYC-Freigabe stellt Bitget die virtuelle Karte sofort aus. Plastikkarten gibt es nur in einzelnen Ländern im asiatisch-pazifischen Raum, in Europa bleibt es bei der virtuellen Karte.

  4. Mit USDC auf Base aufladen

    Das Kartenguthaben füllst du mit Krypto auf; für die Immersve-Karte nennt Bitget USDC im Base-Netzwerk. Im Card-Dashboard wählst du außerdem das Asset für Rückvergütungen, änderbar einmal pro Kalendermonat.

  5. Apple Pay oder Google Pay verknüpfen

    Laut Bitget lässt sich die Karte mit Apple Pay, Google Pay und PayPal verbinden und so auch an der Ladenkasse nutzen.

Erfahrungen anderer Nutzer

App Store
4,8/5
ca. 1.239 Bewertungen
Google Play
4,5/5
ca. 372.000 Bewertungen
Trustpilot
3,4/5
ca. 82 Bewertungen

Stand 06.10.2026. Die Store-Bewertungen beziehen sich auf die App des Anbieters, nicht allein auf die Karte.

Sehr einfache Bedienung (ganze App)

Die große Mehrheit der App-Store-Bewertungen (DE, 2025–2026) lobt die einfache, auch für Einsteiger verständliche Bedienung der Wallet-App; zur Karte äußern sich nur Einzelne.

Schnell und mit niedrigen Gebühren

Mehrere App-Store-Bewertungen (DE, 2025–2026) heben die schnelle App und günstige Gebühren hervor.

Berichte über verlorene Guthaben

Mehrere Ein-Stern-Bewertungen auf Trustpilot (international, 2024) und im App Store DE berichten von nicht erhaltenen oder unerklärlich abgeflossenen Guthaben bzw. monatelang blockierten Mitteln.

Support schwer erreichbar, technische Fehler

Mehrere kritische Bewertungen (Trustpilot und App Store DE, 2024–2026) bemängeln automatisierte oder ausbleibende Support-Antworten sowie Fehler in der App – darunter eine verzögerte Kartenfreigabe ohne Rückmeldung.

Kundenservice von Bitget Wallet Card

  • FAQ / Hilfe-Center
  • nicht bestätigt: Live-Chat (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: E-Mail / Kontaktformular (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)

Das Unternehmen hinter der Bitget Wallet Card

UnternehmenBGW Technology Limited
Gegründet2018
Kundenüber 100 Mio. Wallet-Nutzer weltweit, über 150.000 ausgegebene Karten
Websiteweb3.bitget.com

Die Bitget Wallet wird von der BGW Technology Limited aus Hongkong angeboten; die Nutzungsbedingungen unterliegen dem Recht von Hongkong. Die Wallet ist nicht verwahrend und gehört zum Bitget-Umfeld, ist aber von der Börse Bitget getrennt.

Bitget Wallet Card im Vergleich mit anderen Karten

Bitget Wallet Card OKX Card Trade Republic Karte Bitpanda Card
Gesamtwertung 7,1/10 8,5/10 8,5/10 8,3/10
Trust Score D (30) B (76) A (86) A (82)
Kartenart Mastercard Prepaid-Karte Mastercard Debitkarte Visa Debitkarte Visa Debitkarte
Grundgebühr kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos
Cashback 2–3 % 2–10 % 1–2 % 1–2 %
Unterm Strich im Jahr +240 € +228 € +120 € -24 €
Alle Krypto-Karten im Vergleich

„Unterm Strich“ mit unserem Standard-Profil: 1.000 € Ausgaben im Monat, davon 10 % in Fremdwährung, 100 € Bargeld, Cashback ohne Einsatz.

So haben wir die Bitget Wallet Card bewertet

Jede Karte prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus Lizenz, Schutz der Kundengelder, MiCA-Status und Vorfällen berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Gebühren & Kosten 30,0 % Jahres- und Abogebühren, Fremdwährung, Abheben am Automaten, Aufschlag beim Bezahlen mit Krypto und versteckte Kosten. 6,5
Cashback & Prämien 25,0 % Cashback ohne Einsatz, was du für die höchste Stufe einsetzen musst, Monatsgrenzen und in welcher Währung ausgezahlt wird. 9,5
Funktionen 20,0 % Apple/Google Pay, Bezahlen mit Krypto oder Euro, IBAN, Kartenarten, Sperren in der App und weitere Funktionen. 7,0
Sicherheit & Regulierung 12,5 % Lizenz des Kartenherausgebers, Schutz der Kundengelder, MiCA-Status für das Krypto-Angebot und Vorfälle beim Anbieter. 3,0
Benutzerfreundlichkeit 7,5 % Antrag und Identifizierung, App, Aufladen und Bezahlen im Alltag. 9,5
Support 5,0 % Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon und deutschsprachiger Service. 5,0

Häufige Fragen zur Bitget Wallet Card

Gibt es die Bitget Wallet Card in Deutschland?

Laut Anbieter ja, im EWR allerdings nur als virtuelle Karte. Die Verfügbarkeit hängt nach eigener Angabe von der Unterstützung vor Ort ab.

Wer gibt die Bitget Wallet Card heraus?

Das ist für Europa nicht offengelegt. Bitget Wallet nennt auf der Kartenseite nur wechselnde Partner je Region; laut einer Bitget-Mitteilung gibt Immersve aus Neuseeland die Karte in der EU aus, ohne EU-Lizenz. Eigene Kartenbedingungen für Europa sind nicht veröffentlicht.

Wie viel Assetback gibt es?

2 % für alle, 3 % für Neukunden oder ab 200 bis 400 $ Monatsumsatz, bis zu einem monatlichen Kontingent. Auszahlung in Bitcoin, Gold, tokenisierten Aktien oder USDC.

Wie lade ich die Karte auf?

Mit Kryptowährungen wie USDT, USDC, ETH oder SOL aus der eigenen Bitget Wallet. SEPA-Überweisungen sind nicht vorgesehen.

Was kostet die Bitget Wallet Card?

Keine Jahres- oder Monatsgebühr. Auflade- und Umrechnungsgebühren deckt laut Anbieter meist das Assetback; darüber gelten Standardgebühren, deren Höhe nicht veröffentlicht ist.

Kann ich die alte Bitget Card noch beantragen?

Nein. Seit dem 1. August 2026 nimmt Bitget für die Karte der Börse keine neuen Anträge mehr an. Bestehende Karten bleiben bis zum Ablauf aktiv; Neukunden beantragen stattdessen die Bitget Wallet Card in der Wallet-App.

Ist die Bitget Wallet Card eine Kreditkarte?

Nein. Es handelt sich um eine Prepaid-Karte: Du lädst sie vorher mit Krypto aus deiner Wallet auf und zahlst nur mit diesem Guthaben. Einen Kreditrahmen gibt es nicht.

Bitget Wallet Card Bewertung

Gebühren & Kosten6,5teuergünstig
Cashback & Prämien9,5geringhoch
Funktionen7,0eingeschränktumfangreich
Sicherheit & Regulierung3,0niedrighoch
Benutzerfreundlichkeit9,5komplizierteinfach
Support5,0schwachhilfreich
Gesamtwertung7,1
7,1/10
Gut

Die Bitget Wallet Card richtet sich an Menschen, die bereits die nicht verwahrende Bitget Wallet nutzen und Krypto direkt im Alltag ausgeben wollen. Sie bietet attraktives Assetback ohne Grundgebühr und Aufladen direkt aus der Wallet. Dem steht ein deutlicher Transparenzmangel gegenüber: Herausgeber ist laut Bitget-Mitteilung Immersve aus Neuseeland ohne EU-Lizenz, Kartenbedingungen für Europa fehlen, Gebühren über dem Assetback-Kontingent sind nicht beziffert, und es gibt nur eine virtuelle Karte. Unser Test zeigt, was das für dich bedeutet und wie sie sich von der alten Bitget Card der Börse unterscheidet.

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