Dogecoin auf einen Blick
- Einordnung
- Meme-Coin Proof of Work (Scrypt)
- Kaufen ab
- 0,15 % Kosten bei Finst (1.000 € per SEPA, inkl. Spread) – alle Börsen →
- Prognose 2027
- ≈ 0,0908 $ Datenmodell · Alle Szenarien und Jahre →
Aktuelle Marktdaten
Netzwerk & Ökosystem
Wie stark wird Doge tatsächlich genutzt? Der TVL zeigt, wie viel Kapital in Anwendungen wie Börsen, Kreditplattformen und Staking steckt; Handelsvolumen und Gebühren zeigen die laufende Nutzung.
Quelle: DefiLlama, Stand 18.10.2026. TVL-Verlauf über 12 Monate.
Dogecoin im Detail
Eckdaten
Technologie
Community & Links
Das Wichtigste in Kürze
- Was ist Dogecoin? Eine Kryptowährung (DOGE), die im Dezember 2013 als Scherz auf Basis eines Internet-Memes startete.
- Das Netzwerk nutzt Proof of Work mit dem Scrypt-Algorithmus und erzeugt etwa jede Minute einen Block.
- Je Block entstehen 10.000 neue DOGE, das sind rund 5 Mrd. pro Jahr ohne Obergrenze.
- Seit September 2014 sichern Litecoin-Miner das Netz per Merged Mining mit.
- Hinter Dogecoin steht kein Unternehmen, der Code ist Open Source.
- Staking gibt es nicht, genutzt wird DOGE für Trinkgelder, Zahlungen und zur Spekulation.
Was ist Dogecoin? Ein digitales Zahlungsmittel mit einem Shiba-Inu-Hund als Wappentier, das als Witz begann und heute zu den größten Kryptowährungen zählt. Nach Marktkapitalisierung steht DOGE derzeit auf Rang 12 unserer Übersicht. Technisch ist der Coin solide, aber unspektakulär, interessant machen ihn vor allem Geldpolitik und Gemeinschaft.
Was ist Dogecoin und wie entstand der Coin?
Billy Markus und Jackson Palmer starteten Dogecoin am 6. Dezember 2013. Laut der offiziellen Projektseite war der Coin ursprünglich als Scherz gedacht. Als Vorlage diente ein Meme mit dem Foto der Hündin Kabosu aus dem Jahr 2010. Schon zwei Wochen nach dem Start liefen über Dogecoin laut Projektseite mehr Transaktionen pro Tag als über Bitcoin.
Die beiden Gründer zogen sich 2014 aus der Entwicklung zurück, seitdem betreut ein Kernteam aus Freiwilligen den Code. Heute unterstützt die Dogecoin Foundation das Projekt. Auf der Projektseite steht als Schöpfer neben Palmer der Name „Shibetoshi Nakamoto“, das Pseudonym von Markus.
Spendenaktionen als Markenzeichen
Früh wurde DOGE als Trinkgeld im Netz beliebt und für Spendenaktionen genutzt. 2014 sammelte die Gemeinschaft 26,5 Mio. DOGE, um das jamaikanische Bobteam zu den Winterspielen nach Sotschi zu schicken. Im März 2014 kamen über 40 Mio. DOGE für Brunnen in Kenia zusammen. Solche Aktionen prägen bis heute das freundliche Bild des Coins.
Wie funktioniert Dogecoin technisch?
Dogecoin ist eine eigene Blockchain mit Proof of Work, also mit Mining wie bei Bitcoin. Miner bündeln Transaktionen zu Blöcken und lösen dafür Rechenaufgaben. Etwa jede Minute entsteht ein neuer Block, deutlich häufiger als die zehn Minuten bei Bitcoin. Die Gebühren für Überweisungen sind laut Projektseite sehr gering.
Wie schnell kommt eine DOGE-Zahlung an?
Eine Überweisung landet in der Regel im nächsten Block, also nach rund einer Minute. Börsen und Händler warten meist einige weitere Blöcke ab, bevor sie den Betrag gutschreiben, weil jeder zusätzliche Block eine Zahlung schwerer umkehrbar macht. Für Trinkgelder und kleine Beträge reicht oft schon die erste Bestätigung.
Scrypt statt SHA-256
Als Rechenverfahren nutzt Dogecoin Scrypt, denselben Algorithmus wie Litecoin. Bitcoin arbeitet dagegen mit SHA-256. Spezialgeräte für Bitcoin können DOGE deshalb nicht schürfen, für Scrypt gibt es eigene Miner. Unsere Eckdaten stufen den Energieverbrauch des Netzes als hoch ein.
Merged Mining mit Litecoin
Eine Besonderheit ist das gemeinsame Mining mit Litecoin. Weil beide Netze Scrypt verwenden, kann dieselbe Rechenarbeit gleichzeitig als Nachweis für einen Litecoin- und einen Dogecoin-Block dienen. Technisch heißt das Auxiliary Proof of Work, kurz AuxPoW.
Eingeführt wurde es im September 2014 per Hardfork. Laut Mitgründer Palmer hatten sinkende Preise den Anreiz geschwächt, DOGE zu minen. Seitdem können Miner Dogecoin als Zusatzertrag mitnehmen, ohne Rechenleistung von Litecoin abzuziehen. So profitiert das Netz von Rechenarbeit, die ohnehin für Litecoin anfällt.
Geldmenge: unbegrenzt, aber planbar
Anders als Bitcoin hat Dogecoin keine Obergrenze. Jeder Block bringt 10.000 neue DOGE, bei einem Block pro Minute sind das rund 5 Mrd. Coins im Jahr. Diese Menge bleibt dauerhaft gleich. Laut unseren Marktdaten sind derzeit 156 Mrd. DOGE im Umlauf.
Weil die jährliche Menge fix ist, der Bestand aber wächst, sinkt die prozentuale Inflation Jahr für Jahr. Derzeit liegt sie bei gut 3 % pro Jahr. Die Entwickler begründen den Verzicht auf eine Obergrenze mit der Sicherheit: Ohne laufende Belohnung müssten Miner allein von Gebühren leben.
Wie DOGE im Vergleich mit anderen Coins abschneidet, zeigt unsere Statistik zur Inflation von Kryptowährungen.
Dogecoin in Zahlen
- 12/2013Start des Netzwerks
- 1 MinuteZeit pro Blocketwa
- 10.000 DOGEBelohnung je Blockfest
- 5 Mrd.neue DOGE pro Jahrohne Obergrenze
Quelle: dogecoin.com, CoinGecko
Wem gehört Dogecoin?
Dogecoin gehört keinem Unternehmen. Es gibt keine Firma, die Coins verkauft oder an Gebühren verdient. Die Software ist Open Source und wird öffentlich auf GitHub entwickelt. Die Dogecoin Foundation unterstützt das Projekt, kann aber niemanden zwingen, eine neue Version einzusetzen.
Knoten statt Chefetage
Über die Regeln wachen die Knoten, also Rechner, die eine vollständige Kopie der Blockchain speichern und jede Transaktion selbst prüfen. Jeder kann einen solchen Knoten betreiben. Eine Änderung der Regeln setzt sich nur durch, wenn Miner und Knotenbetreiber die neue Software freiwillig übernehmen. So kam 2014 auch das Merged Mining ins Netz: als Hardfork, den Miner und Knoten übernehmen mussten.
Die großen Adressen
Oft heißt es, eine einzelne Person besitze fast ein Drittel aller DOGE. Laut der Projektseite gehört die größte Adresse aber Börsen und Verwahrern, die dort die Coins Hunderttausender Kunden lagern. Konzentration bleibt trotzdem ein Thema, denn große Verwahrer bündeln viel Marktmacht.
Wofür wird Dogecoin genutzt?
Laut unseren Eckdaten ist Dogecoin ein Meme-Coin für Trinkgelder und Zahlungen. Die Gemeinschaft sieht DOGE bewusst als Geld zum Ausgeben, nicht zum Horten; die feste Neuausgabe soll genau dazu passen. Anwendungen wie Kreditplattformen oder dezentrale Börsen spielen dagegen kaum eine Rolle. Laut DefiLlama lag der darin gebundene Wert Mitte Oktober 2026 bei nur rund 1,7 Mio. €.
Für die meisten Käufer ist DOGE vor allem eine Wette auf Beliebtheit. Seit November 2025 gibt es in den USA zudem einen börsengehandelten Fonds, den Grayscale Dogecoin Trust ETF. Wer den Coin direkt besitzen möchte, findet Anbieter und Gebühren auf der Seite Dogecoin kaufen.
Kann man Dogecoin staken?
Nein. Dogecoin sichert sein Netz mit Rechenarbeit, nicht mit hinterlegten Coins. Neue DOGE erhalten nur Miner. Bietet dir eine Plattform Erträge auf DOGE an, verleiht sie die Coins in der Regel weiter, und du trägst das Risiko dieses Anbieters.
Wie bewahrst du Dogecoin auf?
Für den Anfang reicht das Konto bei einer Börse. Wer größere Beträge hält, überträgt seine Coins besser in eine eigene Wallet, bei der nur du die Schlüssel besitzt. Die beiden großen Hersteller von Hardware-Wallets führen DOGE: Trezor in der Trezor Suite, Ledger in der App Ledger Wallet.
Wichtig ist das richtige Netz. Dogecoin hat eigene Adressen, die nicht mit Bitcoin- oder Ethereum-Adressen austauschbar sind. Prüfe vor jeder Überweisung, dass Absender und Empfänger wirklich das Dogecoin-Netzwerk verwenden.
Für wen eignet sich Dogecoin?
DOGE passt zu dir, wenn du einen bekannten, liquiden Coin mit einfacher Technik suchst und starke Schwankungen aushältst. Er passt weniger, wenn du einen knappen Wertspeicher willst, denn die Menge wächst jedes Jahr. Auch für laufende Erträge ist Dogecoin ungeeignet, weil es kein Staking gibt. Wer Dogecoin kauft, sollte ihn als spekulative Beimischung sehen und nur Geld einsetzen, das er entbehren kann.
Was ist Dogecoin im Vergleich zu Bitcoin und Litecoin?
Technisch gehört Dogecoin zur selben Familie wie Bitcoin und Litecoin: Mining, Blöcke, offene Software. Die größten Unterschiede liegen in Takt und Geldmenge. Bitcoin ist auf 21 Mio. Coins begrenzt, Dogecoin wächst jedes Jahr um eine feste Menge. Mit Litecoin teilt DOGE den Algorithmus und über das Merged Mining sogar einen Teil der Miner.
Wie sich die beiden größten Mining-Coins bei Rendite und Schwankung unterscheiden, siehst du im Vergleich Bitcoin vs. Dogecoin.
Dogecoin nüchtern betrachtet
Pluspunkte
- Seit 2013 in Betrieb, ohne Unternehmen im Hintergrund
- Kurze Blockzeit und geringe Gebühren für Zahlungen
- Zusätzliche Sicherheit durch Merged Mining mit Litecoin
Schwachpunkte
- Keine Obergrenze, die Menge wächst jedes Jahr
- Kaum Anwendungen jenseits von Zahlungen und Spekulation
- Kurs stark von Stimmung und Aufmerksamkeit abhängig
Risiken bei Dogecoin
Der größte Risikofaktor ist die Abhängigkeit von Stimmungen. Ohne Einnahmen oder starke Anwendungen hängt der Preis daran, wie viele Menschen DOGE haben wollen. Das zeigt der Verlauf: Gegenüber dem Vorjahr steht der Coin laut unseren Daten aktuell bei −58,9 % und liegt 89 % unter seinem Rekord vom Mai 2021.
Dazu kommt die Verwässerung. Wer DOGE hält, besitzt jedes Jahr einen etwas kleineren Anteil an der Gesamtmenge, sofern er nicht nachkauft. Was den Preis sonst bewegt, erklärt die Seite Dogecoin Kurs.
Einen Ausblick mit den Spannen unseres Datenmodells findest du in der Dogecoin Prognose.
Weitere Informationen zu Dogecoin
Dogecoin im Vergleich
Wie schlägt sich Dogecoin gegen andere Kryptowährungen? Rendite, Risiko, Staking, Gebühren und Prognose im direkten Vergleich.




































































