Binance schließt seinen Mining-Pool zum 10. November
Binance stellt seinen Mining-Pool samt Cloud Mining und Pool Savings am 10. November ein. Miner müssen ihre Geräte bis 8:00…
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Unsere Binance Erfahrungen für Anleger in Deutschland: Die größte Kryptobörse der Welt hat keine MiCA-Zulassung, nimmt seit dem 1. Juli 2026 keine Nutzer aus dem EWR mehr an und lässt Bestandskunden nur noch verkaufen und auszahlen – wir raten deshalb von Binance ab. Wichtig ist das für alle, die noch Coins bei Binance halten oder ein Konto eröffnen wollten. Der Test zeigt dir, was hinter dem zurückgezogenen Antrag steckt, was Gebühren und Angebot außerhalb der EU taugen und wie du dein Guthaben sicher abziehst.
Kryptobörse
Binance hat keine MiCA-Lizenz. Seit dem 1. Juli 2026 dürfen Anbieter ohne MiCA-Lizenz in der EU keine Krypto-Dienstleistungen mehr anbieten. Wir vermitteln deshalb keine Kunden aus der EU an Binance. Der Testbericht bleibt zur Information online.
Regulierte Alternativen: Trade Republic Bitvavo Bitpanda
Binance ist nach Handelsvolumen die größte Kryptobörse der Welt, gegründet 2017 von Changpeng Zhao. Die Dachgesellschaft Binance Holdings Limited sitzt auf den Cayman Islands. In der EU hat Binance keine Zulassung nach MiCA: Den Antrag in Griechenland hat der Konzern im Juni 2026 zurückgezogen, im ESMA-Register steht Binance nicht. Seit dem 1. Juli 2026 nimmt Binance keine Neukunden aus dem Europäischen Wirtschaftsraum mehr an.
| Art der Plattform | Kryptobörse |
| Verifizierung | Volle Verifizierung (KYC) Pflicht · Foto/App-Ident |
| Derivate | Futures, Margin-Handel · Hebel für EU-Kunden bis Für EWR-Kunden keine neuen Futures-Positionen seit 01.07.2026 |
| EU-Lizenz | Keine MiCA-Lizenz · geprüft 07.10.2026 |
| Produkt | Binance |
| Unternehmen | Binance Holdings Limited |
| Hauptsitz | Cayman Islands |
| Unternehmensgröße | k. A. |
| Gründungsjahr | 2017 |
| Gründer | Changpeng Zhao (CZ) |
| Mobile Apps | iOS App Android App |
| Sprache | Englisch und weitere Sprachen; Support in 40 Sprachen |
| Eigener Token | Ja (25 % Rabatt auf Spot-Gebühren bei Zahlung mit BNB (10 % bei Futures); BNB-Bestand zählt für VIP-Stufe) |
Jede Börse wird nach denselben Regeln eingeordnet. „nicht veröffentlicht“ steht nur, wenn der Anbieter dazu auch nach Recherche keine Information veröffentlicht.
Binance führt weltweit 509 Kryptowährungen. Die Liste stammt aus der offiziellen Schnittstelle von Binance und wird täglich abgeglichen, zuletzt am 19.10.2026. Für Kunden in Deutschland kann das Angebot kleiner sein – prüfe vor dem Kauf in der App, ob dein Coin freigeschaltet ist.
Binance hat keine MiCA-Zulassung für Kunden in der EU. Deshalb nennen wir die Börse nicht in den Kauflisten unserer Coin-Seiten.
Kein Coin mit diesem Namen in der Liste.
k. A.
Auszahlungen bleiben für EWR-Bestandskunden möglich; Gebühr je Coin/Netzwerk
Trading Gebühren |
|
| Maker Gebühren Limit-Orders | 0,10 % Ø 0,55 % |
| Taker Gebühren Market-Orders | 0,10 % Ø 0,15 % |
| Spread Kauf-/Verkaufsdifferenz | k. A. Ø 0,15 % |
Premium Gebühren |
|
| Premium-Gebühr Broker-Aufschlag (statt Maker/Taker) | kein Premium-Modell Ø 9,59 % |
Futures Gebühren |
|
| Funding Funding-Rate | USDⓈ-M-Futures: 0,02 % Maker / 0,05 % Taker (Regular User), mit BNB 10 % Rabatt (0,018 % / 0,045 %); USDC-Kontrakte 0,00 % / 0,04 % Ø 3,15 % |
| Liquidationsgebühren Bei Zwangsliquidation | k. A. Ø 1,30 % |
Weitere Gebühren |
|
| Stakinggebühren Gebühren für Staking | k. A. Ø 22,27 % |
| Swapgebühren Token-Tausch | k. A. Ø 0,81 % |
| Inaktivitätsgebühren Bei längerer Inaktivität | k. A. Ø 12,83 % |
Gestaffeltes Gebührenmodell |
|
| VIP 0–9 nach 30-Tage-Volumen und BNB-Bestand; Spot VIP 1: 0,090 % / 0,100 %, VIP 3: 0,040 % / 0,060 %, VIP 9: 0,011 % / 0,023 %; 25 % Rabatt bei Gebührenzahlung in BNB | |
Binance erreicht 38 von 100 Punkten (Note D) – Vertrauenswürdigkeit: Niedrig.
| Kriterium | Angabe | Punkte |
|---|---|---|
| Regulierung & Lizenz | ||
| Höchste Lizenz | Keine Lizenz Quelle | 0/30 |
| Sicherheit | ||
| Sicherheitsvorfälle | Vorfall, Kunden vollständig entschädigt Quelle | 7/14 |
| Proof of Reserves | Selbst veröffentlicht Quelle | 3/7 |
| Versicherung / Schutzfonds für Krypto | Ja | 2/2 |
| Einlagensicherung für Guthaben | Nein | 0/2 |
| Unternehmen & Erfahrung | ||
| Jahre am Markt | 9 Jahre (seit 2017) | 8/10 |
| Unternehmenssitz | Anderes Land | 1/6 |
| Börsennotierung / Abschlüsse | Keine öffentlichen Abschlüsse Quelle | 0/4 |
| Nutzerzufriedenheit | ||
| Trustpilot | Keine Trustpilot-Wertung (gesperrt oder kein Profil) | 0/5 |
| App Store & Google Play | 4,8 / 5 · 4.819.199 Bewertungen | 5/5 |
| Transparenz & Support | ||
| Kostentransparenz | Teilweise (Spread nicht beziffert) Quelle | 3/6 |
| Deutschsprachiger Support | Ja | 4/4 |
| Live-Chat | Ja | 3/3 |
| Telefon-Support | Ja | 2/2 |
Der Trust Score bewertet, wie vertrauenswürdig eine Krypto-Börse ist – nicht, wie gut sie uns gefällt. Er wird ausschließlich aus überprüfbaren Fakten nach festen Regeln berechnet und lässt sich nicht manuell verändern. Fehlende Angaben zählen mit 0 Punkten.
Verwahrt ein Anbieter gar keine Coins (nur CFDs oder ETPs), sind Proof of Reserves und Krypto-Versicherung nicht anwendbar: Die übrigen Sicherheits-Kriterien zählen dann anteilig bis zum vollen Gewicht der Säule.
| Regulierung & Lizenz (30) | |
|---|---|
| Höchste Lizenz | MiCA-Lizenz (EU) 30, BaFin-Lizenz (Deutschland) 30, MiFID-II-Wertpapierfirma (EU-Aufsicht, z. B. CFD-Broker) 25, FCA, FINMA, NYDFS o. ä. 18, Andere EU-/EWR-Registrierung ohne MiCA 8, Sonstige Lizenz 5, Lizenz erteilt, Geschäftsbetrieb von der Aufsicht untersagt 5, Keine Lizenz 0 |
| Sicherheit (25) | |
| Sicherheitsvorfälle (letzte 5 Jahre) | Keine bekannten Vorfälle 14, Vorfall, Kunden vollständig entschädigt 7, Vorfall mit Verlusten für Kunden 0 |
| Proof of Reserves | Regelmäßig, extern geprüft 7, Selbst veröffentlicht 3, Nicht vorhanden 0 |
| Versicherung / Schutzfonds für Krypto | vorhanden 2 |
| Einlagensicherung für Guthaben | vorhanden 2 |
| Unternehmen & Erfahrung (20) | |
| Jahre am Markt | ab 10 Jahre 10, ab 7 Jahre 8, ab 5 Jahre 6, ab 3 Jahre 4, ab 1 Jahre 2, sonst 0 |
| Unternehmenssitz | EU/EWR 6, Schweiz, UK oder USA 4, Anderes Land 1 |
| Börsennotierung / Abschlüsse | Börsennotiert 4, Geprüfte Jahresabschlüsse 2, Abschlüsse veröffentlicht, Prüfung nicht belegt 1, Keine öffentlichen Abschlüsse 0 |
| Nutzerzufriedenheit (10) | |
| Trustpilot | ab 4,3 Sterne 5, ab 4 Sterne 4, ab 3,5 Sterne 3, ab 3 Sterne 1, sonst 0, unter 100 Bewertungen höchstens 2 |
| App Store & Google Play | ab 4,5 Sterne 5, ab 4,2 Sterne 4, ab 3,8 Sterne 3, ab 3,3 Sterne 1, sonst 0, unter 1.000 Bewertungen höchstens 3 |
| Transparenz & Support (15) | |
| Kostentransparenz | Alle Gebühren inkl. Spread offen 6, Teilweise (Spread nicht beziffert) 3, Intransparent 0 |
| Deutschsprachiger Support | vorhanden 4 |
| Live-Chat | vorhanden 3 |
| Telefon-Support | vorhanden 2 |
Note: A+ ab 90 Punkten, A ab 80, B ab 70, C ab 55, darunter D.
Alle Kriterien, Gewichte und Regeln im Detail: unsere Testmethodik für Krypto-Börsen →
Verkaufst du Coins innerhalb eines Jahres nach dem Kauf oder hast du Staking-Erträge, gehört das in die Steuererklärung. Diese Steuertools aus unserem Test lesen deine Transaktionen bei Binance ein und erstellen den Steuerreport.
* Günstigster Tarif mit Steuerreport für ein Steuerjahr. Allgemeine Hinweise, keine Steuerberatung.
Diese Bot-Software aus unserem Test handelt per API-Schlüssel auf deinem Konto bei Binance – dein Geld bleibt auf der Börse.
Copy-Trading und Bots sind riskant. Vergangene Ergebnisse sind keine Garantie für die Zukunft.
Weil Binance keine Kunden aus Deutschland mehr annimmt, haben wir keine deutschen App-Store-Rezensionen ausgewertet. Die Bewertungen in den App-Stores:
Trustpilot zeigt für Binance bei über 6.000 Bewertungen keine Note an, weil das Portal einen Verstoß gegen seine Richtlinien festgestellt hat. Für Anleger aus Deutschland ist Binance ohnehin nicht mehr zugänglich.
Seit dem Ende der Übergangsfrist am 1. Juli 2026 brauchen Krypto-Anbieter in der EU eine MiCA-Zulassung. Binance hat keine. Einen Antrag bei der griechischen Aufsichtsbehörde HCMC (Hellenic Capital Market Commission) hat Binance am 24. Juni 2026 zurückgezogen, nachdem Reuters berichtet hatte, die Behörde wolle ihn ablehnen; eine förmliche Ablehnung gab es damit nicht. Über einen neuen Antrag in Frankreich gibt es bisher nur Presseberichte, im ESMA-Register ist er nicht zu finden. In Deutschland hatte Binance schon 2023 seinen Antrag auf eine Kryptoverwahrerlaubnis bei der BaFin zurückgezogen.
Für Nutzer aus dem EWR hat Binance zum 1. Juli 2026 Registrierungen, Einzahlungen, neue Käufe und Positionen sowie Earn-Produkte gestoppt. Möglich bleiben Verkäufe, das Schließen offener Positionen und Auszahlungen; eine Frist dafür hat Binance nicht genannt. Das Risiko für Bestandskunden: Ohne Zulassung fehlt eine EU-Aufsicht, an die du dich bei Problemen mit deinem Binance-Konto wenden könntest. Wer noch Coins bei Binance liegen hat, sollte sie an eine eigene Hardware Wallet oder zu einer Börse mit MiCA-Zulassung übertragen. Lade vorher den kompletten Transaktionsverlauf deines Binance-Kontos herunter – du brauchst ihn für die Steuererklärung, und niemand weiß, wie lange der Zugang offen bleibt. Im deutschen Google Play Store ist Binance inzwischen nicht mehr zum Download abrufbar.
Für viele Nutzer kam das Aus in der EU überraschend, deshalb hier die Abfolge im Überblick. Binance hatte seinen Antrag auf Zulassung nach MiCA bei der griechischen Finanzaufsicht HCMC gestellt. Im Juni 2026 berichtete die Nachrichtenagentur Reuters, die Behörde wolle den Antrag ablehnen. Binance erklärte zunächst, der Antrag sei vollständig regelkonform, zog ihn dann aber am 24. Juni 2026 selbst zurück – eine förmliche Ablehnung gab es damit nicht. Mit dem Ende der Übergangsfrist am 1. Juli 2026 musste Binance sein Angebot für Anleger im EWR einschränken: Registrierungen, Einzahlungen, neue Käufe, neue Positionen mit Hebel und Earn-Produkte sind seitdem gestoppt. Laut Presseberichten prüft Binance einen neuen Antrag in Frankreich; im ESMA-Register taucht bisher keiner auf. Für dein Binance Konto heißt das: Das Guthaben ist nicht eingefroren, aber du kannst nur noch verkaufen und auszahlen.
Wer noch Kryptowährungen bei Binance hält, sollte in drei Schritten vorgehen. Erstens: Den vollständigen Transaktionsverlauf deines Kontos von der Website oder aus der App herunterladen – für die Steuererklärung brauchst du jeden Kauf mit Datum und Preis. Zweitens: Eine Zieladresse vorbereiten, entweder eine eigene Hardware Wallet oder ein Konto bei einer Börse mit MiCA-Zulassung. Drittens: Die Coins dorthin übertragen; die Gebühr hängt von Coin und Netzwerk ab. Alternativ kannst du die Coins bei Binance verkaufen und den Erlös auszahlen. Prüfe dabei jede Adresse genau und sende bei größeren Beträgen zuerst eine kleine Testüberweisung. Und Vorsicht vor Betrügern: Die BaFin warnt vor Anrufen und Websites, die den Namen Binance missbrauchen.
Gibt es ein Problem, etwa eine hängende Auszahlung, wende dich über den Live-Chat an den Support und speichere den Verlauf des Gesprächs. Für aktive Händler und Investoren aus Deutschland gilt: Der Handel auf der Plattform ist beendet, Binance hat seine Aktivitäten im EWR auf Verkauf und Abzug beschränkt.
Im November 2023 bekannte sich die Binance Holdings Limited in den USA schuldig, gegen Geldwäschevorschriften und Sanktionen verstoßen zu haben, und zahlte über 4 Milliarden US-Dollar; Gründer Changpeng Zhao trat als CEO zurück. Die niederländische Zentralbank verhängte ein Bußgeld von 3,3 Millionen Euro, weil Binance ohne Registrierung Krypto-Dienste angeboten hatte. In Frankreich stellte die Bankenaufsicht ACPR laut Medienberichten bei Prüfungen vor Ort Mängel in der Geldwäsche-Prävention fest. Bei der BaFin findet sich nur eine Warnung vor Betrügern, die den Namen Binance missbrauchen.
Außerhalb der EU ist Binance mit über 500 Coins, Spot-Gebühren von 0,10 % und einem monatlichen Reservennachweis weiter ein großer Anbieter. Den Hack von 2019, bei dem 7.000 Bitcoin gestohlen wurden, hat Binance vollständig aus dem eigenen Notfallfonds ausgeglichen. Die Funktionsübersicht auf dieser Seite zeigt dieses internationale Angebot; für Anleger aus dem EWR sind Käufe, Earn und neue Positionen gestoppt. Für Anleger in Deutschland hilft das nicht, solange Binance keine Zulassung hat.
Am 7. Mai 2019 erbeuteten Angreifer aus dem Hot Wallet der Börse 7.000 Bitcoin, damals rund 41 Millionen US-Dollar (laut CoinDesk 40,7 Mio.). Binance glich den Schaden vollständig aus seinem Notfallfonds SAFU aus, die Einlagen und digitalen Assets der Nutzer waren nicht gefährdet, niemand verlor Geld. Als Teil der Aufarbeitung stellte die Plattform Ein- und Auszahlungen damals rund eine Woche lang ein. Seitdem veröffentlicht Binance einen monatlichen Reservennachweis (Proof of Reserves). Diese Offenlegung stammt allerdings von Binance selbst; eine aktuelle externe Prüfung durch einen Wirtschaftsprüfer haben wir nicht gefunden.
Die Gebühren kannst du transparent auf der Website von Binance einsehen. Im Spot-Handel beträgt die Handelsgebühr für normale Nutzer 0,1 % als Maker und als Taker. Zahlst du die Gebühr in der hauseigenen Währung BNB, sinkt sie um 25 % auf 0,075 %. Ein Beispiel: Für einen Kauf über 1.000 € werden 1,00 € fällig, mit BNB 0,75 €. Futures kosten in der Einstiegsstufe 0,02 % (Maker) und 0,05 % (Taker). Ein- und Auszahlungsgebühren unterscheiden sich je Token bzw. Währung, bei Krypto-Auszahlungen hängt die Gebühr von Coin und Netzwerk ab. Eine Mindesteinzahlung spielt für Anleger aus dem EWR keine Rolle mehr, weil Einzahlungen seit Juli 2026 gestoppt sind. Die niedrigen Sätze und die hohe Liquidität sorgen zwar für eine schnelle Auftragsausführung, helfen Anlegern in Deutschland aber nicht, solange kein Zugang besteht.
Binance wird von vielen Benutzern vor allem für die große Auswahl gelobt: CoinGecko zählte am 07.10.2026 auf der Plattform 503 Coins in 1.370 Handelspaaren. Dazu kommen Staking und Earn-Produkte, Margin- und Futures-Handel, ein eigener Bot-Bereich und die Übertragung von Assets auf eine eigene Hardware Wallet. Für Einsteiger ist diese Fülle eher eine Hürde, die Oberfläche wirkt mit so vielen Bereichen schnell unübersichtlich. Wer ein Konto eröffnen wollte, musste zudem eine Identitätsprüfung (KYC) durchlaufen. Für Nutzer im EWR sind neue Käufe, Earn, Staking und neue Futures-Positionen inzwischen gestoppt.
Die Erfahrungen mit Binance fallen gemischt aus. Im deutschen App Store erreicht Binance 4,6 von 5 Sternen bei 66.863 Bewertungen (Stand 07.10.2026). Auf Trustpilot dagegen zeigt das Portal bei über 6.000 Bewertungen keine Note an, weil es einen Verstoß gegen seine Richtlinien festgestellt hat. Laut einer Auswertung von kagels-trading.de vergeben rund 82 % der Rezensenten dort nur einen Stern. Unser Eindruck: Die Börse funktioniert technisch zuverlässig, bei Problemen fehlt Anlegern in Deutschland aber heute eine Aufsichtsbehörde in der EU, an die sie sich wenden können.
Kontakt zu Binance hast du als Bestandskunde über den Live-Chat im Account. Gerade in der aktuellen Situation nutzen Betrüger den bekannten Namen: Die BaFin warnt vor Anrufen, Websites und Firmen, die sich als Binance ausgeben. Klicke keinen Link in einer E-Mail, die angeblich von Binance kommt und zur schnellen Auszahlung oder zur Eingabe deiner Daten drängt. Rufe die Website stattdessen selbst über die Suche oder ein gespeichertes Lesezeichen auf und prüfe Auszahlungsadressen doppelt.
Viele Nutzer fragen, ob das Finanzamt auf Binance zugreifen kann. Seit dem 1. Januar 2026 gilt in der EU die Richtlinie DAC8: Krypto-Dienstleister müssen Angaben zu ihren Nutzern an die Steuerbehörden melden. Ob und wie Binance als Krypto-Unternehmen ohne EU-Zulassung diese Meldungen abgibt, ist offiziell nicht bekannt. Für dich ändert das an der Regel nichts: Gewinne aus Verkäufen innerhalb eines Jahres nach dem Kauf sind in Deutschland steuerpflichtig, egal auf welcher Börse sie entstehen. Deshalb ist der vollständige Export deiner Transaktionsdaten so wichtig, bevor der Zugang endet – die Steuertools weiter oben lesen ihn ein. Das ist eine allgemeine Information, keine Steuerberatung.
Ein Teil der Berichte und Artikel stützt sich auf anonyme Quellen. Reuters meldete im Juni 2026, die Hellenic Capital Market Commission (HCMC) wolle den Antrag auf Zulassung nach MiCA ablehnen; laut einem Artikel des Wall Street Journal soll es dabei Einfluss von EZB-Seite gegeben haben, offiziell bestätigt ist das nicht. Binance selbst erklärte vor der Rücknahme, der Antrag sei vollständig regelkonform. Weitere Medien berichten, dass die EU prüft, ob sich das Unternehmen bei verbliebenen Nutzern zu Unrecht auf Artikel 61 MiCAR beruft, also auf eine Anfrage aus eigener Initiative des Anlegers (Reverse Solicitation). Laut einem Artikel von CoinDesk vom 26. Juni 2026 hatte Binance seine Nutzer in der EU zuvor selbst informiert, dass es ohne Lizenz keine Dienste mehr anbieten werde. Der Gründer wurde laut Presseberichten im Oktober 2025 vom US-Präsidenten begnadigt; an der fehlenden Zulassung in der EU ändert das nichts.
Wer zwischen Coinbase und Binance abwägt, sollte zuerst auf die Lizenz schauen. Coinbase ist in Luxemburg nach MiCA zugelassen und darf damit in der ganzen EU anbieten, Binance nicht. Ob eine Krypto-Börse in der EU zugelassen ist, kannst du selbst im öffentlichen Register der ESMA nachprüfen: Dort stehen alle zugelassenen Krypto-Dienstleister mit Herkunftsland und Aufsichtsbehörde. Für Anleger in Deutschland ist das die wichtigste Prüfung vor jeder Anmeldung bei einer Börse.
Die HCMC ist die griechische Aufsichtsbehörde für Krypto-Dienstleister nach MiCA. Eine Zulassung durch die HCMC hätte Binance über den sogenannten EU-Pass erlaubt, seine Dienste in allen Mitgliedstaaten anzubieten, also auch in Deutschland. Genau deshalb war die Prüfung durch die HCMC für Millionen Nutzer in Europa so wichtig. Nach dem Bericht von Reuters über eine bevorstehende Ablehnung durch die HCMC zog Binance den Antrag zurück, bevor die Behörde förmlich entscheiden konnte. Eine Begründung der HCMC wurde damit nie veröffentlicht, und welche Punkte die Prüfer beanstandet hätten, ist bis heute nur aus Medienberichten bekannt. Für die Situation deutscher Anleger ist das zweitrangig: Ohne Entscheidung der HCMC oder einer anderen Behörde gibt es keine Zulassung, und ohne Zulassung keinen regulären Zugang.
Dieser Artikel wird aktualisiert, sobald ein neuer Antrag im Register auftaucht. Antworten auf die häufigsten Fragen zur Situation findest du in der Übersicht unten im Teil mit den FAQ; ältere Artikel anderer Portale mit Anmeldeanleitungen sind dagegen überholt.
Die größte Gefahr für Anleger mit Guthaben liegt derzeit nicht in einem Hack, sondern in der Unsicherheit: Niemand weiß, wie lange der Binance-Account aus der EU noch erreichbar bleibt. Sichere deshalb zuerst deine Daten und lade die vollständige Historie deiner digitalen Assets herunter. Prüfe in den Einstellungen, ob die hinterlegte E-Mail-Adresse noch aktuell ist, weil Sicherheitscodes für Auszahlungen dorthin gehen. Teile von größeren Beständen kannst du in mehreren Schritten übertragen, so bleibt ein Fehler bei der Adresse begrenzt. Öffne die Plattform dabei immer selbst und nie über einen Link aus einer Nachricht. Wie bei jedem Krypto-Unternehmen ohne EU-Aufsicht gibt es keine Offenlegung gegenüber einer europäischen Behörde, an der du dich orientieren könntest.
Wer eine große internationale Börse mit vielen Coins sucht, findet bei OKX eine MiCA-Zulassung aus Malta, Spot-Handel ab 0,10 % und Perpetuals bis 10-fach über eine eigene EU-Gesellschaft. Auch OKX hat in den USA eine Strafe gezahlt, ist in der EU aber regulär zugelassen.
Binance nimmt keine Neukunden aus dem EWR mehr an; Bestandskunden können nur noch verkaufen und auszahlen.
Binance zieht den MiCA-Antrag in Griechenland zurück.
Nein. Seit dem 1. Juli 2026 nimmt Binance keine Neukunden aus dem Europäischen Wirtschaftsraum an.
Nein. Den Antrag bei der griechischen HCMC hat Binance im Juni 2026 zurückgezogen; im ESMA-Register steht Binance nicht.
Verkaufen und Auszahlen ist weiter möglich, Einzahlen und Kaufen nicht. Am besten schickst du die Coins in deine eigene Wallet oder zu einer Börse mit Zulassung.
Binance darf in der EU ohne Zulassung keine Krypto-Dienstleistungen anbieten. Als Nutzer machst du dich nicht strafbar, wenn du deine Coins abziehst.
Transaktionsverlauf sichern, dann die Coins an eine eigene Wallet oder eine Börse mit MiCA-Zulassung übertragen oder bei Binance verkaufen und auszahlen. Einzahlen und neue Käufe sind für EWR-Kunden seit dem 1. Juli 2026 nicht mehr möglich.
Auszahlungen bleiben für Bestandskunden aus dem EWR möglich. Welche Wege für die Währung Euro dein Konto noch anbietet, zeigt dir die Auszahlungsmaske. Eine sichere Alternative: Coins an eine Börse mit MiCA-Zulassung übertragen und dort in Euro verkaufen.
Für Anleger in der EU klar Coinbase: Coinbase ist in Luxemburg nach MiCA zugelassen, Binance nicht und nimmt seit dem 1. Juli 2026 keine Anleger aus dem EWR mehr an.
Seit 2026 gilt in der EU die Meldepflicht nach DAC8 für Krypto-Dienstleister. Ob Binance ohne EU-Zulassung meldet, ist nicht offiziell bekannt. Steuerpflichtig sind Gewinne aus Verkäufen innerhalb eines Jahres trotzdem – sichere deshalb deinen Transaktionsverlauf.
Ja. Im Mai 2019 wurden 7.000 Bitcoin im Wert von rund 41 Millionen US-Dollar gestohlen. Binance glich den Verlust aus dem SAFU-Fonds aus, die Einlagen der Nutzer waren nicht gefährdet.
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Weiterlesen →Die auf dieser Website bereitgestellten Inhalte dienen ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Sie stellen keine Finanz-, Anlage-, Steuer- oder Rechtsberatung dar und dürfen nicht als Grundlage für Investitionsentscheidungen verstanden werden. Eine Empfehlung zum Kauf, Verkauf oder Halten von Kryptowährungen wird ausdrücklich nicht ausgesprochen. Ebenso übernehmen wir keine Gewähr für zukünftige Kurs- oder Wertentwicklungen. Jede Nutzerin und jeder Nutzer trägt die Verantwortung, die bereitgestellten Informationen eigenständig zu prüfen, bevor Entscheidungen getroffen werden. Der Handel mit Kryptowährungen ist mit hohen Risiken verbunden und kann bis zum vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führen. Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse. Wir übernehmen keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der auf dieser Seite veröffentlichten Inhalte, einschließlich solcher, die von externen Quellen oder Dritten stammen. Diese Website enthält teilweise Affiliate-Links. Wenn über solche Links ein Kauf oder eine Nutzung erfolgt, erhalten wir eine Provision. Für die Nutzerinnen und Nutzer entstehen dadurch keine Mehrkosten. Unsere redaktionelle Unabhängigkeit, Vergleiche und Bewertungen bleiben davon unberührt. Durch diese Unterstützung können wir unsere Inhalte weiterhin kostenlos und qualitativ hochwertig anbieten.
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