Coinbase App im Test: Kosten, Funktionen & Erfahrungen
Coinbase-App mit integriertem Coinbase Advanced: einfacher Kauf mit variabler Gebühr, im Orderbuch ab 0,25 %.
Die Coinbase App: Das Wichtigste in Kürze
Lohnt sich die Coinbase App? Für Einsteiger, die eine bekannte, börsennotierte Krypto-Börse suchen und bereit sind, für Käufe in Coinbase Advanced umzuschalten, ja: Dort zahlst du 0,25 bis 0,50 % ohne Spread. Wichtig ist das, weil der einfache Kauf-Knopf keine festen Gebühren nennt und deutlich teurer ist. In diesem Test erfährst du, was beide Wege kosten, ob sich das Abo Coinbase One rechnet, wie sicher deine Einlagen verwahrt werden und wann die Coinbase Wallet die bessere Wahl ist.
* Spread 1,00 % angenommen = 5 € → 5 € bei 500 € (1,00 %) · Gebühr nicht veröffentlicht. Im Rechner mit deinem Betrag.
Einfacher Kauf oder Coinbase Advanced? So viel sparst du bei Coinbase
Viele Anbieter haben zwei Wege zum selben Bitcoin: die einfache App mit Kauf-Knopf und einen Pro-Modus mit Orderbuch – als eigene App, Umschalter oder im Browser. In der einfachen App zahlst du meist eine höhere Gebühr und einen Aufschlag auf den Kurs (Spread), im Pro-Modus nur die niedrige Handelsgebühr. Bei 500 € macht das schnell 5 bis 15 € Unterschied – bei jedem Kauf.
1,00 % · durchschnittlich
Spread 1,00 % angenommen = 5 € → 5 € bei 500 € (1,00 %) · Gebühr nicht veröffentlicht
0,60 % · durchschnittlich
Taker 0,50 % = 2,50 € + Spread 0,10 % angenommen = 0,50 € → 3 € · mit Limit-Order 1,75 €
Im Coinbase Advanced sparst du 2 € bei diesem Kauf – bei einem Kauf pro Monat 24 € im Jahr.
| Betrag | In der App | Im Coinbase Advanced | Ersparnis |
|---|---|---|---|
| 100 € | 1 € (1,00 %) | 0,60 € (0,60 %) | 0,40 € |
| 500 € | 5 € (1,00 %) | 3 € (0,60 %) | 2 € |
| 1.000 € | 10 € (1,00 %) | 6 € (0,60 %) | 4 € |
Einordnung: Kosten bis 0,50 % je Order günstig, bis 1,50 % durchschnittlich, darüber teuer. Gerechnet wird nur die Kaufseite; beim Verkauf fallen Gebühr und Spread erneut an. Viele Anbieter werben mit „0 € Gebühr“, verdienen aber am Spread – dem Aufschlag auf den Marktpreis. Wo ein Anbieter seinen Spread nicht veröffentlicht, nutzen wir unabhängige Messungen mit Quelle und Datum. Fehlt beides, rechnen wir für alle ohne Angabe mit demselben angenommenen Wert.
Gebühren im Detail
| Gebühr je Order | nicht veröffentlicht |
|---|---|
| Spread | nicht veröffentlicht – gerechnet mit 1,00 % |
| Einzahlung | SEPA-Überweisung, Kredit-/Debitkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay |
| Coinbase Advanced: Taker | 0,50 % |
| Coinbase Advanced: Maker | 0,25 % (Limit-Order) |
| Coinbase Advanced: Spread | nicht veröffentlicht – gerechnet mit 0,10 % |
Kaufst du bei Coinbase echte Kryptowährungen?
Du kaufst echte Kryptowährungen und kannst sie auf deine eigene Wallet auszahlen. Damit bist du nicht von der App abhängig.
Größere Beträge liegen auf einer eigenen Wallet sicherer. Wallets im Vergleich.
Funktionen im Überblick
Kryptowährungen aus unserem Bereich
So bewerten Nutzer Coinbase
Von Hand aus dem deutschen App Store und Google Play übernommen am 06.10.2026. Store-Bewertungen zeigen die Zufriedenheit vieler Nutzer – über Kosten und Sicherheit sagen sie wenig.
Ein Teil der App-Store-Bewertungen (DE, 07–10/2026) lobt die Coinbase-App als intuitiv, unkompliziert und übersichtlich.
Die mit Abstand häufigste Klage (DE, 07–10/2026): Die App bleibt auf einem schwarzen oder weißen Ladebildschirm hängen, Charts und Portfolio laden nicht, teils Abstürze nach Updates.
Mehrere Nutzer empfinden die Gebühren beim Kauf in der App als zu hoch.
Einige Bewertungen schildern veralteten Chatbot, fehlenden Rückruf und wochenlange Login- oder Zahlungsprobleme ohne Lösung.
Kundenservice von Coinbase
- FAQ / Hilfe-Center
- Live-Chat
- nicht bestätigt: E-Mail / Kontaktformular (nicht bestätigt)
- nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
- nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)
Wie sicher ist Coinbase?
Berechnet bei der Plattform aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.
Entscheidend ist die Firma dahinter: Lizenz, Verwahrung der Coins und Vorfälle bewerten wir beim Test der Plattform Coinbase.
| Lizenz | MiCA-lizenziert (CSSF, LU) |
|---|---|
| App-Sperre (Face ID / Fingerabdruck) | nicht bestätigt |
| Zwei-Faktor-Anmeldung | Ja |
Unser Test: die Coinbase App
Der Kauf-Knopf hat keinen festen Preis
Für einen einfachen Kauf nennt Coinbase keinen festen Gebührensatz. Vergleichsportale wie die WirtschaftsWoche geben 1,49 % für Standardkäufe und bis zu 3,99 % inklusive Spread für Sofortkäufe per Karte oder PayPal an – offiziell bestätigt Coinbase diese Sätze nicht. Was der Kauf kostet, hängt von Zahlungsart, Ordergröße, Markt und Asset, dazu kommt ein Spread im Kurs; beides zeigt die Ordervorschau, den Spread nur per Tooltip. Auch einfache Limit-Orders sind teuer: 1 % Ausführungsgebühr, je nach Zahlungsart zuzüglich 1,875 %. Viele App-Store-Bewertungen kritisieren genau diese Kosten. Für eine App, die sich an Einsteiger richtet, ist diese Intransparenz ein klarer Schwachpunkt.
Coinbase Advanced (früher Coinbase Pro) in derselben App
Der Ausweg ist eingebaut. Schaltest du in der App auf Coinbase Advanced um, handelst du im Orderbuch ohne Aufschlag auf den Kurs; es bleibt nur die Spanne zwischen Kauf- und Verkaufsangeboten. Seit dem 16.09.2026 kosten Limit-Orders auf der ersten Gebührenstufe 0,25 % und sofort ausgeführte Orders 0,50 %; größere Händler mit mehr als 10.000 US-Dollar Monatsumsatz zahlen weniger. Ein Kauf über 1.000 € schlägt dort mit 2,50 € oder 5 € zu Buche, ein monatlicher Kauf über 200 € per Limit-Order mit 50 Cent. Wie viel du gegenüber dem einfachen Kauf sparst, lässt sich mangels veröffentlichter Sätze nicht in Euro beziffern – die Vorschau beider Varianten zu vergleichen, lohnt sich aber vor jedem größeren Kauf.
Coinbase Konto eröffnen: so startest du in der App
Wer früher günstiger handeln wollte, wechselte zu Coinbase Pro. Diese eigene Plattform hat Coinbase eingestellt; ihre Funktionen stecken heute in Coinbase Advanced, das du direkt in der Coinbase App aufrufst. Die Kontoeröffnung läuft in wenigen Schritten: App laden, mit E-Mail-Adresse und Passwort registrieren, die Telefonnummer bestätigen und dich mit einem Ausweisdokument verifizieren. Danach richtest du die Zwei-Faktor-Authentifizierung ein – am besten mit einer Authenticator-App oder einem Sicherheitsschlüssel, nicht per SMS. Erst dann zahlst du per SEPA-Überweisung ein und kaufst die ersten Kryptowährungen.
Vertragspartner in der EU ist eine Coinbase-Gesellschaft in Luxemburg, die von der dortigen Aufsicht CSSF zugelassen ist. Damit unterscheidet sich die Coinbase App als Krypto-Börse mit Verwahrung deutlich von einer Wallet in Eigenverwahrung: Dein Coinbase Konto ist bequem und reguliert, die Schlüssel liegen aber beim Unternehmen. Wer größere Beträge langfristig hält, überträgt sie besser auf eine eigene Wallet.
Lohnt sich das Abo Coinbase One?
Coinbase bietet in der App ein Abo an, das die Gebühr beim einfachen Kauf erlässt. Basic kostet 4,99 € im Monat oder 49,99 € im Jahr und deckt Käufe bis 500 € pro Monat ab. Der Spread fällt trotzdem an, und die 1 % für einfache Limit-Orders übernimmt das Abo nicht. Rechne vorher nach: Kaufst du monatlich für 100 €, entspricht die Abogebühr fast 5 % deines Betrags. Derselbe Kauf kostet in Coinbase Advanced als Market-Order 0,50 €. Interessant wird das Abo höchstens, wenn du den Kauf-Knopf nutzen willst und das Monatslimit ausschöpfst. Die Stufe „Bevorzugt“ für 24,99 € im Monat gilt bis 10.000 € und gibt 25 % Rabatt auf Advanced-Gebühren.
Bewertungen und Bedienung der Krypto-Börse auf dem Smartphone
Mit fast einer Million Bewertungen bei Google Play gehört die App zu den meistbewerteten Krypto-Apps; dort steht sie bei 3,55 Sternen, im deutschen App Store bei 4,44. Der Abstand zwischen iPhone- und Android-Wertung ist mit fast einem Stern ungewöhnlich groß. Gelobt wird die einfache, übersichtliche Oberfläche, mit der sich erste Käufe in wenigen Schritten erledigen lassen. Wiederkehrende Beschwerden betreffen einen schwarzen Bildschirm, bei dem das Portfolio nicht lädt, und einen Support, der aus der App heraus wenig hilft. Die App gibt es auf Deutsch; sie bietet Sparpläne, Staking mit 35 % Provision, Limit-Orders und eine eigene Karte.
Einzahlung, Sicherheit und Zwei-Faktor-Authentifizierung
Dein Guthaben lädst du per SEPA-Überweisung, Banküberweisung oder Apple Pay auf; mit Bankkarte, PayPal oder Google Pay bezahlst du nur direkte Käufe. Coins lassen sich an eigene Wallets senden, auch das gehört zum Standard. Zum Schutz des Kontos nennt Coinbase Zwei-Faktor-Anmeldung, Passwortschutz und Auszahlungen mit mehreren Signaturen. Im Mai 2025 meldete das Unternehmen allerdings einen Abfluss von Kundendaten über Support-Personal, den wir im Coinbase-Test ausführlich einordnen. Umso wichtiger ist es, die Zwei-Faktor-Anmeldung per App statt per SMS einzurichten und bei angeblichen Support-Anrufen skeptisch zu bleiben.
Passkey, Sicherheitsschlüssel und Überweisungsschutz
Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist laut Sicherheitsseite bei jedem Konto automatisch aktiviert. Standard ist dabei der Bestätigungscode per SMS – laut Hilfe-Center gleichzeitig die schwächste Methode, weil Angreifer deine Telefonnummer auf ein eigenes Gerät übertragen können. Stärker sind ein Hardware-Sicherheitsschlüssel nach dem U2F- bzw. FIDO2-Standard, ein Passkey, eine Authentifikator-App oder der Coinbase Security Prompt, bei dem du Anmeldungen per Push-Nachricht in der App freigibst. Coinbase empfiehlt etwa die Kombination aus Passkey und Sicherheitsschlüssel als Back-up. Wichtig: Dein Konto ist nur so sicher wie die schwächste aktivierte Methode. Die Methode änderst du im Browser, die App öffnet dafür ein Browserfenster.
Zusätzlich gibt es einen Überweisungsschutz für ausgehende Krypto-Überweisungen und Auszahlungen: Du legst eine Verzögerung von 6 bis 48 Stunden fest, verlangst eine weitere Bestätigung oder beides, wahlweise erst ab einem täglichen Schwellenwert. Auf Wunsch geben zwei bis fünf vertrauenswürdige Kontakte deine Transaktionen frei. Wer dein Passwort erbeutet, kann so nicht sofort alles abziehen. Sicherheitslücken lässt Coinbase über ein Bug-Bounty-Programm von externen Forschern melden und zahlt dafür Prämien.
Sparplan in der Coinbase App
Wiederkehrende Käufe richtest du unter Kaufen ein, indem du statt Schnellkauf die Orderart Sparplan wählst: wöchentlich, am 1. und 15. des Monats oder monatlich. Bezahlen kannst du mit deinem Euro-Guthaben, nicht jede verknüpfte Zahlungsart ist erlaubt. Zwei Details solltest du kennen: Beim Einrichten führt Coinbase sofort einen ersten Kauf aus, und Betrag oder Rhythmus lassen sich später nicht ändern – dafür kündigst du den Plan und legst einen neuen an. Was dich ein Sparplan-Kauf kostet, siehst du in der Kaufvorschau, bevor du bestätigst.
Recovery Phrase oder Passwort? Zugriff auf das Coinbase Konto
Ein häufiges Missverständnis: Die Coinbase App hat keine Recovery Phrase. Dein Zugriff läuft über E-Mail-Adresse, Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung, die Coins verwahrt Coinbase für dich – zum größten Teil offline im Cold Storage. Eine Wiederherstellungsphrase aus 12 Wörtern gibt es nur in der separaten Coinbase Wallet. Zum Empfangen von Kryptowährungen zeigt die App für jedes Asset eine Adresse samt QR-Code an; prüfe vor dem Senden immer das Netzwerk, denn Tokens auf dem falschen Netz lassen sich oft nicht zurückholen.
Vorteile, Nachteile und unsere Meinung zur Coinbase App
Als börsennotierter Konzern (Nasdaq-Kürzel COIN, Gründung 2012) muss Coinbase regelmäßig Geschäftszahlen veröffentlichen – ein Plus an Transparenz, das viele Konkurrenten nicht bieten. Reguliert wird das EU-Geschäft über Luxemburg: Dort erteilte die Aufsicht CSSF am 20.06.2025 die MiCA-Zulassung. Die Auswahl umfasst Hunderte Kryptowährungen; über die Exchange-Schnittstelle sind weltweit rund 405 Basis-Assets handelbar. Auf Trustpilot kommt Coinbase auf 4,0 Sterne bei 23.212 Bewertungen (Stand 06.10.2026). Dagegen stehen der hohe Spread beim einfachen Kauf, 1 % für einfache Limit-Orders, eine Staking-Provision von 35 % der Rewards und ein Support, der zuerst über einen virtuellen Assistenten läuft. Unsere Empfehlung: Wer die App nutzt, sollte für jeden Kauf auf Coinbase Advanced umschalten – das frühere Coinbase Pro steckt heute in derselben App und verlangt anfangs 0,25 % für Limit-Orders im Orderbuch und 0,50 % für sofort ausgeführte Orders.
Coinbase App oder Coinbase Wallet: zwei verschiedene Apps
Im Store findest du zwei Apps von Coinbase, die oft verwechselt werden. Die Coinbase App ist dein Konto bei der Börse: Coinbase verwahrt die Coins für dich, und du kaufst mit Euro. Die Coinbase Wallet ist eine eigenständige Self-Custody-Wallet. Die Schlüssel liegen auf deinem Gerät, gesichert über eine Recovery Phrase aus zwölf Wörtern. Geht sie verloren, kann dir niemand den Zugang wiederherstellen. Die Wallet-App ist kostenlos, Netzwerk- und Tauschgebühren fallen je nach Transaktion an; zeitweise hieß sie „Base App“. Beide Apps lassen sich für Überweisungen verknüpfen. Was die Wallet kann, zeigt unser Test der Coinbase Wallet.
Sicherheit im Detail: 1:1-Verwahrung, Multi-Signatur und Prüfung
In der App-Store-Beschreibung (abgerufen am 11.10.2026) sagt Coinbase zu, alle Kundeneinlagen 1:1 zu halten, nie gegen die eigenen Kunden zu traden und Einlagen nicht ohne Zustimmung zu verwenden. Laut Jahresbericht 2025 verbucht Coinbase Kundenbestände getrennt von den eigenen; nach US-Recht gehören sie nicht zum Firmenvermögen und stehen allgemeinen Gläubigern nicht zu. In Hot Wallets hält das Unternehmen in der Regel höchstens 2 % der verwahrten Assets, die übrigen rund 98 % liegen offline im Cold Storage und sind so vor Angriffen über das Internet geschützt. Die öffentlichen Quartalsberichte prüft eine Big-4-Gesellschaft, laut Jahresbericht ist das Deloitte. Ein eigenes Sicherheitsteam überwacht die Plattform; zu den Schutzfunktionen zählen Zwei-Faktor-Authentifizierung, Passwortschutz und Auszahlungen mit mehreren Signaturen. Zur Ehrlichkeit gehört auch die Liste der Vorfälle: Im Mai 2025 gelangten über Support-Personal Daten von rund 69.000 Kunden nach außen, Coinbase hat Betroffene entschädigt; im Februar 2026 bestätigte das Unternehmen einen Insider-Zugriff auf Daten von etwa 30 Kunden. Einen Proof of Reserves veröffentlicht Coinbase nur für das eigene cbBTC, nicht für alle Kundeneinlagen.
Unternehmen, Zahlen und Gesellschaften in Europa
Coinbase wurde 2012 gegründet und war die erste Krypto-Plattform mit Notierung an einer US-Börse. Laut Quartalsbericht für das zweite Quartal 2026 nutzen weltweit rund 7,6 Millionen Kunden die Plattform jeden Monat aktiv, beschäftigt waren 4.321 Personen. Für Anleger in Deutschland ist die Coinbase Luxembourg S.A. Vertragspartner; vor der Umstellung im Oktober 2025 verwahrte die Berliner Coinbase Germany GmbH die Kryptowerte deutscher Kunden als von der BaFin beaufsichtigter Kryptoverwahrer; Euro-Guthaben laufen über die Coinbase Ireland Ltd. mit E-Geld-Lizenz der irischen Zentralbank. Futures mit bis zu zehnfachem Hebel bietet seit dem 09.03.2026 die Coinbase Financial Services Europe mit Lizenz der zyprischen CySEC an. Die deutsche Kontaktadresse liegt am Kurfürstendamm 12 in Berlin.
Coinbase Wallet: NFTs, DeFi und zwölf Netzwerke
Wer Kryptowährungen selbst verwahren will, nutzt neben der Börse die separate Coinbase Wallet. Sie ist kostenlos, läuft auf dem Smartphone und als Erweiterung für Chrome und Brave und unterstützt laut Hilfe-Center zwölf vorkonfigurierte Netzwerke, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, Base, Arbitrum, Optimism und Polygon – also Layer-1- und Layer-2-Netze. Dort verwaltest du NFTs, nutzt dezentrale Anwendungen aus dem DeFi-Bereich und handelst über 1.000 verifizierte Tokens. Seit dem 15.08.2026 zeigt die Wallet allerdings einige Netzwerke wie Dogecoin, Litecoin und XRP nicht mehr an. Im deutschen App Store kommt sie auf 4,2 Sterne bei 4.590 Bewertungen.
Auswahl, Download und Voraussetzungen
Über die Coinbase Exchange sind laut Jahresbericht mehr als 360 Kryptowerte im Spot-Handel verfügbar, Staking bot Coinbase Privatkunden Ende 2025 für acht Assets an. Zu den handelbaren Kryptowährungen nennt Coinbase unter anderem Bitcoin, Ethereum, XRP, USD Coin (USDC), Cardano, Polygon (POL), Polkadot, Solana, Pepe, Shiba Inu und Dogecoin. Im Advanced-Bereich stehen Echtzeit-Orderbücher, Chart-Werkzeuge und mehrere Ordertypen zur Verfügung, die einfache Ansicht empfinden viele Nutzer als einsteigerfreundlich. Für das iPhone setzt die aktuelle Version 14.38.54 vom 05.10.2026 mindestens iOS 16.4 voraus. Krypto-Handel ist hochriskant, der eingesetzte Betrag kann vollständig verloren gehen.
Coinbase Pro in älteren Testberichten: Handelsgebühren richtig einordnen
Viele Erfahrungen und Vergleiche im Netz beziehen sich noch auf Coinbase Pro. Der Testbericht von finanzen.net nennt für Coinbase Pro Maker-Gebühren zwischen 0 und 0,15 % und Taker-Gebühren zwischen 0,05 und 0,25 %; ab einem Handelsvolumen von 50 Millionen US-Dollar entfielen die Maker-Gebühren dort ganz. Diese Werte gehören zu den oberen Volumenstufen der alten Plattform und sind veraltet: Coinbase Pro gibt es nicht mehr, und laut Coinbase-Blog verlangt Coinbase Advanced in der EU seit dem 16.09.2026 auf der Einstiegsstufe 0,25 % Maker- und 0,50 % Taker-Gebühr. Liest du einen alten Vergleich mit Coinbase Pro, gleiche die Handelsgebühren deshalb immer mit der aktuellen Advanced-Tabelle ab, bevor du am Markt handelst.
Zahlungswege und Sicherheit im Urteil von WirtschaftsWoche, finanzen.net und l-iz.de
Laut WirtschaftsWoche (aktualisiert am 24.08.2026) sind SEPA-Überweisungen bei Coinbase gebührenfrei, du musst aber 1 bis 3 Werktage einplanen, bis das Geld gutgeschrieben ist. Derselbe Beitrag erinnert daran, dass die deutsche Tochter bereits 2021 eine BaFin-Lizenz für die Kryptoverwahrung erhielt; heute läuft das EU-Geschäft über die MiCA-Zulassung in Luxemburg. finanzen.net nennt neben Banküberweisungen auch Kryptowährungen wie Bitcoin, Bitcoin Cash, Litecoin und Ethereum als Zahlungsmittel – in der Praxis tauschst du dafür einen vorhandenen Coin direkt in einen anderen. Für Anleger, die mit Euro starten, bleibt die SEPA-Überweisung der günstigste Weg.
Zur Sicherheit: Coinbase betreibt ein eigenes Sicherheitsteam und ein Bug-Bounty-Programm. Laut finanzen.net werden Kundendaten mit AES-256 verschlüsselt. Ein oft zitierter Punkt aus US-Tests gilt für dich nicht: Fiat-Guthaben von US-Kunden sind bis 250.000 US-Dollar über die FDIC versichert, für Kunden in Deutschland gibt es bei Coinbase keine vergleichbare Einlagensicherung. Die Benutzeroberfläche der App ist einsteigerfreundlich gestaltet; laut dem Erfahrungsbericht von l-iz.de wurde sie 2023 weiter optimiert. Bitcoin und Ethereum dominieren laut demselben Bericht nach wie vor das Angebot auf der Krypto-Börse. Wer mehr über die Plattform wissen will, findet auf der Website von Coinbase eigene Seiten zu Sicherheit und Gebühren; die Trustpilot-Bewertung liegt bei 4,0 Sternen (Stand 06.10.2026).
Einfache Ansicht, Coinbase Advanced oder Wallet-App: welche Option passt?
Für Anleger, die nur gelegentlich Bitcoin oder andere Kryptowährungen erwerben, ist die einfache Ansicht bequem, aber teuer, weil Gebühr und Spread im Kurs stecken. Wer regelmäßig am Markt handelt, nutzt die Option Coinbase Advanced, den Nachfolger von Coinbase Pro: Auf der ersten Stufe verlangt Coinbase dort als Handelsgebühren 0,25 % für Limit-Orders im Buch und 0,50 % für sofort ausgeführte Orders. Ein Beispiel: Bei einer Order über 2.000 € zahlst du dort 5 € beziehungsweise 10 €. Wer seine Assets dauerhaft selbst verwahren möchte, greift zur Wallet-App mit eigener Recovery Phrase und überträgt die Bestände von der Kryptobörse dorthin. Durch die Integration von Advanced in dieselbe Anwendung musst du für den günstigeren Weg weder ein zweites Konto noch eine andere Webseite nutzen.
Unser Testbericht zeigt damit vor allem eines: Coinbase ist als Anbieter solide reguliert, die Nutzung bleibt aber nur dann günstig, wenn du bewusst die passende Option wählst. Für US-Kunden gelten teils andere Produkte und Regeln, für dich in Deutschland zählt allein das Angebot der luxemburgischen Gesellschaft.
Vorschau: Coinbase in Bildern
Vor- und Nachteile von Coinbase
Was uns gefällt
- Coinbase Advanced in derselben App
- Echte Coins mit Auszahlung auf die eigene Wallet
- Börsennotiertes Unternehmen
Was uns nicht gefällt
- Einfacher Kauf: hohe Gebühr plus Spread, Sätze nicht veröffentlicht
- Staking-Provision 35 %
Für wen eignet sich Coinbase?
Passt zu dir, wenn du …
- bereit bist, für Käufe auf Coinbase Advanced umzuschalten
- eine bekannte, börsennotierte Plattform bevorzugst
- viele Einzahlungswege wie PayPal oder Apple Pay brauchst
Passt eher nicht, wenn du …
- nur den einfachen Kauf-Knopf nutzen willst
- vor dem Kauf feste, veröffentlichte Gebührensätze vergleichen möchtest
- beim Staking möglichst viel Ertrag behalten willst
Schritt für Schritt: So startest du mit Coinbase
- Coinbase-App laden, anmelden
Du erstellst dein Konto in der Coinbase-App mit E-Mail-Adresse und Passwort und bestätigst deine Telefonnummer.
- Ausweis hochladen, Live-Selfie
Du lädst Reisepass, Personalausweis oder Führerschein im Anmeldeprozess hoch und machst ein Live-Selfie; per E-Mail geschickte Dokumente akzeptiert Coinbase nicht. Das Ergebnis kommt meist innerhalb von 24 Stunden.
- Euro per SEPA oder Apple Pay
Du überweist Euro per SEPA von einem Konto auf deinen Namen oder lädst über Apple Pay mit verknüpfter Visa- bzw. Mastercard-Debitkarte auf.
- Kaufvorschau prüfen, kaufen
Du wählst den Coin, siehst in der Vorschau die Kosten und bestätigst den Kauf.
Alternativen zu Coinbase
| Coinbase | BISON | Bitvavo | Trade Republic | |
|---|---|---|---|---|
| Gesamtwertung | 7,8/10 | 7,9/10 | 7,9/10 | 7,9/10 |
| Kosten je Kauf | Spread nicht veröffentlicht | 0 € Gebühr + ca. 1,25 % Spread | 0,25 % + Spread nicht veröffentlicht | 1 € + Spread nicht veröffentlicht |
| Kauf über 500 € (App)* | 5 € | 6,25 € | 6,25 € | 6 € |
| Kauf über 500 € (Pro)* | 3 € | – | – | – |
| App-Stores | 3,6 ★ | 4,6 ★ | 4,0 ★ | 4,5 ★ |
| Echte Coins | ja, auszahlbar | ja, auszahlbar | ja, auszahlbar | ja, auszahlbar |
* Gebühr + Spread beim Sofortkauf; ein nicht veröffentlichter Spread ist für alle gleich angenommen.
So haben wir getestet
Jedes Angebot wird nach denselben fünf Kriterien geprüft. Der Trust Score kommt von der Plattform dahinter und wird dort aus Lizenz, Verwahrung und Vorfällen berechnet. Die Reihenfolge folgt dem Test, nicht einer Provision.
| Kriterium | Gewicht | Was wir prüfen | Note |
|---|---|---|---|
| Kosten je Kauf | 30 % | Gebühr und Aufschlag auf den Marktpreis (Spread) je Kauf – gerechnet für 100, 500 und 1.000 €, mit Quelle und Datum; dazu, ob ein günstigerer Pro-Modus derselben Firma verfügbar ist. | — |
| Bedienung & Einstieg | 25 % | Wie schnell ein Einsteiger Konto, Verifizierung und den ersten Kauf schafft und wie klar Kosten vor dem Kauf angezeigt werden. | 8,0 |
| Sicherheit | 20 % | App-Sperre, Zwei-Faktor-Anmeldung, Freigabe von Auszahlungen und Geräteverwaltung. Lizenz und Verwahrung bewertet der Trust Score der Plattform. | 7,5 |
| Funktionen | 15 % | Sparplan, Staking, Preisalarm, Limit-Orders, Widgets, Karte und Steuerreport. | 7,0 |
| Kontrolle über die Coins | 10 % | Ob du echte Coins bekommst und sie auf deine eigene Wallet auszahlen kannst. | 9,0 |
Alle Kriterien, Gewichte und Regeln im Detail: unsere Testmethodik für Apps →
Häufige Fragen zur Coinbase App
Wie schalte ich auf Coinbase Advanced um?
Coinbase Advanced ist in die normale App integriert; du wechselst innerhalb der App in die Advanced-Ansicht. Dort handelst du im Orderbuch mit Maker- und Taker-Gebühren statt Kursaufschlag.
Was kostet ein Kauf in Coinbase Advanced?
Auf der ersten Stufe 0,25 % für Limit-Orders und 0,50 % für sofort ausgeführte Orders, Stand 16.09.2026. Mit mehr Umsatz – ab 10.000 US-Dollar binnen 30 Tagen – wird es günstiger.
Warum ist der einfache Kauf bei Coinbase so teuer?
Neben einer variablen Gebühr, die von Zahlungsart und Betrag abhängt, enthält der Kurs einen Spread. Beides addiert sich; wie hoch der Aufschlag ist, zeigt dir erst die Vorschau.
Was kostet eine einfache Limit-Order in der Coinbase-App?
1 % Ausführungsgebühr, je nach Zahlungsart kann zusätzlich eine Coinbase-Gebühr von 1,875 % anfallen. In Coinbase Advanced kosten Limit-Orders 0,25 %.
Warum zeigt die Coinbase-App nur einen schwarzen Bildschirm?
Das berichten mehrere Nutzer in aktuellen App-Store-Bewertungen: Das Portfolio lädt nicht. Eine offizielle Ursache nennt Coinbase nicht.
Ist die Coinbase App in Deutschland reguliert?
Ja. Kunden aus Deutschland betreut die Coinbase Luxembourg S.A., die seit dem 20.06.2025 eine MiCA-Zulassung der Luxemburger Aufsicht CSSF hat und damit per Passport in der EU tätig sein darf. Deutsche Konten wurden zum 23.10.2025 auf diese Gesellschaft umgestellt. Eine Einlagensicherung für deine Coins bedeutet das nicht.
Wie zahle ich in der Coinbase App ein?
Dein Guthaben lädst du aus Deutschland per SEPA-Überweisung, Banküberweisung oder Apple Pay auf. Karte, PayPal und Google Pay funktionieren nur für direkte Käufe, nicht als Guthaben. Auszahlen kannst du per SEPA, PayPal oder auf eine Visa- bzw. Mastercard mit 3D Secure.
Coinbase App Erfahrungen: Wie zufrieden sind Nutzer?
Gemischt. Im deutschen App Store kommt die App auf 4,44 Sterne aus 43.947 Bewertungen, bei Google Play auf 3,55 Sterne aus 929.412. Auf Trustpilot steht Coinbase bei 4,0 aus 23.212 Bewertungen (Stand 06.10.2026). Gelobt wird die einfache Bedienung, kritisiert werden Ladefehler, hohe Kosten beim Sofortkauf und der Support.
Gibt es Coinbase Pro noch?
Nein. Coinbase hat die eigenständige Plattform Coinbase Pro eingestellt. Den Handel im Orderbuch mit niedrigeren Gebühren findest du heute unter Coinbase Advanced, das du in der Coinbase App oder im Browser aufrufst.
Hat die Coinbase App eine Recovery Phrase?
Nein. Die Coinbase App ist ein Konto bei der Börse: Zugriff per E-Mail, Passwort und Zwei-Faktor-Authentifizierung, Coinbase verwahrt die Coins. Eine Recovery Phrase gibt es nur in der separaten Self-Custody-Wallet.
Welche Lizenz hat Coinbase in Deutschland?
Zuständig ist die luxemburgische Coinbase-Gesellschaft; ihre MiCA-Zulassung der CSSF vom 20.06.2025 gilt per Passport in der gesamten EU, also auch hierzulande.
Was ist besser, Coinbase oder Binance?
Für Anleger in Deutschland ist Coinbase über die luxemburgische Gesellschaft mit MiCA-Zulassung reguliert und als US-Börsenunternehmen zur Veröffentlichung geprüfter Zahlen verpflichtet. Beim einfachen Kauf ist Coinbase allerdings teuer; wer handelt, sollte Coinbase Advanced nutzen. Binance selbst haben wir in diesem App-Test nicht geprüft.
Kann das Finanzamt auf Coinbase zugreifen?
Coinbase ist in der EU als Krypto-Dienstleister zugelassen; seit 2026 müssen solche Anbieter nach der EU-Richtlinie DAC8 Daten über die Transaktionen ihrer Kunden an die Steuerbehörden melden. Unabhängig davon musst du Gewinne aus Krypto-Verkäufen selbst in der Steuererklärung angeben; die Transaktionshistorie kannst du dafür aus dem Konto exportieren. Das ist eine Einordnung, keine Steuerberatung.
Coinbase Bewertung
Coinbase mit anderen vergleichen
Quellen
- help.coinbase.com/de/coinbase/trading-and-funding/pricing-and-fees/fees
- help.coinbase.com/de/coinbase/trading-and-funding/advanced-trade/advanced-trade-fees
- help.coinbase.com/de/coinbase/getting-started/add-a-payment-method/add-and-verify-pm-emea
- itunes.apple.com/lookup?id=886427730&country=de
- play.google.com/store/apps/details?id=com.coinbase.android&hl=de&gl=de



