Bitcoin kostet am Mittwochmorgen 83.554 US-Dollar und hat sich binnen 24 Stunden kaum bewegt. Der Markt wartet auf die US-Verbraucherpreise für September, die um 14:30 Uhr MESZ erscheinen; die Zwangsschließungen von Kreditpositionen sind gegenüber dem Vortag um 84 Prozent eingebrochen.
In Euro sind es nach CoinGecko 74.559 Euro je Bitcoin (Stand 7:34 Uhr MESZ), bei einer Spanne von 82.919 bis 84.074 Dollar in den vergangenen 24 Stunden und einem Minus von 0,5 Prozent auf Wochensicht.
Ether steht bei 2.505,82 Dollar (2.236,05 Euro), 0,7 Prozent tiefer als am Vortag und 3,7 Prozent unter dem Stand von vor einer Woche. Der gesamte Kryptomarkt ist 2,83 Billionen Dollar wert, Bitcoin stellt davon 59,2 Prozent.
Liquidationen fallen auf ein Sechstel
CoinGlass zählt für die vergangenen 24 Stunden Liquidationen über 132,9 Millionen Dollar bei 58.805 Händlern, 83,9 Prozent weniger als im Zeitraum davor. Am Dienstag waren es noch 811,8 Millionen Dollar gewesen, fast ausschließlich Wetten auf steigende Kurse, wie unsere Marktanalyse vom Dienstag zeigt. Diesmal verteilen sich die Verluste fast gleichmäßig: 77,0 Millionen Dollar trafen Long-, 55,9 Millionen Short-Positionen.
Die größte einzelne Zwangsschließung war eine Short-Position über 802.600 Dollar auf Binance, ausgelöst bei 83.726 Dollar.
Fidelity-Kunden kaufen für 103 Millionen Dollar
Bei den US-Spot-ETFs auf Bitcoin floss am Dienstag wieder Geld zu. Nach den Zahlen von Farside sammelte der Fidelity-Fonds FBTC 103,1 Millionen Dollar ein, der Fonds von Morgan Stanley 6,7 Millionen. Die Zahl für den größten Fonds, Blackrocks IBIT, stand am Morgen noch aus. Am Montag hatte IBIT 65,4 Millionen Dollar verloren und war damit der einzige Fonds mit Bewegung gewesen.
Rückenwind kam über Nacht von der US-Notenbank. John Williams, Präsident der New York Fed, sieht nach Angaben von CoinDesk für 2027 keinen Bedarf an weiteren Zinserhöhungen, hält eine weitere in diesem Jahr aber für möglich. Der Dollar gab daraufhin nach, asiatische Aktien legten zu.
Der Fear-and-Greed-Index steigt von 57 auf 62 Punkte.
Quant gibt unter den großen Coins am stärksten nach
Unter den 50 größten Kryptowährungen verliert Quant mit 6,8 Prozent am meisten und fällt auf 212,08 Dollar; auf Wochensicht steht ein Minus von 15,5 Prozent. NEAR gibt weitere 5,0 Prozent nach. Auf der anderen Seite steigen Monero um 3,4 Prozent und Zcash um 3,0 Prozent auf 1.250,67 Dollar. Alle weiteren Kurse stehen in unserer Kursübersicht.
| Coin | Kurs in US-Dollar | 24 Stunden | 7 Tage |
|---|---|---|---|
| Bitcoin | 83.555 | -0,06 % | -0,50 % |
| Ethereum | 2.505,02 | -0,68 % | -3,72 % |
| XRP | 1,37 | +0,11 % | -6,12 % |
| Solana | 107,31 | -0,67 % | -8,72 % |
| Zcash | 1.250,67 | +3,01 % | -4,46 % |
| Quant | 212,08 | -6,84 % | -15,48 % |
Quelle: CoinGecko, Stand 14.10.2026, 7:34 Uhr MESZ
Die Verbraucherpreise erscheinen um 14:30 Uhr
Den Termin nennt der Kalender der US-Statistikbehörde BLS: Mittwoch, 8:30 Uhr Ostküstenzeit. CoinDesk sieht in einem niedrigen Wert eine Chance für den Kurs, “a reading cool enough to rule out that last hike would give bitcoin room to retest $85,000”, also Spielraum für einen neuen Anlauf auf 85.000 Dollar, falls die Zahl die letzte Zinserhöhung des Jahres unwahrscheinlicher macht.
In Berlin ist offen, ob sich das Bundeskabinett heute wie geplant mit dem Aus der einjährigen Haltefrist befasst. BTC-ECHO berichtete am Dienstagabend unter Berufung auf den FDP-Politiker Frank Schäffler, das Vorhaben sei vorerst gestoppt. Eine Bestätigung der Bundesregierung lag am Morgen nicht vor.
Am Nachmittag legt außerdem der Chipausrüster ASML seine Quartalszahlen vor, einen Tag vor dem Auftragsfertiger TSMC.
Wer vor einem Datentermin wie diesem nicht in einzelne Coins einsteigen will, kann Bitcoin bei Scalable Capital über börsengehandelte ETPs im Wertpapierdepot abbilden. Wo der Coin direkt gehandelt wird und zu welchen Gebühren, steht im Krypto-Börsen Vergleich.


























