Chainlink Prognose
LINK • Live-Kurse, Datenmodell und Einschätzung der Redaktion
Eine Chainlink Prognose hängt weniger am Chart als an der Frage, ob die Orakel-Dienste Geld in Richtung LINK lenken. Oben findest du die Spannen unseres Datenmodells und die Einschätzung der Redaktion. Darunter ordnen wir die wichtigsten Treiber und Risiken ein, ohne eigene Kursziele.
LINK-Prognose in Kürze
- Prognose 2026
- ≈ 10,65 € Datenmodell, 50 %-Spanne 8,69 – 13,05 € · +2 % zu heute
- Prognose 2027
- ≈ 11,77 € Datenmodell, 50 %-Spanne 7,18 – 19,29 € · +13 % zu heute
- Prognose 2030
- ≈ 15,89 € Datenmodell, 50 %-Spanne 6,31 – 40,02 € · +52 % zu heute
- Aktueller Trend
- Kein klarer Trend Kurs im Vergleich zu EMA 50/200 →
LINK-Signale auf einen Blick
Zwei Fragen, beantwortet mit unseren Kennzahlen: Wohin zeigt der Kurs – und wie heiß ist der Markt gerade? Die Signale ordnen ein, sie sagen nichts sicher voraus.
Wohin zeigt der Kurs?
Wie heiß ist der Markt?
Marktstimmung für den gesamten Kryptomarkt, übrige Werte für LINK in Euro. Ein Klick auf eine Karte führt zur ausführlichen Analyse. Einordnung, keine Anlageberatung.
Chainlink Prognose 2026
noch 75 TageLaut unserem Datenmodell liegt Chainlink Ende 2026 mit 50 % Wahrscheinlichkeit zwischen 8,69 € und 13,05 €, das mittlere Szenario sind 10,65 € (+2 % zu heute).
- Untere Spanne
- 8,69 € −17 %
- Mittleres Szenario
- 10,65 € +2 %
- Obere Spanne
- 13,05 € +25 %
Automatisch aus der Kurshistorie, Stand 18.10.2026.
Für 2026 gibt es noch keine Einschätzung der Redaktion. Das Datenmodell rechnet für jeden Coin automatisch.
Chainlink Prognose 2027
bis 31.12.2027Laut unserem Datenmodell liegt Chainlink Ende 2027 mit 50 % Wahrscheinlichkeit zwischen 7,18 € und 19,29 €, das mittlere Szenario sind 11,77 € (+13 % zu heute).
- Untere Spanne
- 7,18 € −31 %
- Mittleres Szenario
- 11,77 € +13 %
- Obere Spanne
- 19,29 € +85 %
Automatisch aus der Kurshistorie, Stand 18.10.2026.
Für 2027 gibt es noch keine Einschätzung der Redaktion. Das Datenmodell rechnet für jeden Coin automatisch.
Chainlink Prognose 2030
bis 31.12.2030Laut unserem Datenmodell liegt Chainlink Ende 2030 mit 50 % Wahrscheinlichkeit zwischen 6,31 € und 40,02 €, das mittlere Szenario sind 15,89 € (+52 % zu heute).
- Untere Spanne
- 6,31 € −40 %
- Mittleres Szenario
- 15,89 € +52 %
- Obere Spanne
- 40,02 € +283 %
Automatisch aus der Kurshistorie, Stand 18.10.2026.
Für 2030 gibt es noch keine Einschätzung der Redaktion. Das Datenmodell rechnet für jeden Coin automatisch.
So rechnet unser Datenmodell
Keine Blackbox und keine „KI“: Das Modell rechnet nur mit der Kurshistorie von Chainlink – in drei nachvollziehbaren Schritten, täglich neu.
- Trend: +11 % pro Jahr Wir nehmen die typische Jahresrendite der letzten 4 Jahre (Median aller 12-Monats-Zeiträume) und rechnen vorsichtig nur mit der Hälfte – starke Trends halten bei Kryptowährungen selten an. Höchstens ±65 % pro Jahr.
- Schwankung: 67 % pro Jahr Aus den täglichen Kursbewegungen der letzten 12 Monate. Je stärker ein Coin schwankt, desto breiter wird die Spanne.
- Spanne mit 50 % Wahrscheinlichkeit Mittleres Szenario = heutiger Kurs, fortgeschrieben mit dem Trend. Die Spanne wächst mit der Wurzel der Zeit: Bis Jahresende ist sie schmal, bis 2030 sehr breit. Laut Modell liegt der Kurs in der Hälfte der Fälle darin – in der anderen Hälfte darüber oder darunter.
Das Modell kennt keine Nachrichten, Halvings, ETF-Zuflüsse oder Regulierung – dafür gibt es die Einschätzung der Redaktion und die Analysen weiter unten. Keine Anlageberatung.
Hätte das Modell getroffen?
Rückrechnung: Was hätte das Modell am 1. Januar für das Jahresende vorhergesagt – nur mit den Kursen, die damals bekannt waren? In 4 von 5 Jahren lag der Kurs am 31.12. innerhalb der Spanne – bei einer 50 %-Spanne wäre etwa die Hälfte zu erwarten. Daneben lag das Modell in Jahren, in denen der Kurs weit stärker stieg oder fiel als in der Vergangenheit üblich.
| Jahr | Kurs am 1.1. | Spanne laut Modell | Tatsächlich am 31.12. | Ergebnis |
|---|---|---|---|---|
| 2021 | 9,16 € | 6,10 – 37,35 € | 17,23 € | in der Spanne |
| 2022 | 17,23 € | 10,85 – 74,37 € | 5,23 € | darunter |
| 2023 | 5,23 € | 4,36 – 17,03 € | 13,52 € | in der Spanne |
| 2024 | 13,52 € | 7,67 – 20,70 € | 19,26 € | in der Spanne |
| 2025 | 19,26 € | 9,74 – 32,86 € | 10,39 € | in der Spanne |
Technische Analyse im Detail
Chainlink im Chart: Indikatoren, Trend, gleitende Durchschnitte und Handelsvolumen – die Grundlage der Signale oben.
Technische Indikatoren
RSI aus unserer Kurshistorie (stündlich), MACD und Bollinger Bands aus Binance-Kursen, ohne Binance-Handelspaar aus unseren Tageskursen
RSI von Chainlink im Vergleich mit allen Coins →
Diese technischen Indikatoren helfen dir, Markttrends frühzeitig zu erkennen. RSI zeigt, ob eine Kryptowährung überkauft oder überverkauft ist. MACD erkennt Momentum-Wechsel. Bollinger Bands messen die Volatilität. Zusammen geben sie ein gutes Bild der aktuellen Marktsituation.
Trend-Analyse
Preisänderung über verschiedene Zeiträume
Trends zeigen die langfristige Richtung. Durch den Vergleich von 7-Tage-, 30-Tage- und 90-Tage-Trends erkennst du, ob ein Aufwärtstrend nachhaltig ist oder nur eine kurzfristige Bewegung. Wenn alle Zeiträume positiv sind, deutet das auf einen starken Trend hin.
EMA – Exponential Moving Averages
Wichtigste Trendlinien für technische Analyse
EMAs zeigen den Preistrend und filtern kurzfristige Schwankungen. Golden Cross (EMA 50 > EMA 200) = Bullish. Death Cross (EMA 50 < EMA 200) = Bearish.
Preis mit EMAs (365 Tage)
Lade EMA-Daten...
Was sind EMAs?
So lesen Charttechniker die Linien: Liegt der Kurs über allen EMAs, gilt der Trend als stark. Ein Golden Cross wird als positives, ein Death Cross als negatives Zeichen gedeutet – eine Garantie für den weiteren Verlauf ist beides nicht.
Volumen-Analyse
Das Handelsvolumen zeigt, wie viel Geld in einem Zeitraum gehandelt wurde. Hohe Volumen = starkes Interesse.
Handelsvolumen-Metriken von Binance (24h Trend)
Das Handelsvolumen ist einer der wichtigsten Indikatoren für die Marktaktivität. Hier siehst du, wie viel gehandelt wird und ob das Interesse an dieser Kryptowährung steigt oder fällt. Ein hohes Volumen bedeutet starkes Marktinteresse und macht Preisbewegungen verlässlicher.
Preis & Volumen (in US-Dollar, Börsendaten gegen USDT)
Futures Metriken
Funding Rate, Long/Short Ratio & Open Interest
Der Futures-Markt zeigt, was professionelle Trader erwarten. Die Funding Rate verrät, ob mehr Trader auf steigende (Longs) oder fallende (Shorts) Kurse setzen. Das Long/Short Ratio und Open Interest geben zusätzliche Einblicke in die Marktstimmung der Profis.
Stimmung, Markt & Nachfrage
Was den gesamten Kryptomarkt bewegt: Stimmung der Anleger, Marktlage, Interesse von Privatanlegern und Institutionen.
Crypto Fear & Greed Index
Misst die Marktstimmung von 0 bis 100: bis 25 Extreme Angst, ab 76 Extreme Gier (Daten: alternative.me).
Aktuelle Marktstimmung für Kryptowährungen
Verlauf seit 2018 und was danach mit dem Bitcoin-Kurs passierte →
Der Fear & Greed Index von alternative.me misst die Stimmung im Kryptomarkt. Extreme Angst gab es oft nach starken Kursrückgängen, extreme Gier oft nach langen Anstiegen – ein Signal zum Kaufen oder Verkaufen ist das nicht. Der Index basiert auf Volatilität, Handelsvolumen, Social Media und weiteren Faktoren.
| Heute |
Neutral
51/100
|
|---|---|
| Gestern |
Neutral
50/100
|
| ⌀ 7 Tage |
Fear
41/100
|
| ⌀ 30 Tage |
Neutral
45/100
|
Zuletzt aktualisiert am —, Quelle: alternative.me
Chainlink Fear & Greed Chart
Der Crypto Fear & Greed Index von alternative.me fasst die Stimmung am Kryptomarkt in einer Zahl von 0 (Extreme Angst) bis 100 (Extreme Gier) zusammen. Er bezieht sich vor allem auf Bitcoin.
Warum ist er interessant?
Märkte schwanken oft stärker, als es Nachrichten erklären, weil Anleger in Panik verkaufen oder aus Angst, etwas zu verpassen, kaufen. Der Index macht diese Stimmung sichtbar. Eine Kauf- oder Verkaufsempfehlung ist er nicht: Extreme Werte können lange anhalten.
Was bedeuten die Werte?
• 0–25: Extreme Angst
• 26–46: Angst
• 47–54: Neutral
• 55–75: Gier
• 76–100: Extreme Gier
Wie wird er berechnet?
Laut alternative.me fließen ein: Volatilität (25 %), Marktmomentum und Volumen (25 %), Social Media (15 %), Umfragen (15 %, derzeit pausiert), Bitcoin-Dominanz (10 %) und Google Trends (10 %).
Marktlage: Gesamtmarkt und Altcoin-Saison
Quelle: CoinGecko, Stand 18.10.2026. Altcoin-Season-Index selbst berechnet: die 50 größten Altcoins über 30 Tage, ohne Stablecoins, Wrapped- und tokenisierte Werte.
Krypto App Rankings
App Rankings als Indikator:
• Top 10: Massive Retail-FOMO
• Top 50: Gesundes Interesse
• Top 100: Moderates Interesse
• Nicht in Top 200: Retail-Desinteresse
• Top 10: Massive Retail-FOMO
• Top 50: Gesundes Interesse
• Top 100: Moderates Interesse
• Nicht in Top 200: Retail-Desinteresse
iOS App Store Positionen von 6 führenden Krypto-Apps (Coinbase, Binance, Crypto.com, Kraken, MetaMask, Trust Wallet)
App Store Rankings sind ein starker Indikator für Retail-Interesse. Wenn Coinbase in den Top 10 ist, deutet das oft auf massive Retail-FOMO und Market Tops hin. Bei Rankings außerhalb der Top 200 signalisiert das Desinteresse und mögliche Market Bottoms.
Ranking-Entwicklung (1 Monat)
Vergleiche die Entwicklung. Klicke auf die Legende um Apps ein-/auszublenden.
Was sind App Store Rankings?
Die Position von Krypto-Apps im iOS App Store (USA, Finance-Kategorie) ist ein starker Indikator für das Interesse von Retail-Investoren. Wenn Apps wie Coinbase in den Top 10 landen, bedeutet das massive Aufmerksamkeit von neuen, oft unerfahrenen Investoren.
Warum ist das wichtig?
Retail-Investoren kommen typischerweise spät in den Markt - oft nahe lokalen oder globalen Tops. Wenn Coinbase #1 Overall App ist, ist das ein Warnzeichen für überhitzte Märkte. Umgekehrt: Wenn Krypto-Apps aus den Top 200 verschwinden, signalisiert das Desinteresse und potenzielle Bottoms.
Historische Beispiele:
- November 2021 (BTC $69k): Coinbase war #1 Overall App Store → Market Top
- November 2022 (BTC $15k): Coinbase fiel auf Position #150+ → Market Bottom
- 2024 (BTC $100k): Coinbase wieder in den Top 5 → Rally-Phase
Wie interpretiere ich die Daten?
- Top 10: Extreme Retail-FOMO, Vorsicht vor Tops
- Top 50: Gesundes Interesse, bullisher Trend
- Top 100: Moderates Interesse, neutral
- Nicht in Top 200: wenig Interesse von Privatanlegern
Historische Rendite
Jährliche Performance basierend auf historischen Kursdaten
Das Wichtigste in Kürze
- Für unsere Chainlink Prognose nennen wir keine eigenen Kursziele, sondern zeigen Spannen aus Kursdaten und eine Einschätzung der Redaktion.
- Entscheidend für LINK ist, ob die Nutzung der Orakel-Dienste in Nachfrage nach dem Token übergeht.
- Payment Abstraction und die Chainlink Reserve sollen genau diese Verbindung herstellen.
- Gut 23 % der Höchstmenge sind noch nicht im Umlauf und können das Angebot erhöhen.
- Wettbewerb und die Regulierung tokenisierter Werte entscheiden mit über das Wachstum.
Chainlink Prognose: Wie unser Datenmodell rechnet
Unsere Chainlink Prognose besteht aus einer statistischen Fortschreibung und einer redaktionellen Einschätzung. Das Datenmodell bekommt nichts außer den Tageskursen von LINK. Es betrachtet alle Zeiträume von zwölf Monaten innerhalb der letzten vier Jahre, nimmt deren mittlere Rendite und setzt davon nur die Hälfte als Trend an. Extreme Werte schneidet eine feste Obergrenze ab.
Wie weit die Bandbreite um diesen Trend reicht, hängt an der Volatilität der vergangenen zwölf Monate. Das mittlere Szenario beginnt beim aktuellen Kurs. Die Bandbreite deckt laut Modell eine Wahrscheinlichkeit von 50 % ab und öffnet sich, je weiter das Zieljahr entfernt liegt.
Bei LINK reicht die Historie bis 2017 zurück, die vier betrachteten Jahre enthalten also einen ganzen Marktzyklus mit Abschwung und Erholung. Nachrichten wie eine neue Staking-Version oder ein großer CCIP-Kunde fließen dagegen nicht ein, dafür gibt es die Einschätzung der Redaktion. Jeden Monat halten wir außerdem fest, was beide vorhergesagt haben, und werten das nach Jahresende aus.
Was die Kurshistorie über LINK verrät
LINK erreichte sein Rekordhoch im Mai 2021 und liegt seitdem deutlich darunter, im Oktober 2026 rund drei Viertel. Über zwölf Monate steht laut unseren Daten −27,5 %, über 30 Tage −2,2 %. Solche gegenläufigen Bewegungen zeigen, wie weit kurzfristige Stimmung und langfristiger Trend auseinanderliegen können.
Für das Modell heißt das: Die vier betrachteten Jahre beginnen nach dem Rekord von 2021 und enthalten damit keine Phase mit neuem Hoch. Ob der Trend daraus positiv oder negativ ausfällt, siehst du oben im Abschnitt zum Datenmodell. Fundamentale Fortschritte des Projekts bildet diese Rechnung nicht ab.
Die Kernfrage: Kommt die Nutzung beim Token an?
Chainlink-Dienste können wachsen, ohne dass LINK direkt davon profitiert. Nutzer dürfen Gebühren auch mit Stablecoins oder dem Gas-Token ihrer Chain zahlen. Payment Abstraction setzt hier an und tauscht solche Zahlungen in LINK um. So wird aus Umsatz in fremder Währung eine Kaufnachfrage nach dem Token.
Die Chainlink Reserve verstärkt den Effekt. Sie sammelt seit August 2025 LINK aus Einnahmen innerhalb und außerhalb der Blockchain und soll laut Chainlink über mehrere Jahre nichts davon abgeben. Für den Ausblick zählt deshalb weniger die Zahl der Integrationen als die Höhe der Einnahmen, die tatsächlich in LINK fließen. Diese Angabe findest du in den Mitteilungen des Projekts.
Tokenomics: das noch nicht umlaufende Fünftel
Die Höchstmenge von 1 Mrd. LINK steht fest, im Umlauf sind laut unseren Marktdaten derzeit 767 Mio. Die übrigen gut 23 % sind der wichtigste Angebotsfaktor. Fließen sie schneller an den Markt, als die Nachfrage wächst, drückt das auf den Preis.
Eine Quelle neuer umlaufender Token sind die Staking-Belohnungen. Sie stammen laut Chainlink derzeit aus Emissionen und sollen mit wachsenden Nutzergebühren gegen null gehen. Gelingt dieser Wechsel, sinkt der Angebotsdruck spürbar.
Staking: Bindung mit Grenzen
In Version 0.2 können bis zu 45 Mio. LINK im Staking liegen. Der Gemeinschafts-Pool war zum Start nach wenigen Stunden voll, die Nachfrage nach Plätzen überstieg also das Angebot. Die Wartezeit von 28 Tagen beim Ausstieg hält diese Token länger vom Markt fern.
Das Staking soll zugleich die Qualität der Daten absichern. Melden Beobachter einen berechtigten Leistungsmangel beim abgesicherten Feed, verlieren die betroffenen Knotenbetreiber je 700 LINK, der Melder erhält 7.000 LINK. Ein funktionierender Mechanismus dieser Art stärkt das Vertrauen in die Feeds und damit langfristig die Nachfrage nach den Diensten.
Würde die Obergrenze in künftigen Versionen steigen oder Staking auf weitere Dienste ausgeweitet, könnte mehr LINK gebunden werden. Ob und wann das geschieht, ist offen.
Wettbewerb unter Orakeln und Brücken
Chainlink ist nicht das einzige Orakel-Netzwerk, und für den Austausch zwischen Blockchains gibt es ebenfalls alternative Protokolle. Manche Projekte bauen zudem eigene Datenlösungen. Verliert Chainlink Anteile, schwächt das die Einnahmen und damit den Kreislauf aus Payment Abstraction und Reserve.
Für Chainlink spricht die breite Verankerung: Laut Projektseite ist CCIP mit mehr als 80 Netzwerken verbunden. Wer einmal Feeds und Brücken eines Anbieters in seine Verträge eingebaut hat, wechselt nicht ohne Aufwand.
Abhängigkeit von DeFi
Typische Nutzer von Orakel-Daten sind Kreditplattformen, Handelsprotokolle und Stablecoins. Läuft dieser Bereich schwach, sinkt der Bedarf an neuen Feeds und Integrationen. Umgekehrt profitiert Chainlink, wenn mehr Kapital in solche Anwendungen fließt. Wie sich dieses Kapital entwickelt, zeigt unsere Statistik zum Total Value Locked.
Was der Markt bereits einpreist
Die Marktkapitalisierung bewertet nur die umlaufenden Token. Rechnet man alle 1 Mrd. LINK zum heutigen Kurs, liegt der Wert rund 30 % höher. Auch bei gleichbleibendem Kurs muss der Markt also künftig mehr Token aufnehmen. Gute Nachrichten wirken deshalb nur dann nachhaltig, wenn die Nachfrage schneller wächst als das Angebot.
Institutionen und tokenisierte Vermögenswerte
Chainlink richtet CCIP ausdrücklich an Institutionen und Herausgeber digitaler Vermögenswerte. Dazu gehören Werkzeuge wie zusätzliche Prüfstellen für Transfers und Funktionen für Compliance. Werden Anleihen, Fonds oder Einlagen künftig stärker auf Blockchains abgebildet, steigt der Bedarf an solchen Daten- und Brückendiensten.
Für LINK ist das Chance und Abhängigkeit zugleich. Große Kunden zahlen häufig außerhalb der Blockchain, und ob diese Zahlungen in LINK umgewandelt werden, hängt an Payment Abstraction. Zudem können Pilotprojekte von Banken lange dauern, bevor nennenswerte Einnahmen entstehen.
Ein Baustein dafür ist Proof of Reserve. Wer einen Token mit Vermögenswerten hinterlegt, kann damit die Reserven auf der Blockchain nachweisen. Für tokenisierte Fonds und Stablecoins ist das ein Argument, das über reine Preisdaten hinausgeht.
Kurzfristig Stimmung, langfristig Einnahmen
Über Wochen und Monate bewegt sich LINK vor allem mit dem Kryptomarkt, mit Bitcoin und mit der allgemeinen Risikobereitschaft. Projektnachrichten können diese Bewegung verstärken oder dämpfen, kehren sie aber nicht zwangsläufig um. Über mehrere Jahre zählt dagegen, ob Chainlink seine Dienste in wiederkehrende Einnahmen verwandelt und diese in LINK landen.
Unser Modell bildet diesen Unterschied über die Breite der Spanne ab. Für das laufende Jahr fällt sie schmal aus, für spätere Jahre deutlich breiter. Je länger dein Anlagehorizont, desto weniger Gewicht sollten einzelne Kursbewegungen und desto mehr die fundamentalen Signale bekommen.
Regulierung
In der EU regelt MiCA, wer Krypto-Dienstleistungen anbieten darf; die Übergangsfristen endeten spätestens am 1. Juli 2026. Für Käufer von LINK bedeutet das vor allem, dass der Handel über zugelassene Anbieter läuft.
Eine Genehmigung für den Token selbst sieht MiCA nicht vor, Pflichten wie ein Krypto-Whitepaper treffen Anbieter und Handelsplattformen. Für Chainlink selbst wiegen die Regeln für tokenisierte Wertpapiere schwerer, denn sie bestimmen, wie schnell Banken und Fondsanbieter auf Blockchains setzen.
Szenarien für LINK
Wenn es gut läuft
Einnahmen aus Unternehmenskunden und Anwendungen steigen, fließen über Payment Abstraction in LINK und füllen die Reserve. Staking-Belohnungen kommen zunehmend aus Gebühren statt aus Emissionen. CCIP gewinnt weitere Netzwerke und Herausgeber tokenisierter Werte als Kunden. Dann wächst die Nachfrage, während der Angebotsdruck nachlässt.
Wenn es seitwärts geht
Chainlink bleibt breit genutzt, doch die Einnahmen in LINK wachsen nur langsam. Der Token bewegt sich dann vor allem im Takt des Kryptomarkts.
Wenn es schlecht läuft
Konkurrenz drückt die Preise für Orakel-Daten, Unternehmenskunden bleiben im Testbetrieb, und Token aus dem noch nicht umlaufenden Bestand kommen an den Markt. Ein schwerer Fehler bei einem Feed oder einer Brücke könnte zudem Vertrauen kosten.
Woran du erkennst, welches Szenario eintritt
Beobachte vier Dinge: ob der Bestand der Chainlink Reserve wächst, ob sich Obergrenze oder Belohnungen beim Staking ändern, wie viele Netzwerke und große Kunden CCIP nutzen und ob die Umlaufmenge schneller steigt als bisher. Diese Signale sagen mehr über die Zukunft von LINK als einzelne Kursausschläge.
So setzt du die Chainlink Prognose ein
Nutze die Spannen als Orientierung für mögliche Entwicklungen, nicht als Versprechen. Prüfe, ob die Annahmen der Redaktion zu den Signalen oben passen. Die Grundlagen zu Orakeln, Staking und CCIP findest du in der Chainlink-Übersicht.
Die Stimmung am Gesamtmarkt fasst der Fear & Greed Index zusammen.
Den bisherigen Verlauf mit Monatswerten zeigt der Chainlink Kurs.
Wenn du nach dieser Abwägung kaufen willst, vergleiche die Gebühren unter LINK kaufen.
Häufige Fragen zur Chainlink-Prognose
Warum ist die Spanne der Chainlink Prognose so breit?
Die Breite folgt aus der Schwankung von LINK in den letzten zwölf Monaten und wächst mit dem Abstand zum Zieljahr. Je weiter der Blick nach vorn reicht, desto mehr Entwicklungen sind möglich. Eine schmale Spanne würde eine Sicherheit vortäuschen, die es nicht gibt.
Welche Rolle spielt die Chainlink Reserve für den LINK-Preis?
Die Reserve kauft LINK mit Einnahmen aus Chainlink-Diensten und soll diese Token über mehrere Jahre halten. Das schafft Nachfrage und entzieht dem Markt Token. Wie stark der Effekt ist, hängt von der Höhe der Einnahmen ab.
Kann LINK sein Allzeithoch von 2021 wieder erreichen?
Möglich ist das, vorhersagen kann es niemand. Dafür müssten Nachfrage und Einnahmen in LINK deutlich wachsen, während das zusätzliche Angebot begrenzt bleibt. Unser Modell zeigt nur, welche Spanne die bisherige Kursentwicklung statistisch nahelegt.
Fließen Nachrichten zu CCIP oder Staking in das Datenmodell ein?
Nein. Das Datenmodell arbeitet nur mit Kursdaten. Projektnachrichten, neue Kunden oder Änderungen am Staking berücksichtigt die Redaktion in ihrer eigenen Einschätzung.








































































