Venice Token

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Venice Token auf einen Blick

Einordnung
KI Token auf Base (ERC-20)

Aktuelle Marktdaten

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Keine feste Obergrenze; Startmenge 100 Mio., Neuausgabe 2 Mio./Jahr, Rückkauf-Burns
Performance 30d
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Monatstrend
Performance 1J
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Jahrestrend

Venice Token im Detail

Eckdaten

Gründer: Erik Voorhees
Entwickler: Venice.ai
Veröffentlichung: 2025
Sektor: KI
Kernmerkmal: Zugang zur privaten KI-API

Technologie

Blockchain: Token auf Base (ERC-20)
Staking: Nein
Konsens-Algorithmus: – (Token, Konsens der Basis-Chain)
Energieverbrauch: Niedrig
TPS: k. A.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Was ist Venice Token? VVV ist der Token der KI-Plattform Venice.ai, die Chat, Bilder und eine Programmierschnittstelle (API) anbietet.
  • VVV läuft seit dem 27. Januar 2025 auf Base, einem Layer-2-Netz von Ethereum.
  • Gestakte VVV bringen Rendite und erlauben das Prägen von DIEM, das täglich API-Guthaben liefert.
  • Stimmrechte gibt der Token laut Gründer Erik Voorhees nicht.
  • Eine feste Höchstmenge fehlt, Neuausgabe und Verbrennungen wirken gegeneinander.

Was ist Venice Token? Im Kern ein Zugangsschlüssel: Entwickler und KI-Agenten sollen damit die Modelle von Venice nutzen, ohne jede Anfrage einzeln zu bezahlen. Venice selbst ist ein KI-Dienst, der mit Privatsphäre wirbt und Sprach-, Bild-, Video- und Audiomodelle hinter einer Schnittstelle bündelt. Mit der Stadt Venedig oder Reiseangeboten hat der Name hier nichts zu tun.

Was ist Venice Token und was ist Venice.ai?

Venice.ai wurde laut eigener Datenschutzseite 2024 gegründet, als Anschrift nennt das Unternehmen Sheridan im US-Bundesstaat Wyoming. Hinter dem Projekt steht der Krypto-Unternehmer Erik Voorhees. Die Dokumentation spricht von mehr als 370 Modellen, erreichbar über eine Schnittstelle, die mit der von OpenAI kompatibel ist.

Das Datenschutzmodell

Laut Venice bleibt der Chatverlauf auf deinem Gerät und landet nicht auf den Servern des Dienstes. Im privaten Modus laufen Anfragen auf eigenen Grafikprozessoren oder bei Partnern, die vertraglich nichts speichern dürfen; das beruht auf Vertrauen. Nur bei Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird die Anfrage erst in einer geprüften, abgeschotteten Rechenumgebung (TEE) entschlüsselt.

Im anonymen Modus gehen Anfragen dagegen an externe Modellanbieter, die sie laut Venice wahrscheinlich speichern. Prüfe also vor sensiblen Eingaben, welcher Modus aktiv ist.

Wofür du VVV brauchst

VVV kannst du auf der Plattform staken und erhältst dafür eine Rendite aus neu ausgegebenen Token. Gestakte VVV (sVVV) lassen sich zusätzlich sperren, um DIEM zu prägen. Jeder gestakte DIEM bringt laut Hilfeseite 1 US-Dollar API-Guthaben pro Tag, 100 DIEM also 100 US-Dollar täglich.

Abrechnen lässt sich die Schnittstelle aber auch mit normalem Guthaben in US-Dollar oder Krypto sowie per USDC-Zahlung je Anfrage. VVV ist also ein Weg unter mehreren. Ein Staking zur Absicherung einer Blockchain ist das nicht, unsere Eckdaten führen es deshalb als „Nein“.

Ein Rechenbeispiel

Angenommen, eine App verbraucht täglich Anfragen im Wert von 50 US-Dollar. Mit 50 gestakten DIEM wäre dieser Bedarf laut Hilfeseite gedeckt, ohne dass pro Anfrage etwas abgebucht wird. Dafür bindet der Entwickler allerdings sVVV als Sicherheit, deren Wert mit dem Kurs schwankt. Interessant ist das vor allem bei gleichmäßigem, dauerhaft hohem Bedarf.

Verteilung, Neuausgabe und Verbrennungen

Zum Start gab es 100 Mio. VVV. Die Hälfte war für einen Airdrop an Venice-Nutzer und KI-Gemeinschaften auf Base bestimmt, 35 % gingen an Venice.ai, 10 % in einen Anreizfonds und 5 % in die Liquidität. Einen Vorverkauf gab es laut Fachpresse nicht.

Nach Ende der Abholfrist im März 2025 verbrannte Venice laut The Block rund 32,6 Mio. nicht abgeholte VVV und 1 Mio. aus einem Rückkauf. Seither entstehen jährlich neue Token; die Rate begann laut The Block bei 14 Mio. VVV und wurde mehrfach gesenkt, zuletzt laut Fachpresse auf 2 Mio. ab Oktober 2026. Zusätzlich kauft Venice aus Umsätzen VVV zurück und vernichtet sie.

Venice Token in Zahlen

  • 100 Mio.VVV zum Start
  • 50 %für den Airdrop vorgesehen
  • 32,6 Mio.nicht abgeholte VVV verbranntMärz 2025
  • 01/2025Start auf Base

Quelle: Venice-Hilfeseite, The Block

Vertragsrechte und weitere Risiken

Bei CoinGecko steht ein Warnhinweis auf Basis des Prüfdienstes GoPlus: Der Ersteller des Token-Vertrags kann diesen ändern, etwa Verkäufe sperren, Gebühren anpassen, neue Token prägen oder Token übertragen. Ob und wie Venice diese Rechte nutzt, ist eine Frage des Vertrauens. Bei einem Token ohne Höchstmenge gehört das in jede Abwägung.

Dazu kommt der Wettbewerb. Venice bündelt vor allem Modelle anderer Anbieter, die ihre Schnittstellen auch direkt verkaufen; der Vorteil liegt im Datenschutzversprechen und im gebündelten Zugang.

Schließlich hängt alles am Unternehmen. Der Nutzen von VVV steht und fällt mit der Plattform, ihren Preisen und ihrem Modellangebot. Wie stark der Markt dieses Modell neu bewertet, zeigt der Verlauf unter Venice Token Kurs.

Venice Token abgewogen

Pro

  • Greifbarer Nutzen: tägliches API-Guthaben über DIEM
  • Kein Vorverkauf, die Hälfte war für die Gemeinschaft bestimmt
  • Verbrennungen aus Umsätzen verringern das Angebot

Contra

  • Keine Höchstmenge, laufende Neuausgabe
  • Vertragsersteller kann den Token-Vertrag laut GoPlus ändern
  • Keine Stimmrechte, alle Regeln legt Venice fest

Wo VVV gehandelt wird

Laut unserer Verfügbarkeitsprüfung führen Stand Oktober 2026 unter anderem Bitvavo, Kraken, Coinbase, Bitpanda und SwissBorg den Token. Beim Abheben gilt: VVV liegt auf Base, nicht im Ethereum-Hauptnetz. Kosten und Bedienung des günstigsten Anbieters beschreibt unser Bitvavo-Testbericht.

Ob sich das Risiko gegenüber dem Marktführer lohnt, beleuchtet Bitcoin vs. Venice Token.

Weitere Informationen zu Venice Token

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