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Phoenix Wallet im Test

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

Self-Custody-Lightning-Wallet des französischen Entwicklers ACINQ – Bitcoin über Lightning senden und empfangen, ohne Kanäle selbst zu verwalten

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Phoenix

Phoenix Wallet: Das Wichtigste in Kürze

Die Phoenix Wallet ist die einfachste Art, Bitcoin im Lightning Netzwerk selbst zu verwahren – gemacht für alle, die im Alltag schnell und günstig mit Bitcoin bezahlen wollen, ohne einen eigenen Node zu betreiben. Phoenix kümmert sich automatisch um Kanäle und Liquidität, die Schlüssel bleiben auf dem Smartphone, der Code ist offen. Dafür laufen alle Kanäle über den Knoten von ACINQ, und fehlende Liquidität kostet 1 % plus Mining-Gebühr. Unser Test zeigt, was das für Gebühren und Abhängigkeit bedeutet.

Open Source
Vollständig
Blockchains
1
Coins & Token
Nur Bitcoin
App
Phoenix
Staking
nicht möglich

Unser Test: Phoenix Wallet

Phoenix ist eine Bitcoin-Wallet mit Schwerpunkt Lightning Network, entwickelt von ACINQ, einem Team, das einen der großen Lightning-Knoten betreibt und die Lightning-Implementierung Eclair pflegt. Die App gibt es für iPhone und Android, sie ist vollständig quelloffen unter Apache-2.0-Lizenz. In unseren Phoenix Wallet Erfahrungen erklären wir, wie die Wallet Lightning für Einsteiger vereinfacht – und welchen Preis das hat.

Phoenix Wallet: Lightning ohne Kanal-Management

Wer Lightning selbst verwahren will, muss normalerweise Zahlungskanäle öffnen, Liquidität planen und Kanäle schließen. Phoenix übernimmt das automatisch: Beim ersten Empfang öffnet die App einen Kanal zum Knoten von ACINQ und vergrößert ihn bei Bedarf. Für dich sieht das aus wie eine normale Wallet mit einem Kontostand. ACINQ selbst nennt Phoenix „trust-minimized, nicht trustless“: Bis eine Kanalöffnung auf der Blockchain bestätigt ist, vertraust du dem Betreiber. Trotzdem bleibt Phoenix Self-Custody: Die Schlüssel liegen auf deinem Smartphone, gesichert über eine Wiederherstellungsphrase aus 12 Wörtern.

Bolt12 und Lightning-Adressen

Phoenix unterstützt moderne Lightning-Standards wie Bolt12-Angebote und Lightning-Adressen nach BIP353, die wie eine E-Mail-Adresse aussehen. Damit lassen sich wiederkehrende Zahlungen empfangen, ohne jedes Mal eine neue Rechnung zu erzeugen. Normale Bitcoin-Zahlungen auf der Blockchain kann die App ebenfalls senden und empfangen.

Gebühren der Phoenix Wallet und Abhängigkeit von ACINQ

Laut FAQ von ACINQ (Stand 09.10.2026) kostet das Senden per Lightning 0,4 % plus 4 Sats; 100.000 Sats zu verschicken kostet also 404 Sats. Empfangen per Lightning ist kostenlos, solange im Kanal genug Liquidität frei ist, sonst fallen 1 % plus Mining-Gebühr an. Das gilt auch, wenn du selbst Liquidität anforderst. Für die Erstellung eines Kanals berechnet Phoenix 1.000 Sats, auf der Blockchain zahlst du nur die Mining-Gebühr. Die App zeigt die Gebühr vor jeder Zahlung an. Alle Kanäle laufen über ACINQ – fällt der Dienst aus, kannst du dein Guthaben mit der Wiederherstellungsphrase zwar auf die Blockchain zurückholen, Lightning-Zahlungen wären dann aber nicht mehr möglich.

Non-Custodial statt Verwahrung beim Anbieter

Viele bekannte Lightning-Apps wie Strike verwahren die Bitcoin ihrer Nutzer selbst – du hast dort ein Guthaben beim Anbieter, nicht die eigenen Schlüssel. Auch Wallet of Satoshi war lange eine reine Verwahr-Wallet. Phoenix geht den anderen Weg: Als Non-Custodial-Wallet kann ACINQ dein Geld weder einfrieren noch ausgeben. Der Preis dafür sind Gebühren für Kanalöffnung und Liquidität sowie die Verantwortung für die 12 Wörter. Beträge werden im Lightning-Netzwerk meist in Sats angegeben, also in Hundertmillionstel eines Bitcoin.

Phoenix Wallet einrichten: Betriebssystem, Backup und erste Einzahlung

Die Phoenix Wallet läuft auf iOS ab Version 16 laut App Store und auf Android ab Version 8; Android-Nutzer können die App alternativ als APK direkt von GitHub laden. Beim Einrichten erzeugt die App eine Wiederherstellungsphrase aus 12 Wörtern. Schreib sie offline auf – sie ist dein einziger Zugriff auf das Guthaben, denn als Self-Custodial-Wallet verwahrt Phoenix deine Schlüssel ausschließlich auf deinem Smartphone. Für die erste Einzahlung zeigt dir die App eine Lightning-Rechnung oder eine Bitcoin-Adresse an. Kanäle und Liquidität verwaltet Phoenix danach automatisch; du musst dich nicht um das Routing oder die Größe eines Lightning-Kanals kümmern. Genau das unterscheidet Phoenix von Lightning Wallets, bei denen du einen eigenen Lightning Node betreibst.

Bezahlen im Lightning Netzwerk: Splicing und On-Chain-Transaktionen

Im Alltag bezahlst du mit Phoenix Lightning-Rechnungen oder sendest an Lightning-Adressen nach BIP353 und Bolt12-Angebote. Willst du auf eine normale Bitcoin-Adresse überweisen, nutzt Phoenix Splicing: Der Betrag wird direkt aus dem Kanal als On-Chain-Transaktion ausgezahlt, ohne den Kanal zu schließen. Weil alle Kanäle über den Node von ACINQ laufen, hängt die Erreichbarkeit im Lightning Network an diesem einen Anbieter – die Kontrolle über deine Bitcoin behältst du trotzdem, denn die Schlüssel liegen bei dir. Der Quellcode steht unter Apache-2.0-Lizenz auf GitHub, die Lightning-Logik stammt aus der Bibliothek lightning-kmp der Entwickler von ACINQ. In den Einstellungen kannst du zusätzlich Tor aktivieren und einen eigenen Electrum-Server eintragen. Weitere Informationen und Support bietet ACINQ über die FAQ auf der eigenen Website; Fehler meldest du über GitHub.

Custodial oder self-custodial: Phoenix im Vergleich der Lightning Wallets

Bei Lightning Wallets gibt es zwei Wege. Eine Custodial Wallet verwahrt deine Bitcoin für dich, du hast dort nur ein Guthaben beim Anbieter. Eine self-custodial Wallet wie Phoenix lässt dir die volle Kontrolle über die Schlüssel. Bislang bedeutete das im Lightning Netzwerk viel Technik; Phoenix nimmt dir diese Arbeit ab und ist deshalb eine gute Möglichkeit für den Einstieg. Die wichtigsten Features im Überblick: Bezahlen per Lightning-Rechnung, Bolt12 und Lightning-Adresse, Transaktionen auf der Bitcoin-Blockchain per Splicing, Tor und eigener Electrum-Server, alles in einer Wallet für iOS und Android. Hinter der App stehen die Entwickler von ACINQ, die auch die Lightning-Software Eclair pflegen. Wer Bitcoin nur gelegentlich bezahlen oder empfangen will und dabei keine Kompromisse bei der Verwahrung eingehen möchte, ist mit dieser Wallet gut bedient.

Security in der App: Lock PIN, Systemsperre und Spending PIN

Für den Zugriff auf die Wallet bietet Phoenix im Bereich „Accessing the application“ zwei Wege: eine eigene Lock PIN mit sechs Ziffern oder die Systemsperre deines Smartphones, unter Android also Fingerabdruck, Muster oder Gerätecode. Über „Lock timeout“ legst du fest, nach wie vielen Minuten ohne Nutzung die App wieder gesperrt wird. Zusätzlich gibt es eine Spending PIN: Ist sie aktiv, verlangt Phoenix vor jeder ausgehenden Zahlung den Code – wer dein entsperrtes Handy in die Hand bekommt, kann dann trotzdem nichts versenden. Trotz dieser Security-Funktionen bleibt Phoenix eine Hot Wallet auf einem Gerät mit Internetzugang. Unsere Empfehlung: Halte darin nur so viel, wie du für Zahlungen in den nächsten Wochen brauchst, und lege Ersparnisse auf eine Hardware-Wallet.

Channel Management in den Einstellungen: Gebühren selbst begrenzen

Die automatische Liquidität hat ihren Preis, den du aber deckeln kannst. Unter „Channel management“ findest du die Option „My fee setting“; dort bestimmst du, wie viel die App für das automatische Vergrößern der Channels höchstens ausgeben darf. Das ist sinnvoll, weil die Mining-Gebühren je nach Auslastung der Bitcoin-Blockchain stark schwanken. In der Übersicht der Channels zeigt Phoenix außerdem die „Inbound liquidity“, also wie viel du noch per Lightning empfangen kannst, ohne dass eine On-Chain-Transaktion nötig wird. Reicht sie nicht, forderst du über „Request liquidity“ gezielt mehr an. Eine Mitteilung namens „Channels watcher“ erinnert dich, die App zu starten, wenn der Status deiner Channels das erfordert. Für Einzahlungen auf der Blockchain wählst du in den Zahlungsoptionen das Adressformat – Taproot ist als Standard empfohlen, Legacy steht weiter zur Verfügung.

Lightning Wallet für den Alltag – nicht für Altcoins und große Summen

Im Lightning Network kommen Zahlungen in Sekunden an und kosten nur einen Bruchteil einer normalen Bitcoin-Transaktion. Phoenix ist darauf zugeschnitten: zum Beispiel für den Kaffee, das Trinkgeld an einen Podcaster oder das Bezahlen eines Online-Dienstes. Altcoins wie Ether oder Solana kannst du darin nicht aufbewahren, die Wallet unterstützt ausschließlich Bitcoin. Laden solltest du sie nur über die offiziellen App Stores oder die APK aus dem GitHub-Projekt; laut README läuft sie ab iOS 15, im App Store ist iOS 16 angegeben. Wer die Software prüfen will, findet dort den kompletten Quellcode – Open Source ist bei einer Wallet, der du dein Geld anvertraust, ein wichtiges Kriterium. In diesem Artikel haben wir uns auf die Funktionen konzentriert, die du im Alltag wirklich nutzt.

Privatsphäre

Phoenix kann über Tor laufen und sich mit einem eigenen Electrum-Server verbinden, damit Blockchain-Abfragen nicht über fremde Server gehen. Da ACINQ als Gegenstelle aller Kanäle die Zahlungswege kennt, ist die Privatsphäre gegenüber dem Betreiber aber begrenzt.

Unser Fazit: Phoenix ist die richtige Wahl für alle, die Lightning-Zahlungen im Alltag nutzen und dabei die Schlüssel selbst behalten wollen, ohne sich mit Kanälen zu beschäftigen. Für größere Bitcoin-Ersparnisse gehört das Guthaben trotzdem auf eine Hardware-Wallet.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Lade Phoenix nur über die offizielle Seite oder den App Store und richte die Wiederherstellung gleich beim Start ein. Eine Wiederherstellungsphrase gehört offline auf Papier oder Metall – nie als Foto oder Datei.

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Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Wie sicher ist Phoenix Wallet?

C
Trust Score 55/100
Mittel
Transparenz20/20
Quellcode vollständig einsehbar
Geräteschutz5/35
keine unabhängige Prüfung, Schlüssel auf einem Gerät mit Internetverbindung
Backup-Optionen0/15
keine Passphrase und kein aufgeteiltes Backup
Sicherheitshistorie30/30
keine relevanten Vorfälle in 5 Jahren

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

Open SourceVollständig Open Source – Apache 2.0; Lightning-Logik in lightning-kmp
Backup12 Wörter
Prüfungen & Zertifikate
  • keine veröffentlichten Audits

Sicherheitsvorfälle

Uns sind keine Sicherheitsvorfälle bekannt, bei denen Geräte, Schlüssel oder Kundendaten betroffen waren.

Welche Kryptowährungen unterstützt Phoenix Wallet?

Unterstützt wird ausschließlich Bitcoin. Aus unserem Kryptowährungs-Vergleich:

App und Funktionen

Phoenix für iOS, Android. Auf Deutsch verfügbar.

Krypto-Kauf mit EuroNein
Krypto verkaufenNein
Tauschen (DEX-Swaps)Nein
Anbindung an BörsenNein
StakingNein
DeFi/dApps (WalletConnect)Nein
Interner dApp-BrowserNein
Cross-Chain & BridgesNein
NFTsNein
Eigene Token hinzufügenNein
Automatische Coin-ErkennungNein
Datenexport für die SteuerJa
Mehrere KontenJa
AdressbuchJa
Privatsphäre-Funktionen (z. B. Coin Control, Tor)Ja
MultisigNein
Hardware-Wallet anbindenNein
Passwort-Manager / FIDO2Nein

Phoenix Wallet einrichten

  1. App laden

    Phoenix aus dem App Store oder von Google Play installieren – nur über den Link auf phoenix.acinq.co.

  2. Neue Wallet erstellen

    Beim ersten Start eine neue Wallet anlegen; die App erzeugt die Schlüssel auf dem Smartphone.

  3. 12 Wörter sichern

    Die Wiederherstellungsphrase aufschreiben und getrennt vom Handy verwahren – sie ist das einzige Backup.

  4. Ersten Betrag empfangen

    Eine Lightning-Rechnung oder Bitcoin-Adresse erzeugen und einen kleinen Betrag empfangen; Phoenix öffnet dabei automatisch den ersten Kanal.

Die Wiederherstellungsphrase ist dein Schlüssel. Schreibe sie offline auf, bewahre sie getrennt vom Gerät auf und gib sie niemals ein, wenn dich jemand per Mail, Telefon oder Website dazu auffordert – kein Hersteller fragt danach.

Vorschau: Phoenix Wallet in Bildern

Vor- und Nachteile von Phoenix Wallet

Was uns gefällt

  • Self-Custody-Lightning ohne manuelles Kanal-Management
  • Vollständig Open Source (Apache 2.0)
  • Bolt12 und BIP353-Lightning-Adressen
  • Tor und eigener Electrum-Server möglich
  • Vom Betreiber eines der größten Lightning-Nodes

Was uns nicht gefällt

  • Nur Bitcoin
  • Nur Smartphone, keine Desktop-Version
  • Senden per Lightning kostet 0,4 % + 4 Sats, fehlende Liquidität 1 % + Mining-Gebühr
  • Alle Kanäle laufen über den ACINQ-Node

Ist Phoenix Wallet die richtige Wallet für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • Bitcoin über Lightning im Alltag senden und empfangen willst
  • die Schlüssel selbst behalten, aber keine Kanäle verwalten möchtest
  • Lightning-Adressen oder Bolt12 nutzen willst

Passt eher nicht, wenn du …

  • größere Bitcoin-Ersparnisse langfristig verwahren willst
  • am Computer statt am Smartphone arbeitest
  • nicht von einem einzelnen Lightning-Knoten abhängig sein möchtest

Erfahrungen anderer Nutzer

App Store
4,7/5
ca. 52 Bewertungen
Google Play
4,5/5
ca. 891 Bewertungen

Stand 06.10.2026.

Lightning ohne Technikwissen

Viele App-Store-Bewertungen (DE und USA) nennen Phoenix die beste mobile Lightning-Wallet: einfach, schnell und günstig.

Selbstverwahrung mit Automatik

Mehrere Nutzer loben, dass Phoenix Kanäle automatisch verwaltet und trotzdem die Schlüssel beim Nutzer bleiben.

Gebühren schwer nachvollziehbar

Mehrere Bewertungen kritisieren unerwartet hohe oder unklar erklärte Gebühren, vor allem bei kleinen Beträgen.

Zahlungen hängen teilweise

Einige Nutzer berichten von Zahlungen, die erst nach vielen Stunden ankommen oder scheitern.

Probleme nach Updates

Mehrere Bewertungen melden, dass die App nach einem Update nicht startete oder beim Wiederherstellen hing.

Kundenservice von Phoenix Wallet

  • FAQ / Hilfe-Center
  • nicht bestätigt: Live-Chat (nicht bestätigt)
  • E-Mail / Kontaktformular
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)

Das Unternehmen hinter Phoenix Wallet

UnternehmenACINQ SAS
SitzParis, Frankreich
Gegründet2014
GeschäftsführungPierre-Marie Padiou (Président)
Websitephoenix.acinq.co

Entwickelt von ACINQ, das einen großen Lightning-Knoten betreibt und die Lightning-Software Eclair sowie die Bibliothek lightning-kmp veröffentlicht.

Phoenix Wallet im Vergleich mit anderen Wallets

Die stärkste Konkurrenz

Phoenix Exodus Rabby Wallet MetaMask
Gesamtwertung 6,4/10 7,9/10 7,8/10 7,7/10
Trust Score C (55) D (35) A (80) D (49)
Preis kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos
Open Source Vollständig Nicht Vollständig Teilweise
Coins & Token Nur Bitcoin 1.000.000+ k. A. 100.000+

So haben wir Phoenix Wallet bewertet

Jede Wallet prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus überprüfbaren Sicherheitsfakten berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Sicherheit & Vertrauen 26,25 % Secure Element und Zertifizierungen, offener Quellcode, unabhängige Prüfungen, Backup-Optionen und die Sicherheitsvorfälle des Herstellers. 5,5
Benutzerfreundlichkeit 20,00 % Einrichtung, Bedienung am Gerät und in der App, Verständlichkeit der Bestätigungen, Nutzung unterwegs. 9,5
Kompatibilität 17,50 % Unterstützte Blockchains und Coins, Plattformen, Anbindung an andere Wallets und Browser-Erweiterungen. 4,5
Funktionen 17,50 % Kaufen, Tauschen, Staking, DeFi und NFTs, Multisig, Steuer-Export und weitere Funktionen der App. 5,5
Gebühren & Kosten 10,00 % Anschaffungspreis, Folgekosten (z. B. Abos, Gebühren in der App) und Preis-Leistung im Vergleich. 9,0
Support 8,75 % Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon, deutschsprachiger Service und Qualität der Antworten. 5,0

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Häufige Fragen zu Phoenix Wallet

Ist Phoenix eine Self-Custody-Wallet?

Ja. Die Schlüssel liegen auf deinem Smartphone und lassen sich mit 12 Wörtern wiederherstellen. ACINQ betreibt nur die Gegenseite der Lightning-Kanäle.

Was kostet Phoenix?

Die App ist kostenlos. Laut ACINQ kostet Senden per Lightning 0,4 % plus 4 Sats, Empfangen ist gratis, solange Liquidität frei ist (sonst 1 % plus Mining-Gebühr); ein neuer Kanal kostet 1.000 Sats, auf der Blockchain zahlst du nur die Mining-Gebühr (Stand 09.10.2026).

Was passiert, wenn ACINQ ausfällt?

Mit deiner Wiederherstellungsphrase kannst du das Guthaben auf die Bitcoin-Blockchain zurückholen. Lightning-Zahlungen über Phoenix wären dann nicht mehr möglich.

Gibt es Phoenix für den Computer?

Nein, Phoenix gibt es nur für iPhone und Android.

Unterstützt Phoenix Lightning-Adressen?

Ja. Phoenix unterstützt Lightning-Adressen nach BIP353 und Bolt12-Angebote für wiederkehrende Zahlungen.

Was ist der Unterschied zwischen Phoenix und Wallet of Satoshi oder Strike?

Phoenix ist Non-Custodial: Die Schlüssel liegen bei dir. Bei Verwahr-Diensten wie Strike hält der Anbieter die Bitcoin, was bequemer ist, aber Vertrauen in das Unternehmen voraussetzt.

Auf welchem Betriebssystem läuft Phoenix?

Auf iOS (laut App Store ab Version 16) und Android ab Version 8. Für Android gibt es die App zusätzlich als APK auf GitHub; eine Desktop-Version bietet ACINQ nicht an.

Was ist Splicing bei Phoenix?

Mit Splicing zahlt Phoenix Bitcoin direkt aus einem Lightning-Kanal auf eine normale Bitcoin-Adresse aus, ohne den Kanal zu schließen. So sind auch On-Chain-Transaktionen aus derselben Wallet möglich.

Kann ich Phoenix mit einer PIN schützen?

Ja. Für den Zugang zur App wählst du eine sechsstellige Lock PIN oder die Systemsperre des Smartphones. Zusätzlich lässt sich eine Spending PIN aktivieren, die vor jeder ausgehenden Zahlung abgefragt wird.

Wie begrenze ich die Gebühren für das automatische Channel Management?

In den Einstellungen unter „Channel management“ legst du bei „My fee setting“ fest, wie viel Phoenix für die automatische Liquidität höchstens ausgeben darf. So bleibt die Mining-Gebühr auch bei voller Blockchain im Rahmen.

Phoenix Wallet Bewertung

Sicherheit & Vertrauen5,5niedrighoch
Benutzerfreundlichkeit9,5komplizierteinfach
Kompatibilität4,5begrenztumfangreich
Funktionen5,5eingeschränktumfangreich
Gebühren & Kosten9,0teuergünstig
Support5,0schwachhilfreich
Gesamtwertung6,4
6,4/10
Befriedigend

Die Phoenix Wallet ist die einfachste Art, Bitcoin im Lightning Netzwerk selbst zu verwahren – gemacht für alle, die im Alltag schnell und günstig mit Bitcoin bezahlen wollen, ohne einen eigenen Node zu betreiben. Phoenix kümmert sich automatisch um Kanäle und Liquidität, die Schlüssel bleiben auf dem Smartphone, der Code ist offen. Dafür laufen alle Kanäle über den Knoten von ACINQ, und fehlende Liquidität kostet 1 % plus Mining-Gebühr. Unser Test zeigt, was das für Gebühren und Abhängigkeit bedeutet.

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