Hardware-Wallet

Trezor Safe 3 im Test

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

Günstige Open-Source-Hardware-Wallet mit EAL6+-Sicherheitschip, Tasten und USB-C

59 € günstig beim Hersteller, Stand 06.10.2026
Bei Trezor kaufen*
Trezor Safe 3

Trezor Safe 3: Das Wichtigste in Kürze

Lohnt sich der Trezor Safe 3? Für Einsteiger und Bitcoin-Sparer, die eine günstige, quelloffene Hardware-Wallet für den Computer oder ein Android-Handy suchen, ist er die beste Wahl für wenig Geld: offener Quellcode, zertifizierter Sicherheitschip und Multi-Share-Backup für 59 €. Abzüge gibt es für das kleine Display und das iPhone, mit dem sich der Safe 3 weder einrichten noch zum Senden nutzen lässt. Unser Test zeigt, wie sich das Gerät im Alltag schlägt und wann sich der Aufpreis für Safe 5 oder Safe 7 lohnt.

Secure Element
Ja, zertifiziert
Open Source
Vollständig
Verbindung
USB-C
Coins & Token
Tausende
Bedienung
Tasten
App
Trezor Suite
Staking
möglich

Unser Test: Trezor Safe 3

Mit dem Trezor Safe 3 hat der Prager Hersteller Ende 2023 das alte Model One abgelöst und zum ersten Mal in der günstigen Klasse einen zertifizierten Sicherheitschip verbaut. Damit fiel das größte Gegenargument der Ledger-Fans weg. In unserem Trezor Safe 3 Test haben wir geprüft, ob die Wallet für 59 € auch im Alltag überzeugt – und wo das knappe Budget doch Spuren hinterlässt.

Open Source plus Secure Element

Trezor setzt seit jeher auf offenen Quellcode: Die Firmware und die Begleit-App Trezor Suite liegen öffentlich auf GitHub, jeder kann sie prüfen. Neu beim Safe 3 ist der Chip Infineon OPTIGA Trust M mit der Zertifizierung CC EAL6+. Er schützt die PIN und weist die Echtheit des Geräts nach; beim Model One ohne solchen Chip hatten Sicherheitsforscher gezeigt, dass sich ein gestohlenes Gerät mit Laborausrüstung auslesen lässt. Weil Trezor für diesen Chip keine Geheimhaltungsvereinbarung unterschreiben musste, bleibt der eigene Code trotzdem vollständig offen. Für uns ist das derzeit die überzeugendste Sicherheitsarchitektur in dieser Preisklasse.

Backup: 20 Wörter, Multi-Share und Passphrase

Neue Wallets legt die Trezor Suite standardmäßig mit 20 Wörtern an, 12 und 24 Wörter sind ebenfalls möglich. Wer sein Backup nicht an einem einzigen Ort lagern will, nutzt das Multi-Share-Backup nach Shamirs Verfahren (Standard SLIP-39): Die Seed Phrase wird in mehrere Teile zerlegt, von denen zum Beispiel drei von fünf zur Wiederherstellung reichen. Dazu kommen eine Passphrase als zusätzliches Wort und eine PIN mit bis zu 50 Stellen. Bei Ledger gibt es diese Auswahl so nicht.

Bedienung mit zwei Tasten

Das monochrome OLED-Display misst nur 0,96 Zoll bei 128 × 64 Pixeln. Adressen und Beträge sind lesbar, längere Transaktionen musst du aber in mehreren Schritten durchblättern und mit der rechten Taste bestätigen. Das Gehäuse ist mit 14 g und 59 × 32 × 7,4 mm winzig, wirkt aber wertig. Wer häufig DeFi nutzt oder einfach mehr Komfort will, greift zum Trezor Safe 5 mit Farb-Touchscreen – der Preisunterschied beträgt 70 €.

Trezor Suite, Coins und iPhone

Die Trezor Suite gibt es für Windows, macOS, Linux, als Web-Version und für Android. Darin kaufst, verkaufst und tauschst du Kryptowährungen, stakst Ethereum und Cardano und nutzt Datenschutzfunktionen wie Coin Control und Tor. Unterstützt werden laut Trezor tausende Coins und Token; für Bitcoin-Puristen gibt es eine eigene Bitcoin-only-Firmware. Der wichtigste Haken: Am iPhone zeigt die App nur das Portfolio, Kauf und Empfang an. Einrichten, Senden und Tauschen funktionieren dort nicht, weil der Safe 3 kein Bluetooth hat.

Trezor Safe 3, Trezor Safe 5 oder Safe 7: die Unterschiede der Hardware Wallets

Alle drei aktuellen Modelle teilen sich die Grundlage: offene Firmware, Bestätigung jeder Transaktion am Gerät und den zertifizierten Chip OPTIGA Trust M. Die Unterschiede liegen bei Bedienung, Funk und Preis. Der Trezor Safe 3 kostet 59 € und arbeitet mit zwei Tasten. Der Trezor Safe 5 liegt bei 129 € und bringt einen 1,54 Zoll großen Farb-Touchscreen unter Gorilla Glass mit; an der Sicherheit ändert das nichts, wohl aber am Komfort beim Prüfen langer Adressen. Erst der Safe 7 für 249 € hat Bluetooth fürs iPhone und als einziges Modell zwei Sicherheitschips – neben dem OPTIGA Trust M den offen prüfbaren TROPIC01. Für eine Person, die vor allem Bitcoin spart und am Computer oder mit Android arbeitet, ist der Aufpreis zum Safe 5 deshalb kein Muss.

Features im Überblick: Kontrolle, Datenschutz und FIDO2

Für 59 € bekommst du mehr Features, als der Preis vermuten lässt. Laut Herstellerseite erhöhst du die Privatsphäre mit Coin-Kontrolle und schützt deine Identität mit einer Verbindung über Tor. Außerdem lässt sich der Safe 3 nach dem FIDO2-Standard als physischen Sicherheitsschlüssel für die Zwei-Faktor-Anmeldung bei Online-Konten nutzen – ein netter Zusatznutzen, falls du ohnehin einen Sicherheitsschlüssel suchst. Die volle Kontrolle über jede Transaktion behältst du, weil Empfänger und Betrag erst nach dem Tastendruck am Gerät signiert werden. Laut Spezifikation arbeitet der Stick bei Temperaturen von −20 °C bis +60 °C; das Paket misst 145 × 92 × 21 mm und wiegt 66 g. Im deutschen Shop ist er in der Farbe Cosmic Black gelistet.

Verpackung, Recovery Seed und Schutz vor Phishing per Post

Sicherheitsaufkleber an Verpackung und Gerät sollen zeigen, ob jemand den Karton auf dem Lieferweg geöffnet hat; beim ersten Anschließen prüft die Trezor Suite App zusätzlich, ob das Gerät echt ist. Neue Geräte kommen ohne vorinstallierte Firmware – ist schon etwas installiert oder liegt ein ausgefüllter Recovery Seed bei, solltest du das Gerät nicht verwenden. Der zweite Schritt zur Sicherheit betrifft dich selbst: Nach dem Datenleck beim Versandpartner warnt Trezor ausdrücklich vor Briefen per Post und Anrufen, die zur Eingabe der Wiederherstellungswörter auffordern. Klicke in solchen Schreiben auf keine Links, scanne keine QR-Codes und gib die Wörter niemals in einen Computer ein. Ein offizieller Brief des Herstellers fragt nie danach.

Welche Kryptowährungen du mit dem Safe 3 verwaltest

Die Universal-Firmware deckt die großen Netzwerke ab: Bitcoin und Ethereum samt ERC-20-Token laufen direkt in der Suite. Laut Coin-Liste von Trezor ist Avalanche auf allen Trezor-Modellen nutzbar, Cardano und XRP dagegen nur auf ausgewählten Geräten – Cardano kannst du mit dem Safe 3 direkt in der Suite staken. Seltenere Coins verwaltest du über angebundene Drittanbieter-Wallets; ob ein bestimmter Token unterstützt wird, zeigt die Liste auf trezor.io, bevor du Guthaben überträgst.

Trezor Safe 3 oder Model One?

Die Unterschiede sind deutlich: Das Model One hat keinen Sicherheitschip, noch Micro-USB und unterstützt nur einfache 12- oder 24-Wort-Backups. Wer heute neu kauft, sollte das Model One nicht mehr wählen – der Safe 3 kostet kaum mehr und ist in jeder Hinsicht besser.

Unser Fazit: Der Trezor Safe 3 ist für Einsteiger und Bitcoin-Sparer die beste Wahl unter 100 €. Offener Code, Sicherheitschip und flexibles Backup machen ihn zur ehrlichsten Wallet für wenig Geld. Nur wer ausschließlich mit dem iPhone arbeiten will, wird mit ihm nicht glücklich.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Kaufe Trezor Safe 3 nur beim Hersteller oder einem offiziellen Händler, richte das Gerät selbst ein und schreibe die Wiederherstellungsphrase offline auf.

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Wie sicher ist Trezor Safe 3?

B
Trust Score 79/100
Gut
Transparenz20/20
Quellcode vollständig einsehbar
Geräteschutz23/35
zertifiziertes Secure Element, keine unabhängige Prüfung, Kabelverbindung
Backup-Optionen15/15
Passphrase, aufgeteiltes Backup
Sicherheitshistorie21/30
3 beim Unternehmen oder im Umfeld (letzte 5 Jahre)

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

Secure ElementInfineon OPTIGA Trust M V3 (CC EAL6+)
Open SourceVollständig Open Source – Firmware und Trezor Suite quelloffen; das NDA-freie Secure Element schützt PIN und Geräte-Echtheit zusätzlich
Backup12 Wörter, 20 Wörter, 24 Wörter, Passphrase (25. Wort), Aufgeteiltes Backup (Shamir/Multi-Share)
VerbindungUSB-C
Prüfungen & Zertifikate
  • keine veröffentlichten Audits

Sicherheitsvorfälle

Alles, was bei Trezor bisher passiert ist – und was es für dich bedeutet. In den Trust Score fließen die letzten 5 Jahre ein; Vorfälle beim Unternehmen zählen weniger als Vorfälle am Gerät.

  1. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Gefälschte Newsletter über Brevo

    Über den gehackten E-Mail-Dienst gingen Phishing-Mails an rund 347.000 Newsletter-Empfänger, die zu einer Schad-App mit Backup-Abfrage lockten. Nach 20 Minuten war die Domain abgeschaltet, etwa 2.500 Empfänger hatten geklickt.

    Quelle
  2. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Versandpartner ShipMonk: Lieferadressen kopiert

    Beim Logistikdienstleister wurden Namen, Lieferadressen, E-Mail und Telefonnummern von Bestellern abgegriffen – zuerst rund 14.000, nach der Ausweitung im September 2026 insgesamt 80.689 Kunden. Geräte und Backups waren nicht betroffen, Trezor warnt aber vor Briefen und Anrufen von Betrügern.

    Quelle
  3. Hinweis Unternehmen/Umfeld
    Echte Support-Adresse für Phishing benutzt

    Betrüger eröffneten Tickets mit gefälschten Betreffzeilen; die automatische Antwort von help@trezor.io führte dadurch auf eine Phishing-Seite. Daten flossen nicht ab. Merke: Trezor fragt nie nach deinen Backup-Wörtern.

    Quelle
  4. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Datenleck beim Support-Ticketsystem

    Über das Ticketportal eines Dienstleisters gelangten Namen und E-Mail-Adressen von rund 66.000 Menschen an Unbefugte, die seit Dezember 2021 den Trezor-Support kontaktiert hatten. Am Safe 3 und an den Guthaben änderte das nichts, Betroffene erhielten aber Phishing-Mails mit der Bitte um ihre Seed Phrase.

    Quelle

Welche Kryptowährungen unterstützt Trezor Safe 3?

Laut Hersteller Tausende Coins und Token – direkt in „Trezor Suite“ oder über angebundene Wallets. Aus unserem Kryptowährungs-Vergleich:

Hardware und Verarbeitung

Display0,96 Zoll, monochromes OLED (128 × 64 px)
AkkuKein Akku (Stromversorgung über USB)
MaterialPMMA-Kunststoff, manipulationssicheres Gehäuse, eloxierte Aluminium-Rückplatten
Maße59 × 32 × 7,4 mm
Gewicht14 g
Erschienen2023
BedienungTasten
AnschlüsseUSB-C
LieferumfangTrezor Safe 3, USB-C-auf-USB-C-Kabel, 2 Backup-Karten (20 Wörter), Startanleitung, Trezor-Aufkleber

App und Funktionen

Trezor Suite für Android, Windows, macOS, Linux, Browser. Auf Deutsch verfügbar.

Krypto-Kauf mit EuroJa
Krypto verkaufenJa
Tauschen (DEX-Swaps)Ja
Anbindung an Börsennicht veröffentlicht
StakingJa
DeFi/dApps (WalletConnect)Ja
Interner dApp-BrowserNein
Cross-Chain & BridgesJa
NFTsJa
Eigene Token hinzufügennicht veröffentlicht
Automatische Coin-ErkennungJa
Datenexport für die SteuerJa
Mehrere KontenJa
Adressbuchnicht veröffentlicht
Privatsphäre-Funktionen (z. B. Coin Control, Tor)Ja
MultisigJa
Hardware-Wallet anbindenJa
Passwort-Manager / FIDO2Ja

Trezor Safe 3 einrichten

  1. Trezor Suite installieren

    Die App von trezor.io/start (Computer) oder aus dem offiziellen App-Store laden.

  2. Verbinden und Firmware installieren

    Safe 3 per USB-C anschließen, die Sicherheitsprüfung durchlaufen und die Standard- oder Bitcoin-only-Firmware installieren.

  3. Echtheit prüfen

    Die Suite prüft kryptografisch, ob das Gerät von Trezor stammt.

  4. Wallet erstellen und Backup notieren

    „Neue Wallet erstellen“ wählen, den Backup-Typ festlegen (bei neuen Geräten 20 Wörter) und die Wörter in genauer Reihenfolge auf die Karte schreiben. Danach einzelne Wörter am Gerät bestätigen.

  5. PIN festlegen

    Am Gerät eine PIN mit 4 bis 50 Stellen wählen und anschließend die gewünschten Coins aktivieren.

Sicher kaufen: Kaufe Hardware-Wallets nur beim Hersteller oder bei autorisierten Händlern, nie gebraucht oder auf Marktplätzen. Liegt dem Gerät schon eine ausgefüllte Wiederherstellungsphrase bei, ist es manipuliert – nicht benutzen.
Die Wiederherstellungsphrase ist dein Schlüssel. Schreibe sie offline auf, bewahre sie getrennt vom Gerät auf und gib sie niemals ein, wenn dich jemand per Mail, Telefon oder Website dazu auffordert – kein Hersteller fragt danach.

Vorschau: Trezor Safe 3 in Bildern

Vor- und Nachteile von Trezor Safe 3

Was uns gefällt

  • Günstiger Einstieg: 59 € im Herstellershop
  • Zertifiziertes Secure Element (CC EAL6+) schützt PIN und Gerät
  • Firmware und Trezor Suite quelloffen
  • Multi-Share-Backup und Passphrase möglich

Was uns nicht gefällt

  • Kleines monochromes Display (0,96 Zoll), Bedienung nur über zwei Tasten
  • Kein Bluetooth – mobil nur per Kabel mit Android
  • Am iPhone nur Portfolio, Kauf und Empfang – keine Einrichtung, kein Senden

Ist Trezor Safe 3 die richtige Wallet für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • eine günstige Wallet mit offenem Quellcode suchst
  • vor allem Bitcoin und die großen Coins aufbewahrst
  • dein Backup mit Multi-Share auf mehrere Orte verteilen möchtest
  • Coins langfristig als Cold Storage offline lagern willst

Passt eher nicht, wenn du …

  • nur ein iPhone hast und ohne Computer auskommen willst
  • häufig komplexe DeFi-Transaktionen bestätigst
  • ein großes Display oder einen Touchscreen erwartest

Erfahrungen anderer Nutzer

App Store
4,0/5
ca. 206 Bewertungen
Google Play
4,6/5
ca. 3.820 Bewertungen
Trustpilot
4,6/5
ca. 2.022 Bewertungen

Stand 06.10.2026. Die Store-Bewertungen beziehen sich auf die App, nicht allein auf das Gerät.

Support mit Geduld

Wer mit dem Safe 3 nicht weiterkommt, trifft laut vielen deutschen Trustpilot-Bewertungen auf schnelle, kompetente Hilfe des Herstellers.

Leicht verständlich für Einsteiger

Trustpilot-Bewertungen zu Trezor nennen Geräte und Software mehrfach einfach und verständlich; einige heben das gute Preis-Leistungs-Verhältnis hervor.

Safe 3 am iPhone kaum nutzbar

Mehrere App-Store-Bewertungen (DE, 2025–2026) berichten, dass sich der Safe 3 nicht oder nur schwer mit dem iPhone verbinden lässt bzw. von der iOS-App nicht mehr unterstützt wird.

Coins fehlen in der iOS-App

Laut zahlreichen Bewertungen (2024–2026) zeigt die iPhone-Version der Suite nicht alle Coins der Desktop-Fassung, und Senden ging dort zeitweise gar nicht.

Kundenservice von Trezor Safe 3

  • FAQ / Hilfe-Center
  • Live-Chat
  • nicht bestätigt: E-Mail / Kontaktformular (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)

Das Unternehmen hinter Trezor Safe 3

UnternehmenTrezor Company s.r.o.
SitzPrag, Tschechien
Gegründet2013
GeschäftsführungPavol Rusnák, Marek Palatinus, Matěj Žák (Geschäftsführer)
Produktionk. A.
Websitetrezor.io

Trezor gehört zu SatoshiLabs aus Prag und hat 2014 die erste Hardware-Wallet überhaupt auf den Markt gebracht.

Trezor Safe 3 im Vergleich mit anderen Wallets

Andere Modelle von Trezor

Trezor Safe 3 Trezor Safe 5 Trezor Safe 7 Trezor Suite
Gesamtwertung 8,7/10 8,8/10 8,1/10 7,6/10
Trust Score B (79) B (79) C (66) D (46)
Preis 59 € 129 € 249 € kostenlos
Bedienung Tasten Touchscreen Touchscreen Kein Display (Karte/App)
Display 0,96 Zoll, monochromes OLED (128 × 64 px) 1,54 Zoll, Farb-Touchscreen (240 × 240 px) 2,5 Zoll, Farb-Touchscreen (520 × 380 px, 700 nits), Gorilla Glass 3 —
Verbindung USB-C USB-C USB-C, Bluetooth —
Open Source Vollständig Vollständig Vollständig Teilweise
Coins & Token Tausende Tausende Tausende Tausende

Die stärkste Konkurrenz

Trezor Safe 3 OneKey Pro SafePal X1 Tangem Wallet
Gesamtwertung 8,7/10 8,4/10 8,4/10 8,4/10
Trust Score B (79) A+ (92) B (77) B (73)
Preis 59 € 278 US-$ (regulär 299 US-$) 69,99 US-$ zzgl. Steuern (Händler in DE: 64,90 €) ab 59,90 US-$ zzgl. Steuern (2 Karten)
Bedienung Tasten Touchscreen Tasten Kein Display (Karte/App)
Display 0,96 Zoll, monochromes OLED (128 × 64 px) 3,5 Zoll IPS-Farb-Touchscreen, 480 × 800 Pixel, gehärtetes Glas 1,8 Zoll monochromes LCD, 128 × 64 Pixel, 3 Helligkeitsstufen Kein Display
Verbindung USB-C USB-C, Bluetooth, NFC, QR-Code (Air-Gap) Bluetooth NFC
Open Source Vollständig Vollständig Teilweise Teilweise
Coins & Token Tausende 30.000+ unbegrenzt viele 14.100+

So haben wir Trezor Safe 3 bewertet

Jede Wallet prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus überprüfbaren Sicherheitsfakten berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Sicherheit & Vertrauen 26,25 % Secure Element und Zertifizierungen, offener Quellcode, unabhängige Prüfungen, Backup-Optionen und die Sicherheitsvorfälle des Herstellers. 8,0
Benutzerfreundlichkeit 20,00 % Einrichtung, Bedienung am Gerät und in der App, Verständlichkeit der Bestätigungen, Nutzung unterwegs. 9,0
Kompatibilität 17,50 % Unterstützte Blockchains und Coins, Plattformen, Anbindung an andere Wallets und Browser-Erweiterungen. 9,0
Funktionen 17,50 % Kaufen, Tauschen, Staking, DeFi und NFTs, Multisig, Steuer-Export und weitere Funktionen der App. 9,5
Gebühren & Kosten 10,00 % Anschaffungspreis, Folgekosten (z. B. Abos, Gebühren in der App) und Preis-Leistung im Vergleich. 9,5
Support 8,75 % Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon, deutschsprachiger Service und Qualität der Antworten. 7,5

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Häufige Fragen zu Trezor Safe 3

Ist der Trezor Safe 3 sicher?

Ja. Firmware und App sind quelloffen, der Chip OPTIGA Trust M (CC EAL6+) schützt PIN und Echtheit, und jede Transaktion bestätigst du am Gerät. Die Vorfälle bei Trezor betrafen Kundendaten bei Dienstleistern, nicht die Geräte. Gefährlich sind vor allem Phishing-Mails, die nach den Backup-Wörtern fragen.

Was ist besser, Ledger oder Trezor?

Das hängt von deinen Prioritäten ab: Trezor legt seinen Code offen und bietet flexible Backups, Ledger unterstützt mehr Coins und hat mit Nano X und Flex Modelle mit Bluetooth fürs iPhone. Im direkten Preisvergleich mit dem Ledger Nano S Plus (beide 59 €) liegt der Safe 3 für uns wegen des offenen Codes vorn.

Kann ich den Trezor Safe 3 mit dem iPhone nutzen?

Nur eingeschränkt. Die Trezor Suite fürs iPhone zeigt Portfolio, Kauf und Empfang, Einrichten und Senden gehen dort aber nicht. Mit Android-Smartphones funktioniert der Safe 3 per USB-C-Kabel vollständig.

Wie übertrage ich Bitcoin auf den Trezor?

In der Trezor Suite das Bitcoin-Konto öffnen, auf „Empfangen“ tippen und die Adresse am Display des Safe 3 mit der in der App vergleichen. Diese Adresse trägst du bei deiner Börse als Auszahlungsadresse ein und testest zuerst mit einem kleinen Betrag.

Brauche ich die Bitcoin-only-Version?

Nur wenn du ausschließlich Bitcoin hältst und den Code so schlank wie möglich halten willst. Die Bitcoin-only-Firmware lässt sich beim Einrichten auch auf dem normalen Safe 3 installieren.

Wie richte ich den Trezor Safe 3 ein?

Trezor Suite am Desktop von trezor.io/start installieren, den Safe 3 per USB-C anschließen und die Firmware-Installation starten – dabei wählst du die normale Version oder die Bitcoin-only-Version. Danach prüft die Suite die Echtheit des Geräts, du erstellst die Wallet, schreibst das Backup auf und legst die PIN fest.

Was ist der Unterschied zwischen Trezor Safe 3 und Trezor Safe 5?

Beide nutzen denselben zertifizierten Chip und dieselben Wiederherstellungsoptionen. Der Trezor Safe 5 kostet 129 € statt 59 € und hat einen 1,54-Zoll-Farb-Touchscreen mit Gorilla Glass statt zwei Tasten und kleinem monochromen Bildschirm. Sicherer ist er dadurch nicht, aber bequemer.

Kann ich den Trezor Safe 3 als FIDO2-Sicherheitsschlüssel nutzen?

Ja. Laut Hersteller unterstützt der Safe 3 den FIDO2-Standard und lässt sich damit als zweiter Faktor bei Online-Diensten verwenden, die solche Schlüssel akzeptieren.

Trezor Safe 3 Bewertung

Sicherheit & Vertrauen8,0niedrighoch
Benutzerfreundlichkeit9,0komplizierteinfach
Kompatibilität9,0begrenztumfangreich
Funktionen9,5eingeschränktumfangreich
Gebühren & Kosten9,5teuergünstig
Support7,5schwachhilfreich
Gesamtwertung8,7
8,7/10
Sehr gut

Lohnt sich der Trezor Safe 3? Für Einsteiger und Bitcoin-Sparer, die eine günstige, quelloffene Hardware-Wallet für den Computer oder ein Android-Handy suchen, ist er die beste Wahl für wenig Geld: offener Quellcode, zertifizierter Sicherheitschip und Multi-Share-Backup für 59 €. Abzüge gibt es für das kleine Display und das iPhone, mit dem sich der Safe 3 weder einrichten noch zum Senden nutzen lässt. Unser Test zeigt, wie sich das Gerät im Alltag schlägt und wann sich der Aufpreis für Safe 5 oder Safe 7 lohnt.

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