Hardware-Wallet

Trezor Safe 5 im Test

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

Hardware-Wallet mit Farb-Touchscreen, zertifiziertem Secure Element und offenem Quellcode

129 € mittel beim Hersteller, Stand 06.10.2026
Bei Trezor kaufen
Trezor Safe 5

Trezor Safe 5: Das Wichtigste in Kürze

Die komfortabelste Open-Source-Wallet von Trezor ohne Funk: Farb-Touchscreen mit Gorilla Glass, haptisches Feedback, EAL6+-Chip und Multi-Share-Backup für 129 €. Wer sie mit dem iPhone nutzen will, muss zum Safe 7 greifen.

Secure Element
Ja, zertifiziert
Open Source
Vollständig
Verbindung
USB-C
Coins & Token
Tausende
Bedienung
Touchscreen
App
Trezor Suite
Staking
möglich

Unser Test: Trezor Safe 5

Der Trezor Safe 5 ist das Modell zwischen dem günstigen Safe 3 und dem Bluetooth-Flaggschiff Safe 7. Er übernimmt den Sicherheitschip und den offenen Code des Safe 3, ersetzt die beiden Tasten aber durch einen Farb-Touchscreen. Im Trezor Safe 5 Test haben wir vor allem darauf geachtet, ob sich der Aufpreis von 70 € im Alltag bemerkbar macht.

Touchscreen statt Tasten

Das 1,54 Zoll große Farbdisplay mit 240 × 240 Pixeln sitzt unter kratzfestem Gorilla Glass 3. Bestätigungen gibst du mit einem Wisch oder langem Tippen, ein kleiner Vibrationsmotor gibt dabei spürbares Feedback („Trezor Touch“). Das klingt nach Spielerei, macht das Prüfen von Adressen aber deutlich angenehmer: Lange Bitcoin- und Ethereum-Adressen passen in wenigen Zeilen aufs Display, statt sie Stück für Stück durchzublättern. Auch die PIN tippst du direkt am Gerät ein.

Sicherheit der Hardware Wallet: Secure Element wie beim Safe 3

Für die Krypto-Sicherheit sorgt derselbe Secure-Element-Chip wie im Safe 3, der Infineon OPTIGA Trust M mit CC EAL6+, der PIN und Geräte-Echtheit absichert. Trezor betont, dass für dieses Secure Element keine Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) nötig ist – anders als bei vielen Konkurrenzchips kann der Hersteller seinen Code dafür also offenlegen. Firmware und Trezor Suite sind vollständig quelloffen. Für das Backup stehen 12, 20 oder 24 Wörter zur Wahl, dazu das Multi-Share-Backup nach Shamir, eine Passphrase und eine lange PIN. Ein Funkmodul gibt es nicht: Der Safe 5 arbeitet ausschließlich per USB-C-Kabel. Den microSD-Kartenslot solltest du nicht mit einer Offline-Signatur verwechseln – Transaktionen laufen immer über das Kabel.

Alltag mit der Trezor Suite

In der Trezor Suite für Windows, macOS, Linux, Browser und Android sendest, empfängst, tauschst und stakst du deine Coins; laut Trezor werden tausende Coins und Token unterstützt. Mit dem Android-Smartphone funktioniert alles per Kabel, am iPhone dagegen nur Portfolio, Kauf und Empfang – Einrichten, Senden und Tauschen sind auf iOS nicht möglich. Mit 65,9 × 40 × 8 mm und 23 g ist der Safe 5 etwas größer als der Safe 3, passt aber weiterhin in jede Hosentasche.

Produktdetails: Gorilla Glass, Design und Verpackung

Ein Blick auf die Produktdetails: Das Display ist ein 1,54 Zoll großer Farb-Touchscreen mit 240 × 240 Pixeln unter Gorilla Glass 3. Das Gehäuse besteht laut Hersteller aus robustem PC-ABS-Kunststoff mit eloxierten Aluminium-Rückplatten und ist manipulationssicher gebaut. Angeschlossen wird über den USB-C-Anschluss; einen microSD-Kartenslot führt Trezor in der Spezifikation auf, ohne einen Einsatzzweck zu nennen. Beim Öffnen der Verpackung findest du neben dem Gerät ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, Aufkleber, eine Startanleitung und zwei Karten, auf die du dein 20-Wort-Backup schreibst. Den Preis hat Trezor von 169 € auf 129 € gesenkt, die Bitcoin-only-Variante kostet ebenso viel (Stand 06.10.2026).

Vom Model T zum Safe 5: was die neue Generation besser macht

Der Safe 5 folgt auf das Trezor Model T, das erste Gerät der Firma mit Touchscreen. Der wichtigste Unterschied steckt im Inneren: Das Model T arbeitet ohne Secure Element, der Safe 5 hat einen solchen Chip. Der 2020 von Kraken gezeigte Glitching-Angriff, bei dem Angreifer mit physischem Zugriff auf das Gerät die Wiederherstellungsdaten auslesen konnten, betraf nur Trezor One und Model T. Für Nutzer, die ein älteres Model T besitzen, ist der Safe 5 deshalb vor allem ein Gewinn beim Schutz gegen Diebstahl; bedient wird weiterhin über den Touchscreen, jetzt in Farbe. Die Firmware bleibt Open Source.

Krypto-Assets verwalten: Oberfläche auf Desktop und Mobilgeräten

Die Verwaltung deiner Kryptowährungen läuft über die Trezor Suite: als Desktop-Programm für Windows, macOS und Linux, im Browser und als App für Android. Auf dem iPhone ist der Safe 5 nur eingeschränkt nutzbar – Portfolio, Kauf und Empfang funktionieren, Einrichtung, Senden und Tausch nicht; dafür braucht es den Safe 7 mit Bluetooth. Über WalletConnect verbindest du die Hardware Wallet laut Trezor mit über 70.000 dApps, außerdem arbeitet sie mit mehr als 30 Drittanbieter-Wallets wie MetaMask oder Rabby zusammen. Bei den Bewertungen der Trezor-Suite-App liegt Google Play bei 4,6 Sternen (3.820 Stimmen), der App Store bei 4,0 (205); auf Trustpilot kommt Trezor auf 4,6 Sterne bei 2.020 Bewertungen (Stand 06.10.2026).

Universal oder Bitcoin-only?

Wie den Safe 3 gibt es auch den Safe 5 in zwei Firmware-Varianten: Die Universal-Version verwaltet tausende Coins und Token, die Bitcoin-only-Version ausschließlich Bitcoin. Weniger Code heißt weniger Angriffsfläche – wer nur Bitcoin spart, verliert dadurch nichts. Beide kosten beim Hersteller 129 €; im deutschen Shop gibt es den Safe 5 derzeit in der Farbe Black Graphite, die Lieferung nach Deutschland dauert laut Trezor zwei Werktage (Stand 09.10.2026). Zusätzlich lässt sich der Safe 5 als FIDO2-Schlüssel für die Zwei-Faktor-Anmeldung bei Online-Diensten nutzen.

Produktübersicht: Farb-Touchscreen, Gorilla Glas und Black Graphite

Wer schnell die wichtigsten Informationen sucht, findet hier die Eckdaten aus dem Angebot des Herstellers:

  • Farbdisplay mit 1,54 Zoll unter kratzfestem Gorilla Glas 3, Bestätigung per Wisch mit haptischem Feedback
  • Secure Element Chip nach CC EAL6+, laut Trezor ohne Geheimhaltungsvereinbarung (NDA) einsetzbar
  • PIN- und Passphrasen-Schutz, Backup mit 12, 20 oder 24 Wörtern oder als Multi-Share-Backup
  • Privatsphäre: Coin-Kontrolle und Verbindung über Tor; zusätzlich nutzbar als FIDO2-Schlüssel für die Zwei-Faktor-Anmeldung
  • Sicherheitsaufkleber an Verpackung und Gerät als Schutz gegen Manipulation auf dem Lieferweg
  • Maße 65,9 × 40 × 8 mm bei 23 g, Paket 145 × 92 × 21 mm; im deutschen Shop in der Farbe Black Graphite

Laut Hersteller steht der Safe 5 für außergewöhnlichen Komfort und Krypto-Sicherheit auf hohem Niveau. Unser Eindruck nach dem Test: Der Komfort-Gewinn gegenüber Tasten ist real, die Sicherheit liegt aber auf demselben Niveau wie beim günstigeren Safe 3.

Krypto-Management in der Trezor Suite: Kryptowährungen, Datenschutz und Mobilgeräte

Das Krypto-Management läuft komplett über die Trezor Suite. Laut Coin-Liste von Trezor lassen sich dort Bitcoin, Ethereum, Solana und Cardano senden, empfangen, kaufen, tauschen und teils staken; XRP unterstützt die Suite mit Senden, Empfangen, Kauf und Tausch. Die Liste vermerkt allerdings, dass nicht jedes Trezor-Modell jede Kryptowährung kann – prüfe bei seltenen Coins vor dem Kauf die Angabe für den Safe 5. Für den Datenschutz bringt die Suite Coin-Kontrolle und Tor mit, sodass deine Kontostände nicht ohne Weiteres mit deiner IP-Adresse verknüpft werden. Auf Mobilgeräten bleibt die Verwaltung zweigeteilt: Mit Android und USB-C-Kabel geht alles, auf dem iPhone nur Portfolio, Kauf und Empfang. Jede Person, die vor allem am Smartphone arbeitet, sollte das vor dem Kauf wissen.

Benutzerfreundlichkeit im Test: wie sich das Feedback im Alltag anfühlt

Die Benutzerfreundlichkeit zeigt sich vor allem beim Prüfen von Transaktionen. Auf dem Farb-Touchscreen siehst du Empfängeradresse, Betrag und Netzwerkgebühr übersichtlich, ein kurzes Vibrieren bestätigt jede Eingabe. Gerade bei langen Ethereum-Adressen oder beim Signieren für DeFi-Anwendungen spart das Zeit und senkt das Risiko, eine manipulierte Adresse zu übersehen. Für Menschen, die ihren Einstieg mit einer Trezor Hardware Wallet mit Tasten gemacht haben, ist der Wechsel deshalb vor allem ein Komfort-Upgrade. Wer dagegen nur zweimal im Jahr Bitcoin auf das Gerät schiebt, merkt im Alltag wenig Unterschied – in diesem Artikel empfehlen wir dann eher den Safe 3.

Safe 5, Safe 3 oder Safe 7?

Beim Schutz deiner Kryptos liegen Safe 3 und Safe 5 gleichauf – du bezahlst beim Safe 5 also für Bedienkomfort und das größere Display. Das lohnt sich, wenn du regelmäßig Transaktionen prüfst oder mit DeFi arbeitest. Der Safe 7 kostet mit 249 € fast das Doppelte und bringt vor allem Bluetooth fürs iPhone und einen größeren Bildschirm mit. Wer kein iPhone nutzt, ist mit dem Safe 5 besser bedient.

Unser Fazit: Der Trezor Safe 5 ist die ausgewogenste Trezor-Wallet für Android- und Desktop-Nutzer. Offener Code, starker Chip und ein angenehmer Touchscreen ergeben ein Paket ohne echte Schwächen – nur das iPhone bleibt außen vor.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Kaufe Trezor Safe 5 nur beim Hersteller oder einem offiziellen Händler, richte das Gerät selbst ein und schreibe die Wiederherstellungsphrase offline auf.

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Wie sicher ist Trezor Safe 5?

B
Trust Score 79/100
Gut
Transparenz20/20
Quellcode vollständig einsehbar
Geräteschutz23/35
zertifiziertes Secure Element, keine unabhängige Prüfung, Kabelverbindung
Backup-Optionen15/15
Passphrase, aufgeteiltes Backup
Sicherheitshistorie21/30
3 beim Unternehmen oder im Umfeld (letzte 5 Jahre)

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

Secure ElementInfineon OPTIGA Trust M (CC EAL6+)
Open SourceVollständig Open Source – Firmware und Trezor Suite quelloffen; das Secure Element schützt PIN und Gerät zusätzlich
Backup12 Wörter, 20 Wörter, 24 Wörter, Passphrase (25. Wort), Aufgeteiltes Backup (Shamir/Multi-Share)
VerbindungUSB-C
Prüfungen & Zertifikate
  • keine veröffentlichten Audits

Sicherheitsvorfälle

Alles, was bei Trezor bisher passiert ist – und was es für dich bedeutet. In den Trust Score fließen die letzten 5 Jahre ein; Vorfälle beim Unternehmen zählen weniger als Vorfälle am Gerät.

  1. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Phishing-Welle über den Newsletter-Anbieter

    Kriminelle verschickten über den gekaperten Dienst Brevo an rund 347.000 Abonnenten eine Warnung vor einer erfundenen Chip-Lücke samt Link zu Schadsoftware. Trezor stoppte die Seite nach 20 Minuten; etwa 2.500 Klicks, gemeldete Verluste gab es keine.

    Quelle
  2. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Bestelldaten beim Logistiker ShipMonk

    Über eine Schwachstelle in einer Analyse-Software des Versandpartners wurden Namen, Liefer- und E-Mail-Adressen, Telefon- und Bestellnummern kopiert; nach der Ausweitung im September 2026 nennt Trezor 80.689 Betroffene. Wer einen Safe 5 bestellt hat, sollte mit gefälschten Briefen und Anrufen rechnen.

    Quelle
  3. Hinweis Unternehmen/Umfeld
    Automatische Support-Antworten mit Phishing-Link

    Angreifer missbrauchten das Kontaktformular, sodass echte Antworten von help@trezor.io auf eine Betrugsseite verwiesen. Kundendaten gingen dabei nicht verloren. Kein echter Trezor-Mitarbeiter verlangt jemals deine Wallet-Wörter.

    Quelle
  4. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Support-Tickets: 66.000 Kontaktdaten offengelegt

    Ein Dienstleister für das Ticketsystem wurde gehackt; Namen und E-Mail-Adressen von etwa 66.000 Menschen, die sich seit Dezember 2021 an den Support gewandt hatten, gelangten nach außen. Für Safe-5-Besitzer bedeutet das: keine Gefahr fürs Gerät, aber erhöhte Vorsicht bei Mails, die angeblich von Trezor kommen.

    Quelle

Welche Kryptowährungen unterstützt Trezor Safe 5?

Laut Hersteller Tausende Coins und Token – direkt in „Trezor Suite“ oder über angebundene Wallets. Aus unserem Kryptowährungs-Vergleich:

Hardware und Verarbeitung

Display1,54 Zoll, Farb-Touchscreen (240 × 240 px)
Akkukein Akku
MaterialPC-ABS-Kunststoff, eloxierte Aluminium-Rückplatten, Gorilla Glass 3
Maße65,9 × 40 × 8 mm
Gewicht23 g
Erschienen2024
BedienungTouchscreen
AnschlüsseUSB-C
LieferumfangTrezor Safe 5, USB-C-auf-USB-C-Kabel, 2 Backup-Karten (20 Wörter), Startanleitung, Trezor-Aufkleber

App und Funktionen

Trezor Suite für Android, Windows, macOS, Linux, Browser. Auf Deutsch verfügbar.

Krypto-Kauf mit EuroJa
Krypto verkaufenJa
Tauschen (DEX-Swaps)Ja
Anbindung an Börsennicht veröffentlicht
StakingJa
DeFi/dApps (WalletConnect)Ja
Interner dApp-BrowserNein
Cross-Chain & BridgesJa
NFTsJa
Eigene Token hinzufügenJa
Automatische Coin-ErkennungJa
Datenexport für die SteuerJa
Mehrere KontenJa
Adressbuchnicht veröffentlicht
Privatsphäre-Funktionen (z. B. Coin Control, Tor)Ja
MultisigJa
Hardware-Wallet anbindenJa
Passwort-Manager / FIDO2Ja

Trezor Safe 5 einrichten

  1. Trezor Suite laden

    Die Suite für Computer gibt es unter trezor.io/start, für Android im Play Store. Andere Download-Quellen meiden.

  2. Safe 5 anschließen und Firmware aufspielen

    Das Gerät per USB-C verbinden; neue Geräte kommen ohne Firmware. Die Suite installiert sie – wahlweise in der Bitcoin-only-Ausführung.

  3. Echtheit bestätigen lassen

    Die Suite fragt den Sicherheitschip ab und meldet, ob der Safe 5 original von Trezor stammt. Bei einer Warnung nicht weitermachen.

  4. Wallet anlegen und Wörter notieren

    Am Touchscreen „Neue Wallet“ antippen, Backup-Art wählen (Standard: 20 Wörter, alternativ Multi-Share) und die Wörter auf die beiliegenden Karten schreiben.

  5. PIN am Display eintippen

    Die PIN direkt auf dem Touchscreen festlegen, dann zuerst einen kleinen Betrag empfangen und zurücksenden.

Sicher kaufen: Kaufe Hardware-Wallets nur beim Hersteller oder bei autorisierten Händlern, nie gebraucht oder auf Marktplätzen. Liegt dem Gerät schon eine ausgefüllte Wiederherstellungsphrase bei, ist es manipuliert – nicht benutzen.
Die Wiederherstellungsphrase ist dein Schlüssel. Schreibe sie offline auf, bewahre sie getrennt vom Gerät auf und gib sie niemals ein, wenn dich jemand per Mail, Telefon oder Website dazu auffordert – kein Hersteller fragt danach.

Vorschau: Trezor Safe 5 in Bildern

Vor- und Nachteile von Trezor Safe 5

Was uns gefällt

  • Firmware und Trezor Suite vollständig Open Source
  • Zertifiziertes Secure Element (CC EAL6+)
  • Großer Farb-Touchscreen mit haptischem Feedback
  • Multi-Share-Backup (Shamir) möglich

Was uns nicht gefällt

  • Kein Bluetooth – mobil nur per Kabel mit Android
  • Teurer als die Einsteigermodelle
  • Weniger Coins direkt in der App als bei Ledger

Ist Trezor Safe 5 die richtige Wallet für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • Wert auf offenen Quellcode legst
  • Transaktionen bequem auf einem Touchscreen prüfen willst
  • bewusst auf Bluetooth verzichten möchtest
  • dein Backup mit Multi-Share auf mehrere Orte verteilen willst

Passt eher nicht, wenn du …

  • deine Wallet vor allem mit dem iPhone nutzen willst
  • einen möglichst günstigen Einstieg suchst

Erfahrungen anderer Nutzer

App Store
4,0/5
ca. 206 Bewertungen
Google Play
4,6/5
ca. 3.820 Bewertungen
Trustpilot
4,6/5
ca. 2.022 Bewertungen

Stand 06.10.2026. Die Store-Bewertungen beziehen sich auf die App, nicht allein auf das Gerät.

Hilfsbereiter Trezor-Support

Trezor-Kunden loben auf Trustpilot (DE) den Support nahezu einhellig als geduldig und fachkundig – Besitzer des Safe 5 nutzen denselben Kundendienst.

Einfache Einrichtung

Mehrere Trustpilot-Bewertungen beschreiben Gerät und Software als leicht verständlich; ein Safe-5-Nutzer bekam die Desktop-Software nach einem Browserwechsel problemlos installiert.

iPhone-App mit weniger Funktionen

Viele App-Store-Bewertungen (DE) zur Trezor-Suite-App kritisieren, dass die iOS-Version weniger Coins unterstützt als die Desktop-Version; Solana fehlte bis Anfang 2025.

iPhone-App nur auf Englisch

Mehrere App-Store-Bewertungen (2024–2026) bemängeln fehlendes Deutsch in der iPhone-App. Laut App Store ist sie tatsächlich nur auf Englisch (Stand 09.10.2026); die Trezor Suite für den Computer gibt es auf Deutsch.

Kundenservice von Trezor Safe 5

  • FAQ / Hilfe-Center
  • Live-Chat
  • nicht bestätigt: E-Mail / Kontaktformular (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)

Das Unternehmen hinter Trezor Safe 5

UnternehmenTrezor Company s.r.o.
SitzPrag, Tschechien
Gegründet2013
GeschäftsführungPavol Rusnák, Marek Palatinus, Matěj Žák (Geschäftsführer)
Produktionk. A.
Websitetrezor.io

Trezor aus Prag gehört zu SatoshiLabs und brachte 2014 mit dem Trezor One die erste Hardware-Wallet auf den Markt; der Safe 5 ist das Mittelklasse-Modell der Safe-Reihe.

Trezor Safe 5 im Vergleich mit anderen Wallets

Andere Modelle von Trezor

Trezor Safe 5 Trezor Safe 3 Trezor Safe 7 Trezor Suite
Gesamtwertung 8,8/10 8,7/10 8,1/10 7,6/10
Trust Score B (79) B (79) C (66) D (46)
Preis 129 € 59 € 249 € kostenlos
Bedienung Touchscreen Tasten Touchscreen Kein Display (Karte/App)
Display 1,54 Zoll, Farb-Touchscreen (240 × 240 px) 0,96 Zoll, monochromes OLED (128 × 64 px) 2,5 Zoll, Farb-Touchscreen (520 × 380 px, 700 nits), Gorilla Glass 3 —
Verbindung USB-C USB-C USB-C, Bluetooth —
Open Source Vollständig Vollständig Vollständig Teilweise
Coins & Token Tausende Tausende Tausende Tausende

Die stärkste Konkurrenz

Trezor Safe 5 OneKey Pro SafePal X1 Tangem Wallet
Gesamtwertung 8,8/10 8,4/10 8,4/10 8,4/10
Trust Score B (79) A+ (92) B (77) B (73)
Preis 129 € 278 US-$ (regulär 299 US-$) 69,99 US-$ zzgl. Steuern (Händler in DE: 64,90 €) ab 59,90 US-$ zzgl. Steuern (2 Karten)
Bedienung Touchscreen Touchscreen Tasten Kein Display (Karte/App)
Display 1,54 Zoll, Farb-Touchscreen (240 × 240 px) 3,5 Zoll IPS-Farb-Touchscreen, 480 × 800 Pixel, gehärtetes Glas 1,8 Zoll monochromes LCD, 128 × 64 Pixel, 3 Helligkeitsstufen Kein Display
Verbindung USB-C USB-C, Bluetooth, NFC, QR-Code (Air-Gap) Bluetooth NFC
Open Source Vollständig Vollständig Teilweise Teilweise
Coins & Token Tausende 30.000+ unbegrenzt viele 14.100+

So haben wir Trezor Safe 5 bewertet

Jede Wallet prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus überprüfbaren Sicherheitsfakten berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Sicherheit & Vertrauen 26,25 % Secure Element und Zertifizierungen, offener Quellcode, unabhängige Prüfungen, Backup-Optionen und die Sicherheitsvorfälle des Herstellers. 8,0
Benutzerfreundlichkeit 20,00 % Einrichtung, Bedienung am Gerät und in der App, Verständlichkeit der Bestätigungen, Nutzung unterwegs. 9,5
Kompatibilität 17,50 % Unterstützte Blockchains und Coins, Plattformen, Anbindung an andere Wallets und Browser-Erweiterungen. 9,0
Funktionen 17,50 % Kaufen, Tauschen, Staking, DeFi und NFTs, Multisig, Steuer-Export und weitere Funktionen der App. 10,0
Gebühren & Kosten 10,00 % Anschaffungspreis, Folgekosten (z. B. Abos, Gebühren in der App) und Preis-Leistung im Vergleich. 8,0
Support 8,75 % Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon, deutschsprachiger Service und Qualität der Antworten. 7,5

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Häufige Fragen zu Trezor Safe 5

Ist der Trezor Safe 5 sicher?

Ja. Offener Quellcode, der zertifizierte Chip OPTIGA Trust M (CC EAL6+) und die Bestätigung jeder Transaktion am Touchscreen machen ihn zu einer der sichersten Wallets im Test. Die bisherigen Vorfälle betrafen Daten bei Dienstleistern, nicht die Geräte.

Was ist der Unterschied zwischen Trezor Safe 3 und Safe 5?

Beide haben denselben Sicherheitschip und dieselben Backup-Optionen. Der Safe 5 bietet zusätzlich einen 1,54-Zoll-Farb-Touchscreen mit Gorilla Glass und haptischem Feedback, einen microSD-Slot und ist mit 129 € um 70 € teurer.

Funktioniert der Trezor Safe 5 mit dem iPhone?

Nur eingeschränkt: Am iPhone siehst du Portfolio, Kauf und Empfang, kannst aber weder einrichten noch senden oder tauschen. Für die volle Nutzung brauchst du einen Computer oder ein Android-Smartphone mit USB-C – oder den Safe 7 mit Bluetooth.

Welches Backup sollte ich beim Safe 5 wählen?

Für die meisten reicht das voreingestellte Backup mit 20 Wörtern. Wer Angst hat, dass ein einzelner Zettel verloren geht oder gefunden wird, wählt das Multi-Share-Backup: Dann brauchst du zum Beispiel drei von fünf Teilen, um die Wallet wiederherzustellen.

Lohnt sich der Safe 7 statt des Safe 5?

Nur, wenn du die Wallet mit dem iPhone nutzen willst oder ein deutlich größeres Display möchtest. Der Safe 7 kostet 249 € und bringt Bluetooth mit; für den sicheren Schutz deiner Coins reicht der Safe 5 vollkommen.

Gibt es den Trezor Safe 5 als Bitcoin-only-Version?

Ja. Neben der Universal-Version mit tausenden Coins verkauft Trezor eine Bitcoin-only-Variante, die nur Bitcoin unterstützt und dadurch weniger Code und Angriffsfläche hat. Der Preis ist gleich.

Was ist der Unterschied zwischen Trezor Model T und Safe 5?

Der Safe 5 hat ein Secure Element, das Model T nicht. Damit schützt er besser vor Angriffen bei physischem Zugriff, wie dem Glitching-Angriff von 2020, der Trezor One und Model T betraf. Dazu kommen Farb-Touchscreen und Gorilla Glass 3.

Was ist im Lieferumfang des Trezor Safe 5?

Das Gerät, ein USB-C-auf-USB-C-Kabel, zwei Backup-Karten für 20 Wörter, eine Startanleitung und Trezor-Aufkleber.

Welche Kryptowährungen unterstützt der Trezor Safe 5?

Die Universal-Version verwaltet laut Trezor tausende Coins und Token, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano und XRP. Welche Funktion (Senden, Tausch, Staking) für welche Kryptowährung verfügbar ist, zeigt die Coin-Liste auf trezor.io.

Wie erkenne ich, ob mein Trezor Safe 5 manipuliert wurde?

Trezor versieht Verpackung und Gerät mit Sicherheitsaufklebern, und beim Einrichten prüft die Trezor Suite über das Secure Element, ob das Gerät original ist. Ist ein Aufkleber beschädigt oder meldet die Suite eine Warnung, solltest du das Gerät nicht verwenden.

Trezor Safe 5 Bewertung

Sicherheit & Vertrauen8,0niedrighoch
Benutzerfreundlichkeit9,5komplizierteinfach
Kompatibilität9,0begrenztumfangreich
Funktionen10,0eingeschränktumfangreich
Gebühren & Kosten8,0teuergünstig
Support7,5schwachhilfreich
Gesamtwertung8,8
8,8/10
Sehr gut

Die komfortabelste Open-Source-Wallet von Trezor ohne Funk: Farb-Touchscreen mit Gorilla Glass, haptisches Feedback, EAL6+-Chip und Multi-Share-Backup für 129 €. Wer sie mit dem iPhone nutzen will, muss zum Safe 7 greifen.

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