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Sparrow Wallet im Test

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

Kostenlose Open-Source-Desktop-Wallet nur für Bitcoin – die Schaltzentrale für Hardware-Wallets, Multisig, Coin Control und den eigenen Node

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Sparrow Wallet

Sparrow Wallet: Das Wichtigste in Kürze

Für erfahrene Bitcoin-Nutzer eine der stärksten Desktop-Wallets: vollständig offen, mit eingebautem Tor, eigenem Node, Coin Control, Multisig und Unterstützung praktisch aller Hardware-Wallets. In unserer Gesamtwertung landet Sparrow trotzdem weit hinten, weil Smartphone-App, Coin-Auswahl, Support und Einsteigerfreundlichkeit fehlen – Kriterien, die für die meisten Leser zählen.

Open Source
Vollständig
Blockchains
1
Coins & Token
Nur Bitcoin
App
Sparrow Wallet
Staking
nicht möglich

Unser Test: Sparrow Wallet

Sparrow Wallet erschien 2021 und hat sich als Desktop-Wallet für Bitcoin-Nutzer etabliert, die ihre Coins selbst verwahren und dabei genau sehen wollen, was passiert. Die Software ist kostenlos, quelloffen unter Apache-2.0-Lizenz und läuft unter Windows, macOS und Linux. In unseren Sparrow Wallet Erfahrungen zeigen wir, wofür sie sich eignet und wo ihre Grenzen liegen.

Sparrow Wallet als Bitcoin Wallet und Werkzeug für Hardware-Wallets

Ihre größte Stärke spielt Sparrow im Zusammenspiel mit Hardware-Wallets aus. Trezor, Ledger, BitBox02, Coldcard, Keystone, Jade und viele weitere lassen sich per USB anbinden – Air-Gap-Geräte auch per QR-Code über die Kamera des Computers oder per SD-Karte mit PSBT-Dateien. Die Schlüssel bleiben dabei auf dem Gerät, Sparrow baut die Transaktion und zeigt sie bis ins Detail an. Wer mehrere Geräte kombinieren will, richtet direkt in Sparrow eine Multisig-Wallet ein, etwa zwei von drei Signaturen aus Geräten verschiedener Hersteller.

Sparrow mit Hardware Wallet einrichten: Schritt für Schritt

Schritt 1: Nach der Installation legst du die Server-Verbindung fest – zum Ausprobieren reicht ein öffentlicher Server, für den Dauerbetrieb ist Bitcoin Core oder ein eigener Electrum-Server besser. Schritt 2: Über „Neue Wallet“ vergibst du einen Namen und wählst als Richtlinie „Single Signature“ oder Multisig. Schritt 3: Beim Skripttyp ist Native Segwit die übliche Wahl; Taproot, Nested Segwit und Legacy stehen für Sonderfälle bereit, etwa wenn du eine ältere Wallet weiterführst. Schritt 4: Als Schlüsselspeicher wählst du „Connected Hardware Wallet“ für ein per USB verbundenes Gerät oder „Airgapped Hardware Wallet“ für QR-Code und SD-Karte; Sparrow liest dabei nur den öffentlichen Schlüssel aus. Schritt 5: Nach „Apply“ kannst du die Wallet-Datei mit einem Passwort schützen. Im Reiter „Receive“ erscheint dann die erste Empfangsadresse; zeige sie zur Kontrolle auch auf dem Display der Hardware Wallet an, bevor du eine Zahlung anforderst.

Gegenüber den Hersteller-Apps wie Trezor Suite, Ledger Wallet (früher Ledger Live) oder der BitBoxApp ist die Konfiguration aufwendiger, dafür verwaltest du Geräte verschiedener Hersteller in einer einzigen Bitcoin Wallet. Für Anfänger lohnt es sich, zuerst mit der Hersteller-App zu starten und Sparrow später dazuzunehmen.

Coin Control und Transaction Editor: Gebühren selbst steuern

Sparrow zeigt jede einzelne Bitcoin-Einheit (UTXO) mit Herkunft und Beschriftung an. Beim Senden wählst du selbst, welche Coins ausgegeben werden, stellst die Gebühr fein ein und siehst im Transaktionseditor alle Ein- und Ausgaben. Das hilft, Gebühren zu sparen und die Privatsphäre zu schützen, weil sich Coins aus verschiedenen Quellen nicht ungewollt vermischen. Die frühere CoinJoin-Funktion über Whirlpool wurde 2024 mit Version 1.9.0 entfernt.

Aktiv gepflegt: Version 2.5.5

Sparrow wird laufend weiterentwickelt. Version 2.5.5 vom 17.09.2026 bringt unter anderem ein Farbschema, das dem Hell- oder Dunkelmodus des Betriebssystems folgt, Multisig-Signaturen mit der BitBox02 ab Firmware 9.19.0, eine stabilere Verbindung zum Trezor Safe 7 und Verbesserungen für Krux, Jade, Coldcard und Ledger. Vor dem Kopieren prüft Sparrow nun außerdem die Signaturen einer fertigen PSBT. Lade Updates nur von sparrowwallet.com oder GitHub und prüfe das signierte Release-Manifest.

Eigener Full Node, öffentlicher Server und Tor

Beim ersten Start fragt Sparrow, womit es sich verbinden soll: mit einem öffentlichen Server, einem eigenen Bitcoin-Core-Node oder einem privaten Electrum-Server. Für größere Beträge empfiehlt sich ein eigener Bitcoin-Knoten, denn fremde Betreiber sehen, welche Adressen du abfragst. Tor ist eingebaut und lässt sich mit einem Klick aktivieren.

Sparrow als Software Wallet: Privatsphäre ohne Hardware-Gerät

Sparrow funktioniert auch ohne Hardware-Wallet als reine Software Wallet auf dem Computer: Beim Anlegen erzeugt das Programm eine Wiederherstellungsphrase nach dem Standard BIP39 mit 12 bis 24 Wörtern, im Dialog sind 24 voreingestellt. Für die Privatsphäre bietet Sparrow eingebautes Tor, Coin Control und Zahlungscodes nach BIP47 (PayNym), über die dir andere Benutzer wiederholt Bitcoins senden können, ohne dass dafür eine Bitcoin-Adresse mehrfach verwendet wird. Die Verbindung zum Bitcoin-Netzwerk läuft wahlweise über einen öffentlichen Server, deinen eigenen Bitcoin Node mit Bitcoin Core oder einen privaten Electrum-Server. Ein öffentlicher Server sieht, welche Adressen du abfragst – für größere Beträge empfiehlt deshalb auch die Dokumentation den eigenen Knoten. Die frühere CoinJoin-Funktion Whirlpool hat Sparrow mit Version 1.9.0 im April 2024 entfernt; Mixing ist seitdem nicht mehr möglich.

Kleines Tutorial für die Desktop Wallet: erste Zahlung empfangen und senden

Nach dem Start fragt der Willkommens-Assistent nach dem Server; danach legst du mit „New or Imported Software Wallet“ eine Wallet an oder bindest ein Hardware-Gerät wie Ledger, Trezor oder BitBox ein. Zum Empfangen öffnest du den Reiter „Receive“, kopierst die angezeigte Empfangsadresse und vergibst eine Beschriftung, damit du später in der Liste der Transaktionen weißt, woher die Zahlung kam. Zum Senden trägst du im Reiter „Send“ Adresse und Betrag ein und wählst die Gebühr selbst; vor der Freigabe zeigt Sparrow alle Details der Transaktion an. Sparrow läuft unter Windows 10 und neuer, auf dem Mac ab macOS 11 mit Apple Silicon und Intel sowie unter Linux auf x86 und ARM64. Eine Smartphone-App gibt es nicht, und als spendenfinanziertes Projekt von Craig Raw bietet Sparrow keinen persönlichen Support, sondern Dokumentation und eine Telegram-Community.

Security, Privacy und Usability: wofür Sparrow steht

Auf der Startseite beschreibt sich das Projekt mit einem Satz: „Sparrow is a Bitcoin wallet for those who value financial self sovereignty.“ Als Schwerpunkte nennt Entwickler Craig Raw Security, Privacy und Usability – in dieser Reihenfolge. Dazu kommt ein Grundsatz, der Sparrow von vielen anderen Wallets unterscheidet: Transparenz. Die Software soll dir keine Informationen vorenthalten, sondern so viele Details wie möglich zu jeder Transaktion und jedem UTXO zeigen. Wer Vertrauen lieber durch Nachprüfen als durch Marketing gewinnt, findet den kompletten Quellcode auf GitHub. Für den Einstieg gibt es einen Quick-Start-Guide, für Fortgeschrittene einen eigenen Leitfaden zu Best Practices rund um Privatsphäre – vom Public Server über Tor bis zum eigenen Full Node.

Transaction Editor und Explorer: jede Transaction bis ins Detail

Herzstück ist der Transaction Editor. Er dient zugleich als privater Blockchain-Explorer: Ein- und Ausgaben sind miteinander verlinkt, sodass du die Herkunft deiner Bitcoins bis zur ursprünglichen Coinbase-Transaktion zurückverfolgen kannst, und jede Transaction lässt sich per TXID oder als Hex-Code laden. Beim Senden wählt Sparrow die passenden UTXOs automatisch mit den Verfahren Branch-and-Bound oder Knapsack aus; wer will, entscheidet selbst. Die Fees, also die Netzwerkgebühren, liest du aus einer Grafik mit aktuellen Gebührenschätzungen ab und wählst ein Ziel, in welchem Block deine Zahlung landen soll. Partially Signed Bitcoin Transactions (PSBT, Standard BIP174) sind von Grund auf eingebaut – genau deshalb klappt das Signieren mit Air-Gap-Geräten so reibungslos. Beschriftungen für Transaktionen, Ein- und Ausgaben sowie jede Bitcoin-Adresse übernimmt Sparrow beim Senden automatisch, was die Verwaltung vieler Zahlungen und die spätere Liste für die Steuer erleichtert.

Watch-only, Single-Sig und Multisig mit BitBox, Trezor oder Ledger

Neben Single-Sig-Wallets unterstützt Sparrow Multisig mit allen Legacy- und Segwit-Skripttypen, während Taproot für Single-Sig bereitsteht; die Mehrfachsignatur legst du beim Erstellen fest und kannst sie später noch bearbeiten. Der Vorteil eines Setups mit zwei von drei Schlüsseln: Geht ein Gerät verloren oder wird gestohlen, bleibt dein Geld erreichbar, und ein Dieb kann mit einem einzelnen Schlüssel nichts ausrichten. Eine weitere Option ist die Watch-only-Wallet: Du importierst nur den erweiterten öffentlichen Schlüssel (xpub) und beobachtest Guthaben und Zahlungseingänge, ohne dass auf dem Computer ein privater Schlüssel liegt. Wichtig für Besitzer einer BitBox02: Laut Blog des Herstellers brauchst du die BitBoxApp nur einmalig zur Einrichtung des Geräts – danach übernimmt Sparrow die Arbeit. Das gilt sinngemäß für alle Hardware-Wallets: Sie müssen einmal mit der eigenen Hersteller-Software eingerichtet sein, bevor Sparrow sie als Oberfläche nutzt.

Sparrow sicher herunterladen: Download prüfen in vier Schritten

  1. Lade das Installationspaket für dein Betriebssystem ausschließlich von sparrowwallet.com oder aus dem GitHub-Repository des Projekts.
  2. Hole dir zusätzlich das Release-Manifest und die zugehörige Signaturdatei derselben Version.
  3. Prüfe mit GnuPG, ob das Manifest mit dem Schlüssel von Craig Raw signiert ist.
  4. Vergleiche den Hash deines Downloads mit dem Eintrag im Manifest; erst wenn beides stimmt, installierst du die Software.

Das klingt umständlich, dauert aber nur wenige Minuten und schützt vor manipulierten Kopien – ein realistisches Risiko bei einer Wallet, über die du womöglich dein gesamtes Bitcoin-Vermögen steuerst.

Für wen sich Sparrow lohnt – und wer lieber andere Lösungen wählt

Am meisten profitieren Nutzer, denen Privatsphäre wichtig ist, und langfristige Anleger, die ihre Bitcoins auf einer oder mehreren Hardware-Wallets lagern und nur gelegentlich bewegen. Anfänger fühlen sich von der tab-basierten Oberfläche mit Reitern wie „Transactions“, „UTXOs“ und „Addresses“ dagegen schnell überfordert; ohne Einarbeitung in Begriffe wie Skripttyp oder Derivationspfad geht es kaum. Für sie sind die Hersteller-Apps oder eine einfache mobile Bitcoin Wallet die besseren Lösungen. Wer bereit ist, sich ein paar Abende mit dem Bitcoin-Netzwerk zu beschäftigen, bekommt mit Sparrow dagegen ein Werkzeug, das in diesem Artikel kaum Wünsche offenlässt.

Grenzen

Sparrow gibt es nur für den Computer, eine Smartphone-App fehlt. Die Oberfläche setzt Grundwissen voraus – Begriffe wie UTXO, PSBT oder Derivationspfad tauchen ständig auf. Hinter der Software steht kein Unternehmen mit Support-Hotline, sondern ein Open-Source-Projekt; Hilfe gibt es über Dokumentation und Community. Und Sparrow unterstützt ausschließlich Bitcoin.

Unser Fazit: Sparrow ist die richtige Wahl für alle, die Bitcoin mit Hardware-Wallet und am liebsten eigenem Node verwalten und dabei volle Kontrolle wollen. Dass Sparrow in unserer Gesamtwertung unter den Software-Wallets weit hinten liegt, sagt deshalb wenig über die Qualität für Profis – es spiegelt, dass Einsteiger ohne Smartphone-App, Altcoins und Support mit anderen Wallets einfacher bedient sind.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Lade Sparrow Wallet nur über die offizielle Seite oder den App Store und richte die Wiederherstellung gleich beim Start ein. Eine Wiederherstellungsphrase gehört offline auf Papier oder Metall – nie als Foto oder Datei.

Zum Download

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Wie sicher ist Sparrow Wallet?

B
Trust Score 70/100
Gut
Transparenz20/20
Quellcode vollständig einsehbar
Geräteschutz5/35
keine unabhängige Prüfung, Schlüssel auf einem Gerät mit Internetverbindung
Backup-Optionen15/15
Passphrase, aufgeteiltes Backup
Sicherheitshistorie30/30
keine relevanten Vorfälle in 5 Jahren

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

Open SourceVollständig Open Source – Apache-2.0-Lizenz; signierte Release-Manifeste
Backup12 Wörter, 24 Wörter, Passphrase (25. Wort), Aufgeteiltes Backup (Shamir/Multi-Share)
Prüfungen & Zertifikate
  • keine veröffentlichten Audits

Sicherheitsvorfälle

Alles, was bei Sparrow Wallet bisher passiert ist – und was es für dich bedeutet. In den Trust Score fließen die letzten 5 Jahre ein; Vorfälle beim Unternehmen zählen weniger als Vorfälle am Gerät.

  1. Hinweis Unternehmen/Umfeld
    Whirlpool-CoinJoin entfernt

    Mit Version 1.9.0 wurde der Whirlpool-Client (CoinJoin über Samourai) samt zugehöriger Funktionen entfernt. Guthaben waren nicht betroffen; Mixing ist in Sparrow seitdem nicht mehr möglich.

    Quelle

Welche Kryptowährungen unterstützt Sparrow Wallet?

Unterstützt wird ausschließlich Bitcoin. Aus unserem Kryptowährungs-Vergleich:

App und Funktionen

Sparrow Wallet für Windows, macOS, Linux.

Krypto-Kauf mit EuroNein
Krypto verkaufenNein
Tauschen (DEX-Swaps)Nein
Anbindung an BörsenNein
StakingNein
DeFi/dApps (WalletConnect)Nein
Interner dApp-BrowserNein
Cross-Chain & BridgesNein
NFTsNein
Eigene Token hinzufügenNein
Automatische Coin-ErkennungNein
Datenexport für die SteuerJa
Mehrere KontenJa
Adressbuchnicht veröffentlicht
Privatsphäre-Funktionen (z. B. Coin Control, Tor)Ja
MultisigJa
Hardware-Wallet anbindenJa
Passwort-Manager / FIDO2Nein

Sparrow Wallet einrichten

  1. Herunterladen und prüfen

    Sparrow von sparrowwallet.com laden und vor der Installation die Signatur des Downloads prüfen.

  2. Server wählen

    Im Willkommens-Assistenten öffentlichen Server, eigenen Bitcoin-Core-Node oder privaten Electrum-Server festlegen. Für größere Beträge keinen öffentlichen Server nutzen.

  3. Wallet und Seed erstellen

    „New or Imported Software Wallet“ wählen, Seed-Wörter (BIP39) erzeugen lassen, aufschreiben und zur Kontrolle erneut eingeben.

  4. Mit Passwort speichern

    Mit „Apply“ speichern und ein Passwort für die Wallet-Datei vergeben. Danach im Reiter „Receive“ die erste Adresse abrufen.

Die Wiederherstellungsphrase ist dein Schlüssel. Schreibe sie offline auf, bewahre sie getrennt vom Gerät auf und gib sie niemals ein, wenn dich jemand per Mail, Telefon oder Website dazu auffordert – kein Hersteller fragt danach.

Vorschau: Sparrow Wallet in Bildern

Vor- und Nachteile von Sparrow Wallet

Was uns gefällt

  • Vollständig Open Source und kostenlos
  • Unterstützt alle gängigen Hardware-Wallets, auch airgapped per QR oder SD-Karte
  • Multisig und volle Coin-Kontrolle
  • Eingebautes Tor und Anbindung an eigenen Node
  • Detaillierter Transaktionseditor

Was uns nicht gefällt

  • Nur Bitcoin
  • Nur Desktop, keine Smartphone-App
  • Oberfläche eher für Fortgeschrittene
  • Kein Unternehmen als Ansprechpartner, kein persönlicher Support

Ist Sparrow Wallet die richtige Wallet für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • Bitcoin mit einer oder mehreren Hardware-Wallets verwaltest
  • Multisig, Coin Control oder einen eigenen Node nutzen willst
  • am Computer arbeitest und volle Transparenz über Transaktionen möchtest

Passt eher nicht, wenn du …

  • eine Wallet für das Smartphone suchst
  • neben Bitcoin auch andere Coins verwalten willst
  • als Einsteiger eine möglichst einfache Oberfläche brauchst

Kundenservice von Sparrow Wallet

  • FAQ / Hilfe-Center
  • nicht bestätigt: Live-Chat (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: E-Mail / Kontaktformular (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)

Das Unternehmen hinter Sparrow Wallet

Unternehmenkein Unternehmen – unabhängiges Open-Source-Projekt
Gegründet2020
GeschäftsführungCraig Raw (Entwickler)
Websitesparrowwallet.com

Sparrow ist ein unabhängiges Open-Source-Projekt ohne Unternehmen dahinter; Downloads werden mit signierten Release-Manifesten veröffentlicht.

Sparrow Wallet im Vergleich mit anderen Wallets

Die stärkste Konkurrenz

Sparrow Wallet Exodus Rabby Wallet MetaMask
Gesamtwertung 6,2/10 7,9/10 7,8/10 7,7/10
Trust Score B (70) D (35) A (80) D (49)
Preis kostenlos kostenlos kostenlos kostenlos
Open Source Vollständig Nicht Vollständig Teilweise
Coins & Token Nur Bitcoin 1.000.000+ k. A. 100.000+

So haben wir Sparrow Wallet bewertet

Jede Wallet prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus überprüfbaren Sicherheitsfakten berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Sicherheit & Vertrauen 26,25 % Secure Element und Zertifizierungen, offener Quellcode, unabhängige Prüfungen, Backup-Optionen und die Sicherheitsvorfälle des Herstellers. 5,5
Benutzerfreundlichkeit 20,00 % Einrichtung, Bedienung am Gerät und in der App, Verständlichkeit der Bestätigungen, Nutzung unterwegs. 6,5
Kompatibilität 17,50 % Unterstützte Blockchains und Coins, Plattformen, Anbindung an andere Wallets und Browser-Erweiterungen. 5,5
Funktionen 17,50 % Kaufen, Tauschen, Staking, DeFi und NFTs, Multisig, Steuer-Export und weitere Funktionen der App. 6,5
Gebühren & Kosten 10,00 % Anschaffungspreis, Folgekosten (z. B. Abos, Gebühren in der App) und Preis-Leistung im Vergleich. 9,0
Support 8,75 % Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon, deutschsprachiger Service und Qualität der Antworten. 5,0

Sparrow Wallet vergleichen

Stelle Sparrow Wallet jeder anderen Wallet aus unserem Test direkt gegenüber.

Alle Wallets im Vergleich

Häufige Fragen zu Sparrow Wallet

Ist Sparrow Wallet sicher?

Der Code ist vollständig offen, Downloads lassen sich über signierte Manifeste prüfen, und mit Hardware-Wallet bleiben die Schlüssel auf dem Gerät. Als reine Software-Wallet liegt der Schlüssel verschlüsselt auf dem Computer – für größere Beträge daher immer mit Hardware-Wallet nutzen.

Welche Hardware-Wallets funktionieren mit Sparrow?

Praktisch alle gängigen: Trezor, Ledger, BitBox02, Coldcard, Keystone, Blockstream Jade, Foundation Passport und weitere – per USB, QR-Code oder SD-Karte.

Gibt es Sparrow für das Smartphone?

Nein. Sparrow läuft nur unter Windows, macOS und Linux. Für unterwegs eignen sich mobile Bitcoin-Wallets wie BlueWallet oder die Blockstream App.

Brauche ich einen eigenen Node?

Nein, Sparrow funktioniert auch mit öffentlichen Servern. Ein eigener Node verhindert aber, dass fremde Server deine Adressen und Guthaben sehen.

Kostet Sparrow Wallet etwas?

Nein. Die Software ist kostenlos; es fallen nur die Netzwerkgebühren für Bitcoin-Transaktionen an, die du in Sparrow selbst festlegst.

Welche Sparrow-Version ist aktuell?

Version 2.5.5 vom 17.09.2026. Sie unterstützt unter anderem neuere Hardware-Wallets wie den Trezor Safe 7 und BitBox02-Multisig ab Firmware 9.19.0.

Welchen Skripttyp sollte ich in Sparrow wählen?

Für neue Wallets ist Native Segwit der übliche Standard. Taproot ist ebenfalls möglich, Nested Segwit und Legacy brauchst du meist nur, wenn du eine ältere Wallet mit diesen Adressen weiterführst.

Kann ich Sparrow ohne Hardware-Wallet nutzen?

Ja. Sparrow legt auch eine reine Software Wallet mit BIP39-Phrase aus 12 bis 24 Wörtern an. Für größere Beträge ist die Kombination mit einer Hardware-Wallet sicherer.

Läuft Sparrow Wallet auf dem Mac?

Ja, ab macOS 11 auf Apple Silicon und Intel. Dazu gibt es Versionen für Windows 10 und neuer sowie Linux (x86 und ARM64), aber keine Smartphone-App.

Kann ich mit Sparrow eine Watch-only-Wallet anlegen?

Ja. Du importierst nur den erweiterten öffentlichen Schlüssel (xpub) einer Wallet und siehst Guthaben und Eingänge, ohne dass Sparrow private Schlüssel auf dem Computer speichert. Zum Senden brauchst du weiterhin das Gerät oder die Wallet mit den privaten Schlüsseln.

Wie prüfe ich, ob mein Sparrow-Download echt ist?

Lade neben dem Installationspaket das Release-Manifest und dessen Signatur herunter, prüfe die Signatur mit GnuPG gegen den Schlüssel von Entwickler Craig Raw und vergleiche dann den Hash deiner Datei mit dem Manifest.

Sparrow Wallet Bewertung

Sicherheit & Vertrauen5,5niedrighoch
Benutzerfreundlichkeit6,5komplizierteinfach
Kompatibilität5,5begrenztumfangreich
Funktionen6,5eingeschränktumfangreich
Gebühren & Kosten9,0teuergünstig
Support5,0schwachhilfreich
Gesamtwertung6,2
6,2/10
Befriedigend

Für erfahrene Bitcoin-Nutzer eine der stärksten Desktop-Wallets: vollständig offen, mit eingebautem Tor, eigenem Node, Coin Control, Multisig und Unterstützung praktisch aller Hardware-Wallets. In unserer Gesamtwertung landet Sparrow trotzdem weit hinten, weil Smartphone-App, Coin-Auswahl, Support und Einsteigerfreundlichkeit fehlen – Kriterien, die für die meisten Leser zählen.

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