- Preis 129 €
- Trust Score B 79/100
- Coins Tausende
- Sicherheit Secure Element, Open Source
Hardware-Wallets unter 150 Euro
Sichere Hardware-Wallets müssen nicht teuer sein. Diese Geräte kosten höchstens 150 € – verglichen nach Sicherheit, Bedienung und Coins.
Unsere Empfehlungen
- Preis ab 59,90 US-$ zzgl. Steuern (2 Karten)
- Trust Score B 73/100
- Coins 14.100+
- Sicherheit Secure Element
Hardware-Wallets unter 150 € im Vergleich
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| Vergleichen | Sicherheit | Verbindung | Kaufen | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
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1 |
8,8/10 | B79/100 | 129 € | Tausende | SE Open Source | USB-C | Zum Shop | |
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2 |
8,7/10 | B79/100 | 59 € | Tausende | SE Open Source | USB-C | Zum Shop | |
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3 |
8,4/10 | B77/100 | 69,99 US-$ | unbegrenzt viele | SE | Bluetooth | Zum Shop | |
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4 |
8,4/10 | B73/100 | ab 59,90 US-$ | 14.100+ | SE | NFC | Zum Shop | |
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5 |
8,3/10 | C69/100 | 149 € | 1.500+ | SE Open Source | USB-C | Zum Shop | |
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6 |
8,1/10 | D47/100 | 99 € | 15.000+ | SE | USB-C, Bluetooth | Zum Shop | |
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7 |
8,1/10 | B75/100 | 49,99 US-$ | 10.000+ | SE Air-Gap | QR-Code | Zum Shop | |
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8 |
7,8/10 | C63/100 | 140 US-$ | 14.100+ | SE | NFC | Zum Shop | |
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9 |
7,5/10 | B76/100 | 99 US-$ | 18.000+ | SE | USB-C, NFC | Zum Shop | |
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10 |
7,3/10 | B79/100 | 25 € | 1.000+ | SE Open Source | NFC | Zum Shop | |
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11 |
7,2/10 | C63/100 | 149 € | 10.000+ | SE Air-Gap | QR-Code, microSD | Zum Shop | |
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12 |
7,2/10 | D45/100 | 59 € | 15.000+ | SE | USB-C | Zum Shop | |
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13 |
7,0/10 | C55/100 | 79 US-$ | 10.000+ | SE | USB-C, Bluetooth | Zum Shop | |
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14 |
7,0/10 | A85/100 | 149 US-$ | 5.500+ | SE Air-Gap | USB-C, QR-Code, microSD | Zum Shop | |
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15 |
6,9/10 | C61/100 | ab 135,95 € | Nur Bitcoin (plus Liquid) | Open Source Air-Gap | USB-C, Bluetooth, QR-Code, microSD | Zum Shop | |
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16 |
6,5/10 | D51/100 | 99 US-$ | 10.000+ | SE | NFC | Zum Shop |
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Preis = unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Trust Score: Vertrauenswürdigkeit von 0 bis 100, berechnet aus festen Kriterien.
So testen wir Wallets
Jede Wallet richten wir selbst ein und nutzen sie mit echten Beträgen. Die Gesamtwertung (0 bis 10) setzt sich aus sechs Kriterien zusammen; der Trust Score (0 bis 100) bewertet getrennt davon, wie vertrauenswürdig Gerät und Hersteller sind. Hardware- und Software-Wallets ranken wir getrennt.
Gesamtwertung
- Sicherheit & Vertrauen (26 %)
- Benutzerfreundlichkeit (20 %)
- Kompatibilität (18 %)
- Funktionen (18 %)
- Gebühren & Kosten (10 %)
- Support (9 %)
Trust Score
- Transparenz (20 Punkte)
- Geräteschutz (35)
- Backup-Optionen (15)
- Sicherheitshistorie (30)
Berechnet aus festen Kriterien – nie von Hand gesetzt.
Alle Kriterien, Gewichte und Regeln im Detail: unsere Testmethodik für Wallets →
Hardware-Wallets unter 150 Euro im Überblick
Das Wichtigste in Kürze
- Ein Hardware Wallet erzeugt und nutzt deine privaten Schlüssel offline, sie verlassen das Gerät nie.
- Für 25 bis 150 Euro bekommst du Geräte mit zertifiziertem Sicherheitschip, offenem Code oder beidem.
- Air-Gap-Modelle tauschen Transaktionen per QR-Code oder Speicherkarte aus statt über Kabel oder Funk.
- Wichtiger als der Preis sind Backup, Passphrase und ein Kauf direkt beim Hersteller.
- Der Preis sagt wenig über die Vertrauenswürdigkeit: Ein Gerät für 25 Euro erreicht bei uns 79 Punkte im Trust Score.
Hardware Wallet: wie das Gerät deine Schlüssel schützt
Ein Hardware Wallet ist ein kleiner Spezialrechner, der nur eine Aufgabe hat: deine privaten Schlüssel zu erzeugen, sicher zu speichern und damit Transaktionen zu unterschreiben. Deine Coins liegen dabei nicht im Gerät, sondern auf der Blockchain. Das Hardware Wallet beweist nur, dass du über sie verfügen darfst. Weil der Schlüssel den Chip nie verlässt, kann ihn auch Schadsoftware auf deinem Computer nicht auslesen.
Die App auf Rechner oder Handy dient nur als Anzeige und Bote. Sie kennt deinen Kontostand und baut Überweisungen zusammen, darf sie aber nicht freigeben. Diese Freigabe passiert ausschließlich auf der Hardware Wallet selbst.
So läuft eine Überweisung mit Hardware Wallet
-
Auftrag in der App
Du gibst Empfängeradresse und Betrag in der Begleit-App ein, sie erstellt eine noch ungültige Transaktion.
-
Prüfen auf dem Gerät
Das Hardware Wallet zeigt Adresse und Betrag auf seinem eigenen Display an.
-
Bestätigen
Erst nach deinem Druck auf die Taste oder den Touchscreen unterschreibt der Chip intern.
-
Senden
Die App erhält nur die fertige Unterschrift und schickt die Transaktion ins Netzwerk.
Was ein Hardware Wallet nicht verhindert
Die Wallet schützt den Schlüssel, nicht deine Entscheidungen. Bestätigst du eine manipulierte Empfängeradresse, ohne sie auf dem Display abzugleichen, ist das Geld weg. Gefährlicher als jeder Hackerangriff ist meist ein Betrüger, der dich zur Eingabe deiner Wiederherstellungswörter überredet. Kein Hersteller und kein Support fragt jemals danach.
Secure Element oder Open Source: zwei Sicherheitsansätze
Hersteller schützen den Schlüssel auf zwei Wegen, die sich gut ergänzen, aber selten vollständig zusammenkommen. Ein Secure Element ist ein zertifizierter Sicherheitschip, wie er in Bankkarten steckt. Er soll den Schlüssel auch dann bewahren, wenn jemand das Gerät stiehlt und im Labor angreift. Die Prüfstufe nach Common Criteria lautet bei den Geräten im Vergleich meist EAL5+ oder EAL6+.
Offener Quellcode verfolgt ein anderes Ziel: Jeder kann prüfen, ob die Software tut, was sie verspricht, und ob es Hintertüren gibt. Der Haken ist, dass viele Chiphersteller Geheimhaltungsverträge verlangen. Cypherock erklärt in seiner Dokumentation offen, dass der Code für den EAL6+-Chip der X1-Karten deshalb nicht veröffentlicht werden kann.
Zwei Wege zur Sicherheit
| Merkmal | Secure Element | Open Source |
|---|---|---|
| Schützt vor | Laborangriff | Hintertüren |
| Prüfbar durch | Zertifizierer | jeden |
| Schwachpunkt | Code oft geheim | Chip angreifbar |
| Beispiel | Tangem, Ledger | BitBox02, Jade |
Geräte, die beides verbinden
Einige Hersteller kombinieren die Ansätze. Trezor veröffentlicht die Firmware der Safe-Modelle und nutzt zusätzlich den Chip OPTIGA Trust M mit EAL6+, für den keine Geheimhaltung nötig ist. Die BitBox02 aus der Schweiz arbeitet mit zwei Chips und reproduzierbaren Builds, sodass jeder die veröffentlichte Firmware aus dem Quellcode nachbauen kann. Bei der Satochip ist das Programm auf der Karte quelloffen, nur das Betriebssystem des Chipherstellers bleibt geschlossen.
Die Blockstream Jade Plus geht einen dritten Weg. Sie verzichtet auf ein klassisches Secure Element und nutzt ein quelloffenes „Blind Oracle“, einen Server, der beim Entsperren mitwirkt, ohne deinen Schlüssel zu kennen. Bei Ledger dagegen sind Betriebssystem und Code des Sicherheitschips geschlossen, nur App und Coin-Anwendungen sind offen.
Kabel, Funk oder Air-Gap: wie das Gerät kommuniziert
Jede Verbindung zum Computer ist eine mögliche Angriffsfläche, bringt aber auch Komfort. Die meisten Hardware Wallets unter 150 Euro hängen per USB-C am Rechner. Bluetooth haben etwa Ledger Nano X und SafePal X1, damit du am Handy ohne Kabel signierst. Tangem setzt auf NFC: Du hältst die Karte an dein Smartphone.
Air-Gap-Geräte gehen am weitesten. Die SafePal S1 hat laut Hersteller weder Bluetooth noch WLAN oder NFC und tauscht Transaktionen nur über QR-Codes mit dem Handy aus. Keystone 3 Pro und ELLIPAL Titan 2.0 arbeiten ebenso mit QR-Codes und zusätzlich mit microSD-Karten.
Warum ein eigenes Display zählt
Ein Display an der Wallet ist deine letzte Kontrolle: Nur dort siehst du die Adresse, die der Chip tatsächlich unterschreibt. Tangem, Satochip und Arculus haben kein eigenes Display, die Anzeige übernimmt die App auf dem Handy. Das ist bequem, verlagert die Kontrolle aber auf das Smartphone. Für größere Summen ist ein Gerät mit eigenem Bildschirm die vorsichtigere Wahl.
Seed, Passphrase und Backup richtig nutzen
Beim Einrichten erzeugt die Hardware Wallet eine Wiederherstellungsphrase aus 12 bis 24 Wörtern nach dem Standard BIP39. Mit ihr stellst du deine Coins auf jedem kompatiblen Gerät wieder her, auch wenn das Original verloren geht. Wer die Wörter kennt, braucht weder dein Gerät noch deine PIN. Wie du die Phrase sicher aufbewahrst, zeigt unser Ratgeber zur Seed-Phrase-Sicherheit.
Die Passphrase als 25. Wort
Fast alle Wallets im Vergleich unterstützen eine zusätzliche Passphrase. Sie wird mit den Wiederherstellungswörtern verrechnet, und jede Passphrase führt laut BIP39 zu einer eigenen, gültigen Wallet. Findet jemand deine Wörter, sieht er ohne Passphrase nur eine leere oder kleine Wallet. Vergisst du die Passphrase allerdings, kommst du selbst nicht mehr an deine Coins, denn niemand kann sie zurücksetzen.
Backups ohne Wörterliste
Einige Hersteller ersetzen die klassische Wörterliste. Tangem liefert ein Set aus Karten mit demselben Schlüssel, die Seed-Phrase ist nur optional. Cypherock verteilt den Schlüssel auf mehrere Karten, und Trezor bietet ein Backup in mehreren Teilen nach dem Standard SLIP39. Ledger verkauft mit Ledger Recover ein Cloud-Backup gegen Identitätsnachweis, das du bewusst wählen oder ablehnen solltest.
Preis und Leistung: was du bis 150 Euro bekommst
Zwischen der günstigsten und der teuersten Hardware Wallet dieser Seite liegt der Faktor sechs. Teurere Modelle wie Ledger Flex oder Trezor Safe 7 findest du in unserem Gesamtvergleich, für die reine Verwahrung brauchst du sie aber nicht. Der Aufpreis kauft dir vor allem Bedienkomfort, ein größeres Display und Extras wie Akku oder Kamera, nicht automatisch mehr Sicherheit. Die Preise sind unverbindliche Empfehlungen der Hersteller, Dollarpreise kommen teils zuzüglich Steuern und Zoll.
Bis 60 Euro: solide Grundausstattung
Die Satochip ist mit 25 Euro das günstigste Hardware Wallet im Vergleich, eine quelloffene Chipkarte ohne Display für NFC oder Kartenleser. Für 59 Euro bekommst du die Trezor Safe 3 mit Tasten, kleinem Bildschirm, offenem Code und Secure Element. Die SafePal S1 kostet 49,99 US-Dollar und bietet dafür bereits Air-Gap per QR-Code. Tangem startet bei 59,90 US-Dollar für ein Set aus zwei Karten.
60 bis 100 Euro: Funk und Extras
In dieser Klasse kommen Bluetooth, Fingerabdruck oder besondere Backup-Konzepte dazu. Die SafePal X1 nutzt Bluetooth, die DCENT Biometric Wallet setzt, wie der Name sagt, auf biometrisches Entsperren. Cypherock X1 verteilt den Schlüssel auf mehrere Karten, und die Ledger Nano X verbindet sich per Bluetooth mit dem Handy.
100 bis 150 Euro: großer Bildschirm und Air-Gap-Komfort
Oben in der Preisspanne findest du Touchscreens und Kameras. Die Trezor Safe 5 hat ein Farbdisplay mit Touchbedienung und führt unsere Wertung mit 8,8 von 10 an. Keystone 3 Pro und ELLIPAL Titan 2.0 bieten 4-Zoll-Touchscreens samt QR-Kamera, die BitBox02 setzt auf Schweizer Fertigung und vollständig offenen Code.
Lohnt der Aufpreis? Trezor Safe 3 gegen Safe 5
| Merkmal | Trezor Safe 3 | Trezor Safe 5 |
|---|---|---|
| Wertung | ||
| 8,7/10 | 8,8/10 (besser) | |
| Trust Score | ||
| B 79/100 | B 79/100 | |
| Preis | ||
| 59 € | 129 € | |
| Coins | ||
| Tausende | Tausende | |
| Sicherheit | ||
| Secure Element, Open Source | Secure Element, Open Source | |
Kauf nur beim Hersteller: Fälschungen und Lieferkette
Ein Hardware Wallet ist nur so vertrauenswürdig wie der Weg, auf dem es zu dir kommt. Ein manipuliertes Gerät kann dir eine vorbereitete Wiederherstellungsphrase unterschieben oder Schlüssel nach außen geben. Trezor rät deshalb ausdrücklich, nur im offiziellen Shop oder bei einem offiziellen Händler zu kaufen. Gebrauchte Geräte von Marktplätzen sind tabu, auch wenn sie günstiger sind.
Viele Hersteller lassen die Echtheit beim ersten Anschließen prüfen. Trezor gleicht die Firmware mit einer Liste echter Versionen ab und nutzt bei den Safe-Modellen zusätzlich den Sicherheitschip, um Fälschungen zu erkennen. Schlägt die Prüfung fehl, solltest du das Gerät sofort beiseitelegen und den Support kontaktieren.
Nach dem Auspacken prüfen
- Verpackung und Siegel unbeschädigt, Gerät nur vom Hersteller oder offiziellen Händler
- Echtheitsprüfung in der offiziellen App bestanden
- Gerät erzeugt die Wiederherstellungswörter selbst beim ersten Start
- Liegt eine fertig ausgefüllte Wörterliste bei, ist das Gerät manipuliert
- Wörter nie abfotografieren, in eine App tippen oder online speichern
- Testüberweisung mit kleinem Betrag, dann Wiederherstellung einmal üben
Wie ernst die letzte Regel ist, zeigte im September 2026 ein Vorfall bei DCENT. Betroffen waren Adressen, deren Wiederherstellungsphrase jemals in die Software-Wallet der DCENT-App eingegeben worden war, auch importierte Phrasen von Hardware-Geräten. Die Hardware selbst war laut Hersteller nicht betroffen.
Was unser Trust Score bei günstigen Geräten zeigt
Unser Trust Score bewertet Transparenz, Geräteschutz, Backup-Optionen und die Sicherheitshistorie eines Herstellers, unabhängig vom Preis. Das Ergebnis überrascht: Den höchsten Wert im Feld hat die Keystone 3 Pro mit 85 Punkten, die günstige Satochip kommt wie beide Trezor-Modelle auf 79. Die Ledger-Modelle liegen dagegen nur bei 45 und 47 Punkten.
Ausschlaggebend bei Ledger sind der geschlossene Code des Sicherheitschips und mehrere gemeldete Sicherheitsvorfälle beim Hersteller. Der Score bewertet vor allem das Vertrauen in den Hersteller: Bei geschlossenem Code musst du dem Unternehmen mehr glauben als bei offenen Konkurrenten. Die Tabelle oben lässt sich nach Trust Score sortieren, so siehst du die Unterschiede auf einen Blick.
Bitcoin-only oder Multi-Coin?
Hältst du ausschließlich Bitcoin, lohnt ein Blick auf Ausgaben, die nur Bitcoin unterstützen. Weniger Funktionen bedeuten weniger Code, dem du vertrauen musst. Die Jade Plus ist von Haus aus auf Bitcoin und Liquid beschränkt, für Trezor Safe 3, BitBox02 und Keystone 3 Pro gibt es eigene Bitcoin-only-Varianten oder Firmware.
Willst du dagegen Ether, Solana oder Token verwalten, brauchst du eine Multi-Coin-Wallet. Die Hersteller nennen dafür Tausende unterstützte Coins. Prüfe vor dem Kauf trotzdem, ob dein Netzwerk wirklich dabei ist.
Hardware Wallet oder App: wo die Grenze liegt
Für kleine Beträge und häufige Zahlungen reicht vielen eine kostenlose App auf dem Handy. Sobald dein Bestand mehr wert ist als der Preis einer Hardware Wallet, rechnet sich die Anschaffung schnell. Viele kombinieren beides: die Hardware Wallet für Ersparnisse, eine Wallet-App für den Alltag. Einen Überblick über Apps und Geräte zusammen findest du im Vergleich aller Krypto-Wallets.
Kaufst du deine ersten Coins gerade erst, beginnst du bei einer regulierten Börse und überträgst den Bestand danach auf dein Gerät. Passende Plattformen zeigt unser Ratgeber zu Krypto-Börsen für Anfänger.
Fazit: welches Hardware Wallet zu wem passt
Suchst du den besten Einstieg, passt die Trezor Safe 3 für 59 Euro: offener Code, Secure Element und 8,7 von 10 Punkten. Willst du mehr Bedienkomfort, ist die Trezor Safe 5 mit Touchscreen der Testsieger.
Nutzt du fast nur das Smartphone, passt die Tangem Wallet mit NFC-Karten und Backup ohne Wörterliste. Ist dir maximale Trennung vom Internet wichtig, sind SafePal S1 oder Keystone 3 Pro mit Air-Gap die passende Wahl.
Hältst du nur Bitcoin und legst Wert auf offenen Code, passen die BitBox02 oder die Jade Plus. Für ein zweites Gerät als Reserve genügt oft auch die Satochip für 25 Euro.
Häufige Fragen: Hardware-Wallets unter 150 Euro
Reicht eine günstige Hardware-Wallet?
Ja, wenn sie die Schlüssel offline hält und ein sicheres Backup unterstützt. Teurere Modelle bieten vor allem mehr Komfort.
Was passiert, wenn mein Hardware Wallet kaputtgeht oder verloren geht?
Deine Coins sind nicht verloren, denn sie liegen auf der Blockchain und nicht im Gerät. Mit deiner Wiederherstellungsphrase und gegebenenfalls der Passphrase stellst du den Zugang auf einem neuen Gerät wieder her. Ohne diese Wörter gibt es dagegen keinen Weg zurück.
Kann ich meine Wörter von einem Hersteller auf ein Gerät eines anderen Herstellers übertragen?
Bei Phrasen nach dem verbreiteten Standard BIP39 klappt das in der Regel, weil viele Geräte ihn unterstützen. Mehrteilige Backups nach SLIP39 oder herstellereigene Kartensysteme lassen sich dagegen nur auf passenden Geräten nutzen. Prüfe das am besten, bevor du ein Gerät wechselst.
Brauche ich für jede Kryptowährung ein eigenes Gerät?
Nein, Multi-Coin-Geräte verwalten viele Netzwerke mit einer einzigen Phrase. Nur Bitcoin-only-Modelle sind bewusst auf Bitcoin beschränkt. Welche Coins ein Gerät unterstützt, zeigt dir die Coin-Liste des Herstellers.
Muss ich die Firmware meines Geräts aktualisieren?
Ja, Updates schließen bekannte Sicherheitslücken und bringen Unterstützung für neue Coins. Installiere sie nur über die offizielle App des Herstellers und nie über Links aus E-Mails. Halte vor größeren Updates deine Wiederherstellungsphrase bereit.
Ist ein Gerät ohne eigenes Display unsicher?
Unsicher ist es nicht, der Schlüssel bleibt auch bei Karten wie Tangem oder Satochip im Chip. Die Kontrolle der Empfängeradresse übernimmt aber das Smartphone, das selbst angreifbar sein kann. Für große Beträge bietet ein Gerät mit Bildschirm deshalb eine zusätzliche Prüfstufe.
Darf ich ein gebrauchtes oder geschenktes Gerät verwenden?
Davon raten wir ab, denn du kannst nicht sicher wissen, ob jemand das Gerät verändert hat. Willst du es trotzdem nutzen, setze es vollständig zurück und lass es eine neue Wiederherstellungsphrase erzeugen. Eine mitgelieferte, bereits ausgefüllte Wörterliste ist immer ein Warnzeichen.
