Hardware-Wallet

Satochip im Test

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

Open-Source-Smartcard aus Belgien für 25 €: Satochip speichert die Schlüssel auf einem EAL6+-Chip im Kreditkartenformat und signiert per NFC oder Kartenleser mit Sparrow, Electrum und Co.

25 € günstig beim Hersteller, Stand 10.10.2026
Bei Satochip kaufen
Satochip

Satochip: Das Wichtigste in Kürze

Die Satochip Hardware Wallet ist eine Smart Card im Kreditkartenformat, die deine Bitcoin- und Ethereum-Schlüssel für 25 € auf einem EAL6+-Chip speichert. Sie eignet sich für preisbewusste Einsteiger und Bitcoin-Nutzer, die ohnehin mit Sparrow oder Electrum arbeiten und eine robuste Karte ohne Akku wollen. Wichtig ist der Test, weil die Karte kein Display hat, die Seed Phrase am Computer oder Smartphone entsteht und keine unabhängigen Audits veröffentlicht sind. Wir zeigen dir Sicherheit, Einrichtung, Software und wann sich ein Gerät mit Display mehr lohnt.

Secure Element
Ja, zertifiziert
Open Source
Vollständig
Verbindung
NFC
Coins & Token
1.000+
Bedienung
Kein Display (Karte/App)
App
Sparrow, Electrum oder Bitcoin Keeper
Staking
nicht möglich

Unser Test: Satochip

Satochip ist keine Hardware-Wallet im klassischen Sinn, sondern eine Chipkarte im Kreditkartenformat. Auf ihrem Sicherheitschip läuft ein quelloffenes JavaCard-Applet, das die privaten Schlüssel speichert und Transaktionen signiert. Hinter dem Projekt steht die Satochip S.R.L. aus Belgien. Mit 25 € ist Satochip die günstigste Hardware-Lösung in unserem Vergleich. Im Satochip Test zeigen wir, was die Karte kann und welche Kompromisse der Preis bedeutet.

Satochip: Smartcard statt Gerät

Die Karte hat weder Akku noch Display noch Tasten. Strom und Daten bekommt sie über NFC vom Smartphone oder über einen separaten Chipkartenleser am Computer. Der Chip ist laut Hersteller nach EAL6+ zertifiziert; das Wallet-Applet und die Client-Software sind unter AGPL-3.0 offen, das JavaCard-Betriebssystem des Chipherstellers dagegen nicht.

Wo die Seed-Phrase entsteht

Ein wichtiger Unterschied zu Geräten wie Trezor oder Ledger: Die Seed-Phrase wird bei Satochip nicht auf der Karte selbst erzeugt, sondern in der Client-Software auf Computer oder Smartphone erzeugt oder eingegeben und dann auf die Karte importiert. In diesem Moment ist sie auf einem internetfähigen Gerät sichtbar. Wer das vermeiden will, richtet die Karte auf einem Rechner ohne Netzverbindung ein. Nach dem Import lassen sich die Wörter nicht mehr von der Karte auslesen.

Kein Display

Weil die Karte kein Display hat, prüfst du Empfänger und Betrag nur in der Software auf Computer oder Smartphone. Ist dieses Gerät kompromittiert, kann die Karte eine manipulierte Adresse nicht erkennen. Für kleinere Beträge und als günstiger Einstieg ist das vertretbar, für große Summen ein klarer Nachteil gegenüber Geräten mit eigenem Bildschirm.

Software und Coins

Eine einheitliche Hersteller-App gibt es nicht. Satochip arbeitet mit Sparrow, Electrum, Bitcoin Keeper, dem eigenen Tool Uniblow und Satochip-Connect zusammen; laut Hersteller werden über 1.000 Coins und Token unterstützt. Mobil funktioniert die Nutzung vor allem auf dem iPhone. Unabhängige Prüfberichte hat Satochip nicht veröffentlicht.

Unser Fazit: Satochip ist eine clevere, extrem günstige Lösung für Bastler und Bitcoin-Nutzer, die Sparrow oder Electrum ohnehin verwenden. Wer Transaktionen auf einem eigenen Display prüfen und die Seed-Phrase komplett offline erzeugen will, sollte mehr Geld in ein klassisches Gerät investieren.

Satochip Hardware Wallet im Alltag: Signieren per NFC oder Card Reader

Im Alltag funktioniert die Satochip Hardware Wallet wie eine Bankkarte mit Chip: Du legst die Smart Card an dein Smartphone oder steckst sie in einen Card Reader am Computer, gibst die PIN ein und bestätigst die Transaktion in der Software. Signiert wird direkt auf dem Chip der Satochip – der private Schlüssel verlässt die Karte dabei nicht und lässt sich laut Hersteller auch nicht auslesen. Die PIN hat 4 bis 16 Zeichen; nach mehreren Fehleingaben sperrt die Karte. Optional prüft eine zweite mobile App als Zwei-Faktor-Freigabe jede Transaktion, bevor die Satochip sie signiert. Technisch folgt die Karte den Standards BIP32 und BIP39, deine Seed Phrase lässt sich also mit jeder kompatiblen Wallet wiederherstellen. Laut Hersteller ist die Karte wasser- und stoßfest.

Satochip, Satodime und Seedkeeper: die Crypto Cards im Überblick

Satochip verkauft neben der Hardware Wallet zwei weitere Smart Cards zum gleichen Preis von 25 €. Satodime ist eine verschenkbare Crypto Card für die Kaltlagerung: Auf ihr lassen sich bis zu drei Tresore („Vaults“) mit eigenen privaten Schlüsseln anlegen, etwa für Bitcoin, Ethereum, ERC-20-Token, Litecoin, Bitcoin Cash oder Polygon. Solange ein Vault versiegelt ist, bleibt der Schlüssel im Chip; erst beim Entsiegeln lässt er sich exportieren und in eine Software-Wallet übertragen. Die Satodime braucht dafür eine Companion App für iOS, Android, Windows, macOS oder Linux. Seedkeeper dagegen ist eine Data-Storage-Karte für bis zu 50 Geheimnisse wie Seed Phrases und Passwörter, geschützt per PIN. Wer seine Satochip-Seed nicht nur auf Papier sichern will, kann sie so auf einer zweiten Karte ablegen.

Unterstützte Netzwerke und Software für die Satochip

Laut Produktseite unterstützt die Satochip Bitcoin, Litecoin, Ethereum und ERC-20-Token sowie Token auf EVM-kompatiblen Netzwerken; insgesamt nennt der Hersteller über 1.000 Kryptowährungen. Für Bitcoin sind Sparrow und Electrum die bewährten Desktop-Clients, für Ethereum und andere EVM-Netze das Tool Uniblow sowie Satochip-Connect, die per WalletConnect auch Web3-Anwendungen und DeFi-Dienste anbinden. Weil das Applet in Java für JavaCard geschrieben und unter AGPL-3.0 Open Source ist, kann jeder den Code auf GitHub prüfen. Ein eigener USB-Anschluss fehlt; am Computer brauchst du einen Card Reader, den Satochip für 19,99 € anbietet.

Satochip Hardware Wallet oder klassische Hardware Wallet mit Display?

Eine klassische Hardware Wallet wie Trezor oder Ledger ist ein eigenes Gerät mit Bildschirm, Tasten und meist USB-Anschluss. Die Satochip Hardware Wallet reduziert das auf eine Smart Card: Chip, Antenne, sonst nichts. Für Bitcoin-Nutzer, die mit Sparrow oder Electrum arbeiten, reicht das oft aus, denn die Software zeigt Adresse und Betrag an, und die Card signiert nur. Der Preis von 25 € für die Hardware Wallet liegt weit unter dem vieler Geräte mit Display. Wer dagegen häufig größere Bitcoin- oder Ethereum-Beträge bewegt, profitiert vom eigenen Bildschirm einer Hardware Wallet, auf dem sich der Empfänger unabhängig vom Computer prüfen lässt. Eine sinnvolle Kombination: die Satochip als günstige Smart Card für den Alltag, eine Hardware Wallet mit Display für die langfristige Bitcoin-Reserve.

Ethereum und EVM-Blockchains mit der Satochip nutzen

  1. Uniblow auf dem Computer installieren oder Satochip-Connect auf dem Smartphone öffnen.
  2. Die Satochip Card per Card Reader oder NFC verbinden und mit der PIN entsperren.
  3. Die gewünschte EVM-Blockchain wählen, etwa Ethereum oder ein kompatibles Netzwerk, und die Adresse ablesen.
  4. Für dApps eine WalletConnect-Verbindung aufbauen und jede Signatur auf der Card bestätigen.
  5. Die Seed Phrase nach BIP-39 vorher offline sichern – sie gilt für Bitcoin und Ethereum gleichermaßen, weil die Schlüssel nach BIP-32 aus derselben Wurzel abgeleitet werden.

Weil die Card kein Display hat, solltest du bei Ethereum-Transaktionen besonders genau prüfen, welchen Vertrag du freigibst. Unbegrenzte Token-Freigaben an unbekannte Adressen sind auch mit einer Hardware Wallet ein Risiko.

Data Storage auf Karte: wann sich Seedkeeper und Satodime ergänzen

Die drei Smart Cards von Satochip lassen sich kombinieren. Die Satochip Hardware Wallet signiert laufende Transaktionen, die Satodime dient als verschenkbare Crypto Card mit bis zu drei Vaults, und der Seedkeeper übernimmt das Data Storage für Seed Phrases und Passwörter. Für Satodime und Seedkeeper gibt es jeweils eine eigene Companion App; die Seedkeeper-Software läuft laut Hersteller auch offline. Alle drei Cards nutzen denselben Chip-Ansatz mit JavaCard-Applets, die in Java geschrieben und quelloffen sind.

Smart Card mit Mobile App: Satochip auf Android und iPhone

Unterwegs nutzt du die Satochip über NFC mit einer Mobile App. Für das iPhone gibt es seit dem 29.08.2026 Satochip-Connect, eine eigene Android-Version davon fanden wir bei Google Play nicht. Für Bitcoin auf dem Smartphone bietet sich Bitcoin Keeper als Wallet an, das die Card als Signiergerät einbindet. Wer Android nutzt und Ethereum oder andere EVM-Blockchains verwalten will, ist daher eher am Computer mit Uniblow unterwegs. Die Companion App der Satodime läuft dagegen laut Hersteller auf iOS und Android. Für eine reine Bitcoin Wallet auf dem Desktop bleibt Sparrow die bequemste Wahl; dort zeigt die Wallet den kompletten Bitcoin-Verlauf, während die Karte nur unterschreibt. Weil alle Schlüssel aus derselben Seed Phrase stammen, deckt eine einzige Karte Bitcoin und EVM-Token gemeinsam ab.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Kaufe Satochip nur beim Hersteller oder einem offiziellen Händler, richte das Gerät selbst ein und schreibe die Wiederherstellungsphrase offline auf.

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Wie sicher ist Satochip?

B
Trust Score 79/100
Gut
Transparenz20/20
Quellcode vollständig einsehbar
Geräteschutz21/35
zertifiziertes Secure Element, keine unabhängige Prüfung, Funkverbindung
Backup-Optionen8/15
Passphrase
Sicherheitshistorie30/30
keine relevanten Vorfälle in 5 Jahren

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

Secure ElementEAL6+-zertifizierter Chip (JavaCard)
Open SourceVollständig Open Source – Wallet-Applet auf der Karte und Client-Software offen (AGPL-3.0, GitHub Toporin); JavaCard-Betriebssystem des Chipherstellers geschlossen
BackupPassphrase (25. Wort)
VerbindungNFC
Prüfungen & Zertifikate
  • keine veröffentlichten Audits

Sicherheitsvorfälle

Uns sind keine Sicherheitsvorfälle bekannt, bei denen Geräte, Schlüssel oder Kundendaten betroffen waren.

Welche Kryptowährungen unterstützt Satochip?

Laut Hersteller 1.000+ Coins und Token – direkt in „Sparrow, Electrum oder Bitcoin Keeper“ oder über angebundene Wallets. Aus unserem Kryptowährungs-Vergleich:

Hardware und Verarbeitung

DisplayKein Display
AkkuKein Akku
MaßeKreditkartenformat
Erschienen2018
BedienungKein Display (Karte/App)
AnschlüsseNFC
LieferumfangSatochip-Karte, (Kartenleser separat für 19,99 € im Satochip-Shop)

App und Funktionen

Sparrow, Electrum oder Bitcoin Keeper für iOS, Android, Windows, macOS, Linux.

Krypto-Kauf mit EuroNein
Krypto verkaufenNein
Tauschen (DEX-Swaps)Nein
Anbindung an BörsenNein
StakingNein
DeFi/dApps (WalletConnect)Ja
Interner dApp-BrowserNein
Cross-Chain & BridgesNein
NFTsJa
Eigene Token hinzufügennicht veröffentlicht
Automatische Coin-Erkennungnicht veröffentlicht
Datenexport für die Steuernicht veröffentlicht
Mehrere KontenJa
Adressbuchnicht veröffentlicht
Privatsphäre-Funktionen (z. B. Coin Control, Tor)nicht veröffentlicht
Multisignicht veröffentlicht
Hardware-Wallet anbindennicht veröffentlicht
Passwort-Manager / FIDO2Nein

Satochip einrichten

  1. Software installieren

    Einen kompatiblen Client laden, z. B. Sparrow Wallet (ab Version 1.8.0) oder Electrum.

  2. Karte verbinden

    Die Karte in einen Chipkartenleser stecken oder auf einen NFC-Leser legen und in Sparrow unter „Connect Hardware Wallet“ scannen.

  3. PIN festlegen

    Eine PIN mit 4 bis 16 Zeichen wählen, wiederholen und die Karte initialisieren.

  4. Seedphrase erzeugen oder importieren

    Eine bestehende Seedphrase eingeben oder mit „Generate New“ eine neue erzeugen und auf die Karte importieren.

  5. Seedphrase sichern

    Die Wörter sofort sicher notieren – sie werden nur dieses eine Mal angezeigt und lassen sich danach nicht mehr von der Karte auslesen.

Sicher kaufen: Kaufe Hardware-Wallets nur beim Hersteller oder bei autorisierten Händlern, nie gebraucht oder auf Marktplätzen. Liegt dem Gerät schon eine ausgefüllte Wiederherstellungsphrase bei, ist es manipuliert – nicht benutzen.
Die Seed Phrase ist dein Schlüssel. Bei Satochip entsteht sie in der Wallet-Software auf Computer oder Smartphone – erzeuge sie möglichst auf einem sauberen Gerät, schreibe sie offline auf, bewahre sie getrennt von der Karte auf und gib sie niemals ein, wenn dich jemand per Mail, Telefon oder Website dazu auffordert – kein Hersteller fragt danach.

Vorschau: Satochip in Bildern

Vor- und Nachteile von Satochip

Was uns gefällt

  • Sehr günstig (25 €)
  • EAL6+-zertifizierter Chip laut Hersteller
  • Applet vollständig Open Source (AGPL-3.0)
  • Kein Akku, robust und im Kreditkartenformat
  • Unterstützt von Sparrow, Electrum und Keeper

Was uns nicht gefällt

  • Kein Display – Adressen nur am Computer/Smartphone prüfbar
  • Seedphrase wird im Client auf Computer oder Smartphone erzeugt/eingegeben
  • Für USB braucht es einen separaten Kartenleser
  • Keine eigene, einheitliche App; mobil vor allem iOS
  • Keine unabhängigen Audits veröffentlicht

Ist Satochip die richtige Wallet für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • für sehr wenig Geld eine Hardware-Lösung mit zertifiziertem Chip willst
  • bereits mit Sparrow oder Electrum arbeitest
  • eine robuste Karte ohne Akku bevorzugst

Passt eher nicht, wenn du …

  • Transaktionen auf einem eigenen Display prüfen willst
  • die Seed-Phrase ausschließlich auf dem Gerät erzeugen lassen möchtest
  • eine einfache Hersteller-App mit allen Funktionen suchst

Erfahrungen anderer Nutzer

Trustpilot
4,3/5
ca. 17 Bewertungen

Stand 06.10.2026.

Hilfsbereiter Hersteller-Support

Für die Smartcard selbst gibt es keine App-Bewertungen. Auf Trustpilot loben mehrere Kunden des Herstellers den schnellen, aufmerksamen Support.

Offener, transparenter Ansatz

Mehrere Rezensenten schätzen, dass die Produkte quelloffen sind und mit Bitcoin-Werkzeugen wie Sparrow zusammenarbeiten.

Solide Hardware

Mehrere Bewertungen loben die Qualität der Karten (Satochip und Seedkeeper) als verlässliche Aufbewahrung.

Kundenservice von Satochip

  • FAQ / Hilfe-Center
  • nicht bestätigt: Live-Chat (nicht bestätigt)
  • E-Mail / Kontaktformular
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)

Das Unternehmen hinter Satochip

UnternehmenSatochip S.R.L.
SitzBelgien
Gegründet2021
GeschäftsführungBaudouin Collard (Gründer); Bastien Taquet (Mitgründer)
Websitesatochip.io

Herausgeber ist die Satochip S.R.L. aus Belgien; Applet und Client-Software veröffentlicht das Projekt unter AGPL-3.0 auf GitHub.

Satochip im Vergleich mit anderen Wallets

Die stärkste Konkurrenz

Satochip Trezor Safe 5 Trezor Safe 3 OneKey Pro
Gesamtwertung 7,3/10 8,8/10 8,7/10 8,4/10
Trust Score B (79) B (79) B (79) A+ (92)
Preis 25 € 129 € 59 € 278 US-$ (regulär 299 US-$)
Bedienung Kein Display (Karte/App) Touchscreen Tasten Touchscreen
Display Kein Display 1,54 Zoll, Farb-Touchscreen (240 × 240 px) 0,96 Zoll, monochromes OLED (128 × 64 px) 3,5 Zoll IPS-Farb-Touchscreen, 480 × 800 Pixel, gehärtetes Glas
Verbindung NFC USB-C USB-C USB-C, Bluetooth, NFC, QR-Code (Air-Gap)
Open Source Vollständig Vollständig Vollständig Vollständig
Coins & Token 1.000+ Tausende Tausende 30.000+

So haben wir Satochip bewertet

Jede Wallet prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus überprüfbaren Sicherheitsfakten berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Sicherheit & Vertrauen 26,25 % Secure Element und Zertifizierungen, offener Quellcode, unabhängige Prüfungen, Backup-Optionen und die Sicherheitsvorfälle des Herstellers. 8,0
Benutzerfreundlichkeit 20,00 % Einrichtung, Bedienung am Gerät und in der App, Verständlichkeit der Bestätigungen, Nutzung unterwegs. 6,5
Kompatibilität 17,50 % Unterstützte Blockchains und Coins, Plattformen, Anbindung an andere Wallets und Browser-Erweiterungen. 9,0
Funktionen 17,50 % Kaufen, Tauschen, Staking, DeFi und NFTs, Multisig, Steuer-Export und weitere Funktionen der App. 5,5
Gebühren & Kosten 10,00 % Anschaffungspreis, Folgekosten (z. B. Abos, Gebühren in der App) und Preis-Leistung im Vergleich. 9,5
Support 8,75 % Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon, deutschsprachiger Service und Qualität der Antworten. 5,0

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Häufige Fragen zu Satochip

Ist Satochip sicher?

Der Chip ist laut Hersteller nach EAL6+ zertifiziert, das Applet offen, und die Wörter lassen sich nach dem Import nicht mehr auslesen. Schwachpunkte sind das fehlende Display und die Erzeugung der Seed-Phrase auf Computer oder Smartphone. Unabhängige Audits sind nicht veröffentlicht.

Was kostet Satochip?

Die Karte kostet beim Hersteller 25 €. Für die Nutzung am Computer brauchst du zusätzlich einen Chipkartenleser oder NFC-Leser.

Welche Software funktioniert mit Satochip?

Unter anderem Sparrow (ab Version 1.8.0), Electrum, Bitcoin Keeper, Uniblow und Satochip-Connect.

Kann ich Satochip mit dem Smartphone nutzen?

Ja, per NFC – laut Hersteller vor allem mit dem iPhone. Die Karte wird an das Smartphone gehalten, um Transaktionen zu signieren.

Hat Satochip einen Akku?

Nein. Die Karte bekommt Strom über NFC oder den Kartenleser und ist deshalb wartungsfrei.

Was ist der Unterschied zwischen Satochip und Satodime?

Satochip ist eine Hardware Wallet zum laufenden Signieren von Transaktionen. Satodime ist eine verschenkbare Crypto Card mit bis zu drei versiegelten Vaults, deren Schlüssel erst beim Entsiegeln exportiert werden. Beide kosten beim Hersteller 25 €.

Kann ich die Seed Phrase der Satochip wiederherstellen?

Ja. Die Karte folgt den Standards BIP32 und BIP39; mit deiner notierten Seed Phrase stellst du die Wallet auf einer neuen Satochip oder in einer anderen kompatiblen Wallet wieder her.

Ist die Satochip eine echte Hardware Wallet?

Ja, im Sinne der Schlüsselverwahrung: Die privaten Schlüssel liegen auf einem zertifizierten Chip und verlassen ihn beim Signieren nicht. Anders als eine Hardware Wallet mit Display zeigt die Smart Card aber keine Adressen oder Beträge an; das übernimmt die Software.

Satochip Bewertung

Sicherheit & Vertrauen8,0niedrighoch
Benutzerfreundlichkeit6,5komplizierteinfach
Kompatibilität9,0begrenztumfangreich
Funktionen5,5eingeschränktumfangreich
Gebühren & Kosten9,5teuergünstig
Support5,0schwachhilfreich
Gesamtwertung7,3
7,3/10
Gut

Die Satochip Hardware Wallet ist eine Smart Card im Kreditkartenformat, die deine Bitcoin- und Ethereum-Schlüssel für 25 € auf einem EAL6+-Chip speichert. Sie eignet sich für preisbewusste Einsteiger und Bitcoin-Nutzer, die ohnehin mit Sparrow oder Electrum arbeiten und eine robuste Karte ohne Akku wollen. Wichtig ist der Test, weil die Karte kein Display hat, die Seed Phrase am Computer oder Smartphone entsteht und keine unabhängigen Audits veröffentlicht sind. Wir zeigen dir Sicherheit, Einrichtung, Software und wann sich ein Gerät mit Display mehr lohnt.

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