Hardware-Wallet

Ledger Nano S Plus im Test

Kevin van der Linden
Von Erstellt · Aktualisiert

Günstige Hardware-Wallet von Ledger mit EAL6+-Chip, USB-C und derselben App wie die teuren Modelle

59 € günstig beim Hersteller, Stand 06.10.2026
Bei Ledger kaufen*
Ledger Nano S Plus

Ledger Nano S Plus: Das Wichtigste in Kürze

Der Ledger Nano S Plus ist mit 59 € (Stand 06.10.2026) die günstigste Hardware Wallet von Ledger und eignet sich vor allem für Einsteiger und Sparer, die ihre Kryptos zu Hause am Computer oder mit einem Android-Handy verwahren. Relevant ist das, weil der Secure-Element-Chip mit CC EAL6+ die privaten Schlüssel offline hält und jede Überweisung erst nach Bestätigung an den Tasten rausgeht. In unserem Test erfährst du, was die Ledger Wallet App kann, wie die Einrichtung abläuft und wie sich der Nano S Plus gegen Nano X und Trezor Safe 3 schlägt. Die Abstriche: kleines Display, keine Verbindung zum iPhone und nicht öffentlicher Code.

Secure Element
Ja, zertifiziert
Open Source
Teilweise
Verbindung
USB-C
Blockchains
100
Coins & Token
15.000+
Bedienung
Tasten
App
Ledger Wallet (früher Ledger Live)
Staking
möglich

Unser Test: Ledger Nano S Plus

Der Ledger Nano S Plus kam 2022 als Nachfolger des ursprünglichen Nano S auf den Markt und ist heute das Einstiegsmodell von Ledger, das seine Hardware Wallets inzwischen „Signer“ nennt. Für 59 € beim Hersteller (Stand 06.10.2026) bekommst du dieselbe App, denselben Coin-Katalog und einen Sicherheitschip, der auf dem Papier sogar besser zertifiziert ist als der im teureren Nano X. Im Ledger Nano S Plus Test wollten wir wissen, wo der niedrige Preis trotzdem spürbar wird.

Sicherheit: EAL6+-Chip, geschlossener Code

Im Gehäuse steckt das Secure Element ST33K1M5 mit der Zertifizierung CC EAL6+. Die privaten Schlüssel werden dort erzeugt und verlassen den Chip nicht; jede Überweisung prüfst du am Display und bestätigst sie mit beiden Tasten. Ledger OS und der Code im Secure Element sind allerdings nicht öffentlich einsehbar – offen auf GitHub liegen nur die Ledger Wallet App und die Coin-Apps. Wer Wert auf vollständig prüfbaren Quellcode legt, schaut sich eher Trezor Safe 3 oder BitBox02 an.

Nur Kabel, kein Akku

Der Nano S Plus hat weder Bluetooth noch Batterie. Er läuft am Computer (Windows, macOS, Linux) oder per USB-C an Android-Smartphones ab Android 10. Mit dem iPhone und anderen iOS-Geräten funktioniert er laut Produktseite nicht. Was im Alltag wie ein Nachteil wirkt, hat auch Vorteile: keine Funkschnittstelle, kein Akku, der nach einigen Jahren schwächelt, und ein Gerät mit 21 g, das in jede Schublade passt. Für die sichere Aufbewahrung zu Hause ist das genau richtig.

Display und Bedienung

Der schwarzweiße OLED-Bildschirm hat eine Diagonale von 1,1 Zoll und 128 × 64 Pixel – genauso groß wie beim Nano X und deutlich größer als beim alten Nano S. Adressen und Beträge lassen sich gut lesen. Beim Signieren komplexer DeFi-Transaktionen zeigt Ledger zwar inzwischen lesbare Details an (Clear Signing und Transaction Check), auf dem kleinen Bildschirm geht das aber nur in vielen Einzelschritten. Wer häufig mit dApps arbeitet, ist mit Ledger Flex oder Nano Gen5 und deren E-Ink-Touchscreen besser bedient.

Ledger Live Software (heute Ledger Wallet), Coins und Speicher

Zur Verwaltung dient die kostenlose Ledger Wallet App (vormals „Ledger Live“). Darin kaufst, tauschst und stakst du Kryptowährungen und siehst alle Konten im Überblick. Die Produktseite des Nano S Plus nennt inzwischen über 15.000 unterstützte Kryptos, darunter Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und Stablecoins (Stand 09.10.2026). Der Speicherplatz reicht für bis zu 100 Coin-Apps gleichzeitig – beim alten Nano S waren es nur wenige, was viele Nutzer ständig zum Deinstallieren zwang.

Einrichtung der Krypto Wallet: Schritt-für-Schritt-Anleitung

Schritt 1: Prüfe beim Auspacken das Siegel und ob die Recovery Sheets leer sind – eine bereits ausgefüllte Wörterliste heißt: Finger weg. Schritt 2: Verbinde den Nano S Plus per USB-Kabel mit Computer oder Android-Smartphone und öffne die Ledger-App, früher als Ledger Live Software bekannt. Schritt 3: Wähle „als neues Gerät einrichten“ und lege mit den beiden Tasten einen PIN-Code aus vier bis acht Ziffern fest. Schritt 4: Notiere die 24 Wörter der Recovery Phrase der Reihe nach auf das Recovery Sheet und bestätige sie anschließend am OLED-Display. Schritt 5: Installiere über die App die Anwendungen der Coins, die du nutzen willst – Bitcoin, Ethereum und bei Bedarf weitere –, und sende zum Test einen kleinen Betrag. Der Secure-Element-Chip sorgt danach dafür, dass jede Transaktion nur mit Bestätigung am Gerät rausgeht.

Ledger Security Key: Passkey für deine Logins

Ledger bewirbt den Nano S Plus inzwischen auch als „2FA-Passkey“: Unterstützt eine Website die Anmeldung per Passkey oder Sicherheitsschlüssel, steckst du das Gerät an und bestätigst den Login mit den Tasten, statt einen Code aus einer App abzutippen. Weil der S Plus weder Bluetooth noch NFC hat, geht das nur mit Kabel – fürs Smartphone-Login unterwegs eignen sich laut Ledgers Modellvergleich eher die Modelle mit NFC. Mitgeliefert wird ein Kabel mit USB-C an beiden Enden; wer am Rechner nur USB-A hat, braucht einen Adapter.

Private Keys offline: wie der Nano S Plus vor Hackern schützt

Ein verbreiteter Irrtum: Auf dem Nano S Plus liegen keine Kryptos. Ledger formuliert es selbst so, dass die Signer keine digitalen Werte speichern, sondern Transaktionen signieren – deine Assets bleiben auf der Blockchain. Im Secure Element liegen nur die privaten Schlüssel, und die verlassen den Chip nicht. Ein Hacker, der deinen Rechner übernimmt, kann deshalb keine Überweisung auslösen, solange du sie nicht mit beiden Tasten freigibst. Genau dort liegt aber auch die Verantwortung: Was der kleine Bildschirm anzeigt, musst du lesen. Fehler in Ledgers Software meldet das hauseigene Sicherheitsteam Donjon öffentlich in Security Bulletins; 2026 waren das unter anderem LSB-022 bis LSB-025, jeweils mit einem Update behoben. Halte Firmware und Coin-Apps über die Einstellungen der Ledger Wallet App deshalb aktuell.

Kompatibilität im Detail: Rechner, Handys und Abmessungen

Die Produktseite listet die unterstützten Systeme genau auf. Am Desktop sind das 64-Bit-Rechner mit Windows 10 oder 11, macOS Monterey oder Ventura sowie Ubuntu LTS 20.04 oder 22.04; Rechner mit ARM-Prozessor und Chromebooks werden nicht unterstützt. Bei Handys funktionieren Android-Modelle ab Version 10 per Kabel, iOS bleibt außen vor. Mit Abmessungen von 62,4 × 17,4 × 8,2 mm und 21 g ist der Nano S Plus kaum größer als ein USB-Stick; die Handhabung beschränkt sich auf zwei Tasten. Laut Hersteller werden neue Coins und Token regelmäßig integriert, die Liste wächst also mit.

Ledger als Anbieter: großer Name, bekannte Schwachstellen

Am Markt für Hardware Wallets gehört Ledger zu den größten Anbietern, und die Produkte der Signer-Reihe reichen vom Nano S Plus über den Nano X bis zu Flex, Stax und Nano Gen5. Die Größe hat eine Kehrseite: Zweimal gelangten Kundendaten aus Bestellungen in fremde Hände, 2020 über die Shop-Datenbank und Anfang 2026 beim Zahlungsdienstleister Global-e. Die Signer selbst und die Kryptowerte waren dabei nicht betroffen, doch Käufer erhalten seither gefälschte Nachrichten im Namen von Ledger. Grundregel: Ledger fragt nie nach deinen 24 Wörtern – wer danach fragt, ist ein Betrüger. Zum aktiven Traden musst du Assets ohnehin an eine Börse senden; der Nano S Plus ist für das sichere Halten gedacht. Alle Informationen zur Einrichtung findest du oben in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung.

Ledger Nano S Plus, Ledger Nano X oder Trezor Safe 3?

Die Unterschiede zum Ledger Nano X sind schnell erklärt: Der Nano X kostet 99 € statt 59 €, bringt Bluetooth und einen Akku mit und lässt sich dadurch auch mit dem iPhone verbinden. Display, Speicherkapazität für bis zu 100 Apps und die Desktop-App sind identisch, beim Sicherheitschip liegt der Nano S Plus mit CC EAL6+ sogar vorn. Wer die Wallet ohnehin nur am Desktop-Rechner anschließt, zahlt beim Nano X also für Funktionen, die er nicht braucht.

Im Vergleich mit dem gleich teuren Trezor Safe 3 (59 €) geht es vor allem um die Philosophie: Trezor veröffentlicht den Quellcode von Firmware und App, unterstützt aber deutlich weniger Coins. Ledger bietet mehr Kryptowährungen und Funktionen in der App, verlangt dafür Vertrauen in nicht öffentlichen Code. Für reine Bitcoin-Sparer ist der Trezor die naheliegende Wahl, für breit gestreute Portfolios der Nano S Plus.

Unser Fazit: Für Einsteiger, die ihr Kryptovermögen zu Hause am Computer oder mit dem Android-Handy verwalten, ist der Nano S Plus die vernünftigste Wahl bei Ledger. Wer ein iPhone nutzt oder unterwegs Transaktionen bestätigen will, muss zum Nano X greifen; wer offenen Code will, zu einem Open-Source-Gerät.

Die Noten je Kriterium stehen in der Bewertung.

Dein nächster Schritt

Kaufe Ledger Nano S Plus nur beim Hersteller oder einem offiziellen Händler, richte das Gerät selbst ein und schreibe die Wiederherstellungsphrase offline auf.

Investiere nur Geld, dessen Verlust du verkraften kannst.

Wie sicher ist Ledger Nano S Plus?

D
Trust Score 45/100
Niedrig
Transparenz12/20
Quellcode teilweise einsehbar
Geräteschutz23/35
zertifiziertes Secure Element, keine unabhängige Prüfung, Kabelverbindung
Backup-Optionen8/15
Passphrase
Sicherheitshistorie2/30
3 am Gerät, 3 beim Unternehmen oder im Umfeld (letzte 5 Jahre)

Berechnet aus überprüfbaren Fakten, nicht verhandelbar.

Secure ElementST33K1M5 (CC EAL6+)
Open SourceTeilweise Open Source – Begleit-App Ledger Wallet (MIT-Lizenz) und SDK/Coin-Apps offen auf GitHub, Betriebssystem (Ledger OS) und Secure-Element-Code geschlossen
Backup24 Wörter, Passphrase (25. Wort), Verschlüsseltes Cloud-Backup
VerbindungUSB-C
Prüfungen & Zertifikate
  • keine veröffentlichten Audits

Sicherheitsvorfälle

Alles, was bei Ledger bisher passiert ist – und was es für dich bedeutet. In den Trust Score fließen die letzten 5 Jahre ein; Vorfälle beim Unternehmen zählen weniger als Vorfälle am Gerät.

  1. Schwer Unternehmen/Umfeld
    Manipulierte Geräte mit Spionage-Implantat (Händler CryptoBilis)

    Über den Händler CryptoBilis in Südostasien verkaufte Ledger-Geräte enthielten eine versteckte Platine: Sie liest die Wiederherstellungsphrase beim Anzeigen mit und sendet sie per LTE. Ledger bestätigte am 11.10.2026 ein solches Implantat; Secure Element und Betriebssystem waren laut Ledger nicht verändert. Dritte schätzen den Schaden auf rund 93 Mio. US-Dollar, Ledger hat keine Zahl bestätigt. Am 13.10.2026 nahm MediaMarktSaturn alle Ledger-Produkte aus dem Verkauf, nachdem ein Kunde zwei auffällige Geräte aus deutschen Filialen gemeldet hatte (unabhängig nicht geprüft). Ledger rät, Geräte nur direkt beim Hersteller oder bei autorisierten Händlern zu kaufen; wer ein Gerät von CryptoBilis nutzt, sollte Guthaben auf ein neues Gerät mit neuer Phrase übertragen.

    Quelle
  2. Hinweis Gerät
    Ethereum-App zeigte nicht alles an (LSB-024, LSB-025)

    Bis Version 1.22.2 konnte die Ethereum-App bei gebündelten Vorgängen nur einen davon zeigen, beim Tausch ließ sich eine Token-Freigabe unterschieben. Voraussetzung war ein kompromittierter Rechner oder Tauschpartner. Behoben ab Version 1.22.3.

    Quelle
  3. Hinweis Gerät
    Signatur konnte von der Anzeige abweichen (LSB-023)

    Ein manipulierter Rechner konnte über verschachtelte Befehle erreichen, dass manche Geräte-Apps etwas anderes signierten als angezeigt. Betroffen waren Apps mit dem Secure SDK bis 26.6.0, behoben mit 26.6.1 am 21.08.2026. Kein bekannter Missbrauch.

    Quelle
  4. Hinweis Gerät
    Monero-App gab geheime Schlüssel preis (LSB-022)

    Nur wer die Monero-App nutzte: Bei entsperrtem Gerät und verseuchtem Rechner ließen sich die geheimen Monero-Schlüssel auslesen. Seit Version 2.1.4 vom 20.03.2026 behoben, Missbrauch nicht bekannt.

    Quelle
  5. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Kundendaten bei Global-e abgeflossen

    Beim Zahlungsdienstleister des Ledger-Shops wurden Namen, Adressen, E-Mail und Telefonnummern von Bestellern abgegriffen, keine Zahlungsdaten und keine Wiederherstellungsphrasen. Folge war eine neue Welle von Phishing-Nachrichten.

    Quelle
  6. Schwer Unternehmen/Umfeld
    Schadcode im Ledger Connect Kit

    Für kurze Zeit lieferte eine von vielen dApps genutzte Ledger-Bibliothek Schadcode aus, eingeschleust über das Konto eines Ex-Mitarbeiters. Gefährdet war, wer in dieser Zeit auf betroffenen Websites Transaktionen freigab. Der Nano S Plus selbst blieb sicher – wichtig ist, am Display genau zu lesen, was du signierst.

    Quelle
  7. Hinweis Unternehmen/Umfeld
    Kritik an Ledger Recover

    Mit dem Abo-Dienst Ledger Recover lässt sich die Wiederherstellungsphrase verschlüsselt bei Dienstleistern sichern. Dass die Firmware dafür Schlüsselmaterial ausgeben kann, sorgte für Kritik. Auf dem Nano S Plus passiert das nur, wenn du den Dienst selbst aktivierst.

    Quelle
  8. Mittel Unternehmen/Umfeld
    Datenleck im Ledger-Shop: E-Mail-Adressen und Anschriften

    Ein Angreifer kopierte über einen falsch geschützten Zugang rund eine Million E-Mail-Adressen, bei 9.500 Käufern auch Postanschrift und Telefonnummer. Wer damals bestellt hat, bekommt bis heute gefälschte „Ledger“-Mails und Briefe. Die Geräte und Kryptowerte waren nicht betroffen.

    Quelle

Welche Kryptowährungen unterstützt Ledger Nano S Plus?

Laut Hersteller 15.000+ Coins und Token – direkt in „Ledger Wallet (früher Ledger Live)“ oder über angebundene Wallets. Aus unserem Kryptowährungs-Vergleich:

Hardware und Verarbeitung

DisplayOLED, 1,1 Zoll, 128 × 64 Pixel, schwarzweiß
AkkuKein Akku
MaterialGebürsteter Edelstahl und Kunststoff
Maße62,4 × 17,4 × 8,2 mm
Gewicht21 g
Erschienen2022
BedienungTasten
AnschlüsseUSB-C
LieferumfangLedger Nano S Plus, USB-C-auf-USB-C-Kabel, 3 Wiederherstellungszettel, Schlüsselband, Merkblatt mit Sicherheits- und Zulassungshinweisen

App und Funktionen

Ledger Wallet (früher Ledger Live) für Android, Windows, macOS, Linux. Auf Deutsch verfügbar.

Krypto-Kauf mit EuroJa
Krypto verkaufenJa
Tauschen (DEX-Swaps)Ja
Anbindung an BörsenJa
StakingJa
DeFi/dApps (WalletConnect)Ja
Interner dApp-BrowserJa
Cross-Chain & BridgesJa
NFTsJa
Eigene Token hinzufügenJa
Automatische Coin-ErkennungJa
Datenexport für die SteuerJa
Mehrere KontenJa
AdressbuchJa
Privatsphäre-Funktionen (z. B. Coin Control, Tor)Ja
MultisigJa
Hardware-Wallet anbindenNein
Passwort-Manager / FIDO2Ja

Ledger Nano S Plus einrichten

  1. App „Ledger Wallet“ installieren

    Nur von der offiziellen Ledger-Website oder aus dem App-Store laden und den Nano S Plus per USB-C verbinden.

  2. Echtheit prüfen

    Ledger Wallet prüft beim Verbinden kryptografisch, ob das Gerät echt ist.

  3. PIN festlegen

    Am Gerät eine PIN mit 4 bis 8 Stellen wählen.

  4. Wiederherstellungsphrase notieren

    Die 24 Wörter auf die beiliegenden Zettel schreiben und am Gerät bestätigen.

  5. Coin-Apps installieren

    Über den App-Katalog in Ledger Wallet die Apps für deine Kryptowährungen installieren, dann zuerst einen kleinen Betrag testen.

Sicher kaufen: Kaufe Hardware-Wallets nur beim Hersteller oder bei autorisierten Händlern, nie gebraucht oder auf Marktplätzen. Liegt dem Gerät schon eine ausgefüllte Wiederherstellungsphrase bei, ist es manipuliert – nicht benutzen.
Die Wiederherstellungsphrase ist dein Schlüssel. Schreibe sie offline auf, bewahre sie getrennt vom Gerät auf und gib sie niemals ein, wenn dich jemand per Mail, Telefon oder Website dazu auffordert – kein Hersteller fragt danach.

Vorschau: Ledger Nano S Plus in Bildern

Vor- und Nachteile von Ledger Nano S Plus

Was uns gefällt

  • Günstigster Einstieg bei Ledger (59 €)
  • Zertifiziertes Secure Element (ST33K1M5, CC EAL6+)
  • Kein Akku, der altern kann
  • Sehr klein und leicht (21 g)
  • Gleiche App Ledger Wallet mit Kaufen, Tauschen und Staking

Was uns nicht gefällt

  • Kein Bluetooth, mit dem iPhone nicht nutzbar
  • Kleines Display: Clear Signing und Transaction Check nur in vielen Schritten
  • Betriebssystem und Secure-Element-Code nicht Open Source
  • Vorfälle beim Hersteller (Datenlecks 2020 und 2026, Connect Kit 2023)

Ist Ledger Nano S Plus die richtige Wallet für dich?

Passt zu dir, wenn du …

  • eine günstige Hardware-Wallet für die Aufbewahrung zu Hause suchst
  • am Computer oder mit einem Android-Smartphone arbeitest
  • auf Funk und Akku bewusst verzichten möchtest

Passt eher nicht, wenn du …

  • ein iPhone nutzt und ohne Computer auskommen willst
  • häufig komplexe DeFi-Transaktionen signierst
  • vollständig offenen Quellcode erwartest

Erfahrungen anderer Nutzer

App Store
4,7/5
ca. 2.665 Bewertungen
Google Play
4,3/5
ca. 35.900 Bewertungen
Trustpilot
3,3/5
ca. 2.746 Bewertungen

Stand 06.10.2026. Die Store-Bewertungen beziehen sich auf die App, nicht allein auf das Gerät.

Einfache Verwaltung über Ledger Wallet

Für den Nano S Plus zählt vor allem die Begleit-App Ledger Wallet: Viele App-Store-Bewertungen (DE, 12/2025–09/2026) nennen sie einfach, sicher und übersichtlich, gerade für Einsteiger.

Kompetenter Kundendienst

Trustpilot-Bewertungen zu Ledger aus 2026 loben überwiegend den Support als schnell, freundlich und lösungsorientiert; ein Nano-S-Plus-Nutzer meldet zudem keinerlei Geräteprobleme.

Probleme bei Firmware-Updates

Einzelne Trustpilot-Bewertungen schildern, dass sich ein Nano S Plus beim Update aufhängte oder ein Gerät im Bootloader hängen blieb; im App Store klagen mehrere Nutzer über die Update-Funktion der App.

Werbe- und Phishing-Mails

Mehrere Trustpilot-Bewertungen (2025–2026) beschweren sich über verdächtige E-Mails im Namen von Ledger und Newsletter, die sich schwer abbestellen lassen.

Kundenservice von Ledger Nano S Plus

  • FAQ / Hilfe-Center
  • Live-Chat
  • nicht bestätigt: E-Mail / Kontaktformular (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Telefon (nicht bestätigt)
  • nicht bestätigt: Support auf Deutsch (nicht bestätigt)

Das Unternehmen hinter Ledger Nano S Plus

UnternehmenLedger SAS
SitzParis, Frankreich
Gegründet2011
GeschäftsführungPascal Gauthier (CEO)
Produktionk. A.
Websiteledger.com

Ledger aus Paris gehört zu den größten Herstellern von Hardware-Wallets; der Nano S Plus ist das aktuelle Einstiegsmodell der Nano-Reihe.

Ledger Nano S Plus im Vergleich mit anderen Wallets

Andere Modelle von Ledger

Ledger Nano S Plus Ledger Nano X Ledger Wallet Ledger Nano Gen5
Gesamtwertung 7,2/10 8,1/10 7,2/10 7,1/10
Trust Score D (45) D (47) D (44) D (43)
Preis 59 € 99 € kostenlos 179 €
Bedienung Tasten Tasten Kein Display (Karte/App) Touchscreen
Display OLED, 1,1 Zoll, 128 × 64 Pixel, schwarzweiß OLED, 128 × 64 Pixel — E-Ink-Touchscreen, 2,8 Zoll, 300 × 400 Pixel, schwarzweiß, kratzfestes Glas
Verbindung USB-C USB-C, Bluetooth — USB-C, Bluetooth, NFC
Open Source Teilweise Teilweise Vollständig Teilweise
Coins & Token 15.000+ 15.000+ 15.000+ 15.000+

Die stärkste Konkurrenz

Ledger Nano S Plus Trezor Safe 5 Trezor Safe 3 OneKey Pro
Gesamtwertung 7,2/10 8,8/10 8,7/10 8,4/10
Trust Score D (45) B (79) B (79) A+ (92)
Preis 59 € 129 € 59 € 278 US-$ (regulär 299 US-$)
Bedienung Tasten Touchscreen Tasten Touchscreen
Display OLED, 1,1 Zoll, 128 × 64 Pixel, schwarzweiß 1,54 Zoll, Farb-Touchscreen (240 × 240 px) 0,96 Zoll, monochromes OLED (128 × 64 px) 3,5 Zoll IPS-Farb-Touchscreen, 480 × 800 Pixel, gehärtetes Glas
Verbindung USB-C USB-C USB-C USB-C, Bluetooth, NFC, QR-Code (Air-Gap)
Open Source Teilweise Vollständig Vollständig Vollständig
Coins & Token 15.000+ Tausende Tausende 30.000+

So haben wir Ledger Nano S Plus bewertet

Jede Wallet prüfen wir nach denselben sechs Kriterien. Die Gesamtwertung ist der gewichtete Durchschnitt; der Trust Score wird zusätzlich aus überprüfbaren Sicherheitsfakten berechnet und lässt sich nicht kaufen.

KriteriumGewichtWas wir prüfenNote
Sicherheit & Vertrauen 26,25 % Secure Element und Zertifizierungen, offener Quellcode, unabhängige Prüfungen, Backup-Optionen und die Sicherheitsvorfälle des Herstellers. 4,5
Benutzerfreundlichkeit 20,00 % Einrichtung, Bedienung am Gerät und in der App, Verständlichkeit der Bestätigungen, Nutzung unterwegs. 9,5
Kompatibilität 17,50 % Unterstützte Blockchains und Coins, Plattformen, Anbindung an andere Wallets und Browser-Erweiterungen. 8,0
Funktionen 17,50 % Kaufen, Tauschen, Staking, DeFi und NFTs, Multisig, Steuer-Export und weitere Funktionen der App. 7,5
Gebühren & Kosten 10,00 % Anschaffungspreis, Folgekosten (z. B. Abos, Gebühren in der App) und Preis-Leistung im Vergleich. 9,5
Support 8,75 % Erreichbarkeit über Hilfe-Center, Chat, E-Mail oder Telefon, deutschsprachiger Service und Qualität der Antworten. 5,0

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Häufige Fragen zu Ledger Nano S Plus

Ist der Ledger Nano S Plus sicher?

Ja, technisch gehört er zu den sicheren Geräten: Die Schlüssel liegen im Secure Element ST33K1M5 (CC EAL6+), jede Transaktion wird am Gerät bestätigt. Schwachpunkte sind der nicht öffentliche Code von Ledger OS und die Datenlecks beim Hersteller, nach denen viele Kunden Phishing-Mails bekommen.

Funktioniert der Nano S Plus mit dem iPhone?

Nein. Ohne Bluetooth lässt er sich laut Ledger nur mit Computern und Android-Smartphones ab Android 10 per USB-C verbinden. Für das iPhone brauchst du den Nano X, Nano Gen5, Flex oder Stax.

Was ist der Unterschied zum alten Ledger Nano S?

Der Nano S Plus hat ein größeres Display mit 128 × 64 Pixeln, USB-C statt Micro-USB und Platz für bis zu 100 Coin-Apps gleichzeitig. Beim alten Nano S war der Speicher so knapp, dass man Apps ständig wechseln musste.

Wie bekomme ich meine Kryptos auf den Ledger?

In der Ledger Wallet App legst du ein Konto für die jeweilige Kryptowährung an, lässt dir die Empfangsadresse am Gerät anzeigen und vergleichst sie. Diese Adresse gibst du bei deiner Börse für die Auszahlung an – am besten zuerst mit einem kleinen Betrag.

Brauche ich Ledger Recover für den Nano S Plus?

Nein. Ledger Recover ist ein optionales Abo. Ohne Aktivierung hängt die Wiederherstellung allein an deinen 24 Wörtern, die du offline und getrennt vom Gerät aufbewahrst.

Kann ich den Nano S Plus als Passkey für Logins nutzen?

Ja, sofern die Website Passkeys oder Sicherheitsschlüssel unterstützt. Du steckst den Nano S Plus per Kabel an und bestätigst die Anmeldung am Gerät; kabellos geht das mangels NFC und Bluetooth nicht.

Wie richte ich den Ledger Nano S Plus ein?

Gerät per USB anschließen, die Ledger-App öffnen, als neues Gerät einrichten, eine PIN mit vier bis acht Ziffern wählen und die 24 Wörter auf dem Recovery Sheet notieren. Nach der Bestätigung installierst du die Coin-Anwendungen und prüfst den Empfang mit einem kleinen Betrag.

Welche Betriebssysteme unterstützt der Ledger Nano S Plus?

Laut Produktseite 64-Bit-Rechner mit Windows 10 oder 11, macOS Monterey oder Ventura und Ubuntu LTS 20.04 oder 22.04 sowie Android-Handys ab Version 10. Nicht unterstützt werden iOS, Chromebooks und Rechner mit ARM-Prozessor.

Welchen Chip hat der Nano X im Vergleich?

Im Nano X steckt das Secure Element ST33J2M0 mit CC EAL5+, im Nano S Plus das neuere ST33K1M5 mit CC EAL6+. Auf dem Papier ist der günstigere S Plus damit höher zertifiziert.

Wie viele Kryptowährungen unterstützt der Nano S Plus wirklich?

Ledger nennt auf der Produktseite je nach Abschnitt unterschiedliche Zahlen (Stand 11.10.2026): Im FAQ ist von über 5.500 Coins und Token die Rede, in den technischen Daten von über 500 Kryptowährungen, die du direkt in der Ledger Wallet App verwaltest, und an anderer Stelle von über 15.000 unterstützten Kryptos. Eine Erklärung für die Abweichung liefert die Seite nicht. Sicher ist: Bitcoin, Ethereum, Solana, XRP und gängige Stablecoins laufen direkt in der Ledger-App.

Ledger Nano S Plus Bewertung

Sicherheit & Vertrauen4,5niedrighoch
Benutzerfreundlichkeit9,5komplizierteinfach
Kompatibilität8,0begrenztumfangreich
Funktionen7,5eingeschränktumfangreich
Gebühren & Kosten9,5teuergünstig
Support5,0schwachhilfreich
Gesamtwertung7,2
7,2/10
Gut

Der Ledger Nano S Plus ist mit 59 € (Stand 06.10.2026) die günstigste Hardware Wallet von Ledger und eignet sich vor allem für Einsteiger und Sparer, die ihre Kryptos zu Hause am Computer oder mit einem Android-Handy verwahren. Relevant ist das, weil der Secure-Element-Chip mit CC EAL6+ die privaten Schlüssel offline hält und jede Überweisung erst nach Bestätigung an den Tasten rausgeht. In unserem Test erfährst du, was die Ledger Wallet App kann, wie die Einrichtung abläuft und wie sich der Nano S Plus gegen Nano X und Trezor Safe 3 schlägt. Die Abstriche: kleines Display, keine Verbindung zum iPhone und nicht öffentlicher Code.

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