Chartanalyse: technische Analyse verständlich erklärt
Was Chartanalyse leisten kann und was nicht: Charttypen, Trends, Chartmuster, Candlesticks, Volumen und Indikatoren, mit Blick auf die Studienlage und Besonderheiten bei Krypto.
Das Wichtigste in Kürze
- Chartanalyse untersucht vergangene Kurse und Umsätze, um Wahrscheinlichkeiten für die weitere Entwicklung abzuleiten, nicht um sie sicher vorherzusagen.
- Grundlage sind drei Annahmen: Der Kurs enthält alle bekannten Informationen, Kurse laufen in Trends, und Verhaltensmuster wiederholen sich.
- Die wichtigsten Werkzeuge sind Trendlinien, Unterstützungen und Widerstände, Chartmuster, Candlesticks, Volumen und Indikatoren.
- Die Studienlage ist gemischt: Viele Untersuchungen finden Muster, zeigen aber auch methodische Schwächen und nachlassende Wirkung.
- Chartanalyse ersetzt kein Risikomanagement; sie hilft vor allem, Einstieg, Ausstieg und Verlustgrenze vorab festzulegen.
Chartanalyse ist die Auswertung von Kurs- und Umsatzverläufen in Diagrammen, um daraus Wahrscheinlichkeiten für künftige Kursbewegungen abzuleiten. Sie fragt nicht, was eine Aktie oder ein Coin wert ist, sondern wie sich Käufer und Verkäufer verhalten. Typische Werkzeuge sind Trendlinien, Unterstützungen, Chartmuster, Kerzenformationen und Indikatoren.
Was ist Chartanalyse? Definition und Abgrenzung zur technischen Analyse
Das Börsenlexikon der Deutschen Börse beschreibt die Chartanalyse als Versuch, aus historischen Kursverläufen die künftige Entwicklung zu prognostizieren. Im Alltag werden Chartanalyse und technische Analyse meist gleichgesetzt. Genau genommen ist die technische Analyse der Oberbegriff: Sie umfasst neben dem Betrachten von Charts auch rechnerische Verfahren wie Indikatoren und Marktbreite-Kennzahlen.
Das Gegenstück ist die Fundamentalanalyse. Sie bewertet bei Aktien Umsatz, Gewinn und Bilanz, bei Kryptowährungen etwa Nutzung, Angebot und Technologie. Viele Anleger kombinieren beides: Die Fundamentalanalyse entscheidet, was sie kaufen, die technische Analyse, wann.
Die drei Grundannahmen der technischen Analyse
Die Wiener Börse fasst die Grundlagen in drei Sätzen zusammen, die auf die Dow-Theorie zurückgehen:
- Der Markt diskontiert alles. Alle bekannten Informationen, Erwartungen und Ängste stecken bereits im Kurs.
- Kurse bewegen sich in Trends. Ein bestehender Trend setzt sich eher fort, als dass er abrupt endet.
- Die Geschichte wiederholt sich. Menschen reagieren auf ähnliche Situationen ähnlich, daraus entstehen wiederkehrende Muster.
Als Begründer gilt Charles Dow, Mitgründer des Wall Street Journal und Namensgeber des Dow-Jones-Index. Er veröffentlichte seine Gedanken zu Trends ab den 1880er-Jahren in Zeitungsartikeln. Den Anspruch einer wissenschaftlichen Theorie erhob er nicht, er sah seine Regeln als Handwerkszeug.
Funktioniert Chartanalyse? Studienlage und Kritik
Die bekannteste Gegenposition ist die Effizienzmarkthypothese. Eugene Fama fasste sie 1970 im Journal of Finance zusammen. In ihrer schwachen Form besagt sie, dass vergangene Kurse bereits vollständig im aktuellen Preis enthalten sind. Wäre das streng richtig, könnte keine Chartanalyse dauerhaft Gewinne über dem Markt erzielen.
Die Forschung zeichnet ein differenzierteres Bild:
- Park und Irwin (2007, Journal of Economic Surveys) werteten 95 neuere Studien aus. 56 fanden profitable Handelsregeln, 20 negative und 19 gemischte Ergebnisse. Die Autoren betonen aber, dass viele Studien unter Data-Snooping, nachträglicher Regelauswahl und unvollständig erfassten Kosten leiden.
- Lo, Mamaysky und Wang (2000, Journal of Finance) erkannten Chartmuster per Algorithmus in US-Aktien von 1962 bis 1996. Einige Formationen lieferten zusätzliche Informationen, das klassische Schulter-Kopf-Schulter-Muster schnitt aber nicht am besten ab.
- Hudson und Urquhart (2021, Annals of Operations Research) testeten fast 15.000 Handelsregeln an Bitcoin und anderen Kryptowährungen und fanden deutliche Vorhersagekraft. Für Bitcoin verschwand sie allerdings im Zeitraum außerhalb der Stichprobe.
Daraus lässt sich ableiten: Muster in Kursen sind messbar, aber schwach, zeitlich instabil und oft nach Kosten aufgezehrt. Hinzu kommt der Effekt der selbsterfüllenden Prophezeiung: Wenn viele Marktteilnehmer dieselbe Linie beobachten, reagiert der Kurs dort, weil sie alle handeln. Nutze Chartanalyse deshalb als Entscheidungsrahmen, nicht als Prognosemaschine.
Charttypen: Linie, Balken und Kerzen
| Charttyp | Zeigt | Geeignet für |
|---|---|---|
| Linienchart | nur die Schlusskurse, verbunden zu einer Linie | schneller Überblick über lange Zeiträume |
| Balkenchart (OHLC) | Eröffnung, Hoch, Tief und Schluss als senkrechter Strich mit Querstrichen | genaue Analyse, eher klassisch |
| Kerzenchart (Candlestick) | dieselben vier Werte, mit farbigem Körper zwischen Eröffnung und Schluss | Standard bei Krypto-Börsen und Trading-Software |
Kerzencharts stammen aus Japan. Im Westen verbreitet hat sie vor allem Steve Nison mit seinem Buch „Japanese Candlestick Charting Techniques“ von 1991. Heute zeigen fast alle Börsen Kerzen als Voreinstellung an.
Daneben gibt es Varianten wie Heikin-Ashi oder Point-and-Figure. Sie filtern Rauschen, verändern aber die dargestellten Kurse. Für den Einstieg reichen Linie und Kerzen.
Zeiteinheiten: welcher Chart für welchen Zweck?
Jede Kerze steht für einen festen Zeitraum: eine Minute, eine Stunde, einen Tag oder eine Woche. Dasselbe Muster bedeutet im Wochenchart mehr als im Fünf-Minuten-Chart, weil mehr Handel dahintersteckt. Kurze Zeiteinheiten erzeugen viele Signale, darunter viele Fehlsignale.
Bewährt hat sich die Analyse über mehrere Zeitebenen: Der Wochen- oder Tageschart zeigt den übergeordneten Trend, ein kürzerer Chart dient nur zum Feintuning des Einstiegs. Wer tagsüber arbeitet, kommt mit Tageskerzen meist am besten zurecht. Wer Positionen noch am selben Tag schließt, findet Hinweise im Ratgeber Daytrading.
Ein Blick auf den Bitcoin-Kurs der letzten zwölf Monate zeigt, wie sich Trendphasen und Seitwärtsphasen abwechseln:
Bitcoin BTC
80.470 $
Tagesschlusskurse (7 Tage: 5-Minuten-Werte), Quelle: eigene Kursdatenbank.
Trends und Trendlinien erkennen
Ein Aufwärtstrend besteht aus steigenden Hochs und steigenden Tiefs, ein Abwärtstrend aus fallenden. Fehlt beides, läuft der Markt seitwärts. Klingt einfach, ist in der Praxis aber Ermessenssache, denn welche Hochs und Tiefs „zählen“, hängt von der Zeiteinheit ab.
Eine Trendlinie verbindet im Aufwärtstrend mindestens zwei Tiefs, im Abwärtstrend zwei Hochs. Mit jedem weiteren Berührungspunkt gilt sie als belastbarer. Achte auf drei Punkte:
- Zeichne Linien an den Kerzenkörpern oder an den Dochten, aber bleibe dabei einheitlich.
- Sehr steile Trendlinien brechen schneller als flache.
- Bei Kryptowährungen mit starken Kursanstiegen hilft eine logarithmische Skala, damit frühere Bewegungen nicht verzerrt wirken.
Ein Bruch der Trendlinie ist kein sofortiges Verkaufssignal. Viele Trader warten auf einen Schlusskurs jenseits der Linie oder auf ein neues tieferes Tief.
Unterstützung und Widerstand
Unterstützungen sind Preiszonen, an denen der Kurs in der Vergangenheit mehrfach nach oben gedreht hat, Widerstände solche, an denen er nach unten abgeprallt ist. Wird ein Widerstand nachhaltig überwunden, wird er oft zur neuen Unterstützung. Diese Zonen sind die Basis fast jeder Chartanalyse, weil sich dort Kauf- und Verkaufsaufträge sammeln. Wie du sie Schritt für Schritt einzeichnest, erklärt unser Ratgeber Support- und Resistance-Linien.
Die wichtigsten Chartmuster
Chartmuster sind wiederkehrende Formationen aus mehreren Hochs und Tiefs. Man unterscheidet Umkehrformationen, die das Ende eines Trends andeuten, und Fortsetzungsformationen, die eine Pause im Trend zeigen.
| Chartmuster | Art | So sieht es aus |
|---|---|---|
| Schulter-Kopf-Schulter | Umkehr | drei Hochs, das mittlere am höchsten; die Linie unter den Tiefs heißt Nackenlinie |
| Doppel-Top (M-Formation) | Umkehr | zwei ähnlich hohe Hochs mit einem Tief dazwischen |
| Doppel-Boden (W-Formation) | Umkehr | zwei ähnlich tiefe Tiefs mit einem Hoch dazwischen |
| Aufsteigendes/absteigendes Dreieck | meist Fortsetzung | eine waagrechte und eine schräge Begrenzung laufen zusammen |
| Symmetrisches Dreieck | offen | fallende Hochs und steigende Tiefs, Ausbruch in beide Richtungen möglich |
| Flagge und Wimpel | Fortsetzung | kurze, gegenläufige Konsolidierung nach einem steilen Anstieg oder Fall |
Ein Muster gilt erst als bestätigt, wenn der Kurs die entscheidende Linie bricht, beim Doppel-Top etwa das Zwischentief. Vorher ist es nur eine Vermutung. Ein Beispiel mit erfundenen Werten: Ein Coin steigt zweimal auf rund 50 Euro und fällt dazwischen auf 44 Euro. Erst ein Schlusskurs unter 44 Euro bestätigt das Doppel-Top. Das rechnerische Kursziel entspricht oft der Höhe der Formation, hier also etwa 6 Euro unter der Nackenlinie. Solche Ziele sind grobe Orientierung, keine Prognose.
Candlestick-Muster lesen
Einzelne Kerzen oder kurze Kerzenfolgen zeigen, wer innerhalb eines Zeitraums die Oberhand hatte. Lange Dochte bedeuten, dass der Kurs eine Richtung versucht und wieder verworfen hat.
- Doji: Eröffnung und Schluss liegen fast gleich, die Kerze hat kaum Körper. Sie zeigt Unentschlossenheit, besonders nach einem langen Trend.
- Hammer: kleiner Körper oben, langer unterer Docht. Nach einem Abwärtstrend deutet er an, dass Käufer tiefe Kurse zurückgekauft haben. Die umgedrehte Form am Hoch heißt Shooting Star.
- Bullish und Bearish Engulfing: Eine Kerze umschließt mit ihrem Körper den Körper der vorherigen Gegenkerze vollständig. Das gilt als Zeichen für einen Stimmungswechsel.
Candlestick-Muster sind am aussagekräftigsten an wichtigen Zonen, etwa ein Hammer direkt an einer Unterstützung. Mitten im Nirgendwo haben sie wenig Gewicht.
Volumen: die Bestätigung hinter der Bewegung
Das Handelsvolumen zeigt, wie viel hinter einer Bewegung steckt. Ein Ausbruch über einen Widerstand bei stark steigendem Volumen gilt als glaubwürdiger als einer in einer ruhigen Phase. Steigt der Kurs dagegen bei sinkendem Volumen, lässt die Kraft des Trends oft nach.
Bei Kryptowährungen ist Vorsicht geboten: Das Volumen verteilt sich auf viele Börsen, und jede zeigt nur ihr eigenes. Vergleiche Volumen deshalb möglichst auf derselben Plattform und betrachte Ausreißer bei kleinen Coins kritisch.
Indikatoren im Überblick
Indikatoren berechnen aus Kurs und Volumen eine zusätzliche Kurve. Sie sehen objektiv aus, beruhen aber auf denselben Daten wie der Chart selbst. Grob lassen sie sich in zwei Gruppen teilen: Trendfolge-Indikatoren und Oszillatoren.
| Indikator | Gruppe | Wofür | Mehr dazu |
|---|---|---|---|
| Gleitende Durchschnitte (SMA, EMA) | Trendfolge | Richtung und Stärke des Trends glätten | siehe unten |
| MACD | Trendfolge/Momentum | Abstand zweier Durchschnitte, Trendwechsel | siehe unten |
| RSI | Oszillator | Tempo von Kursbewegungen, Divergenzen | RSI-Indikator |
| Bollinger Bands | Volatilität | Schwankungsbreite, Phasen der Ruhe vor Ausbrüchen | Bollinger Bands |
| Fibonacci-Retracements | Hilfslinien | mögliche Rücksetzer-Zonen im Trend | Fibonacci-Retracement |
| Donchian-Kanal | Trendfolge | Ausbrüche über Hochs und Tiefs eines Zeitraums | Donchian Channel |
Gleitende Durchschnitte
Ein gleitender Durchschnitt bildet den mittleren Kurs der letzten Perioden ab, etwa der letzten 50 oder 200 Tage. Der einfache Durchschnitt (SMA) gewichtet jeden Tag gleich, der exponentielle (EMA) die jüngsten Kurse stärker. Liegt der Kurs über einem steigenden Durchschnitt, spricht das für einen intakten Aufwärtstrend. Kreuzt ein kurzer Durchschnitt einen langen, sprechen Trader von einem Golden Cross (nach oben) oder Death Cross (nach unten). Diese Signale kommen naturgemäß spät.
MACD kurz erklärt
Der MACD (Moving Average Convergence Divergence) wurde von Gerald Appel entwickelt. In der üblichen Einstellung ist er die Differenz aus dem 12- und dem 26-Perioden-EMA, dazu kommt eine Signallinie aus dem 9-Perioden-EMA des MACD. Kreuzt der MACD seine Signallinie, deutet das einen Wechsel des Momentums an. Wie beim RSI sind Divergenzen zwischen Kurs und Indikator oft aufschlussreicher als einzelne Kreuzungen.
Wichtig ist die Auswahl: Zwei Indikatoren, die dasselbe messen, bestätigen sich nur scheinbar. Kombiniere lieber einen Trendfilter mit einem Oszillator und den Kursmarken aus dem Chart.
Chartanalyse bei Krypto: was anders ist
Kryptomärkte handeln rund um die Uhr. Es gibt keine Kurslücken über Nacht wie bei Aktien, dafür aber Wochenend-Bewegungen bei geringer Liquidität. Viele Kryptowährungen schwanken deutlich stärker als große Aktien, Indikatoren erreichen deshalb häufiger Extremwerte. Starre Regeln aus dem Aktienhandel übertragen sich nicht eins zu eins.
Hinzu kommt die Datenbasis: Jede Börse hat ihren eigenen Kurs und ihr eigenes Orderbuch. Für kleine Coins mit wenig Handel ist die Chartanalyse wenig verlässlich, weil wenige große Aufträge das Bild bestimmen. Bitcoin und große Coins liefern dagegen ein deutlich saubereres Chartbild.
Ergänzend zur klassischen Chartanalyse helfen Kennzahlen, die das große Bild zeigen. Den aktuellen Bitcoin-RSI auf Tages- und Wochenbasis findest du in unseren Statistiken, ebenso das Bitcoin Rainbow Chart für langfristige Bewertungszonen und den Fear & Greed Index für die Marktstimmung. Aktuelle Kurse aller Coins zeigt die Seite Kryptowährungen-Kurse.
Chartanalyse lernen: ein Weg in fünf Schritten
- Kerzen lesen: Öffne einen Tageschart und beschreibe für jede Kerze, was passiert ist. Erst danach kommen Muster.
- Trend und Zonen markieren: Zeichne Trendrichtung, Unterstützungen und Widerstände ein. Dieser Schritt bringt am meisten.
- Ein bis zwei Indikatoren wählen: etwa einen gleitenden Durchschnitt und den RSI. Lerne sie gründlich, statt zehn oberflächlich.
- Regeln aufschreiben und rückwärts prüfen: Gehe den Chart in der Vergangenheit durch und notiere, wie deine Regeln funktioniert hätten, auch die Verlierer.
- Mit kleinen Beträgen üben: Erst im echten Markt mit Gebühren und Nerven zeigt sich, ob dein Ansatz trägt.
Einen vollständigen Lernplan mit Demokonto und Trading-Tagebuch findest du im Ratgeber Trading lernen. Wie du deine Positionsgröße festlegst, zeigt Risikomanagement beim Krypto-Trading, und welche Auftragsarten du für Einstieg und Ausstieg brauchst, erklären wir unter Orderarten.
Typische Fehler beim Chartlesen
- Muster sehen, wo keine sind: Wer lange genug sucht, findet in jedem Chart ein Dreieck. Lege vorher fest, welche Kriterien ein Muster erfüllen muss.
- Nur Gewinner-Beispiele merken: Lehrbücher zeigen gelungene Formationen. Zähle beim Rückwärtsprüfen auch die Fehlschläge mit.
- Zu viele Indikatoren: Ein überladener Chart liefert für jede Meinung ein passendes Signal.
- Zeitebenen vermischen: Ein Kaufsignal im Stundenchart hilft wenig, wenn der Wochenchart klar abwärts zeigt.
- Ohne Ausstieg handeln: Eine Analyse ist erst vollständig, wenn Kursziel und Verlustgrenze feststehen.
Werkzeuge für die Chartanalyse
Für den Anfang brauchst du keine teure Software:
- Charting-Plattformen wie TradingView: viele Märkte, Zeichenwerkzeuge und Indikatoren, in der Grundversion kostenlos nutzbar.
- Charts der Börsen: Die meisten Krypto-Börsen bieten im Advanced- oder Pro-Modus Kerzencharts mit gängigen Indikatoren direkt neben dem Orderbuch.
- Broker-Software: Banken und Broker liefern für Aktien und ETFs eigene Chart-Tools, oft mit Kursdaten verschiedener Handelsplätze.
Achte darauf, dass du die Kurse des Handelsplatzes analysierst, an dem du auch handelst. Welche Börsen gute Charts und Orderarten bieten, zeigt unser Krypto-Börsen-Vergleich.
Häufige Fragen zur Chartanalyse
Was ist Chartanalyse einfach erklärt?
Die Auswertung vergangener Kursverläufe in Diagrammen, um daraus wahrscheinliche Bewegungen abzuleiten. Statt Unternehmenszahlen oder Technologie betrachtet sie nur Preis, Zeit und Volumen.
Funktioniert Chartanalyse wirklich?
Teilweise. Studien finden messbare, aber schwache und zeitlich instabile Muster, die nach Kosten oft verschwinden. Als Rahmen für Einstieg, Ausstieg und Verlustgrenze ist sie nützlich, als sichere Prognose nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Chartanalyse und technischer Analyse?
Meist werden beide Begriffe gleich verwendet. Genau genommen ist die technische Analyse der Oberbegriff, der neben Chartbildern auch rechnerische Indikatoren und Marktbreite-Kennzahlen umfasst.
Welche Chartmuster sind die wichtigsten?
Schulter-Kopf-Schulter, Doppel-Top und Doppel-Boden als Umkehrmuster sowie Dreiecke, Flaggen und Wimpel als Fortsetzungsmuster. Entscheidend ist immer die Bestätigung durch einen Bruch der Nackenlinie oder Begrenzung.
Wie lange dauert es, Chartanalyse zu lernen?
Die Grundbegriffe lernst du in wenigen Wochen. Muster im Live-Chart sicher zu erkennen und diszipliniert danach zu handeln, braucht meist viele Monate Übung.
Funktioniert Chartanalyse auch bei Kryptowährungen?
Ja, die Werkzeuge sind dieselben. Wegen höherer Schwankungen, Handel rund um die Uhr und verstreuter Börsendaten sind Fehlsignale bei Krypto aber häufiger, vor allem bei kleinen Coins.
Kryptowährungen sind sehr schwankungsanfällig. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.




