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Gebührenseite der Bitvavo Plattform

Bitvavo Gebühren 2026: Maker, Taker, Einzahlung und Auszahlung im Überblick

Die Bitvavo Gebühren bestehen aus einer Handelsgebühr zwischen 0 und 0,25 Prozent, die nach dem Maker-Taker-Modell und dem Handelsvolumen der letzten 30 Tage berechnet wird, dazu aus Gebühren für einzelne Zahlungswege und Krypto-Auszahlungen. Der Überblick zeigt jede Gebühr mit Rechenbeispiel und ordnet sie im Vergleich zu Bitpanda ein. Stand: September 2026.

Bitvavo ist eine Krypto-Börse aus Amsterdam mit nach eigenen Angaben über 1,5 Millionen verifizierten Nutzern. Die Plattform listet mehr als 400 Kryptowährungen für den Handel gegen Euro. Deutsche Anleger können den Anbieter seit 2025 wieder direkt nutzen. Der Überblick richtet sich an Anleger, die bei Bitvavo Kryptowährungen kaufen oder aktiv traden.

  • Keine Mindesteinlage
  • EU-Regulierter Broker
  • Hohe Sicherheitsstandards

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Bitvavo Gebühren: das Wichtigste in Kürze

  • Handelsgebühren: 0,15 Prozent für Maker, 0,25 Prozent für Taker bis 100.000 Euro Monatsvolumen.
  • USDC-Märkte: 0,05 Prozent in der Einstiegsstufe.
  • Einzahlung: SEPA kostenlos, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay 1 Prozent, PayPal 2 Prozent.
  • Auszahlung: Euro kostenlos, für Kryptowährungen feste Blockchain-Gebühren je Coin.
  • Lizenz: MiCA, erteilt von der niederländischen Finanzaufsicht AFM.

Wie Bitvavo Handelsgebühren nach dem Maker-Taker-Modell berechnet

Zwei schwarze Karten mit Buy und Sell

Bitvavo verwendet ein Maker-Taker-Modell: Wer eine Order ins Orderbuch stellt, die nicht sofort ausgeführt wird, stellt Liquidität bereit und zahlt die niedrigere Maker-Gebühr. Wer eine vorhandene Order sofort annimmt, gilt als Taker.

Market Orders werden zum besten verfügbaren Preis ausgeführt und kosten damit Taker-Gebühren. Limit Orders, die im Orderbuch warten, bis ein anderer Trader sie annimmt, zählen zur günstigeren Seite. Beide Handelsgebühren berechnet die Plattform als Prozentsatz vom gehandelten Betrag.

Maker und Taker Gebühren an einem Kauf über 1.000 Euro

Rechenbeispiel: Ein Anleger kauft Bitcoin für 1.000 Euro. Mit einer Market Order zahlt er 0,25 Prozent, also 2,50 Euro. Wird stattdessen eine Limit Order ausgeführt, fällt die Maker-Gebühr von 0,15 Prozent an, das sind 1,50 Euro. Ein Euro Unterschied je Transaktion wirkt klein. Bei vielen Trades summiert er sich.

Die Staffel der Handelsgebühren nach 30-Tage-Volumen

Die Gebührenstruktur richtet sich nach dem Handelsvolumen eines Kontos auf allen Kryptomärkten in den letzten 30 Tagen. Die Tabelle zeigt ausgewählte Stufen für Krypto gegen Euro laut Gebührenverzeichnis, Stand 23.09.2026:

Handelsvolumen in 30 Tagen Maker Taker
ab 0 Euro 0,15 % 0,25 %
ab 100.000 Euro 0,10 % 0,20 %
ab 1 Million Euro 0,05 % 0,14 %
ab 10 Millionen Euro 0,00 % 0,08 %
ab 100 Millionen Euro 0,00 % 0,02 %

Stablecoin-Paare zählen nicht zum Handelsvolumen der Staffel. Für die meisten privaten Anleger gilt die Einstiegsstufe, denn Rabatte greifen erst ab 100.000 Euro Handelsvolumina im Monat.


USDC-Märkte, Stablecoins und Euro-Paare im Vergleich

Infografik zu Gebühren je Marktkategorie bei Bitvavo

Quelle: Bitvavo Gebührenverzeichnis, Stand 23.09.2026

Bitvavo teilt den Spot Handel in vier Kategorien mit eigenen Tarifen. Auf den USDC-Märkten zahlen beide Seiten in der Einstiegsstufe 0,05 Prozent, ab 100 Millionen Euro Handelsvolumen sinkt die Taker-Gebühr dort auf 0,01 Prozent. Stablecoin-Paare wie USDC gegen Euro kosten 0,10 Prozent, der Tausch von EURC gegen Euro 0,01 Prozent für Taker. Anleger, die mit Euro starten, zahlen beim Umtausch in USDC allerdings zuerst die Stablecoin-Gebühr.


Einzahlungsgebühren: SEPA kostenlos, PayPal am teuersten

Infografik zu Gesamtkosten je Zahlungsweg bei Bitvavo

Quelle: eigene Rechnung auf Basis des Bitvavo Gebührenverzeichnisses, Stand 23.09.2026

Für Deutschland nennt der Anbieter fünf Zahlungswege. Die SEPA-Überweisung ist kostenlos und bis 5 Millionen Euro möglich. Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay kosten 1 Prozent, PayPal 2 Prozent, jeweils bis 10.000 Euro je Einzahlung. Mehr dazu in den Ratgebern zur Einzahlung bei Bitvavo und zu Bitvavo mit PayPal.

Rechenbeispiel: 1.000 Euro einzahlen und Bitcoin kaufen

Der Zahlungsweg bestimmt die Gesamtkosten stärker als die Handelsgebühr. Per SEPA bleiben 1.000 Euro für die Transaktion, die Taker-Gebühr beträgt 2,50 Euro. Mit Kreditkarte gehen zuerst 10 Euro Gebühren ab, auf den Rest fallen 2,48 Euro an. Mit PayPal sind es 22,45 Euro, fast das Neunfache der SEPA-Variante.

Wann Kreditkarte und PayPal trotzdem sinnvoll sind

Eine SEPA-Überweisung von einem deutschen Konto ist laut Bitvavo-Hilfezentrum nach zwei Werktagen gutgeschrieben, Karte und PayPal sofort.


Auszahlungskosten für Euro und Kryptowährungen

Infografik zu Auszahlungsgebühren für Bitcoin, Ethereum, Solana und XRP

Quelle: Bitvavo Gebührenverzeichnis, Stand 23.09.2026

Die Auszahlung von Euro auf ein verknüpftes Bankkonto ist auf der Plattform kostenlos und dauert bei deutschen Konten zwei Werktage. Vorher müssen die Coins verkauft werden. Ist die Zwei Faktor Authentifizierung aktiv, wird jede Transaktion zusätzlich mit einem Code bestätigt.

Blockchain Gebühren bei Krypto-Auszahlungen

Für Nutzer sind Krypto-Einzahlungen gebührenfrei. Für Auszahlungen auf eine eigene Wallet berechnet Bitvavo eine feste Transaktionsgebühr je Coin, die sich am Netzwerk orientiert und laut Preisrichtlinie einen Sicherheitsaufschlag enthalten kann: 0,000017 BTC für Bitcoin, 0,0003 ETH für Ethereum.


Staking, Margin und weitere Gebühren bei Bitvavo

Das Staking Angebot zeigt Nutzern eine feste jährliche Rendite (APY), auch wenn die Protokollerträge schwanken. Den Anteil von Bitvavo gibt die Preisrichtlinie deshalb als Spanne an: 10 bis 40 Prozent der Protokollrendite beim festen und 50 bis 80 Prozent beim flexiblen Staking. Details im Ratgeber zum Staking bei Bitvavo.

Margin-Trading: Leihgebühr und Liquidationsgebühr

Beim Margin-Trading fallen die normale Handelsgebühr, eine stündliche Leihgebühr von 0,0023 Prozent auf den geliehenen Betrag und bei einer Zwangsschließung 2 Prozent Liquidationsgebühr an.


Spread und Orderbuch: Kosten außerhalb der Tabelle

Laptop mit Trading-Oberfläche und Solana-Kurs

Laut Preisrichtlinie gibt es auf der Plattform keine versteckten Gebühren oder Spreads über die veröffentlichten Gebühren hinaus. Einen Spread hat trotzdem jede Börse: die Differenz zwischen bestem Kauf- und Verkaufspreis im Orderbuch. Bei BTC/EUR ist er meist gering, bei kleinen Altcoins kann er über der Handelsgebühr liegen.

Im Pro Mode, dem Trading-Bereich der Plattform für aktive Trader, stehen Orderbuch, Preisdiagramme und Marktdaten nebeneinander. Mit diesen Chart Tools lässt sich der Spread vor jeder Order ablesen.


Bitvavo Gebühren im Vergleich zu Bitpanda

Bitpanda berechnet im Broker-Handel eine feste Gebühr je Coin. Die Tabelle stellt die wichtigsten Gebühren beider Börsen gegenüber, Stand 23.09.2026:

Kostenpunkt Bitvavo Bitpanda
Kauf von Bitcoin 0,15 bis 0,25 % 0,99 %
Andere Kryptowährungen gleiche Staffel 1,49 % bis 2,49 %
Aktive Trader Pro Mode, Taker bis 0,02 % Bitpanda Fusion, 0,25 % bis 0,02 %
Einzahlung per PayPal 2,00 % 1,49 %
Anteil am Staking 10 bis 80 % der Protokollrendite 20 % der Rewards
Anlageklassen nur Krypto Assets Krypto, Aktien, ETFs, Edelmetalle

Beim Kauf von Bitcoin ist Bitvavo günstiger: 1.000 Euro kosten dort 2,50 Euro, bei Bitpanda 9,90 Euro. Bitpanda punktet mit der Auswahl an Produkten: mehr als 650 Kryptowährungen, über 10.000 Aktien und ETFs für 1 Euro je Trade sowie Edelmetalle. Details stehen im Ratgeber zu den Bitpanda Gebühren.

Kryptowährungen und Aktien lassen sich unter anderem bei Bitpanda handeln. Kryptowerte schwanken stark, ein Totalverlust der Investition ist möglich; der Vergleich ist keine Anlageberatung.


Bitvavo in Deutschland: MiCA-Lizenz statt BaFin-Erlaubnis

Deutschlandflagge vor blauem Himmel

Das Unternehmen Bitvavo B.V. ist nach der Verordnung (EU) 2023/1114 als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen zugelassen. Die Lizenz der niederländischen AFM stammt vom 27. Juni 2025 und gilt über die MiCA Regulierung in allen EU-Staaten. Den Rückzug 2024 und die Rückkehr des Unternehmens beschreibt der Ratgeber zu Bitvavo in Deutschland.


So senken Anleger die Gesamtkosten bei Bitvavo

Anleger sparen vor allem beim Zahlungsweg, beim Ordertyp und bei der Zahl der Auszahlungen.

  1. Per SEPA einzahlen: spart gegenüber PayPal 2 Prozent des Betrags.
  2. Limit Orders nutzen: 0,15 statt 0,25 Prozent.
  3. USDC-Märkte prüfen: 0,05 Prozent für beide Seiten.
  4. Auszahlungen bündeln: die Blockchain-Gebühr fällt je Auszahlung an.

Eine Kontoführungsgebühr nennt das Gebührenverzeichnis nicht.


Für wen sich Bitvavo bei den Gebühren rechnet

Bitvavo passt zu Anlegern, die sich auf den Krypto Handel beschränken und per SEPA einzahlen: Mit 0,25 Prozent für Taker liegt die Krypto Plattform deutlich unter Brokern mit festen Gebühren wie Bitpanda. Wer Aktien oder ETFs im selben Konto halten will, vergleicht besser die Krypto-Handelsplattformen im Überblick. Einen Gesamteindruck gibt der Testbericht zu Bitvavo.


Häufige Fragen zu Bitvavo Gebühren

Häufig gestellte Fragen zu Kosten und Zulassung:

Wie hoch sind die Gebühren beim Kauf von Bitcoin?

Bis 100.000 Euro Monatsvolumen kostet ein Kauf 0,25 Prozent als Taker und 0,15 Prozent als Maker, bei 1.000 Euro also 2,50 oder 1,50 Euro. Hinzu kommt gegebenenfalls die Gebühr des Zahlungswegs.

Ist Bitvavo in Deutschland erlaubt?

Ja. Bitvavo B.V. hat seit Juni 2025 eine MiCA-Lizenz der niederländischen AFM, die EU-weit gilt. Deutschland steht auf der Länderliste des Anbieters.

Was sind die Nachteile von Bitvavo?

Es gibt nur Kryptowährungen, keine Aktien oder ETFs. PayPal kostet 2 Prozent und damit mehr als bei Bitpanda mit 1,49 Prozent, beim flexiblen Staking behält die Plattform einen großen Teil der Rendite.

Welche Krypto-Börse hat die niedrigsten Gebühren?

Das hängt vom Nutzungsverhalten ab. Für den reinen Krypto-Kauf per SEPA liegt Bitvavo mit 0,25 Prozent unter Bitpanda mit 0,99 Prozent für Bitcoin; für aktive Trader zählen Staffel, Spread und Auszahlungskosten.

Kostet die Auszahlung bei Bitvavo etwas?

Euro-Auszahlungen auf das eigene Bankkonto sind kostenlos. Für Kryptowährungen fällt eine feste Blockchain-Gebühr je Coin an, bei Bitcoin 0,000017 BTC.






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