Mit Visa oder Mastercard landet Geld bei Bitvavo sofort auf dem Konto. Die Gebühr beträgt seit August 2026 einheitlich 1 Prozent, pro Zahlung sind bis zu 10.000 Euro möglich, eine Auszahlung auf die Karte gibt es nicht. Dieser Ratgeber erklärt Ablauf, Kosten und Limits, nennt die Gründe für abgelehnte Karten und zeigt, wann die Überweisung die bessere Wahl ist. Stand: September 2026.
Was ist mit einer Kreditkarte bei Bitvavo gemeint?
Wer danach sucht, meint fast immer die Einzahlung mit der eigenen Visa- oder Mastercard, um bei Bitvavo Kryptowährungen zu kaufen. Eine eigene Kredit- oder Krypto-Karte gibt die Börse nicht aus, das Hilfezentrum nennt keine. Die Karte dient also nur dazu, Euro auf den Bitvavo Account zu bringen. Nutzer verwenden das Guthaben danach für den Kauf von Kryptowährungen, für Sparpläne oder für den Handel auf der Plattform. Dort lassen sich Kryptowährungen kaufen, verwahren und traden, ohne dass eine eigene Wallet erforderlich ist.
Nutzern in Deutschland stehen daneben weitere Zahlungsmethoden offen: Überweisung, PayPal sowie Apple Pay und Google Pay. Welche Option wann passt, hängt vor allem von Betrag, Tempo und Kosten ab. Wer die Einzahlung per PayPal, Kreditkarte und per Überweisung vergleicht, sieht die Unterschiede am deutlichsten bei den Gebühren: Karten können deutlich teurer sein als die SEPA-Überweisung, die bei Bitvavo ohne Zusatzkosten läuft. Eine Übersicht aller Wege liefert der Ratgeber zur Bitvavo Einzahlung.
Welche Karten nimmt die Börse an?
- Kreditkarten von Visa und Mastercard auf den eigenen Namen.
- Bestätigung in der Banking-App oder per Code (3-D Secure).
- Maestro-Karten werden nicht unterstützt.
- Prepaid- und Geschenkkarten lehnt die Börse aus Risikogründen ab.
- Geschäftliche Kreditkarten sind ebenfalls ausgeschlossen.
Die Karte muss auf den Namen des Bitvavo-Kontoinhabers lauten, Karteninhaber und Inhaber des Accounts sind also dieselbe Person. Eine Karte von Partner oder Eltern funktioniert nicht, auch wenn beide im selben Haushalt leben.
Einzahlung per Kreditkarte: Schritt für Schritt

Quelle: Bitvavo Hilfezentrum und Gebührenverzeichnis, Stand 21.09.2026
Der Ablauf dauert nur wenige Minuten, die Zahlung selbst wird innerhalb weniger Minuten bearbeitet. In App und Browser sind die Schritte fast gleich. Ohne abgeschlossene Identitätsprüfung im Bitvavo Account lässt sich keine Karte hinterlegen.
In der App
- App öffnen und im Account anmelden.
- Auf das Plus neben dem Euro-Guthaben tippen und als Zahlungsmethode die Karte wählen.
- Vorname, Nachname wie auf der Karte, Kartennummer, Ablaufdatum und CVC eingeben.
- “Weiter” tippen und die Zahlung in der Bankumgebung bestätigen.
Auf der Website
Im Browser führt “Einzahlen” zur Auswahl der Zahlungsmethode. Nach Wahl der Karte folgen dieselben Angaben und die Bestätigung per 3-D Secure. Danach schickt Bitvavo eine E-Mail, und das Geld steht in der Regel sofort für den Handel bereit.
Direkt nach der Einzahlung kaufen
Das Guthaben erscheint im Portfolio als Euro-Betrag, eine Übersicht aller Einzahlungen zeigt der Verlauf im Account. Über “Kaufen” lassen sich damit Kryptowährungen aus mehr als 400 Euro-Märkten erwerben, der Mindestbetrag je Order liegt bei 5 Euro. Beim Kauf von Kryptowährungen mit Kartenguthaben gelten dieselben Handelsgebühren wie bei überwiesenem Geld. Wer möchte, fügt die gekauften Kryptowährungen danach einem Sparplan oder dem Staking bei Bitvavo hinzu, das wöchentliche Staking Rewards auszahlt. Die Option Auto Earn bündelt dabei Staking und Lending.
Gebühren: Was die Kreditkarte kostet
Einzahlungen mit Visa oder Mastercard kosten bei Bitvavo 1 Prozent, das gilt auch für die Wallets von Apple und Google. Die Gebühr wurde im August 2026 angepasst und ist vor der Bestätigung immer sichtbar. Erstattet wird sie auch dann nicht, wenn das Guthaben später ungenutzt bleibt.
Bitvavo zieht die Gebühr direkt vom eingezahlten Betrag ab. Auf der Monatsabrechnung der Karte steht deshalb der volle Betrag, gutgeschrieben wird er abzüglich Gebühr.
Zum Vergleich: Beim Kauf von Kryptowährungen starten die Handelsgebühren bei 0,25 Prozent für Taker und 0,15 Prozent für Maker und sinken mit dem Handelsvolumen. Manche Kartenherausgeber berechnen für Zahlungen an Börsen für Kryptowährungen eigene Entgelte, ein Blick in das Preisverzeichnis der eigenen Bank lohnt sich. Alle Kosten der Börse erklärt der Überblick zu den Bitvavo Gebühren.
Limit: bis 10.000 Euro pro Einzahlung
Pro Transaktion nimmt Bitvavo per Karte höchstens 10.000 Euro an. Für größere Beträge empfiehlt sich die Überweisung, die bis zu einer Million Euro je Zahlung erlaubt und nichts kostet. Bei Apple Pay gilt zusätzlich: Innerhalb von 30 Tagen lassen sich höchstens drei verschiedene Karten verwenden. Welche Grenzen beim Abheben gelten, beschreibt der Artikel zum Bitvavo Auszahlungslimit.
Warum wird die Kartenzahlung abgelehnt?
Die häufigsten Gründe für eine gescheiterte Kartenzahlung:
- Anderer Inhaber: Lautet die Karte auf eine andere Person, lehnt Bitvavo die Zahlung ab.
- Kein 3-D Secure: Unterstützt die Bank das Verfahren nicht, wird die Einzahlung storniert.
- Bank blockiert: Kartenherausgeber prüfen Zahlungen für Kryptowährungen oft automatisch. Wer bei der Hotline bestätigt, dass die Zahlung gewollt ist, kann es danach erneut versuchen.
- Falscher Kartentyp: Maestro, Prepaid- oder Firmenkarten sind nicht zugelassen.
- Kartenlimit erreicht: Der Verfügungsrahmen der Karte reicht für den Betrag nicht aus.
Auszahlung auf die Kreditkarte: nicht möglich
Bitvavo zahlt Euro ausschließlich auf ein verifiziertes Bankkonto aus. Weder Karte noch PayPal oder Apple Pay dienen als Auszahlungsweg. Für Krypto Auszahlungen an eine externe Wallet ist dagegen kein Bankkonto nötig, dafür aber die Zwei Faktor Authentifizierung 2FA. Jede externe Wallet prüft Bitvavo vor dem ersten Versand, erst danach gehen Kryptowährungen dorthin. Den Weg zurück aufs Girokonto zeigt unser Artikel zur Bitvavo Auszahlung.
Kreditkarte, Überweisung oder PayPal?
Die drei gängigen Zahlungsmethoden für Anleger in Deutschland im direkten Vergleich:
| Kriterium | Karte | Überweisung | PayPal |
|---|---|---|---|
| Kosten | 1 % | 0 % | 2 % |
| Gutschrift | sofort | 1-2 Werktage | sofort |
| Höchstbetrag | 10.000 € | 1 Mio. € | 10.000 € |
| Prüft IBAN | nein | ja | nein |
Die Übersicht zeigt: Die Karte lohnt sich, wenn es schnell gehen muss: Ein günstiger Kurs lässt sich sofort nutzen, während eine Überweisung ein bis zwei Werktage braucht. Für regelmäßige Einzahlungen, etwa für einen Sparplan bei Bitvavo, ist die kostenlose Überweisung günstiger. Die Smartphone-Wallets kosten genauso viel wie die Karte, sind am Handy aber bequemer. PayPal liegt mit 2 Prozent darüber, die Einzelheiten stehen im Ratgeber Bitvavo PayPal.
Für wen eignet sich die Kartenzahlung?
Anleger, die gelegentlich kleinere Beträge investieren und einen Kurs sofort nutzen wollen, sind mit der Karte gut bedient. Wer größere Summen oder regelmäßig einzahlt, fährt mit der Überweisung günstiger. Für den ersten Kauf von Kryptowährungen bei Bitvavo empfiehlt sich ohnehin zuerst eine Überweisung, weil sie das Bankkonto für spätere Auszahlungen freischaltet. Accounts, die nur per Karte aufgeladen wurden, können Euro nicht abheben.
Fazit: Kreditkarte für schnelle Käufe
Die Karte ist bei Bitvavo der schnellste Weg, Geld für den Kauf von Kryptowährungen bereitzustellen. Mit 1 Prozent Gebühr und einem Limit von 10.000 Euro eignet sie sich für spontane, kleinere Beträge. SEPA-Überweisungen sind gebührenfrei und auf längere Sicht günstiger, zudem verifizieren sie das Bankkonto für Auszahlungen.
Häufige Fragen zu Kartenzahlungen bei Bitvavo
Häufig gestellte Fragen zu Einzahlung, Sicherheit und Aufsicht beantwortet dieser Abschnitt, weitere häufig gestellte Fragen klärt das Hilfezentrum der Börse.
Welche Wege gibt es, um Euro auf den Account zu bringen?
Neben der Karte stehen als Zahlungsmethoden SEPA-Überweisung, die Wallets von Apple und Google sowie PayPal bereit. Den Anfang macht eine Überweisung vom eigenen Girokonto, anschließend lassen sich alle Methoden frei kombinieren.
Funktioniert eine Debitkarte genauso?
Das Hilfezentrum nennt Visa und Mastercard und schließt nur Maestro, Prepaid-, Geschenk- und Firmenkarten aus. Eine Debitkarte der beiden Netzwerke mit 3-D Secure sollte deshalb funktionieren, eine Zusage dafür gibt die Börse nicht.
Ist die Einzahlung per Karte sicher?
Ja. Die Zahlung läuft über 3-D Secure, also mit einer zusätzlichen Freigabe durch die eigene Bank.
Wie gut ist eingezahltes Geld geschützt?
Bitvavo setzt hohe Sicherheitsstandards bei allen Transaktionen: Kundengelder liegen getrennt vom Vermögen des Unternehmens, Kryptowährungen überwiegend in Offline-Speichern. Bei unbefugtem Zugriff auf ein Konto greift eine Garantie bis 100.000 Euro, unter Bedingungen. Mehr dazu im Artikel Ist Bitvavo sicher?
Ist die Börse in Deutschland zugelassen?
Ja. Das Unternehmen ist bei der niederländischen Handelskammer registriert und seit Juni 2025 besitzt die Börse eine MiCA-Lizenz der niederländischen Finanzaufsicht AFM, die EU-weit gilt. Bis dahin genügte eine Registrierung bei der De Nederlandsche Bank DNB, der Notenbank der Niederlande, die bei Kryptofirmen nur Geldwäsche-Pflichten kontrollierte.
Erfährt das Finanzamt von Käufen über Bitvavo?
Bisher nicht automatisch. Nach der EU-Richtlinie DAC8 übermittelt die Börse ab 2027 Transaktionsdaten an die Steuerbehörden. Gewinne müssen Anleger schon heute selbst angeben.


























