Offiziell listet eToro alle Gebühren vor jeder Order auf. Trotzdem zahlen viele Anleger beim Broker mehr als erwartet, weil sich einige Gebühren erst im Detail zeigen: der Tausch vom Euro in den US Dollar, der Spread, Übernachtgebühren im CFD Handel, Käufe, die unbemerkt als CFD laufen, der Krypto-Transfer und Auszahlungen vom USD Konto. Dieser Artikel nimmt jede Kostenfalle auseinander, rechnet sie mit Beispielen durch und zeigt, wie Anleger die Gebühren mit wenigen Einstellungen senken. Stand: September 2026.
Hat eToro wirklich versteckte Gebühren?

Quelle: eToro, Übersichten zu Gebühren und Währungsumrechnung, abgerufen am 24.09.2026
Im strengen Sinn nicht. eToro ist eine regulierte Multi Asset Investmentplattform, die ihre Gebühren offenlegen muss. Vor jeder Order zeigt der Broker unter “geschätzte Kosten” alle Posten, im Portfolio stehen die gezahlten Gebühren für jeden einzelnen Trade. Verschwiegen wird also nichts.
Im Alltag wirken manche eToro Gebühren trotzdem versteckt. Sie stehen nicht in der Werbung für provisionsfreie ETFs, sondern auf Unterseiten der Plattform, hängen vom Konto ab oder entstehen erst beim Verkauf. Wer als Einsteiger über das Social Investment von eToro zum Broker kommt und nur auf die großen Versprechen schaut, übersieht diese Gebühren leicht.
Die vollständige Übersicht über das Gebührenmodell steht im Ratgeber zu den eToro Gebühren. Hier geht es um die Gebühren, die Anleger typischerweise erst auf der Abrechnung bemerken, und um die Frage, wie man sie vermeidet.
| Kostenfalle | Auslöser | Höhe | Gegenmittel |
|---|---|---|---|
| Umrechnung | Euro auf das USD Konto | 150 Pips | EUR Konto nutzen |
| Währungstausch im Depot | US-Aktien mit Euro-Guthaben | 0,75 % | Tausch bündeln |
| Spread | jeder Kauf | je nach Markt | zu Börsenzeiten handeln |
| CFD statt Aktie | Hebel, Short, manche Käufe | Spread und Übernacht | Orderfenster prüfen |
| Krypto-Transfer | Coins in die Wallet | 2 % | seltener, dafür größer übertragen |
| Auszahlung | vom USD Konto | 5 US Dollar | in Euro auszahlen |
eToro als Plattform: Regulierung und Sicherheit
eToro ist eine Multi Asset Plattform für Aktien, ETFs, Kryptowährungen und CFDs und zählt zu den bekanntesten Trading Plattformen in Europa. Kunden aus Deutschland handeln über die eToro (Europe) Ltd in Zypern. Zuständig ist die Finanzaufsicht Zyperns, CySEC, die das Unternehmen unter der Nummer 109/10 führt; es unterliegt damit der EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID II). Seit Januar 2025 hat eToro zusätzlich eine Lizenz nach MiCA für Kryptowerte.
Geht der Broker pleite, sichert der zyprische Anlegerentschädigungsfonds ICF Forderungen bis 20.000 Euro ab. Das Geld der Kunden verwahrt eToro auf separaten Konten. Für den Zugang bietet eToro eine Zwei-Faktor-Authentifizierung an. Neben dem eigenen Trading ermöglicht die Plattform eine automatisierte Portfolioverwaltung über Smart Portfolios und das Kopieren anderer Anleger. Die Sicherheit der Einlagen beleuchtet der Ratgeber Wie sicher ist eToro?
Kostenfalle 1: das USD-Konto und die Umrechnung
Lange führte eToro jedes Konto in US Dollar. Wer Euro einzahlte, bezahlte dafür eine Umrechnung, beim Abheben noch einmal. Diese Konstruktion ist bis heute die größte Quelle für Gebühren, die Anleger nicht auf dem Schirm haben.
Was 150 Pips in Prozent bedeuten
Zahlen Anleger Euro auf das USD Konto ein, berechnet eToro 150 Pips, egal ob per Karte, Online Banking, Wallet oder Überweisung. Ein Pip ist beim Kurs Euro zu US Dollar die vierte Nachkommastelle, 150 Pips entsprechen also 0,015 US Dollar pro Euro. Bei einem Wechselkurs von etwa 1,15 ergibt das rund 1,3 Prozent der Einzahlung.
Der Ausweg: das EUR-Konto bei eToro Money
Inzwischen bietet eToro Kunden in der EU ein Konto in Euro an, betrieben von der Tochter eToro Money in Malta. Euro landen dort ohne Tausch, und Auszahlungen in Euro kosten nichts. Das eToro Konto wird damit für Anleger aus Deutschland deutlich günstiger, ein großer Teil der versteckten Umrechnungsgebühren entfällt.
Die zweite Stufe: Tausch bei jeder US-Aktie
Ganz ohne Tausch geht es aber nicht. Viele Aktien und ETFs notieren in US Dollar. Kauft ein Anleger sie mit Geld vom EUR Konto, wechselt eToro im Hintergrund und berechnet dafür 0,75 Prozent. Dasselbe gilt für Überträge zwischen Euro- und Dollar-Guthaben. Beim Aktienkauf und beim späteren Verkauf fällt der Betrag jeweils an, und gerade diese Gebühren bezahlen die meisten Anleger, ohne es bewusst zu merken.
Rabatte über den Club
Kunden höherer Club-Stufen tauschen günstiger. Die Nachlässe auf den Währungswechsel betragen 20 Prozent in den Stufen Silver und Gold, 40 Prozent ab Platinum und 80 Prozent im Diamond-Club. Welche Stufe gilt, hängt vom Guthaben oder von einem bezahlten Abo ab.
Kostenfalle 2: der Spread beim Handel
Zwischen dem Kaufpreis und dem Verkaufspreis einer Aktie, eines ETFs oder einer Kryptowährung liegt der Spread. Er ist keine Gebühr, die eToro extra berechnet, sondern die Lücke zwischen Geld- und Briefkurs am Markt. Er kostet trotzdem Geld, denn direkt nach dem Kauf steht jede Position ein wenig im Minus.
Bei großen Aktien zu normalen Börsenzeiten ist der Spread gering. Im Trading rund um die Uhr an Werktagen, das eToro für viele US-Aktien anbietet, kann er deutlich größer ausfallen, weil dann weniger Käufer und Verkäufer aktiv sind. Wer abends oder nachts ordert, zahlt beim Handel also unbemerkt mehr.
Spread und Gebühr bei Kryptowährungen
Bei Kryptowährungen addieren sich zwei Posten: die Gebühr von 1 Prozent pro Trade und der Marktspread. Die Gebühr steht separat in der Übersicht, den Spread erkennt man nur am Unterschied zwischen Kauf- und Verkaufspreis. Wer oft kauft und verkauft, zahlt beide Posten immer wieder.
Kostenfalle 3: CFD statt echter Aktie
Neben echten Aktien und ETFs bietet eToro auch CFDs an. Mit CFDs besitzt man die Aktie nicht, sondern setzt nur auf ihre Kursentwicklung. Für Anleger mit langem Horizont ist das meist teurer, und oft merkt man gar nicht, dass man einen CFD hält. eToro ist damit zugleich Aktien-Broker und CFD Broker.
Wann eine Order als CFD läuft
- bei jedem Kauf mit Hebel,
- bei jeder Short-Position, also einer Wette auf sinkende Kurse,
- bei manchen ungehebelten Käufen, die aus Produktgründen als CFD ausgeführt werden.
Im Orderfenster erscheint dann das Kürzel “CFD”. Ein kurzer Blick darauf vor dem Bestätigen verhindert die teuerste Kostenfalle beim eToro Trading.
CFD-Spreads je Markt
Im CFD Handel hängt der Spread stark vom Markt ab. Die Spreads für die wichtigsten Instrumente, die eToro als CFD anbietet:
| Markt | Spread im CFD Handel |
|---|---|
| Aktien und ETFs | 0,15 % |
| US-Titel unter 3 US Dollar | plus 2 Cent pro Stück |
| Indizes wie S&P 500, Nasdaq 100, DAX | 0,007 % |
| Rohstoffe: Gold | 0,01 % |
| Rohstoffe: Öl | 0,04 % |
| Devisen, große Währungspaare | 0,005 % |
| Kryptowährungen | 1 % |
Auf den ersten Blick wirken diese Spreads klein. Für Rohstoffe und Indizes kommt aber fast immer ein Hebel dazu, und damit die Übernachtgebühr.
Übernachtgebühren und die Wochenend-Falle
Hält man eine CFD-Position über Nacht, verlangt eToro eine Übernachtgebühr. Sie ist im Kern ein Zins für den Kredit hinter dem Hebel. Der Broker bucht sie an Werktagen jeweils um 22 Uhr Londoner Zeit ab, bei Kryptowährungen an jedem Tag.
Für Samstag und Sonntag stellt eToro die Gebühr dreifach in Rechnung. Bei Aktien, ETFs und Indizes geschieht das meist freitags, bei vielen Rohstoffen und Währungen mittwochs. Wer also freitags eine gehebelte Position offen lässt, zahlt drei Nächte auf einmal. Weil die Sätze dem Zinsniveau folgen, können sie auch bei laufenden Positionen steigen, und über Wochen nagen sie spürbar an der Rendite.
Für Kunden aus Deutschland gibt es eine Ausnahme: Ungehebelte Krypto-CFD-Positionen sind von dieser Gebühr befreit.
Kostenfalle 4: Krypto-Transfer und Verkauf in der Wallet
Coins, die man bei eToro kauft, liegen zunächst auf der Plattform. Will man sie auf eine eigene Wallet oder zu einer anderen Börse schicken, führt der Weg über die Krypto-Wallet von eToro Money. Dieser Schritt kostet 2 Prozent des übertragenen Betrags, begrenzt durch einen Mindest- und einen Höchstbetrag.
Ab der Wallet fällt nur noch die Netzwerkgebühr der jeweiligen Blockchain an. Wer aber Bitcoin im Wert von 5.000 US Dollar überträgt, zahlt dafür rund 100 US Dollar, deutlich mehr als bei vielen spezialisierten Börsen.
Verkauf direkt in der Wallet
Wer Coins in der Wallet von eToro Money gegen Euro verkauft, zahlt zwischen 0,6 und 1 Prozent: Silver-Mitglieder 1 Prozent, Gold- und Platinum-Mitglieder 0,8 Prozent, Platinum+ und Diamond 0,6 Prozent. Je Übertrag sind maximal 50.000 US Dollar erlaubt, innerhalb eines Tages 200.000 US Dollar.
Kostenfalle 5: Was kostet die Auszahlung bei eToro?
Die Gebühr für Auszahlungen hängt vom Konto ab. Vom EUR Konto ist sie kostenlos und ohne Mindestbetrag. Vom USD Konto verlangt der Broker pauschal 5 US Dollar pro Auszahlung, außerdem gilt ein Minimum von 30 US Dollar. Weil das Geld dabei meist in Euro getauscht wird, kommt noch die Umrechnung hinzu.
Die Pauschale wirkt harmlos, fällt aber bei vielen kleinen Auszahlungen ins Gewicht. Wer 100 US Dollar abhebt, verliert allein dadurch 5 Prozent. Mehr zu Dauer und Ablauf erklärt der Ratgeber zu Auszahlungen bei eToro.
Kostenfalle 6: die Provision bei kleinen Aktienorders
Seit Februar 2025 kostet bei eToro jede Order auf Aktien eine Provision. An den meisten Handelsplätzen sind es 1 US Dollar, an asiatischen und arabischen Börsen wie Tokio, Hongkong, Dubai und Abu Dhabi sowie in Australien 2 US Dollar. Sie fällt bei Eröffnung und Schließung der Position an, zusammen also 2 US Dollar pro Runde.
Bei großen Orders spielt das kaum eine Rolle, bei kleinen Beträgen dagegen sehr. Wer für 50 US Dollar Aktien kauft und wieder verkauft, zahlt 4 Prozent nur an Provision. ETFs sind davon ausgenommen, ebenso Käufe über einen Sparplan. Beim späteren Schließen einer Aktienposition aus dem Sparplan fällt die Provision allerdings an.
Stempelsteuer und Aktienmarge
Zwei weitere Gebühren tauchen nur bei bestimmten Käufen auf. Auf britische Aktien erhebt der Staat 0,5 Prozent Stempelsteuer. Wer über die Aktienmarge auf Kredit kauft, zahlt 0,15 Prozent des Orderwerts und zusätzlich eine Übernachtgebühr auf den geliehenen Betrag.
Kostenfalle 7: Copy Trading und Smart Portfolios
Das Kopieren anderer Trader ist bei eToro kostenlos, und für kopierte Aktienpositionen entfällt die Provision. Günstig ist Copy Trading deshalb aber nicht automatisch. Hält der kopierte Copy Trader gehebelte CFDs, übernimmt man auch deren Spreads und Übernachtgebühren. Handelt er viel mit Kryptowährungen, fällt die normale Krypto-Gebühr an.
Eine Vergütung für den kopierten Trader zahlt der Anleger nicht direkt, eToro vergütet beliebte Tradern über ein eigenes Programm. Smart Portfolios haben keine Verwaltungsgebühr, starten aber bei 500 US Dollar, und enthaltene CFDs oder Coins kosten die üblichen Gebühren. Vor dem Kopieren lohnt deshalb ein Blick in die Zusammensetzung.
Kostenfalle 8: Gebühren in der Web App übersehen
Viele Gebühren stehen gut sichtbar in der App und in der Web App, man muss sie nur aufrufen. Vor jeder Order führt ein Tipp auf “geschätzte Kosten” zu einer Aufschlüsselung aller Trading Gebühren. Nach dem Trade zeigt das Portfolio unter “Verlauf” die gezahlten Beträge, auch zusammengefasst für längere Zeiträume. Wer diese Informationen einmal im Quartal prüft, erkennt schnell, welche Gebühren sein Handel tatsächlich verursacht.
Was bei eToro wirklich nichts kostet
Nicht jede Gebühr ist eine Falle. Einige früher kritisierte Posten gibt es nicht mehr oder sie waren nie ein Problem:
- Inaktivität: Die frühere Gebühr von 10 US Dollar im Monat nach einem Jahr ohne Login Aktivität gibt es nicht mehr.
- Depot und Konto: Eröffnung und Führung kosten nichts.
- ETFs: keine Provision, auch nicht bei ETF Sparpläne mit monatlicher Ausführung.
- Einzahlung aufs EUR Konto: ohne Tausch und ohne Gebühr.
Checkliste: versteckte Gebühren bei eToro vermeiden
- Das EUR Konto bei eToro Money aktivieren und darüber ein- und auszahlen.
- Vor jeder Order prüfen, ob im Fenster “CFD” steht.
- Aktien und ETFs ohne Hebel und ohne Short kaufen.
- Zu regulären Börsenzeiten handeln, wenn der Spread klein ist.
- Kleine Aktienorders bündeln, weil die Provision pro Order anfällt.
- Krypto nur bei Bedarf in die Wallet übertragen, dann in größeren Beträgen.
- Vor dem Kopieren eines Traders dessen CFD-Anteil ansehen.
- Einmal im Quartal die Summe der eToro Gebühren im Portfolio kontrollieren und mit dem Trading-Stil abgleichen.
Kostenfalle 9: Mindestbeträge und kleine Einzahlungen
Auch Mindestbeträge können Geld kosten, weil sie zu ungünstigen Einzahlungen verleiten. Nach der ersten Einzahlung verlangt eToro für jede weitere mindestens 50 US Dollar, per Banküberweisung sogar 500 US Dollar. Wer statt einer größeren Überweisung viele kleine Beträge per Karte auf das USD Konto schickt, zahlt die Umrechnung jedes Mal neu. Solange ein Konto noch nicht verifiziert ist, akzeptiert der Broker insgesamt höchstens 2.250 US Dollar.
eToro, Trade Republic oder Scalable Capital im Vergleich
Wer die Gebühren verschiedener Broker vergleicht, sollte mehr als die Ordergebühr betrachten. Entscheidend ist, in welcher Währung man handelt und ob man Kryptowährungen direkt besitzen will. Die großen Trading Plattformen und Online Broker unterscheiden sich dabei deutlich, gerade bei den eToro Gebühren für den Währungstausch.
| Punkt | eToro | Trade Republic | Scalable Capital |
|---|---|---|---|
| Aktienorder | 1 US Dollar | 1 Euro | ab 0,99 Euro (Free Broker) |
| ETF-Sparplan | kostenlos | kostenlos | kostenlos |
| Währung | viele Aktien in US Dollar | Euro | Euro |
| Krypto | echte Coins, 1 % | siehe Test | nur ETPs |
| Aufsicht | CySEC, Zypern | BaFin | BaFin |
Wer in Euro bleibt und vor allem ETF Sparpläne bespart, ist bei den deutschen Anbietern oft günstiger, weil kein Währungstausch anfällt. eToro spielt seine Stärken als Online Broker mit Social Trading, vielen Kryptowährungen und internationalen Märkten aus. Unsere Empfehlung hängt deshalb vom Anlagestil ab. Mehr im Ratgeber zu Trade Republic und im Scalable Capital Test.
Welche Nachteile hat eToro bei den Kosten?
- Doppelter Währungstausch: US-Aktien mit Euro-Guthaben kosten bei Ein- und Ausstieg.
- CFDs im Hintergrund: Hebel und Short laufen als CFD, mit laufenden Gebühren.
- Krypto-Transfer: 2 Prozent sind im Vergleich zu vielen Börsen hoch.
- Keine deutsche Steuerabführung: Die Steuer muss man selbst angeben.
Das Risiko liegt dabei weniger in einzelnen Gebühren als in der Summe. Wer die Posten kennt, kann sein Kapital gezielt so einsetzen, dass Gebühren kaum ins Gewicht fallen.
Welche Daten meldet eToro dem Finanzamt?
Eine Kostenfalle ganz anderer Art ist die Steuer. Die EU-Gesellschaft von eToro sitzt in Zypern und behält keine deutsche Abgeltungsteuer ein. Anleger erhalten einen jährlichen Kontoauszug und müssen Gewinne eigenständig erklären. Dank des automatischen Datenaustauschs zwischen Staaten wissen die Behörden ohnehin, dass ein Depot im Ausland existiert. Mit der EU-Richtlinie DAC8 melden Krypto-Plattformen ab 2027 zudem Transaktionen ihrer Nutzer. Wer Gewinne vergisst, riskiert Nachzahlungen mit Zinsen. Einzelheiten stehen im Ratgeber zur Steuer bei eToro.
Wer die Kostenfallen kennt und das EUR Konto nutzt, kann beim Broker eToro günstig handeln, trotz der eToro Gebühren im Hintergrund. Wer nun ein Depot eröffnen möchte, findet das aktuelle Angebot mit allen Konditionen direkt bei eToro; die Eröffnung selbst kostet nichts.
Risikohinweis: 51 % der Konten von Kleinanlegern verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.
Fazit: transparent, aber nicht immer offensichtlich
Bei eToro gibt es keine geheimen Gebühren, wohl aber Posten, die man leicht übersieht: die Umrechnung auf das USD Konto, den Tausch bei jedem US-Wert, den Spread außerhalb der Börsenzeiten, CFDs mit Übernachtgebühren, 2 Prozent für den Krypto-Transfer und 5 US Dollar für jede Auszahlung in Dollar. Wer das EUR Konto nutzt, vor der Order auf das Kürzel “CFD” achtet und kleine Orders bündelt, umgeht die meisten davon.
Häufige Fragen zu Kostenfallen bei eToro
Warum steht meine Position direkt nach dem Kauf im Minus?
Das liegt am Spread. Man kauft zum höheren Briefkurs, bewertet wird die Position aber zum niedrigeren Geldkurs. Bei Kryptowährungen ist zusätzlich die Gebühr für den späteren Verkauf schon eingerechnet.
Kostet es Geld, wenn ich eToro länger nicht nutze?
Nein. Laut aktueller Gebührenseite erhebt eToro keine Inaktivitätsgebühr mehr.
Wie erkenne ich, ob ich einen CFD kaufe?
Im Orderfenster steht das Kürzel “CFD”. Wer ohne Hebel und ohne Short kauft, erhält bei eToro in den meisten Fällen die echte Aktie oder den echten ETF.
Lohnt sich eToro für kleine Sparbeträge?
Für ETF-Sparpläne ja, weil keine Provision anfällt. Bei einzelnen kleinen Aktienorders fällt die Provision von 1 US Dollar pro Kauf und Verkauf dagegen stark ins Gewicht.
Welche Gebühren fallen für Rohstoffe und Indizes an?
Diese Märkte handelt man bei eToro als CFD. Es fallen der jeweilige Spread und bei gehebelten Positionen Übernachtgebühren an, am Wochenende dreifach.


























